AT247647B - Zählkette aus elektronischen Schalteinheiten - Google Patents

Zählkette aus elektronischen Schalteinheiten

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AT247647B
AT247647B AT307264A AT307264A AT247647B AT 247647 B AT247647 B AT 247647B AT 307264 A AT307264 A AT 307264A AT 307264 A AT307264 A AT 307264A AT 247647 B AT247647 B AT 247647B
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AT
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circuit
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busbar
counting chain
switching units
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AT307264A
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English (en)
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Int Standard Electric Corp
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zählkette aus elektronischen Schalteinheiten 
Die Erfindung betrifft eine Zählkette aus elektronischen Schalteinheiten, bei der die Impulsein- gänge aller Schalteinheiten mit ungerader Nummer an eine erste und die Impulseingänge aller Schalt- einheiten mit gerader Nummer an eine zweite Sammelschiene angeschlossen sind und die Eingangsimpul- se abwechselnd über beide Sammelschienen zugeführt werden, und bei der jede elektronische Schaltein- heit über eine UND-Schaltung angesteuert wird, deren erster Eingang mit der betreffenden Sammel- schiene und deren zweiter Eingang mit einem Ausgang einer vorhergehenden Schalteinheit verbun- den ist. Solche Zählketten kommen bekanntlich ohne die bei Parallelsteuerung über nur eine Sammel- schiene erforderlichen Verzögerungsglieder aus und sind ausserdem nicht an eine periodische Steuerim- pulsfolge gebunden. 



   Im ungestörten Zustand der Zählkette befindet sich immer nur eine Schalteinheit in Arbeitslage. Es kann jedoch vorkommen, dass dieser Normalzustand der Zählkette gestört wird, beispielsweise   durch Einwirken von Störimpulsen   auf   die Steuerleitungen oder die Stromzuführungsleitungen der   Schalteinheiten. Entweder können alle Schalteinheiten die Ruhelage oder zwei und mehr Schalteinheiten die Arbeitslage einnehmen. Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Zählkette zu schaffen, bei der   nach Stö-   rungen der Normalzustand wieder hergestellt wird.

   Dies wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Zählkette mittels einer ersten Koinzidenzschaltung gestartet und nach jedem Durchlauf mittels einer zweiten Koinzidenzschaltung zurückgestellt wird und dass die erste Koinzidenz in Abhängigkeit von den Impulsen auf einer Sammelschiene und in Abhängigkeit vom Potential an bestimmten Ausgängen aller Schalteinheiten und die zweite Koinzidenzschaltung in Abhängigkeit von den Impulsen auf einer Sammelschiene und in Abhängigkeit vom Potential an einem Ausgang der letzten Schalteinheit gesteuert wird. 



   An Hand eines Ausführungsbeispieles wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen Fig.   l   eine Zählkette mit Start-,   Überwachungs- und   Steuerschaltung in Übersichtdarstellung, Fig. 2 ein   Ausführungsbei-   spiel   für die Steuerschaltung, Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel   für   die Schalteinheit, Fig. 4 ein Ausführungs-   beispiel für die Start- und die Überwachungseinrichtung, Fig. 5 ein Impulsdiagramm zur Zählkette gemäss   Fig. 1.   



   Die in Fig. l dargestellte Zählkette ist als Ringschaltung ausgebildet und besteht aus n gleichen Schalteinheiten   Zl-Zn,   die jeweils zwei Steuereingänge e (z. B. ell, el2) einen Starteingang est, einen Rückstelleingang er (erl) und zwei Ausgänge a (all,   a12)   aufweisen. Jeweils einer der Steuereingänge e (ell) ist mit demjenigen Ausgang a (an2) der vorgeordneten Schalteinheit verbunden, der normalerweise kein Impulspotential abgibt, während die andern Steuereingänge (Impulseingänge) der Schalteinheiten mit ungerader Nummer an eine Sammelschiene A3 und die der Schalteinheiten mit gerader Nummer an eine Sammelschiene A4 angeschlossen sind. 



   Über diese Sammelschienen werden die Eingangsimpulse abwechselnd zugeführt. Durch koinzidente Steuerung an beiden Steuereingängen e oder durch Steuerung über den Starteingang est kann die 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 se an allen Ausgängen der Schalteinheiten Zl-Zn und an den Ausgängen der Start- und der Überwa- chungseinrichtung St, Ü gezeigt. Der Startvorgang ist im rechten oberen Teil der Fig. 5 (bis zur ge- strichelten Linie) ausführlicher als die Vorgänge im übrigen Teil dargestellt. Während im rechten oberen
Teil ein Balken den Transistor als leitend und ein Strich den Transistor in seinem Übergangsverhalten charakterisiert, deutet   ir.   übrigen Teil ein Strich den leitenden Zustand des Transistors an. 



   Die Schalteinheiten Zl-Zn sind in Fig. l alle in der Ruhelage gezeigt. Die Ausgänge all-anl führen Erdpotential, während an den Ausgängen a12-an2 kein Erdpotential (sondern negatives Potential) liegt. DieRingschaltung befindet sich daher in dem einen Störungszustand. Die Impulse auf den Sammel- schienen A3, A4 können die Ringschaltung nicht weiterschalten, denn für keine Schalteinheit wird an den Steuereingängen e (ell, el2) Koinzidenz erreicht. 



   Der Startvorgang wird eingeleitet, wenn die Sammelschiene A3 beim Beginn des Impulses 1 kein Erdpotential mehr führt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Eingänge x2, y2 also erdpotentialfrei, während der Ausgang a2 Erdpotential abgibt und die Schalteinheit ZI über den Starteingang est in die Arbeitslage versetzt. An den Ausgängen all, al2 wechseln daher die Potentialverhältnisse. So- bald am Ausgang al2 Erdpotential auftritt, wird die Starteinrichtung St über die Diode 21 wie- der zurückgestellt und der Steuereingang e21 der Schalteinheit Z2 angesteuert, dessen anderer
Steuereingang e22 durch Erdpotential auf der Sammelschiene A4 angesteuert wird. Damit ist der
Ausgang a21 nicht mehr auf Erdpotential. Der Ausgang a22 kommt auf Erdpotential und stellt über die Diode D12 die Schalteinheit ZI zurück.

   Mit dem Beginn des Impulses 2 und dem Erdpoten- tial auf der Sammelschiene A3 erfolgt die Umsteuerung der Schalteinheit Z3, die dann wieder die
Schalteinheit Z2 zurückstellt, usw. 



   Es sei nun angenommen, dass die Ringschaltung sich in dem andern Störungszustand befindet, in dem zwei oder mehrere Schalteinheiten die Arbeitslage einnehmen. Ist die Ringschaltung bis zur letzten
Schalteinheit Zn durchgelaufen, so dass der Ausgang anl kein Erdpotential führt (Beginn des Impulses 3 oder 7) so liegt weder am Eingang yl noch am Eingang xl der   Überwachungseinrichtung   Ü Erdpotential. 



   Es erscheint daher am Ausgang al Erdpotential, das von den der Schalteinheit Zn vorgeordneten Schalteinheiten   Z1-Z3   die gegebenenfalls fälschlicherweise in Arbeitslage geratenen zurückstellt und das mit dem Auftreten des Erdpotentials auf der Sammelschiene A2 abgeschaltet wird. 



   Dieser Rückstellimpuls wird mit Hilfe des Impulses auf der Sammelschiene A2 so rechtzeitig beendet, dass die Ausgangsimpulse an der Schalteinheit Zn oder etwa an der Schalteinheit ZI nicht gestört werden. Es ist aber möglich, ohne die Sammelschiene A2 auszukommen und den Eingang xl beispielsweise mit der Sammelschiene A3 zu verbinden. Mit dem Beginn des Impulses 4 und des Impulses auf der Sammelschiene A3 müsste dann die Überwachungseinrichtung zuerst zurückgestellt werden, ehe ein Impuls am Ausgang al2 erscheinen kann. Die Verkürzung dieses Impulses ist in manchen Fällen tragbar. 



   Die Zählkette besteht nur aus statisch arbeitenden und gekoppelten Schaltgliedern und ist im Vergleich zu dynamischen Zählschaltungen an sich schon weniger   störanfällig. Zusammen   mit den Massnahmen gemäss der Erfindung wird deshalb eine hohe Betriebssicherheit erreicht. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Zählkette aus elektronischen Schalteinheiten, bei der die Impulseingänge aller Schalteinheiten mit ungerader Nummer an eine erste und die Impulseingänge aller Schalteinheiten mit gerader Nummer an eine zweite Sammelschiene angeschlossen sind und die Eingangsimpulse abwechselnd über beide Sammelschienen   zum Vorwärtszählen   zugeführt werden und bei der jede elektronische Schalteinheit über eine UND-Schaltung angesteuert wird, deren erster Eingang mit der betreffenden Sammelschiene und deren zweiter Eingang mit einem Ausgang einer vorhergehenden Schalteinheit verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählkette   (Zl-Zn)   mittels einer ersten Koinzidenzschaltung (St) gestartet und nach jedem Durchlauf mittels einer zweiten Koinzidenzschaltung (Ü)

   zurückgestellt wird und dass die erste Koinzidenzschaltung (St) in Abhängigkeit von den Impulsen auf einer Sammelschiene (A3) und in Abhängigkeit vom Potential an bestimmten Ausgängen (a12-an2) aller Schalteinheiten   (Zl-Zn)   und die zweite Koinzidenzschaltung (Ü) in Abhängigkeit von den Impulsen auf einer Sammelschiene (A2 bzw. 



  A3) und in Abhängigkeit vom Potential an einem Ausgang (anl) der letzten Schalteinheit (Zn) gesteuert wird.

Claims (1)

  1. 2. Zählkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Koinzidenzschal- <Desc/Clms Page number 4> tung (St) eine invertierte UND-Schaltung ist, deren erster Eingang (x2) mit einer Sammelschiene (A3), deren zweiter Eingang (y2) über Entkopplungsdioden (D21-D2n) mit normalerweise kein Impulspotential abgebenden Ausgängen (a12-an2) der Schalteinheiten (Zl-Zn) und deren Ausgang (a2) mit einem besonderen Starteingang (est) an einer Schalteinheit (ZI) verbunden ist.
    3. Zählkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Koinzidenzschaltung (Ü) eine invertierte UND-Schaltung ist, deren erster Eingang (xl) mit einer Sammelschiene, deren zweiter Eingang (yl) mit einem normalerweise Impulspotential abgebenden Ausgang (anl) der letzten Schalteinheit (Zn) und deren Ausgänge (al) über Entkopplungsdioden (D31-D33) mit Rückstelleingängen der Schalteinheiten (Z1-Z3) mit Ausnahme der letzten Schalteinheit (Zn) verbunden ist.
    4. Zählkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Eingang (xl) der zweiten Koinzidenzschaltung (U) an eine besondere Sammelschiene (A2) der die Eingangsimpulse an die erste und zweite Sammelschiene (A3-A4) abwechselnd abgebenden Steuerschaltung (S) angeschlossen ist und dass die Impulse an dieser Sammelschiene (A2) gegenüber denen der ersten und zweiten Sammelschiene (A3, A4) um eine halbe Impulsbreite versetzt sind.
    5. Zählkette nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuerschaltung (S) eine EMI4.1 (TA1-TA4) verwendet wird (Fig. 2).
    6. Zählkette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die UND-Schaltung einen Transistor (T) in Emitterschaltung aufweist, der über die mit einem Punkt des Basisspannungsteilers über Dioden angeschlossenen Eingänge (x, y) der UND-Schaltung sperrbar ist (Fig. 4).
    7. Zählkette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Schalteinheiten bistabile Kippschaltungen mit zwei statisch gekoppelten Transistoren (Tl, T2) verwendet werden, die vom Ruhe- in den Arbeitszustand durch koinzidente Signale an den mit dem Basiskreis des normalerweise leitenden Transistors (T1) über Dioden verbundenen Steuereingängen (ell, el2) oder durch einen Impuls an dem mit dem Basiskreis dieses Transistors (Tl) verbundenen Starteingang (est) gebracht werden und die über den mit der Basis des andern Transistors (T2) gekoppelten Rückstelleingang (er) zurückgestellt werden (Fig. 3).
AT307264A 1963-07-16 1964-04-08 Zählkette aus elektronischen Schalteinheiten AT247647B (de)

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DE247647X 1963-07-16

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AT247647B true AT247647B (de) 1966-06-27

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