AT247450B - Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen - Google Patents

Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen

Info

Publication number
AT247450B
AT247450B AT848664A AT848664A AT247450B AT 247450 B AT247450 B AT 247450B AT 848664 A AT848664 A AT 848664A AT 848664 A AT848664 A AT 848664A AT 247450 B AT247450 B AT 247450B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
yokes
frame
leg
sheet metal
sections
Prior art date
Application number
AT848664A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl Ing Dr Tech Kreuzer
August Dipl Ing Schmied
Original Assignee
Elin Union Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Elin Union Ag filed Critical Elin Union Ag
Priority to AT848664A priority Critical patent/AT247450B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT247450B publication Critical patent/AT247450B/de

Links

Landscapes

  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen 
Bekanntlich werden bei Transformatoren- oder Drosselspulenkernen aus kornorientierten Blechen die
Blechbreiten zur   Eisenverlustverminderung   unterteilt, so dass entweder Vollrahmenkerne nach Fig. 1 mit völlig aufgelösten magnetischen Verkettungspunkten M oder sogenannte   Halbrahmenkeme   nach Fig. 2 mit teilweise oder nicht aufgelösten magnetischen Verkettungspunkten (Kerne mit ausgestanzten Schlitzen i nach der österr. Patentschrift Nr. 228 879) entstehen. 



   Beim Vollrahmenkern nach   Fig. l sind   mithin die Eisenquerschnitte Ml=M2=M3=0, während die
Eisenquerschnitte MI=ef den unveränderten Jochquerschnitten und die Eisenquerschnitte MII=MIII=AB den unveränderten Eckquerschnitten entsprechen. Die Blechstreifenformen sind dabei zwar einfach, aber es entstehen in den Teilrahmen von Vollrahmenkernen bekanntlich phasenverschobene nichtsinusförmige magnetische Flüsse bei entsprechender Teilrahmenflussdichtenerhöhung. 



   Bei Halbrahmenkernen nach Fig. 2 mit teilweiser Aufhebung der magnetischen Verkettungspunkte werden bei einfachen Blechstreifenformen und 2 : 2 bzw. 1 : 1 Schichtung die Eisenquerschnitte   M2=M3=1/2 ab=1/2 bc, was zwar noch keine Nachteile einbringt   (österr. PatentschriftNr. 230 485 bei ungeschlitzten   Mittelschenkelblechen) ;   bei durchlaufend geschlitzten Mittelschenkelblechenwerden aber 
 EMI1.1 
 ter dem Mittelschenkel eisenverlusterhöhend wirkt. Zur Vermeidung dieser magnetischen Nachteile kann man bei Halbrahmenkernen ohne Auflösung der magnetischen Verkettungspunkte M die Kühlschlitze in den Schenkeln K bzw. Jochen J zwar ausstanzen, nimmt dafür aber eine wesentliche Verkomplizierung und Verteuerung der Herstellung in Kauf. 



   Der Vollständigkeit halber sei hier auch auf die   franz. Patentschrift   Nr.   1. 343. 293   und die österr. Patentschrift Nr. 218 613 verwiesen, von denen die erste eine Kopplung der Kernrahmen bei vollem Eisenquerschnitt und die zweite eine teilweise Kopplung der beiden Innenrahmen mit dem   Aussenrahmen in   vier verschiedenen Blechlagen mit Gehrungsstoss in jeder vierten Lage zwischen Mittelschenkel und Aussenrahmen vorsieht. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen, dessen Teilrahmen durch Spalte in den Schenkeln und Jochen getrennt sind, wobei die Spalte an den Verkettungspunkten der Joche mit dem Mittelschenkel durch Fortsetzung der inneren Rahmenjoche bzw. der inneren Rahmenschenkel teilweise überbrückt und damit die Joche mit dem Mittelschenkel mechanisch und magnetisch gekoppelt sind, wobei in erfindungsgemässer Weise die mechanische und magnetische Kopplung der Teilrahmen an den Verkettungspunkten in drei Blechlagen erfolgt, wobei in der mittleren Lage der Jochschlitz durch die beiden Bleche des Mittelschenkels überbrückt ist und in den beiden andern Lagen abwechselnd ein Blech des Mittelschenkels den Jochschlitz bzw. ein Blech der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
M=sen. 



   In Fig. 3 sind die drei Blechlagen für die erfindungsgemässe Art der Rahmenkopplung im magneti- schen Verkettungspunkt dargestellt. 



   Die Jochquerschnitte der einzelnen Teilrahmen können dabei entweder gleich wie die zugehörigen
Schenkelquerschnitte sein, oder es kann bei den Innenrahmen und beim Aussenrahmen eine gleiche oder auch eventuell ungleiche Jochverstärkung vorgesehen. werden. 



   Des weiteren kann der Dreierschichtzyklus statt mit 1 : 1 : 1 Einzelblechlagen nach Fig. 3 auch 
 EMI2.2 
 sämtliche äussere Eckzonen der Innenrahmen Ei und des Aussenrahmens Ea oder in Anwendung der österr. Patentschrift Nr. 230 485 nur jene des letzteren mittels Schrägschnittes verzapft werden. In sinngemässer Weise können ebenfalls zur Leitwertverbesserung die Bleche des Aussenrahmens geglüht werden oder von hochwertigerer magnetischer Qualität sein als jene der Innenrahmen. 



   Die Vorteile eines   erfindungsgemässen Rahmenkernes   sind die folgenden. Gegenüber einem bekannten Rahmenkern, etwa gemäss österr. Patentschrift Nr. 228 879, zeigt der   erfindungsgemässeEisenkernden   Vorteil, dass für die angestrebte nur teilweise magnetische Verkettung sowohl in den Kernen K als auch in den Jochen J nur Bleche erforderlich sind, die durch einfaches Schneiden, z. B. mit einer Rollenschere, gefertigt werden können, ohne dass zusätzliche Ausstanzarbeiten erforderlich sind.

   Neben diesem fabrikatorischen Vorteil wird über die erfindungsgemässe Art der Rahmenverkettung eine   günstige, weil ho-   mogenere Flussaufteilung zwischen den Innenrahmen und dem Aussenrahmen und durch die erfindungsgemässe Wahl der Kopplungsquerschnitte im Verkettungspunkt ein Mindestmass an Flussverzerrung und Phasenverschiebung in den Teilrahmen erreicht. 



   Letzteres lässt sich wie folgt erklären. Einerseits wirken die verminderten Kopplungsquerschnitte Ml verglichen mit einem vollverketteten Halbrahmenkern mit ausgestanzten Schlitzen dadurch flussvergleichmässigend über die gesamten Jochbreiten, dass von Aussenschenkel zu Aussenschenkel den durch ihre grössere magnetische Länge benachteiligten Jochen des Aussenrahmens die   beiden wegkürzeren Innen-   rahmenjoche über die als Isthmus wirkenden Verbindungsquerschnitte Ml parallelgeschaltet werden. Anderseits wirken die Kopplungsquerschnitte M2 und M3 verglichen mit einem Vollrahmenkern oder einem Halbrahmenkern mit geringerem Kopplungsquerschnitt magnetisch entlastend, weil dadurch ein 
 EMI2.3 
 stärkung angewendet wird, auf die Beziehung Ml = M2 = M3 hinausläuft.

   Bei den meistens sehr mässigen Jochverstärkungen ist die Beziehung Ml = M2 = M3 auch in einem solchen Fall hinreichend genau erfüllt. 



   Für den Gesamtkern resultieren daraus geringere Eisenverluste und damit ein kleinerer Leerlaufstrom und zufolge der homogeneren Flussaufteilung eine gleichmässigere Kernerwärmung, ein geringerer Geräuschpegel und auch ein geringerer Oberwellenanteil im Leerlaufstrom. 



   Die allgemeinen Buchstaben- und Ziffernbezeichnungen der Fig. 1 und 2 können auch auf den er-   findungsgemässen Eisenkern (Fig. 3)   übertragen werden, wenn man sich die drei nebeneinander gezeichneten Blechlagen eines Dreierzyklusses übereinandergelegt denkt, wie dies bei der Aufschichtung des Kernes geschieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen, dessen Teilrah- men durch Spalte in den Schenkeln und Jochen getrennt sind, wobei die Spalte an den Verkettungspunkten der Joche mit dem Mittelschenkel durch Fortsetzung der inneren Rahmenjoche bzw. der inneren Rahmenschenkel teilweise überbrückt und damit die Joche mit dem Mittelschenkel mechanisch und magnetisch gekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische und magnetische Kopp- <Desc/Clms Page number 3> lung der Teilrahmen an den Verkettungspunkten in drei Blechlagen erfolgt, wobei in der mittleren Lage der Jochschlitz durch die beiden Bleche des Mittelschenkels überbrückt ist und in den beiden andern Lagen abwechselnd ein Blech des Mittelschenkels den Jochschlitz bzw.
    ein Blech der inneren Rahmenjoche den Schlitz im Mittelschenkel überbrückt, so dass die schlitzüberbrückenden Eisenquerschnitte je zwei Drittel der fortsetzenden Eisenquerschnitte (Ml = - ue und 1012 = M3 = ab = -bc) der Rahmen er- 3 3 3 reichen, welche ihrerseits jeweils geschlossene magnetische Pfade ohne Eisenquerschnittsverminderung speziell im Bereich der Verkettungspunkte (MI=ef und MII = MIII = AB) aufweisen.
AT848664A 1964-10-06 1964-10-06 Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen AT247450B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT848664A AT247450B (de) 1964-10-06 1964-10-06 Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT848664A AT247450B (de) 1964-10-06 1964-10-06 Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT247450B true AT247450B (de) 1966-06-10

Family

ID=3605868

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT848664A AT247450B (de) 1964-10-06 1964-10-06 Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT247450B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT247450B (de) Geschichteter Dreischenkel-Rahmenkern für Transformatoren oder Drosselspulen
DE1813643C3 (de) Drossel zur geräuscharmen Funkentstörung von Halbleiterschaltungen, die nach dem Phasenanschnittsverfahren arbeiten
CH257843A (de) Elektrischer Apparat mit einem Magnetkern.
AT230485B (de) Drehstrommagnetkern
DE1273084B (de) Aus Stanzteilen mit magnetischer Vorzugsrichtung geschichteter Magnetkern
DE1231345B (de) Geschichteter Rechteckkern
DE3913558A1 (de) Ferrittransformator mit mindestens einer primaeren und einer sekundaeren wicklung
AT332486B (de) Drosselspule oder transformator mit radial geblechter saule
AT233113B (de) Ebener Dreischenkelkern für Drehstromleistungstransformatoren, Drosselspulen od. dgl.
DE705658C (de) Kombinierter Strom- und Spannungswandler
AT204119B (de) Geschichteter Transformatorkern und Verfahren zu seiner Herstellung
CH291922A (de) Aus geschichteten Blechen aufgebauter Kern für Magnetverstärker.
AT227327B (de) Überlappt geschichteter Kern für Transformatoren u. dgl.
DE870295C (de) Eisenkern fuer Grosstransformatoren
AT325711B (de) Dreiteiliger rahmenkern für transformatoren und drosselspulen
DE354958C (de) Anordnung zum Kuehlen ruhender Frequenzumformer
AT160789B (de) Drei- oder Mehrphasentransformator mit drei in einer Ebene liegenden Schenkeln.
DE2814933A1 (de) Streufeldtransformator
AT247442B (de) Erdschlußdrosselspule für große Einstellbereiche der Stromstärke mittels kurzschließbarer Hilfswicklungen
AT326791B (de) Vorschaltdrossel für leuchtstofflampen
AT281178B (de) Magnetischer Spannungskonstanthalter
DE2638369A1 (de) Eisenkern fuer transformatoren, drosseln o.dgl.
DE454583C (de) Einrichtung zur Oberwellenbefreiung
AT209419B (de) Magnetkern für Transformatoren
CH342282A (de) Aus Rechteckschnitten aufgebauter Kern für magnetische Kreise