AT247374B - Elektrodenanordnung - Google Patents
ElektrodenanordnungInfo
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Description
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Elektrodenanordnung
Die Erfindung betrifft eine Elektrodenanordnung für eine Elektrolysierzelle, bei der der die Elektrode tragende Schaft innerhalb einer Bohrung einer mit einen FI msch versehenen, eine Öffnung in dem Zel- lendeckel durchsetzenden Büchse gleitbar angeordnet ist, wobei der Flansch dieser Büchse von dem Zel- lendeckel durch eine biegsame Dichtung getrennt ist und zumindest drei über den Umfang des Flansches angeordnete Klemmvorrichtungen vorgesehen sind.
Der die Elektrode aufnehmende Schaft (allgemein als"tup"bezeichnet), trägt die Elektrodenteile der Zelle und ist, um die Elektrode in der gewünschten Lage in der Zelle halten zu können, ausserhalb der Zelle mit einer Stütze od. dgl. verbunden. Die von dem Schaft getragene Elektrode kann herkömmlicher Art sein und aus dem üblichen Material bestehen, z. B. einem Graphitblock.
Der Schaft wird gewöhnlich aus leitendem Material hergestellt, damit er den Elektrolysestrom in die Zelle leiten kann, wenn er mit einer Stromquelle verbunden ist.
Die Buchse, die praktisch eine Umhüllung des Elektrodenschaftes darstellt, ist gewöhnlich im wesentlichen koaxial zu dem Schaft angeordnet. Der Flansch erstreckt sich zweckmässig nach aussen und ragt über den Rand der Öffnung des Zelldeckels hinaus.
Die Gesamtdimensionen der Buchse sollen so sein, dass diese zwischen den Klemmvorrichtungen in den Zellendeckel hineinpasst. Die nachgiebige Dichtung soll einen Ring um die Buchse bilden, der zwischen Buchsenflansch und Zellendeckel liegt, und vorzugsweise Aussenmasse aufweist, die nicht grösser sind als die des Flansches. Die äussere Begrenzung der Buchse soll so sein, dass zwischen der Buchse und der Öffnung in dem Zellendeckel genügend Spielraum bleibt, damit bei Betätigung der Klemmvorrichtungen die Schaftachse geneigt werden kann.
Bei einer bekannten Elektrodenanordnung dieser Art ist eine Dichtung zwischen dem Elektrodenschaft und der Buchse vorgesehen. Diese auf dem Buchsenkopf angebrachte Dichtung hat den Nachteil, dass ein Haltering erforderlich ist.
Zur Vermeidung eines solchen Halteringes wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass Innerhalb der Bohrung der Buchse zumindest eine zur Aufnahme eines O-Ringes bestimmte Nut vorgesehen ist, um eine Abdichtung zwischen der Innenfläche der Buchse und der Oberfläche des die Elektrode tragenden Schaftes zu bilden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein Paar von axial ausgerichteten O-Ringen vorgesehen.
Ausserdem kann der O-Ring eine aus Polytetrafluoräthylen bestehende Aussenfläche aufweisen. Dabei kann der O-Ring aus einem Kern aus biegsamen Material bestehen, der mit einer Schicht aus Polytetrafluor- äthylen überzogen ist.
Andere erfindungsgemässe Merkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung und Zeichnungen hervor, in der die Erfindung näher veranschaulicht ist.
Fig. 1 und 2 stellen Schnitte erfindungsgemässer beispielsweiser Elektrodenanordnungen dar.
In Fig. 1 enthält die Elektrodenanordnung einen die Elektrode tragenden Schaft 1, an dessen unterem Ende der Hauptelektrodenblock 2 angeordnet ist. Um den Schaft 1 herum befindet sich eine Buchse oder Umhüllung 3, die durch den Zellendeckel 4 geführt ist und ein einen Flansch bildendes oberes
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Ende 5 aufweist. Zwischen dem Flansch 5 und dem Zellendeckel 4 ist eine nachgiebige Dich- tung 6. Auf dem Zellendeckel befinden sich mit Gewinden versehene Stifte 7 (von denen nur einer in den Zeichnungen gezeigt ist), die durch Zusammenwirken mit einer Schraubenmutter 8 die Dichtung 6 zwischen dem Flansch 5 und dem Zellendeckel 4 einklemmen. Gleichfalls zwischen dem Flansch und dem Zellendeckel gehalten ist eine Basisplatte 9, auf der eine Stütze 10 befestigt ist.
In dem oberen Ende dieser Stütze befindet sich eine Einstellschraube 11 mit einem Innengewinde, die mit einer Spindel 12 zusammenwirkt, die am oberen Ende des Schaftes 1 befestigt ist. Die Spindel ist auf einem Metallkern oder Stab 13 ausgebildet, der in einem Treibsitz mit dem Schaft 1 verbun- den ist. Eine Stromzuleitung 14 befindet sich zwischen den Schraubenmuttern 15 und 16, die eben- falls mit der Spindel 12 zusammenwirken.
Innerhalb der Buchse oder der Umhüllung 5 befinden sich zwei O-Ringe 17,18, die beide in
Nuten innerhalb der Innenfläche der Buchse untergebracht sind, und eine Dichtung mit Bezug auf Schaft 1 zu schaffen.
In Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform der Anordnung gezeigt. Die Bezugszeichen haben die glei- chen Bedeutungen wie in Fig. 1. Diese Anordnung weist innerhalb der Zelle einen zusätzlichen Kragen 19 auf, der dazu dient, der Verbindung zwischen Schaft 1 und Hauptelektrodenblock 2 eine grössere
Festigkeit zu verleihen.
Wenn der Anodenschaft 1 mit einem korrodierenden Gas oder einem andern Material in dem Zel- lenraum 20 in Kontakt kommt, soll er aus einem geeigneten korrosionsbeständigen Material bestehen ; geeignete Materialien, die Chlor gegenüber beständig sind, sind Graphit und Titan. Derartige Materialien können als solche oder in Form einer Oberfläche oder Hülle eines Kernes aus einem weniger beständigen Material bestehen, das in Hinblick auf eine Verbesserung der mechanischen Stärke oder der elektrischen
Leitfähigkeit ausgewählt wird oder aus Ersparungsgründen z. B. Kupfer sein kann.
PATENTANSPRÜCHE ;
1. Elektrodenanordnung für eine Elektrolysierzelle, bei der der die Elektrode tragende Schaft innerhalb einer Bohrung einer mit einem Flansch versehenen, eine Öffnung in dem Zellendeckel durchsetzenden Buchse gleitbar angeordnet ist, wobei der Flansch dieser Buchse von dem Zellendeckel durch eine biegsame Dichtung getrennt ist und zumindest drei über den Umfang des Flansches angeordnete Klemmvorrichtungen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Bohrung der Buchse (3) zumindest eine zur Aufnahme eines O-Ringes (17,18) bestimmte Nut vorgesehen ist, um eine Abdichtung zwischen der Innenfläche der Buchse und der Oberfläche des die Elektrode tragenden Schaftes (12) zu bilden.
Claims (1)
- 2. Elektrodenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von axial ausgerichteten O-Ringen (17,18) vorgesehen ist.3. Elektrodenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der O-Ring (17,18) eine aus Polytetrafluoräthylen bestehende Aussenfläche aufweist.4. Elektrodenanordnung nach Anspruch 3, dadurch dur c h ge k e n n z ei c h n e t, dass der 0- Ring (17,18) aus einem Kern aus biegsamen Material besteht, der mit einer Schicht aus Polytetrafluoräthylen überzogen ist.5. Elektrodenanordnung nach Anspruch 4, dadurch. gekennzeichnet, dass der Kern des O-Ringes (17,18) mit einem Band aus Polytetrafluoräthylen umwickelt ist.6. Elektrodenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Zusammenpressen der biegsamen Dichtung (6) bestimmten Klemmvorrichtungen aus einer Schraubenmutter (8) bestehen, die mit einem mit einem Schraubengewinde versehenen, in dem Zellendeckel (4) befindlichen Stift (7) zusammenwirkt.7. Elektrodenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die Elektrode tragende Schaft (12) ausserhalb der Zelle an einer auf dem Zellendeckel (4) befestigten Stütze (10) befestigt ist.8. Elektrodenanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Anode tragende Schaft (12) axial einstellbar ist, wozu eine Schraubenmutter (11) in der S : ütze vorgesehen ist, die mit einer mit Schraubengewinde versehenen auf dem die Elektrode tragenden Schaft (12) befindlichen Spindel zusammenwirkt.
Applications Claiming Priority (1)
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| ZA624884 | 1962-11-20 |
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| AT930063A AT247374B (de) | 1962-11-20 | 1963-11-20 | Elektrodenanordnung |
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1963
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