AT246928B - Behälter für zur Sedimentbildung neigende Suspensionen, insbesondere Nagellack - Google Patents

Behälter für zur Sedimentbildung neigende Suspensionen, insbesondere Nagellack

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AT246928B
AT246928B AT793763A AT793763A AT246928B AT 246928 B AT246928 B AT 246928B AT 793763 A AT793763 A AT 793763A AT 793763 A AT793763 A AT 793763A AT 246928 B AT246928 B AT 246928B
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Riz Parfuemerie Fabrik Gmbh
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  Behälter für zur Sedimentbildung neigende Suspensionen, insbesondere Nagellack   Die Erfindung betriffteinen Behälter   in Form einer mit einer Schraubkappe verschlossenen Flasche für zur Sedimentbildung neigende Suspensionen, insbesondere Nagellack, mit einem   tiber   den Behälterboden streichenden und von aussen betätigbarem   Rtjhrwerk,   wobei zwischen dem   RUhrwerk   und der Schraubkappe eine lösbare Kupplungscinrichtung eingeschaltet ist, die zum MitfUhren des Rührwerkes bei Auf-und Abschrauben der Kappc dient. 



   Derartige   Eiprichtungell dicnen   zum Durchmischen von Suspensionen, bei denen das spezifische Gewicht   der Feststofi'parlikel grôssc' ist als   das des Trägermedium und die zur Entmischung und Sedimenttion neigen. Man kann diese Erscheinung durch Erhöhung der Viskosität des Trägermedium lediglich hinauszögern, jedoch keineswegs unterbinden. Besonders unangenehm macht sich das Absetzen bei Fall-   gUtern   bemerkbar, die nach jeder Benutzung relativ lange Zeit unbewegt stehen, beispielsweise bei Nagellack. Hiebei kann das Sediment derart zusammenbacken, dass ein blosses Schütteln des Behälters zum Verteilen der Feststoffpartikel nicht mehr ausreicht.

   Durch die Verwendung eines   Rtlhrbehälters   erreicht man den Vorteil, dass das   RUhrwerk   bei Aufschrauben des Behälters zwangsläufig und ohne zusätzliche Manipulationen betätigt wird, so dass anschliessend das Füllgut sofort in gebrauchsfertiger Form und Zusammensetzung vorliegt. 



   Bei einem bekannten Behälter der eingangs erwähnten Art haften die Oberflächen der Kupplungsteile entweder durch Riffelung oder bei glatten Flächen durch Druck aneinander. Bei häufigem Gebrauch einer dieser. Art ausgebildeten Einrichtung wird durch die Abnutzung der Kupplungsteile die Funktion der Vorrichtung in Frage gestellt. 



   Dieser Nachteil wird gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die Kupplungseinrichtung als Steckverbindung ausgebildet ist. Dadurch ist eine Abnutzung der Teile ausgeschaltet und es wird eine dauernde Funktion gewährleistet. 



     Zweclarässig   ist das RUhrwerk   Uber   einen Steg mit einer Scheibe mit unrunder Ausnehmung verbunden und die Schraubkappe trägt einen in die Ausnehmung der Scheibe formschlUssig eingreifenden Stift. 



   Um ein Herausfallen des   RUhrwerkes   bzw.   ein unbeabsichtigtes Herausziehen beim Abmachen der   Kappe zu verhindern, ist es   darUber   hinaus vorteilhaft, wenn der Behälterhals oberhalb des Schraubgewindes eine HUlse aus elastischem Werkstoff mit oberhalb des Behälterhalses umlaufendem Bund trägt und die Lochscheibe in dem Spalt zwischen dem Rand des Behälterhalses und dem Bund gefUhrt wird. Wird das RUhrwerk aus elastischen KunststoffflUgeln gebildet, so gleicht es alle Unebenheiten des Flaschenboden aus und wirbelt die sedimentierten Partikel auf. Der in die Scheibe eingreifende Stift kann weiterhin an seinem unteren Ende mit einem Auftragemittel, beispielsweise einem Pinsel, versehen sein. 



   Weitere Einzelheiten und Vorteile der   tfindung sind den Zeichnungen zu entnehmen, indenenein   AusfUhrungsbeispiel dargestellt ist. 



   Es zeigen Fig. 1 einen   Vcrtikxlschnitt durch   einen Behälter, Fig. 2 einen Vertikalschnitt mit zu 

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 Fig.   l   um   90    gedrehter Schnittebene, Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Behälter entlang der Linie   ni-m   der Fig. 1 und Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Behälter entlang der Linie   IV-IV   der Fig. 2. 



   Ein Behälter 10 fur das Füllgut ist mit einer Schraubkappe 11 verschlossen, die nach dem Be- 
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 stigt ist, und an der Aussenseite einen Handgriff 15 trägt. Der Stift 12 bildet zusammen mit einer Lochscheibe 16, die   liber   einen exzentrisch angeordneten Steg 17 mit einem Rührwerk 18 verbunden ist, eine als Kupplung zwischen Schraubverschluss und Rührwerk dienende Steckverbindung. Das Ruhrwerk 18 besteht dabei aus elastischen   Kunststoffflugeln.   Der Querschnitt des Behälters ist zweckmässig oval ausgebildet und die Länge der   Rilhrflügel entspricht dem grösseren Durchmesser   des Ovals. Dadurch wird die Bewegung der   Ruhrflugel   abwechselnd gebremst und beschleunigt, und es entsteht ein Wirbeleffekt, der gleichfalls homogenisierend wirkt. 



     Der Flaschenhals 10a trägt weiterhin eine mise   19 mit einem umlaufenden Bund 19a, wobei in dem Spalt zwischen dem Bund und dem Rand des Behälterhalses die Lochscheibe 16 geführt wird. 



   Beim Auf- und Abschrauben der Kappe 11 wird zwangsläutig von dem Stift 12   die Lochschei-   be 16   und damit das ROhrwerk   18 mitgedreht. Während des Aufschraubens des Behälters wird demnach das auf dem Behälterboden liegende Sediment aufgerührt, so dass nach dem Öffnen des Behälters das Füllgut sofort in gebrauchsfertiger Form vorliegt. Zu diesem Zweck ist es ausserdem vorteilhaft, dass die Gewindehöhc des Schraubverschlusses niedrig gehalten wird, so dass eine grössere Anzahl von Umdrehungen zum Aufschrauben der Kappe erforderlich ist. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Behälter in Form einer mit einer Schraubkappe verschlossenen Flasche fUr zur Sedimentbildung neigende. Suspensionen, insbesondere Nagellack, mit einem über den Behälterboden streichenden und von aussen betätigbarem Rührwerk, wobei zwischen dem   Rilhrwerk und   der Schraubkappe eine lösbare 
 EMI2.2 
 undKappe dient.   dadurch gskennzeichnet, dassdieKupplungseinrichtungalsSteckverbindung(12,   16) ausgebildet ist.

Claims (1)

  1. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührwerk tuber einen Steg (17) mit einer Scheibe (16) mit unrunder Ausnehmung verbunden ist und die Schraubkappe (11) einen EMI2.3 die Ausnehmung3. Behälter nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterhals (lOa) oberhalb des Schraubgewindes eine HUlse (19), vorzugsweise aus elastischem Werkstoff mit einem oberhalb des Behälterhalses umlaufendem Bund (19a) trägt, wobei die Scheibe (16) in dem Spalt zwischen dem Rand des Behälterhalses und dem umlaufenden Bund geführt wird.
    4. Behälter nach einem der AnsprUche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Rührwerk aus elastischen Kunststoffflügeln gebildet ist.
    5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der in die Scheibe (16) eingreifende Stift an seinem unteren Ende mit einem Auftragemittel, beispielsweise einem EMI2.4
AT793763A 1962-11-28 1963-10-03 Behälter für zur Sedimentbildung neigende Suspensionen, insbesondere Nagellack AT246928B (de)

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