AT246033B - Fahrbares Stapelgerät mit neigbarem Hubgerüst - Google Patents

Fahrbares Stapelgerät mit neigbarem Hubgerüst

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Publication number
AT246033B
AT246033B AT601164A AT601164A AT246033B AT 246033 B AT246033 B AT 246033B AT 601164 A AT601164 A AT 601164A AT 601164 A AT601164 A AT 601164A AT 246033 B AT246033 B AT 246033B
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AT
Austria
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mast
lifting frame
wheels
vehicle
stacking device
Prior art date
Application number
AT601164A
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English (en)
Original Assignee
Hans Still Ag
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/08Masts; Guides; Chains
    • B66F9/082Masts; Guides; Chains inclinable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrbares Stapelgerät mit neigbarem Hubgerüst 
Die Erfindung betrifft ein fahrbares Stapelgerät, insbesondere einen Gabelstapler, mit durch eine vorzugsweise hydraulische Verstelleinrichtung neigbarem Hubgerüst, das durch eine Querachse mit dem Fahrzeugkörper gelenkig verbunden und an seinem unteren Ende mit Rädern ausgerüstet ist. Ihr Zweck besteht hauptsächlich darin, die Stand- und Fahrsicherheit, auch bei geneigtem Hubgerüst, bei möglichst geringem baulichem Aufwand und insbesondere einer möglichst kurzen Baulänge des Fahrzeuges zu verbessern. 



     Hiebe ! J'ommt   es darauf an dafür zu sorgen, dass die günstige Schwerpunktlage des Fahrzeuges beim Neigen des Mastes möglichst auch bei gehobener Last im wesentlichen erhalten bleibt. Gleichzeitig muss dafür gesorgt werden, dass beim Rückwärtsneigen des Mastes der für den Fahrer verfügbare Raum auf dem Fahrzeug möglichst wenig beschränkt wird. 



   Erfindungsgemäss gelingt dies bei einem Stapelgerät der eingangs genannten Art    dadurch, dass   die Gelenkachse zwischen dem Hubgerüst und dem Fahrzeugkörper oberhalb der Flurplatte, vorzugsweise etwa in Höhe des Sitzes oder darüber angeordnet ist, während die Verstelleinrichtung unterhalb der Gelenkachse, insbesondere zwischen den Rädern am Hubgerüst einerseits und am Fahrzeug anderseits angreift. 



   Dadurch wird erreicht, dass beim Neigen des Mastes die Vorderräder, die den Drehpunkt für das Lastmoment bilden, um mehrere Zentimeter nach vorn verschoben werden. Das durch das Fahrzeuggewicht gebildete Gegenmoment wird auf diese Weise vergrössert und die Stand- und Fahrsicherheit erhöht. 



   Ein Vergleich zwischen einem nach bisher üblicher Art und einem nach der Erfindung gebauten Stapler zeigt, dass letzterer bei nach vom geneigtem Mast in allen Lasthöhen stabilitätsmässig und fahrtechnisch den bisherigen Staplern   ebenbürtig   ist, in allen andern Neigstellungen bis zur extremen Rückwärtsneigung aber besser wird, so dass selbst in der extremsten Rückneigstellung bei voll hochgefahrener Last noch Fahrmanöver durchgeführt werden können, was bei den bisherigen Staplern aus Sicherheitgründen nicht möglich ist. 



   Es ist ersichtlich, dass auf Grund dieser Möglichkeit die Stabilität des Fahrzeuges beim Zurückneigen 
 EMI1.1 
 kann. 



   Grundsätzlich lässt sich die Erfindung sowohl bei Dreiradstaplern mit hinten liegendem Antrieb als auch bei Vierradstaplern mit vorn liegendem Antrieb anwenden. Im letzteren Falle ist es erforderlich, den schwenkbaren Antrieb und die Kraftquelle flexibel zu verbinden. 



   Bei einer   bevorzugten Ausführungsform   sind die am unteren Ende des   Hubgerüstes   angebrachten Räder   die Antriebsräder ;   dabei sind der oder die elektrischen oder hydrostatischen Antriebsmotoren am Hubgerüst angeordnet, wobei die Energiezuführungsleitungen flexibel mit dem Fahrzeug verbunden sind. 



   Bei einer andern bevorzugten Ausführungsform sind der oder die Antriebsmotoren fest im Fahrzeug eingebaut, während die Kraftübertragung zwischen den am unteren Ende des   Hubgerüstes   angebrachten Antriebsräder durch Gelenkwellen erfolgt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Im folgenden ist die Erfindung an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles ver- anschaulicht. 



   1 ist   das"vorderachslose"Fahrzeug,   dessen Vorderteil oberhalb der Flurplatte vorzugsweise etwa in Höhe des Sitzes oder noch darüber um eine Querachse 3 schwenkbar mit dem Hubgerüst 4 verbunden ist. Das Hubgerüst 4 ist an seinem unteren Ende mit Lauf- oder Antriebsrädern 5 versehen. 



   Die Verstelleinrichtung, beispielsweise ein hydraulischer Druckzylinder 6, ist mit ihren beiden Enden zwischen den unteren Teilen des Hubgerüstes 4 und des vorderen Teiles des Fahrzeuges 1 gelenkig verbunden. 



     Bei positiver Mastneigung (im Rechtsdrehsinne)   vergrössert sich zwangsläufig der Achsabstand zwischen den Vorderrädern 5 und den Hinterrädern 7, bei negativer Mastneigung (im Linksdrehsinne) ver-   kleinert der Achsabstand   sich. Es ist somit ohne weiteres ersichtlich, dass auch bei, mittels der Gabel 8,   hochgehobenerLastimFallederMastneigung   nach hinten, die Stand- und Fahrsicherheit durch Vergrössern des Achsabstandes der Räder 5 und 7 verbessert ist, so dass Fahrmanöver gefahrlos ausführbar sind, und dass diese Verbesserung mit ausserordentlich einfachen Mitteln erreicht ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Fahrbares Stapelgerät mit durch eine vorzugsweise hydraulische Verstelleinrichtung neigbarem Hubgerüst, das durch eine Querachse mit dem Fahrzeugkörper gelenkig verbunden und an seinem unteren Ende mit Rädern ausgerüstet ist, dadurch   gekennzeichnet,   dass die Gelenkachse (3) zwischen dem Hubgerüst (4) und dem Fahrzeugkörper   (1)   oberhalb der Flurplatte, vorzugsweise etwa in Höhe des Sitzes (2) oder darüber angeordnet ist, während die Verstelleinrichtung (6) unterhalb der Gelenkachse, insbesondere zwischen den Rädern (5) am Hubgerüst (4) einerseits und am Fahrzeug (l) anderseits angreift.

Claims (1)

  1. 2. Fahrbares Stapelgerät mit neigbarem Hubgerüst nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die am unteren Ende desHubgerüstes (4) angebrachten Räder (5) die Antriebsräder sind und der oder die elektrischen oder hydrostatischen Antriebsmotoren Åam Hubgerüst angebracht sind, wobei die Energiezuführungsleitungen flexibel mit dem Fahrzeug verbunden sind. EMI2.1 am unteren Ende des neigbaren Hubgerus. tes (4) angebrachten Antriebsrädern (5) in an sichbekannter Weise durch Gelenkwellen erfolgt.
AT601164A 1963-09-03 1964-07-13 Fahrbares Stapelgerät mit neigbarem Hubgerüst AT246033B (de)

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DEST021038 1963-09-03

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AT246033B true AT246033B (de) 1966-03-25

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ID=7458819

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AT601164A AT246033B (de) 1963-09-03 1964-07-13 Fahrbares Stapelgerät mit neigbarem Hubgerüst

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CH (1) CH418230A (de)

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CH418230A (de) 1966-07-31

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