DE2424902A1 - Arbeitsmaschine fuer tiefbauarbeiten - Google Patents
Arbeitsmaschine fuer tiefbauarbeitenInfo
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Description
7 Stuttgart N. Menzelstraße 40
i-oclain .ti.A. A 34 275
60330 IS PLESSIS BELLEVILLE άβη 21.5.1974
Prankreich
Die lirfindung "betrifft eine nach Art eines Schleppers
ausgebildete Arbeitsmaschine für Tief "bauarbeiten mit einer
starren Baugruppe, bestehend aus einem Motor, einem Getriebe und einer angetriebenen Achse mit Portbewegungsmitteln
wie Rädern, Ketten od.dgl.
Ein solcher Schlepper üblicher Bauart weist eine Führer-.kabine
auf, welche häufig federnd gegen die starre Baugruppe abgestützt ist,' jedoch weist ein solcher Schlepper
üblicher Bauart kein irgendwie beachtliches Arbeitsgerät ■auf. Gegebenenfalls sind Hubzylinder für ein landwirtschaftliches
Arbeitsgerät oder Schlepphaken od.dgl. unmittelbar an der starren Baugruppe befestigt.
Wenn die Bauart, eines üblichen Schleppers, was wegen ihrer
Einfachheit kostengünstig möglich ist, die Grundlage für die Konstruktion einer Arbeitsmaschine für Tiefbauarbeiten,
beispielsweise eines Baggers der weiter unten erläuterten Art, bilden soll, so zeigt sich, daß eine unmittelbare Verbindung
des Arbeitsgerätes mit der starren Baugruppe nicht zu einer befriedigenden Lösung führt, weil die mechanische
Widerstandsfähigkeit der starren Baugruppe nicht ausreicht, die vom Arbeitsgerät kommenden Stöße und Schwingungen ohne
Schaden sicher aufzunehmen.
Zur Vermeidung dieses llachteiles ist gemäß der Erfindung
ein von der starren Baugruppe getrennter, außerordantlich
-2-
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stabiler, mechanisch widerstandsfähiger !Fahrzeugrahmen vorgesehen,
der die beim Betrieb des Arbeitsgerätes auftretenden Stöße und Schwingungen ohne eine Gefahr von Schäden aufnehmen
kann. Der Fahrzeugrahmen ist jedoch, um eine Einleitung der Kräfte in die starre Eaugruppe zu vermeiden,
nicht starr mit der starren Baugruppe verbunden.
Erfindungsgemäß ist also vorgesehen, zum einen einen Traktor üblicher Bauart mit einem Fahrzeugrahmen hoher mechanischer
Widerstandsfähigkeit zu versehen und zum anderen diesen Fahrzeugrahmen gegen die starre Baugruppe federnd
abzustützen. Dadurch wird eine einfache und dennoch mechanisch widerstandsfähige Konstruktion erreicht, welche eine
einwandfreie Arbeit des am steifen Fahrzeugrahmen gelagerten Arbeitsgerätes ermöglicht.
Hierzu geht die Erfindung im einzelnen aus von einer Straßenbaumaschine
mit einer starren Baugruppe/Bei einem Schlepper, bestehend aus einem Motor, einer angetriebenen Achse mit
angetriebenen Fortbewegungsmitteln wie Rädern, Ketten oder dgl. und einem Getriebe zwischen dem Motor und der angetriebenen
Achse, sowie mit einem Arbeitsgerät und zeichnet sich aus durch einen steifen, von der starren Baugruppe getrennten
Fahrzeugrahmen, an dem das Arbeitsgerät gelagert ist und der für eine Aufnahme der am Arbeitsgerät auftretenden
Kräfte ausgebildet ist, wobei der Fahrzeugrahmen zur Vermeidung einer unmittelbaren Belastung der starren Baugruppe
durch Stöße oder Schwingungen vom Arbeitsgerät her über elastische Stützelemente und wenigstens eine Lenkstange
mit der starren Baugruppe verbunden ist.
Kit Vorteil liegt die !lenkstange etwa parallel zur bodenseitigen
Stützfläche der Antriebsräder od.dgl. Sie ist vorteilhaft gegenüber der bodenseitigen Stützfläche der Antriebsräder od.dgl. auf etwa gleicher Höhe wie die ange-
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triebene Achse an der starren Baugruppe angelenkt.
Lit "besonderem Vorteil sind die elastischen Stützelemente
sowohl zug- als auch druckbelastbar. Eine "besonders gute
Aufnahme der auftretenden Kräfte ergibt sich, wenn wenigstens eines der elastischen Stützelemente in einer senkrecht zur Fahrzeuglängsachse liegenden, die angetriebene Achse enthaltenden Ebene liegt und wenigstens ein anderes elastisches Stützelement zwischen der angetriebenen Achse und einer
weiteren Achse angeordnet ist. Die weitere Achse ist vorteilhaft um eine zur Fahrzeuglängsachse parallele Achse
schwenkbeweglich am Fahrzeugrahmen gelagert.
Aufnahme der auftretenden Kräfte ergibt sich, wenn wenigstens eines der elastischen Stützelemente in einer senkrecht zur Fahrzeuglängsachse liegenden, die angetriebene Achse enthaltenden Ebene liegt und wenigstens ein anderes elastisches Stützelement zwischen der angetriebenen Achse und einer
weiteren Achse angeordnet ist. Die weitere Achse ist vorteilhaft um eine zur Fahrzeuglängsachse parallele Achse
schwenkbeweglich am Fahrzeugrahmen gelagert.
"Jeitere Einzelheiten, Herkmale und Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
A^isführungsbeispiels anhand der Zeichnung.
Es zeigt
A^isführungsbeispiels anhand der Zeichnung.
Es zeigt
Pig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Arbeitsmaschine;
Fig. 2 eine .Draufsicht aus der Richtung des Pfeiles F in
Fig. 1.
Die in der Zeichnung veranschaulichte erfindungsgemäße
Arbeitsmaschine ist nach Art eines Schleppers ausgebildet und weist einen Fahrzeugrahmen 1 auf, an dessen Rückseite ein Arbeitsgerät 2 für den Erdaushub angelenkt ist.
Arbeitsmaschine ist nach Art eines Schleppers ausgebildet und weist einen Fahrzeugrahmen 1 auf, an dessen Rückseite ein Arbeitsgerät 2 für den Erdaushub angelenkt ist.
Me Arbeitsmaschine weist einen Antriebsmotor 3» im Beispielsfalle einen Dieselmotor auf, sowie ein Getriebe 4
und eine Hinterachse 5, wobei diese drei Bauteile durch
an sich bekannte Kittel wie beispielsweise Schraubverbindungen zu einer starren Baugruppe vereinigt sind. Die Welle 6 der Hinterachse 5 wird dabei von der Kurbelwelle des
hotors 3 aus angetrieben. Die Hinterräder 7 sind drehfest mit der Vieile 6 der Einterach.se 5 verbunden.
und eine Hinterachse 5, wobei diese drei Bauteile durch
an sich bekannte Kittel wie beispielsweise Schraubverbindungen zu einer starren Baugruppe vereinigt sind. Die Welle 6 der Hinterachse 5 wird dabei von der Kurbelwelle des
hotors 3 aus angetrieben. Die Hinterräder 7 sind drehfest mit der Vieile 6 der Einterach.se 5 verbunden.
- 4 -409850/0878
Die Vorderachse 8 mit den Torderrädern 9 ist um eine Achse
10 schwenkbeweglich am Fahrzeugrahmen 1 gelagert. Die Achse 10 liegt parallel zur Fahrzeuglängsachse 11 und überdies
in der Längsmittelebene der Arbeitsmaschine.
Der Fahrzeugrahmen 1 ist an der starren Baugruppe mit den Teilen 3» 4 und 5 mittels elastischer Stützelemente befestigt.
Hierzu sind in Höhe der Hinterachse 5 zwei Paare von nach Art Ton Puffern ausgebildeten elastischen Stützelementen
12 vorgesehen, welche etwa in der quer zur Fahrzeuglängsachse liegenden Ebene 13 der Hinterachse 5 in der ITähe der
Antriebsräder 7 liegen. Die Stützelemente 12 sind an der Hinterachse 5 befestigt. Der Fahrzeugrahmen 1 stützt sich
über Konsolen 14 an den Stützelementen 12 auf, welche unter dem Gewicht des Fahrzeugrahmens auf Druck belastet sind.
Die Konsolen 14 sind jedoch über Schrauben 15 mit metallischen Beschlägen der als Puffer ausgebildeten Stützelemente
12 verbunden, wodurch die Stützelemente 12 auch auf Zug belastbar sind.
Ein weiteres nach Art eines Puffers ausgebildetes elastisches Stützelement 16 weist ebenfalls Metallbeschläge auf,
die über eine Schraube 20 einerseits an einer Querschiene 19 des Fahrzeugrahmens 1 und andererseits an der starren
Baugruppe mit den Teilen 3, 4 und 5 derart befestigt sind, daß die starre Baugruppe über das Stützelement 16 an der
Querschiene 19 gelagert ist. Die Querschiene 19 liegt in einer Querebene 17, welche zwischen der Ebene 13 und der
Querebene 18 der Vorderachse 8 liegt. Durch das Gewicht der starren Baugruppe mit den Teilen 3, 4 und 5 ist das
Stützelement 16 auf Zug belastet, es kann jedoch insbesondere unter dem Einfluß des Antriebsmomentes der Kaschine
bei der Vorwärtsfahrt auf Druck belastet werden.
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-P-
Schließlich sind zwei Lenkstangen 21 vorgesehen, die auf je
einer Seite der die !Fahrzeuglängsachse 11 enthaltenden
Längsmittelebene des Fahrzeuges angeordnet und einerseits am Fahrzeugrahmen 1 um Schwenkachsen 22 und andererseits
an der Hinterachse 5 um Schwenkachsen 23 schwenkbeweglich
angelenkt sind. Die Anlenkung erfolgt vorzugsweise, wie an sich "bekannt ist, über elastische, zylindrische .futter,
./ie Fig. 1 erkennen läßt, sind die Lenkstangen 21 in einer
zur bodenseitigen Stützebene 25 für die Räder 7 und 9 parallelen jlbene 24 angeordnet, in v/elcher auch die Hinterachse
5 liegt»
Durch die erfindungsgemäße Bauweise ist der Fahrzeugrahmen
1 über die elastischen Stützelemente 12 und 16 von der vom
Hotor 3» dem Getriebe 4 und der Hinterachse 5 gebildeten
Schwingungsquelle vollständig isoliert. Hieraus ergibt sich
^eine gute Dämpfung mechanischer Schwingungen und sonstiger
mechanischer Belastungen, so daß die am Fahrzeugrahmen 1 gelagerte Führerkabine 26 von Erschütterungen im wesentlichen
frei bleibt und ein überlegener'Bedienungskomfort
sichergestellt ist.
Andererseits werden beim Betrieb des Arbeitsgerätes 2 auftretende
Belastungen lediglich über die elastischen Stützelemente 12 und 16 auf die starre Baugruppe mit den Teilen
3, 4 und 5 übertragen, wobei eine wesentliche Dämpfung auftritt. Die beim Betrieb des Arbeitsgeräts 2 auftretenden
Stöße werden aufgefangen und abgedämpft, so daß keine Ge- ' fahr einer Beschädigung mechanischer Bauteile der Baugruppe
mit den Teilen -3, 4 und 5 auftritt. .
Der Fahrzeugrahmen 1 wird beim Betrieb des Arbeitsgerätes
2 häufig über zusätzliche Stützen 27 gegen die bodensei- · tige Stützfläche 25 abgestützt. In einem solchen Falle werden
vom Boden, aus keine Reaktionskräft'e auf die Antriebs-
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räder 7 übertragen, in deren Iiaehbar schaft die Stützen 27
angeordnet sind, so daß eine übertragung von !Belastungen
und Stoßen auf die starre Baugruppe mit den Seilen 3» 4 und 5 über die Antriebsräder 7 und die Hinterachse 5 unterbunden
ist. Auch in dieser Hinsicht weist eine erfindungsgemäße Arbeitsmaschine vorteilhafte Betriebsbedingungen und
einen guten Schutz der mechanischen Bauteile gegen beim Betrieb des Arbeitsgerätes 2 auftretende Stöße auf.
Die Lenkstangen 21 stellen eine einwandfreie übertragung der zwischen den Antriebsrädern 7 und ihrer Stützfläche
25 am Erdboden auftretenden Zugkräfte auf den fahrzeugrahmen
1 sicher, so daß während der Fahrt Relativbewegungen des !Fahrzeugrahmens 1 gegenüber der Hinterachse in Fahrzeuglängsrichtung
ausgeschlossen sind.
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Claims (1)
- Patentanwalt - O / O Λ Q QDjpl.-Ing. Walter Jeeklseh Z H *7 Stuttgart N. MenzeisttaBe40i'oclain S.A. A 34 27560530 VUS PKOSSIS ISLI^YILIöü den-21.5.1974Frankre ichAnspräche1./Arbeitsmaschine für Tief "bauarbeiten mit einer starren Baugruppe wie bei einem Schlepper, bestehend aus einem Motor, einer angetriebenen Achse mit angetriebenen Fortbewegungsmitteln wie Rädern, ivetten od.dgl. und einem Getriebe jsv/i sehen dem Kot or und der angetriebenen Achse, sowie mit einem Arbeitsgerät, gekennzeichnet durch einen steifen, von der starren !Baugruppe /3» 4, 5) getrennten Fahrzeugrahmen (1), an dem das Arbeitsgerät (2) gelagert ist und der für eine Aufnahme der am Arbeitsgerät (2) auftretenden Kräfte ausgebildet ist, wobei der Fahrzeugrahmen (1) zur Vermeidung einer unmittelbaren Belastung der starren Baugruppe (3» 4f 5) durch Stöße oder Schwingungen vom Arbeitsgerät (2) her über elastische Stützelemente (12, 16) und wenigstens eine Lenkstange (21) mit der starren Baugruppe (3, 4* 5) verbunden ist.2. Arbeitsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstange (21) etwa parallel zur bodenseitigen Stützfläche (25) der Antriebsräder (7) od.dgl. liegt.3. Arbeitsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstange (21) gegenüber der bodenseitigen Stützfläche (25) der Antriebsräder (7) od.dgl. auf etwa gleicher Höhe wie die angetriebene Achse (5) an der starren Baugruppe (3» 4, 5) angelenkt ist.-4. Arbeitsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch409850/0878gekennzeichnet, daß die elastischen Stütselenente '12, 1o) sowohl zug- als auch druckbelastbar sind.5. Arbeitsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der elastischen iJtützelemente (12) in einer senkrecht zur jiahrzeuglängsachse (11) liegenden, die angetriebene Achse (5) enthaltenden'Ebene (13) liegt und daß wenigstens ein anderes elastisches Stützelement (16) zwischen der angetriebenen Achse <'5"' und einer weiteren Achse (ß) angeordnet ist.6, Arbeitsmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Achse (o) um eine sur ITahrseuglängsachse (11) parallele Achse -'1O) schwenkbeweglich an "iar-rr.eu^- (I" gelagert ist.409850/0878Leerseite
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Family Applications (1)
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