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Vorrichtung zur Regelung der Zuführung von Sekundärluft bei Feuerungen.
Bei den im Stamm-Patent NI'. 2185U in Fig. 1-3 dargestellten Vorrichtungen bestimmen hauptsächlich die Niveaustände der - einerseits unter Aussendruck, anderseits unter
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diese Xiveaustände, als die Differenz zwischen dem von aussen und dem von innen auf die Glocke F ausgeübten Druck, die Stellung dieses, die Sekundärluftklappe steuernden Organes.
Gegenstand vorliegenden Zusatz-Patentes sind nun Einrichtungen, durch welche die Grotte der Verstellung einer - die Sekundärluftklappe steuernden Glocke G - in ein ganz be- stimmtes Verhältnis zur Grösse der Differenz zwischen dem von aussen und dem von innen auf diese docke ausgeübten Druck, gesetzt wird.
Nach Fig. l der Zeichnung schwebt-in einem Topfe T-die die Sekundärluftktappc
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Schlauches - an ein in den Feuerraum reichendes Rohr angeschlossen werden kann : wodurch eine Verbindung zwischen Innenraum der Glocke und Feuerraum und infolgedessen em
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diese Verbindung nicht erfolgt, herrscht auch im Innern der Glocke Atmosphärendrnck.
Dieselbe wird dabei, von dem Schwimmer S getragen, eine ganz bestimmte Höhenlage ein- nchnn'n. die als Nullstellung bezeichnet werden soll und die auch durch einen, auf der
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hergestellt und so ein Druckausgleich zwischen diesen beiden Räumen hervorgerufen, so wird die
Glocke G durch den höheren von aussen auf sie ausgeübten Druck veranlasst tiefer in die
Sperrflüssigkeit einzutauchen und zwar so tief, bis der infolge des nunmehr eingetauchten
Schwimmervolumens vergrösserte Auftrieb auf den Schwimmer S auch dem äusseren Über-
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Ende der Glockenstange a eine Art Verschlussplatte p.
Bis zu einem bestimmten Tiefgang der Glocke, also bis zu einer gewissen Grösse des Unterdruckes im Feuerraum, wird die @ Platte p den Eintritt von Sekundärluft in die Sekundärluftleitung L und damit in die
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aus der Sekundärluftleitung mehr oder weniger austreten und der Sekundärluft Zutritt gestatten. Die Grösse des toten Hubes der Platte p kann dabei durch Höher- bezw. Tieferschrauben derselben auf der Glockonstango a oder aber auch durch loben bpzw. Senken der Sekundärluftleitung L selber gerogelt worden.
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anstatt des die Glocke G tragenden, zentral angeordneten Schwimmers S zwei einander diametral gegenüberstehende, an der Innenseite der Glocke G befestigte Schwimmer und S@ angeordnet sind.
Doch könnten auch anderartige und mehrere, innen oder aussen an der Glocke befestigte Schwimmer vorgesehen worden. Die Sekundilrluftklappe p' ist hier als um eine horizontale Achse b drehbar vorgesehen. Hier wird die Grösse der Verstellung der Glocke, bei einer Änderung der Differenz zwischen dem von aussen und dem von innen auf die Glocke ausgeübten Druck, durch das Verhältnis der Summe der Schwimmerquerschnitte zum Glockenquerschnitt bestimmt. Auch hier wird wieder die Sekundärluftklappe p' mit regelbarem toten Hube eingerichtet.
Die Einrichtung nach Fig. 3 entspricht der Einrichtung nach Fig. 4 des StammPatentes, wo die Glocke G durch Umbördelung des unteren Randes schon auch selbst als Schwimmer ausgebildet wurde. Die Grösse der Vorstellung der Glocke G bei einer Änderung der Differenz des Druckes auf die Glocke von aussen und von innen, hängt hier von dem Verhältnis des Kreisringquerschnittes c zum Glockenquerschnitt ab.
Bei der Einrichtung nach Fig. 4 wird die Glocke G durch ein Gegengewicht 9 ausbalanciert, das an einer Schnur e hängt, die um eine Schnurscheibe f mit spiralförmiger Schnurrillo geht. Hier bestimmt die Veränderung des Halbmessers der Schnurrille die Grösse der Verstellung der Glocke C bei einer Änderung der Differenz zwischen dem von aussen und dem von innen auf dieselbe ausgeübten Druck. Je nach der Wahl der Spirale, ob steiler oder flacher, muss sich bei Vermehrung der Druckdifferenz die Rolle weniger oder mehr verdrehen, bis der Angriffsradius des Gewichtes so gross ist, dass das Moment des Gewichtes vermehrt, um das Moment des Unterdruckes gleich ist dem Moment des Aussendruckes. Durch die grössere oder geringere Steigung der Spirale ist also die Grösse der Eröffnung der Luftklappe bedingt.
Bei sämtlichen beschriebenen Einrichtungen ermöglicht der auf der Glockenstango a sitzende Zeiger. ? und die vorgesehene Skala s gleichzeitige Ablesung der Grösse des Unterdruckes im Feuerraum und bilden diese Einrichtungen - abgesehen von ihrer Steuortätigkeit
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