AT244737B - Verfahren zum Aufbringen einer Faserstoffaufschwemmung mittels des Stoffauflaufes von Faserstoffenwässerungsmaschinen, insbesondere Papier- und Kartonmaschinen - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen einer Faserstoffaufschwemmung mittels des Stoffauflaufes von Faserstoffenwässerungsmaschinen, insbesondere Papier- und Kartonmaschinen

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AT244737B AT1014463A AT1014463A AT244737B AT 244737 B AT244737 B AT 244737B AT 1014463 A AT1014463 A AT 1014463A AT 1014463 A AT1014463 A AT 1014463A AT 244737 B AT244737 B AT 244737B
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   Verfahren zum Aufbringen einer Faserstoffaufschwemmung mittels des Stoffauflaufes von Faserstoffentwässerungsmaschinen, insbesondere Papier- und Kartonmaschinen 
 EMI1.1 
 

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 EMI2.1 
 wirkung des Vakuums ist. 



   Die Erfindung ermöglicht es also, bei mit Vakuum arbeitenden Stoffauflaufvorrichtungen, deren Stauhöhe zur Erzielung höherer,   d. h. mittlerer Arbeitsgeschwindigkeiten   der Maschine dadurch vergrössert ist, dass der Flüssigkeitsraum im Längsschnitt der Maschine im Profil hosenförmig ausgebildet ist, eine besonders weitgehende und kontrollierte Entlüftung der Faserstoffsuspension zu erreichen, indem durch Regelung der Zulaufmenge eine Überlaufhöhe von der Zulaufleitung zum Flüssigkeitsraum eingestellt wird, die der Entlüftungstiefenwirkung des für die gewünschte Auslaufgeschwindigkeit erforderlichen Vakuums entspricht.

   Das bedeutet, dass in dem hosenförmigen Profil der Stoffauflaufvorrichtung an der höchsten Stelle des Profils durch Regelung des Stoffzulaufes eine Überlaufhöhe eingestellt wird, bei der das jeweils herrschende Vakuum in der Lage ist, hinsichtlich der Entlüftung der Faserstoffsuspension eine   Tiefenwirkung auszuüben,   die den gesamten Durchlaufquerschnitt an dieser Stelle erfasst. In diesem Durchlaufquerschnitt herrscht also Unterdruck, während unterhalb desselben Überdruck herrscht. Auf diese 
 EMI2.2 
 Verfahren gemäss der Erfindung in einem Bereich bis etwa 300 m/min liegen kann. 



   In der Zeichnung   ist'in Fig. l   eine der   Durchführung   des Verfahrens dienende, an sich bekannte Stoffauflaufvorrichtung schematisch in einem Längsschnitt durch die Maschine dargestellt, während Fig. 2 beispielsweise ein Druckdiagramm zeigt, das sich bei Anwendung des Verfahrens gemäss der Erfindung ergeben kann. 



   Die Stoffauflaufvorrichtung bildet ein geschlossenes Gehäuse 1 mit hosenförmigem Profil, dessen einer Schenkel 2 den   Flüssigkeits-oder Stauraum   und dessen anderer Schenkel 3 die Zulaufleitung bildet, die an eine Rohrleitung 4 angeschlossen ist. Oben weist die Stoffauflaufvorrichtung einen Vakuum-Anschluss 5   auf, so dass über dem Flüssigkeitsspiegel   11 ein Vakuum-Raum 12 gebildet wird. Der Flüssigkeitsraum 2 mündet in   die'Stoffauslauflippen   6 aus, die die Faserstoffsuspension auf das über eine Brustwalze 7 geführte endlose Sieb 8 leiten. Die ganze Stoffauflaufvorrichtung ruht auf einem Gestell g. Diese Anordnung ist an sich bekannt. 



   Gemäss der Erfindung wird nun die durch die Zulaufleitung 3 einströmende Faserstoffsuspensionsmenge, beispielsweise mittels eines Schiebers 10, derart geregelt, dass im Querschnitt A eine Überlaufhöhe von der Zulaufleitung 3 zum Flüssigkeitsraum 2 eingestellt wird, die der Entlüftungs-   tiefenwirkung   des für die gewünschte Auslaufgeschwindigkeit erforderlichen, im Vakuum-Raum 12 herrschenden Vakuums entspricht. Wesentlich ist, dass die Vakuum-Tiefenwirkung hinsichtlich der Entlüftung mindestens den ganzen Querschnitt A   erfasst.   Es tritt dann beispielsweise der in Fig. 2 dargestellte Zustand ein, dass im Querschnitt A ein Unterdruck von 100 mm WS, im Flüssigkeitsraum 2 dagegen ein Überdruck von 340 mm WS herrscht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Aufbringen einer Faserstoffaufschwemmung mittels des Stoffauflaufes von Faserstoffentwässerungsmaschinen, insbesondere Papier-und Kartonmaschinen, dessen Flüssigkeitsraum nach oben durch einen Vakuum-Raum abgeschlossen ist und bei welchem der Stauraum durch einen Schenkel des im Längsschnitt der Maschine im Profil hosenförmig ausgestalteten Flüssigkeitsraumes gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem durch Flüssigkeitsraum und Vakuum-Raum gebildeten, in an sich bekannter Weise den Stoffauslauf und die Stoffzuleitung aufweisenden System durch Regelung der Zulaufmenge eine Überlaufhöhe von der Stoffzuleitung zum Flüssigkeitsraum eingestellt wird, die höchstens der Entlüftungstiefenwirkung des der gewünschten Auslaufgeschwindigkeit entsprechenden Vakuums entspricht.
AT1014463A 1963-02-05 1963-12-17 Verfahren zum Aufbringen einer Faserstoffaufschwemmung mittels des Stoffauflaufes von Faserstoffenwässerungsmaschinen, insbesondere Papier- und Kartonmaschinen AT244737B (de)

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AT1014463A AT244737B (de) 1963-02-05 1963-12-17 Verfahren zum Aufbringen einer Faserstoffaufschwemmung mittels des Stoffauflaufes von Faserstoffenwässerungsmaschinen, insbesondere Papier- und Kartonmaschinen

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