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Zur regelbaren Zufuhr von Kalt- und Warmluft dienendes Vorsatzgerät für den Luftfilter einer Brennkraftmaschine
Die Erfindung betrifft ein zur regelbaren Zufuhr von Kalt- und Warmluft dienendes Vorsatzgerät für den Luftfilter einer Brennkraftmaschine, das einen mit dessen Ansaugstutzen verbundenen Luftzufuhrka- nal sowie einen an diesen angeschlossenen Warmluft-Rohrstutzen aufweist, dessen Durchflussquerschnitt mittels einer von einem einstellbaren Kraftelement beeinflussten Regelklappe gesteuert ist, die bei an- steigendem Unterdruck den Kaltluftkanal freigibt und in einer ihrer Endstellungen den Warmluft-Rohr- stutzen abdeckt.
Derartige Vorsatzgeräte wurden an Stelle von material-und kostenaufwendigen, mit einem Heiz- aggregat versehenen Vorwärmeeinrichtungen geschaffen, an deren Gehäuse unter anderem das einen Kaltluft-Rohranschluss aufweisende Luftansaugrohr angeschlossen ist, wobei für dieses und das Kaltluft- rohr eine nach Massgabe der Betriebsumstände von Hand zu betätigende Regelklappe vorgesehen ist. Es ist auch bekannt, in einer Trennwand eines zwischen dem Luftreiniger und dem Vergaser angeordneten, das
Abgasrohr umschliessenden Vorwärmegehäuses eine Durchlassöffnung vorzusehen, deren Ausmass durch zwei
Regelorgane veränderbar ist, u. zw. durch eine handbetätigte Regelltlappe und einen abhängig von der
Motorleistung mechanisch bewegten Schieber.
Ein konstruktiv einfacheres, mit einem einstellbaren Kraftelement ausgestattetes Vorsatzgerät war daher anzustreben, das entsprechend den für die Brennkraftmaschine gegebenen Betriebsverhältnissen selbsttätig arbeitet.
Die Temperatur der Kaltluft entspricht im allgemeinen der Temperatur der Aussenluft, die in wei- ten Grenzen schwanken und bei gewissen Witterungsumständen für den Betrieb einer Brennkraftmaschine von Nachteil sein kann. Eine lediglich unter der Wirkung eines Kraftelementes stehende Regelklappe steuert jedoch nur den volumenmässigen Anteil an Kalt- und Warmluft ohne Berücksichtigung der jeweilichen Temperatur der Kaltluft bzw. der Temperatur einer Mischung von angesaugter Kalt-und Warm- luft.
Durch die Erfindung soll verhindert werden, dass der Brennkraftmaschine bei tiefer Aussentemperatur verhältnismässig sehr kalte Luft zugeführt wird und dass die Temperatur der Ansaugluft in zu weiten Gren- zen schwankt.
Die Erfindung besteht darin, dass - in Ansaugrichtung gesehen - vor der Rege1klappe eine zusätzliche Regelklappe angeordnet ist, die eine im Vorsatzgehäuse vorgesehene und das Ansaugen von vorgewärmter Luft aus dem die Brennkraftmaschine umgebenden Raum ermöglichende Luftzuführungsöffnung sowie ein Querschnitt des Kaltluftkanals zugleich im Gegensinne steuert.
Bei einer vorzugsweisen Ausgestaltung der Erfindung ist die Luftzuführungsöffnung dem abgeschrägtenRand desWarmluft-Rohrstutzens gegenüberliegend im oberen Scheitelbereich des Vorsatzgehäuses angeordnet.
Für den Winterbetrieb gibt die zusätzliche Regelklappe bei einer Endstellung die Luftzufüh-ungsöff- nung für das Einströmen von vorgewärmter Luft aus dem die Brennkraftmaschine umgebenden Raum frei und verschliess gleichzeitig dasVorsatzgehäuse gegen das Eindringen von Luft aus dem Kaltluftkanal.
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Beim Sommerbetrieb ist in der entgegengesetzten Endlage der zusätzlichen Regelklappe die Luftzuführungsöffnung durch diese zusätzliche Regelklappe verschlossen, wobei das Zuströmen von vorgewärmter Luft verhindert, das Einströmen von Kaltluft hingegen herbeigeführt wird.
In der Zeichnung ist einVorsatzgerät zur regelbaren Zufuhr von Kalt- und Warmluft als Ausführungs- beispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. l eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Seitenansicht bei veränderter Stellung der Regelklappen und mit Anbauteilen und Fig.3 ein Gerät gemäss Fig. l in Draufsicht.
An einen Kaltluftkanal 1 ist mittels einer Rohrschelle 2 das Vorsatzgehäuse 3 angeschlosnen, das über einen nachgiebigen Schlauch 4 mit dem Ansaugrohr 5 eines nicht dargestellten Luftfilters in Verbindung steht.
In das Vorsatzgehäuse 3 ist ein Warmluft-Rohrstutzen 6 eingesetzt, dessen schräges. Ende mit seinem oberen Rand bis nahe an die Mittenebene des Gehäuses 3 heranragt und der mit einem schlauchartigen Warmluftkanal 7 mittels einer Rohrschelle 8 verbunden ist.
Beiderseitig ist an jem Vorsatzgerät 3 jeeinLagerbilgel 9 für eine durch das Gehäuse 3 hindurchgeführte und nach beiden Seiten aus diesem hervorstehende Welle 10 angebracht, die an ihrem einen Ende zu einem teilweise abgeplatteten und zu einer offenen Öse gebogenen, am Gehäuse 3 abstätzbareil Rasthebel 11 gestaltet ist, während sie an ihrem andern, zu einem Hebel 12 abgebogenen Ende ein als Kraftelement wirkendes Gewicht 13 trägt. Der Rasthebel 11 ist entbehrlich, wenn der Hebel 12 den Betriebsumständen nach nicht unbedingt in einer bestimmten Lage festgelegt werden muss.
Im Inneren desVorsatzgehäuses 3 ist drehfest mit derWelle 10 eine Regelklappe 14 verbunden, die in der in Fig. 2 dargestellten Stellung auf dem in das Gehäuse 3 hineinragenden abgeschrägten Rand des Warmluft-Rohrstutzens 6 aufliegt, während sie in ihrer in Fig. 1 dargestellten Stellung davon abgehoben ist. Die eine Endstellung der Regelklappe 14 ist durch das Ende des Warmluft-Rohrstutzens 6 und die andere Endstellung durch den diesem gegenüberliegenden Abschnitt der Scheitelfläche des Vorsatzgehäuses 3 bestimmt.
ImBereich dieser Scheiteiflâche ist gegenuber dem schrâgenRand desWarmIuft-Rohrstutzens 6 im Gehäuse 3 eine Luftzuführungsöffnung 15 vorgesehen, die durch nach innen eingebogene Randabschnitte 16 begrenzt ist. Nahe dem Randabschnitt 16', der dem Kaltluftkanal 1 zugewendet ist durchdringt eine Welle 17 das Vorsatzgehäuse 3 und ist auf an diesem angeordneten Lagerbügeln 18 drehbar gelagert. Ein Ende der Welle 17 ist als Rasthebel 19 ausgebildet, der in einer Endstellung gemäss Fig. l an dem r alzrand 20 des Vorsatzgehäuses 3 einrasten kann und für dessen andere Endstellung eine am Gehäuse 3 befestigte Rastlasche 21 bestimmt ist, wie aus den Fig. 2 und 3 erkennbar ist.
Auf der Welle 17 ist drehfest eine zusätzliche Rege1klappe 22 befestigt. Die Luftzuführungsöffnung 15 ermöglicht es, bei entsprechender Stellung dieserRegelklappe ein Ansaugen von vorgewärmter Luft aus dem die Brennkraftmaschine umgebenden Raum herbeizuführen.
DieRege1klappe 14 wird in bekannter Weise beim Ansteigen des während des Betriebes der Brennkraftmaschine entstehenden Unterdruckes zur Freigabevon Kaltluftzufuhr und bei nachlassendem Unterdruck zur Sperrung der Kaltluftzufuhr betätigt, wobei eine Endstellung bei Auflage der Regelklappe 14 auf den schrägen Rand des Warmluft-Rohrstutzens 6 und die andere Endstellung beim Anschlag gegen den oberen Scheitelbereich des Vorsatzgehäuses 3 gegeben ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zur regelbaren Zufuhr von Kalt- und Warmluft dienendes Vorsatzgerät für den Luftfilter einer Brennkraftmaschine, das einen mit dessen Ansaugstutzen verbundenen Luftzufuhrkanal sowie einen an diesen angeschlossenen Warmluft-Rohrstutzen aufweist, dessen Durchflussquerschnitt mittels einer von einem einstellbarenKraftelementbeeinflusstenRegelklappe gesteuert ist, dadurch gekennzeichnet, dass - in Ansaugrich 1mg gesehen - vor der Regelklappe (14) eine zusätzliche Regeiklappe (22) angeordnet ist, die eine imVorsatzgehäuse (3) vorgesehene und das Ansaugen von vorgewärmter Luft aus dem die Brennkraftmaschine umgebenden Raum ermöglichende Luftzuführungsöffnung (15) sowie den Querschnitt des Kaltluftkanals (1) zugleich im Gegensinne steuert.
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