<Desc/Clms Page number 1>
Vorrichtung zum Messen der Füllmengen von Behältern, insbesondere von Tanks u. dgl.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Messen der Füllmengen von Behältern, insbesondere von Tanks u. dgl.
Es istAufgabe der Erfindung, eine Kontroll-Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die in einem Behälter eingefüllte Menge an Gas, Flüssigkeit, pulverisierten oder körnigen oder sonstigen geeigneten Stoffen am Behälter zu registrieren.
Der Konsument ist bei Einfüllen einer Füllmenge in einen Behälter oder bei Übernahme von Ladegut bisher nur auf die Angabe von seiten des Einfüllers bzw. Lieferers angewiesen und hat keine exakte Kontrolle über diese, insbesondere wenn die Einfüllung in Abwesenheit des Konsumenten erfolgt.
Dies ist häufig z. B. bei Nachfüllen des Öltanks von Heizungsanlagen der Fall. Aber auch im Kraftfahrzeugwesen, insbesondere beim Fernlastverkehr, ist es erforderlich, endlich eine genaue Kontrolle bzw. Vergleichsmöglichkeit zwischen der verrechneten und der tatsächlich eingefüllten Treibstoffmenge zu erreichen.
Ebenso ist bei Übernahme von Ladegut, z. B. Sand, Getreide, usw., eine genauere Kontrolle der tatsächlichen Menge an Ladegut erwünscht.
EMI1.1
tung einzubauen.
Durch die erfindungsgemässe Ausführung bzw. Anordnung ist es somit auf einfache und sichere Art möglich, jederzeit eine Überwachung, Sicherung und Kontrolle des Füllgutes eines Behälters auszuüben und die tatsächliche Füllmenge, respektive Einfüllmenge, unabhängig vom Messinstrument des Einfüllers festzustellen.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsformen beispielsweise dargestellt.
Fig. l zeigt eine Ausführungsmöglichkeit mit einer zum Teil in den Behälter einsenkbaren Kontrollvorrichtung. Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsmöglichkeit mit einer am Behälter aufsetzbaren Vorrichtung, wie sie z. B. bei unterirdischen Tanks angewendet werden kann. Fig. 3 stellt eine Anwendungsmög- lichkeit für körniges oder pulveriges Füllgut auf einem fahrbaren Behälter dar.
Gemäss Fig. 1 ist am Behälter 1 mit der Einfüllöffnung 2 das vorzugsweise in einem rohrartigen Gehäuse 3 vom Füllgut 4 betriebene Messrad 5 für die Durchfluss-Messvorrichtung 6 angeordnet.
Die Transmission 7 ist hier beispielsweise als biegsame Welle im Zusammenwirken mit einem Getriebe 8 ausgebildet. Antrieb und Kraftübertragung für die Durchfluss-Messvorrichtung können jedoch in jeder beliebigen Konstruktion angeordnet sein.
Die Sperrvorrichtung 9 ist hier als rotierendes Flügelkreuz ausgeführt und verhindert ein Einführen von Saugrohren od. dgl., mittels welchen der Tankinhalt 4 zurückgeführt werden könnte. 10 stellt ein Sieb od. ähnl. dar.
Diese Sicherung z. B. in Form der vorbeschriebenen Flügelkreuze 9 lässt sich auch allein, also ohne Messvorrichtung, als normale Tanksicherung bei PKW verwenden. Der Behälterverschluss 11 kann fallweise am Gehäuse 3 oder an der Einfüllöffnung 2 je nach Ausführung der Konstruktion angesetzt werden. Die Verbindung zwischen dem Behälter 1 und dem Gehäuse 3 ist vorzugsweise bei 12
<Desc/Clms Page number 2>
fixierbar und/oder absperrbar. 13 ist eine Verschalung der Transmission, um diese vor Beschädigung oder sonstiger Beeinträchtigung von aussen zu schützen.
Das Ablenkblech 14 reguliert die Richtung des einströmenden Füllgutes, um ein klagloses Funktionieren der Sperrvorrichtung bzw. des Antriebes zu gewährleisten. Der Stauraum 15 ist hier durch eine trichterförmige Ausbildung des Gehäuserohres 3 dargestellt und bezweckt ein exaktes Messen der Durchlaufmenge. Der Stauraum kann vorteilhafterweise auch als kugelförmige Erweiterung, als (zweite) Kammer und/oder auch als gerade oder gekrümmte Rohr- bzw. Gehäuseverlängerung ausgebildet sein.
Die Entlüftungsöffnung 16 ist hier durch ein Ventil angedeutet. Sie kann fallweise am Behälter 1 und/oder am Gehäuse 3 und/oder im Bereich desselben angeordnet werden. 17 ist die Austrittsöffnung bzw. der Leitungsanschluss des Behälters für das Verwendungsaggregat.
In Fig. 2 ist das Messrad 5 und die Sperrvorrichtung 9 durch ein Flügelrad gegeben, das zugleich Antrieb für die Durchfluss-Messvorrichtung 6 ist. Die Transmission 7 ist hier als Riementrieb, z. B. mittels Gummiseil oder Spiralfeder od. ähnl. gezeigt. Der Stauraum 15 sowie das Rohr 3 sind gekrümmt ausgebildet. Ein Sehschacht oder eine Sonde 18 mit dem Spiegel 19 und Schauglas 20 ermöglichen ein Ablesen der vorteilhafterweise leuchtenden oder beleuchteten Ziffern des Zählers. Die Abdeckung 21 ist vorzugsweise bei 12 wieder absperrbar.
In Fig. 3 stellt 1 einen fahrbaren oder bewegbaren Behälter dar. Das Füllgut 4 wird durch den vorteilhafterweise am Behälter 1 verschieblichen und/oder aufsetzbaren Trichter 15 und durch das Mess- und Sperrad 5,9 geführt. Dieses ist mit der Transmission 7 der Durchfluss-Messvorrichtung 6 in Verbindung. Die Austrittsöffnung 17 ist hier beispielsweise als Klappe ausgebildet únd bei 12 sperrbar. Das zusätzliche Zählwerk 24 an der Austrittsöffnung registriert die Häufigkeit der Entladevor- gänge. Ein elektrischer oder mechanischer Rüttler 23 sorgt für die klaglose Abwicklung-des Füll-und Messvorganges. 25 ist die Abdeckplatte des Behälters. Der Behälter ist mittels der Räder la verfahrbar.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Messen der Füllmengen von Behältern, insbesondere Tanks u. dgl., dadurc h gekennzeichnet, dass in den Einfüllstutzen (3) des Behälters (1) eine Durchfluss-Messvorrichtung (6) eingebaut ist.