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förmigen Mitteln, wobei alle diese Mittel einer genau regelbaren Erwärmung unterworfen werden können.
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und weiters auch zur Mengung kleiner, bestimmter Teilmengen solcher Stoffe mit Luft, Wasserdampf oder anderen, in feine Verteilung zu bringenden Stoffe zum Zwecke der Inhalation und dgl. mit Vorteil verwendet worden.
Die eigentliche Messvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Behälter mit vorteilhaft elektrisch heizbarem Boden und aus einem die abzumessende Flüssigkeit aufnehmenden, mit Druckkolben'ausgerüsteten Glasgefäss, dessen in den Behälter abgedichtet hineinragender Teil mit einer Kapillaröffl1ÙDg versehen ist, durch welche durch eine mit Hilfe einer Gradteilung genau festzusetzende Kolbenbewegung die entsprechende Menge Flüssigkeit in den Behälter hinausgepresst wird. Diese Flüssigkeitsmenge kann entweder
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mit dem erhitzten Boden erwärmt werden oder sie kann in dem Behälter mit anderen fein verteilten Flüssigkeiten oder mit gasförmigen Stoffen gemengt werden.
Zu diesem letzteren Zwecke kann der Behalter der Messvorrichtung durch absperrbare Rohrleitungen einerseits mit einem Gefäss für zu erhitzendes Wasser oder Wasserdampf mit daran angeschlossener, das Austreiben desselben bewirkender Druckluftpumpe, andererseits mit einem Sandfilter verbunden sein, das von der genannten oder von einer besonderen Pumpe den zum Austreiben der filtrierten und fein verteilten Zusatzflu8sigkeit nötigen Druck erhalt.
Hiebei kann durch die Pumpe oder die Pumpen bei leerem Wassergefäss bzw. Standfiiter ein stossweise Eintreten Ton Luft in den Messbehälter bewirkt werden und aus letzterem durch ein entsprechendes Mundstuckrohr das Gemenge des dosierten Medikaments mit Luft stossweise in die Lungen gebracht werden, wie dies für die Zwecke der sogenannten Vibroinhalation erforderlich ist.
Die Zeichnung veranschaulicht in schematischer Darstellung eine derartige Einrichtung in beispielsweiser Anordnung, wobei die Verstellung des Kolbens der Mess-
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gesehenen Druckluftpumpe abhängig gemacht ist. Bei für sich allein verwendeter Messvorrichtung erfolgt die Verstellung des Messkolbens von Hand aus. Die Messvorrichtung
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Zylinder ist ein Kolben e verschiebbar, dessen Stange f in einer Mutter der am Behälterdeckel b drehbar befestigten Hohlwelle g verschraubbar ist, die eine Scheibe h tragt. In letzterer ist nahe ihrem Umfang ein Stift tverschiebbar, dessen-unteres Ende als Zeiger ausgebildet ist und bei Drehung der Scheibe h auf einer am Behälterdeckel b angebrachten Kreisskala verstellbar : st.
Diese letztere gibt in Volumteilen den unterhalb des Kolbens e jeweils vorhandenen mit Flüssigkeit gefilUten Zylinderraum oder in Gewichtsteilen die
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durch Niederschrauben des Kolbent aUs dem Kapillarrohr ausgepresste Ftutaigkeittmenge an. Diese letztere gelangt auf den Behälterboden und kann entweder für anderweitige Verwendungszwecke abgezogen oder im Bedarfsfalle auch erwärmt werden. Dies kann mit Hilfe einer vorteilhaft elektrischen Heizvorrichtung bekannter Art erreicht werden, die in einem Untersatz j des Messbehälters a untergebracht ist.
Die auf diese Weise genau dosierte Flüssigkeitsmenge kann erforderlichenfalls in dem Melbebälter selbst in feinster Verteilung mit Luft, Dämpfen oder Gasen oder aber mit anderen Flüssigkeiten oder aber mit fltleoigen und gasförmigen Stoffen gleichzeitig gemengt und der Verwendung, z. B. zu Inhalationszwecken zugefUhrt werden.
In diesem Falle werden an den Messbehälter a Rohrleitungen k und l angeschlossen, die mit Absperrhähne mund n versehen sind und von denen die eine mit einem Wassergefäss o, die andere zu einem Standfilter p führt.
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und u) mit den Gefässen o und p in Verbindung, doch kann auch jedes dieser Gefässe mit einer besonderen Pumpe ausgerüstet sein.
Das Gefäss o, weiches ebenso wie der Standfilter elektrisch heizbar sein kann, enthält Wasser, das in kaltem und erwärmtem Zustande oder als Dampf durch die eingepumpte Luft in den Behälter a hineingetrieben wird, um sich in dem letzteren mit der dort
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mit Mundstück) entnommen zu werden.
Der Standfilter p enthält ein filtergefäss v mit eingesetzten Siebplatten, auf welchen
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wird. Oder die Flüssigkeit ist in dem unteren Teil des Filtergefässes eingelagert und wird durch die Druckluft durch die Siebplatten hindurchgetrieben und fein verteilt in die Messvorrichtung übergeführt.
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gemischt werden soll, so wird die Verstellung des Druckkolbens e der Messvorrichtung vom Pumpenantrieb aus selbsttätig bewirkt. Zu diesem Zwecke ist die Scheibe h als Zahnrad ausgebildet und durch ein geeignetes Übersetzungsgetriebe M'tc\ x y mit der Pumpenwelle : in Verbindung.
PATENT-AXSPRC' ('HE :
1. Einrichtung zur genauen Dosierung von Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch ein in ein Kapillarrohr endigendes, die zu dosierende Flüssigkeit aufnehmendes Gefäss, welches
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Verwendung zugeführt zu werden.