AT243109B - Einrichtung zum Herausbringen von Autos aus Reihen von zu eng hintereinander parkenden Kraftwagen - Google Patents

Einrichtung zum Herausbringen von Autos aus Reihen von zu eng hintereinander parkenden Kraftwagen

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AT243109B AT408364A AT408364A AT243109B AT 243109 B AT243109 B AT 243109B AT 408364 A AT408364 A AT 408364A AT 408364 A AT408364 A AT 408364A AT 243109 B AT243109 B AT 243109B
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  Einrichtung zum Herausbringen von Autos aus Reihen von zu eng hintereinander parkenden Kraftwagen 
 EMI1.1 
 

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   Auf der Gleitfläche 3 ist ein geeignetes Gleitmittel (Öl, Schmierfett, Paraffin od. dgl. ) gut verteilt, welches das mühelose Verschieben der belasteten Gleitplatten ermöglicht. 



   Fig. 3 veranschaulicht die Funktion der erfindungsgemässen Einrichtung an einem praktischen Beispiel. 



  Es wird hier ein Kraftwagen mit der rechten Breitseite voraus vom Gehsteigrand (links) mit allen vier Rädern 7 gleichzeitig auf die freie Fahrbahn (rechts) hinausgeschoben. Man muss sich im Bild daher zwei gleiche Einrichtungen hintereinander vorstellen (unter Vorder- und Hinterachse je eine Einrichtung). 



   Der Vorgang beginnt zunächst damit, dass das äussere Ende der zusammengerollten Gleitbahnen mit je einer Gleitplatte belastet und dieses Ende dann von der Strassenseite her am Boden unter dem Wagen durchgeschoben wird. Dies geschieht knapp vor oder   hinter den Wagenrädern.   Der Mittelstrich 6 zeigt an, wann die Gleitbahn (bzw. die Gleitbahnen) die gegenüberliegende Seite erreicht   hat.- Nun   wird auch die zweite Gleitplatte auf die Gleitfläche aufgelegt und unter den Reifen geklemmt.

   Damit ist auch die Mitte der Gleitbahn gegen Einrollen gesichert und der noch gerollte strassenseitige Teil der Gleitbahn liegt   direktneben demAutorad.   Hierauf wird die Handbremse des Wagens gelöst und der Wagen mit seinen vier Rädern auf die vier Gleitplatten geschoben oder gefahren, was keine grossen Schwierigkeiten bereitet, da die erfindungsgemässe Einrichtung sehr flach gehalten werden kann (z. B.   11/2   cm hoch). 



   Jetzt ist die in Fig. 3 der Zeichnung dargestellte Phase erreicht. Dadurch, dass der strassenseitige Teil der Gleitbahnen nicht ausgebreitet in die Fahrbahn hineinragt, sondern sich eingerollt dicht neben den Autorädern befindet, wird jede Gefährdung des vorbeiziehenden Verkehrs durch die Gleitbahnen selbst, durch die Gleitflächen oder durch das Gleitmittel, vermieden. Auch sonst bieten die erfindungsgemässen Vorkehrungen Gewähr dafür, dass kein Gleitmittel auf die Strassenfläche gelangt. 



   Nun kann der Wagen mit relativ geringem Kraftaufwand von der Gehsteigseite her auf die Fahrbahn hinausgeschoben werden, eventuell bei eingeschalteten strassenseitigen Blinker. Während des Hinausschiebens wird der strassenseitige Teil der Gleitbahn 1 durch die strassenseitige Gleitplatte automatisch auseinandergerollt, während sich das gehsteigseitige Ende der Gleitbahn im selben Tempo zusammenrollt. Letzteres ermöglicht ein bequemes Arbeiten der sich gegen die Breitseite des Wagens stemmenden Person (en) undverhindertauchdas Betreten der glitschigen Gleitbahn durch andere Fussgänger. Die strichlierten Linien in Fig. 3 veranschaulichen rechtsseitig die Situation bei vollständig hinausgeschobenem Wagen.

   Nun wird das Fahrzeug wieder von den Gleitplatten heruntergerollt und die Einrichtung so in den Kofferraum des Wagens gegeben, dass die Unterseiten von je zwei Gleitplatten aneinanderliegen. 



   Ist für das Herausbringen des Wagens aus der Parklücke nur eine geringe seitliche Verschiebung nötig, so mag unter Umständen die Verschiebung eines einzigen Räderpaares bzw. die Verwendung von nur einer Gleitbahn ausreichend sein. 



   Die Fig. 4 und 5 der Zeichnung zeigen eine abgeänderte Ausführung der erfindungsgemässen Einrichtung, bei der eine einzige lange Gleitplatte 2a in Nuten 8 der Gleitbahneinfassung geführt ist. Die Biegsamkeit der Gleitplatte stimmt hier mit derjenigen der Gleitbahn überein. Beide Teile bleiben ständig beisammen und haben im Ruhezustand eingerollt Form. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Herausbringen von Autos aus Reihen von zu eng hintereinander parkenden Kraftwagen, gekennzeichnet durch   eine sich selbsttätig einroIlendeGleitbahn (l),   deren Länge ungefähr der doppelten Autobreite entspricht und auf deren Gleitfläche (3) ein Gleitmittel aufgebracht ist, mit zwei in Abstand daraufgelegten, in Längsrichtung der Gleitbahn   (1)   geführten, Gleitplatten (2), die durch ihr Gewicht die Gleitbahn am Boden unmittelbar vor oder hinter einem Räderpaar des Autos in ausgebreiteter Lage halten, so dass nach dem Hinaufrollen des Räderpaares (7) auf die Gleitplatten (2) das Auto mitsamt den Gleitplatten auf der Gleitbahn (1) seitlich aus der enggeparkten Kraftwagenreihe zur freien Strasse hinausgeschoben werden kann,

   wobei sich der strassenseitige Teil der Gleitbahn   selbsttätig ausein-   ander- und der gehsteigseitigeTeil der Gleitbahn selbsttätig zusammenrollt (Fig. 3). 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite der Gleitplatten (2) durch einen Streifen (5) kenntlich gemacht ist, der das Aussehen einer Reifenspur hat.
AT408364A 1964-05-11 1964-05-11 Einrichtung zum Herausbringen von Autos aus Reihen von zu eng hintereinander parkenden Kraftwagen AT243109B (de)

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