AT242317B - Zerlegbares Möbelstück - Google Patents
Zerlegbares MöbelstückInfo
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Description
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Zerlegbares Möbelstück
Die Erfindung betrifft ein zerlegbares Möbelstück, insbesondere Küchenmöbel, mit plattenförmigen Wänden, Schubläden und/oder mindestens einer Tür.
Man ist bereits seit längerer Zeit dazu übergegangen, Möbelstücke und insbesondere Küchenmöbel zerlegbar und leicht zusammensetzbar herzustellen, wobei vor allem angestrebt. ist, am Aufstellungsort fachmännische Arbeiten, wie z. B. das Einschrauben von Holzschrauben zu vermeiden. In diesem Sinne ist es bereits bekannt, entlang den lotrechten Kanten benachbarter Wände des Möbels ineinander schiebbare Blech-Profilbänder anzuschrauben, so dass diese Wände am Aufstellungsort des Möbels lediglich noch mit ihren beiden Profilbändem ineinander geschoben zu werden brauchen.
Auch bei einer solchen Verbindung ist aber noch nachteilig, dass die Profilbänder zur Gewährleistung einer genauen Beibehaltung der richtigen Winkelstellung der verbundenen Wände sehr steif ausgebildet sein müssen und zudem die Fabrikation der Wände durch das Anschrauben zahlreicher Profilbänder verhältnismässig umständlich, zeitraubend und damit auch teuer ausfällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Mängel zu vermeiden und einen solchen Aufbau des Möbelstückes zu finden, dass eine weitgehende AustauschbarkeitunterschiedlicherEinze1teile : eine kompakteVersandweise derEinzelteile und am Aufstellungsort einfache unterschiedlichezusammensetzungen des Möbels mit einem nur kleinen Vorfertigungsaufwand erzielt werden.
Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäss im wesentlichen durch einen vorderen Rahmen gelöst, dessen Rahmenleisten zumindest an der Stelle einer anschliessenden Seitenwand ein nach der Wand hin offenes. Kastenprofil aufweisen, das mit einem seiner dadurch gebildeten freien Schenkel in eine dortige Quernut der mit ihrem dortigen Rand einschiebbaren Wand eingreift, die in der eingeschobenen Lage ausserdem an wenigstens einem Seitenschenkel des Kastenprofils innen anliegt.
Eine solche Ausbildung des zerlegbaren Möbelstückes mit einem vorderen Rahmen bietet nicht nur den Vorteil, dass schon der Herstellung der Holzwände an die Stelle der bisher erforderlichen Schraubarbeiten lediglich eine einfache und genau herstellbare Längsnutung tritt, sondern erschliesst noch eine überraschende Zahl von weiteren Vorteilen und Ausgestaltungsmöglichkeiten, die vor allem in der grossen Steifheit eines solchen Rahmens und auch derRahmenverbindung mit den anschliessendenHolzwänden liegen und im übrigen aus den nachstehend angeführten bevorzugten Ausführungsformen und Ausgestaltungen des Haupterfindungsgegenstandes hervorgehen.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen von den Pfosten des Rahmens mindestens die Seitenpfosten an ihren einander zugekehrten Seitenflächen von der Vorderkante ausgehende und z. B. zum Hindurchführen eines Scharnierarmes geeignete Rechteckausnehmungen und neben diesen noch je eine zum Einsetzen einerKopfschraube geeignete Bohrung auf. In eine solche Ausnehmung lassen sich nicht nur angepasste Scharnierarme von Türscharnieren sondern beispielsweise auch noch am gegen- überliegenden Pfosten benötigte Schnepper oder Gummi- oder Kunststoffpuffer besonders einfach und zu- verlässig einsetzen.
Die offenen Kastenprofile geben überdies nach weiteren Ausgestaltungen der Erfindung vielgestaltige Möglichkeiten zum Festlegen von Zwischenwänden oder auch zum gegenseitigen Verbinden benachbarter Rahmen mit oder ohne gleichzeitigem Anschluss dortiger Zwischenwände.
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Andere Ausgestaltungen derErfindung betreffen die Erweiterung des Haupterfindungsgedankens auf die Verbindung der nach hinten anschliessenden Wand-und Bodenteile des Möbelstückes, wobei das ganze Möbelstück in einfacher Weise ganz oder in einerAusgestaltung nahezu ganz ohne Verwendung von Holzschrauben schnell und zuverlässig zusammengesetzt werden kann.
In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht : es zeigen : Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemässen vorderen Rahmens eines zerlegbaren Möbelstückes in einer Teilansicht von oben (an die Pfosten des Rahmens anschliessende Seiten-und Zwischenwände sind getrennt neben dem Rahmen angedeutet) ; Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Ausschnittdarstellung, bei der die rechte Seitenwand am dortigen Pfosten des Rahmens festgelegt ist : Fig. 3 und 4 jeweils eine ähnliche Darstellung, bei der das Profil des Seitenpfostens jedoch an eine gefälzt anschlagende bzw. an eine stumpf einschlagende Tür angepasst ist ; Fig. 5, 6 und 7 ähnliche schematisch gehaltene Darstellungen, aus denen die Verbin- dungsmöglichkeit zwischen benachbarten Möbelstücken bzw.
Rahmen mit oder ohne Beibehaltung von Zwischenwänden hervorgeht ; Fig. 8 einen der Fig. 1 ähnlichen Metallrahmen in einer Teilansicht von vorn : Fig. 9 einen lotrechten Teilschnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8, wobei an den Rahmen anschliessende obere und untere waagrechte Platten noch mit angedeutet sind ; Fig. 10 denselben Rahmen in einem waagrechten Teilschnitt nach der Linie X-X der Fig. 8, wobei in Ausnehmungen derbeiden Seitenpfosten einerseits noch ein Türscharnier mit einer Tür und anderseits ein Schnepper zum nachgiebigen Festlegen der geschlossenen Tür angeordnet sind : Fig. 11 einen ähnlichen waagrechten Teilschnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 8, aus dem unter anderem der Einsatz eines Gummipuffers in eine Ausnehmung des einen Seitenpfostens des Rahmens hervorgeht ;
Fig. 12 eine weitere Ausführungsform eines mit einem erfindungsgemässen Rahmen ausgebildeten zerlegbaren Möbelstückes in einem lotrechten Teil- längsschnitt ; Fig. 13 das Möbelstück gemäss Fig. 12 in einer Teilansicht von oben (bei abgenommener Deckplatte) ; Fig. 14einenlotrechtenTeilquerschnittnachderLinie XIV-XIV derFig. 13'-, Fig. 15dieAus- schnittdarstellung gemäss Fig. 14 in einer Ansicht von oben ; Fig. 16 eine der Fig. 12 entsprechende Dar- stellung einer weiteren Ausführungsform eines zerlegbaren Möbelstückes mit einem erfindungsgemässen Rahmen.
Der in Fig. 1 dargestellte Rahmen 1 befindet sich an der Vorderseite eines nicht näher dargestell- tenSpültisches, von dem lediglich noch die beiden Seitenwände 2 und 3, eine mittlere lotrechte Zwi- schenwand 4 und zwei vordere Türen 5 und 6 schematisch angedeutet sind. Der übrige Aufbau des Spültischeskannirgendeiner bekannten Ausführung entsprechen, wird aber zweckmässig von den weiter unten erläuterten Vorschlägen Gebrauch machen.
Der gemäss dem Ausführungsbeispiel als Metallrahmen ausgebildete Rahmen 1 besteht aus zwei Seitenpfosten 7, 8 und einem Mittelpfosten 9, der mit den Seitenpfosten über z. B. aus Winkelprofilen bestehende obere und untere Stegteile 10 durch Schweissen zu dem starren Rahmen verbunden ist.
DiePfosten 7, 8 und 9 bestehen jeweils aus einem Kastenprofil, das nach der dort anschliessenden Wand hin offen und zur Aufnahme des dortigen Randes der Wand bestimmt ist. Bei den beiden Seitenpfosten 7 und 8 reicht die Öffnung 11 des im übrigen etwa rechteckigen Kastenprofils vom vorderen Teil 12 des äusseren Seitenschenkels bis zum inneren Teil 13 des rückwärtigen Seitenschenkels des Profils. Die an den Seitenposten 7.8 festlegbaren Seitenwände 2,3 weise im Bereich ihres vorderen Randes an ihren einander zugekehrten Innenflächen je eine parallel zum Rand verlaufende lotrechte Quernut 14 auf und sind an ihren einander abgelegenen und in die Seitenpfosten 7, 8 einschiebbarenAussenflä- chen 15 auf eine um die Profilstärke verringerte Wandstärke reduziert.
Das Kastenprofil des Mittelpfostens 9 weist entlang der Mittellinie seines dieser Wand zugekehrten Schenkels einen gegenüber der Stärke der entlang ihrem dortigen Rand ebenfalls beiderseits je eine lotrechte Längsnut 14a aufweisenden und mit ihrem dortigen Ende in das Kastenprofil einschiebbaren Zwischenwand 4 etwas schmäleren Schlitz 16 auf. Dabei kann der Abstand der beiden Längsnuten 14 vom vorderen Rand der Zwischenwand 4 etwas kleiner als die Breite des Profilhohlraumes in Längsrichtung der Zwischenwand 4 bemessen sein.
Auf Grund der beschriebenen Konstruktion können sowohl die Seitenwände 2, 3 als auch die Zwischenwand 4 mit ihren vorderen Rändern in die dortigen Profile der Pfosten 7,8 und 9 eingeschoben werden, so wie es beispielsweise in Fig. 2 an der Stelle des rechten Seitenpfostens 8 und der rechten Seitenwand 3 veranschaulicht ist. Nach dem Einschieben der Wand in das Profil des Metallrahmens ergibt sich dabei eine überraschend zuverlässige und feste Verbindung, ohne dass es dazu irgendeiner Einschraubarbeit oder einer sonstigen Bearbeitung bedarf. Da die genannten Wände mit ihren vorderen Stirn- flächen nicht am Profil anzuliegen brauchen, erfordert auch die Herstellung der lotrechten Längsnuien 14 hinsichtlich des Abstandes von der vorderen Stirnseite der Wand keine Einhaltung einer besonders engen
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Toleranz.
Es ist lediglich erforderlich, dass die Längsnuten 14 und die Aussenflächen 15 der Seiten- wände sowie die gegenüberliegenden lotrechten Längsnuten 14a der Zwischenwand 4 eine genaue gegenseitige Zuordnung aufweisen, was sich jedoch in der Praxis durch eine gleichzeitige Anbringung der Nuten bzw. sonstigen Ausnehmungen leicht erreichen lässt.
Gemäss Fig. 1 bildet der Mittelpfosten 9 des Metallrahmens 1 zugleich die Anschlagleiste für die freien Enden der in nicht besonders dargestellter Weise an den beiden Seitenpfosten 7 und 8 ange- lenkten Türen 5 und 6. NachFig. 3könnteeineTür 6a auchgegeneinenSeitenpfosten 8a gefälztanschlagen. zu welchem Zweck dieser Seitenpfosten an seiner Rückseite einen in den eingeschlossenen Raum des Rahmens vorstehenden, aus dem Metallmaterial geformten Ansatz 17 aufweist. Während dieser Ansatz eine etwa der halben Kastenprofilbreite entsprechende Stärke aufweist ; kann der Ansatz 17a nach Fig. 4 auch lediglich eine der gefalzten Materialstärke des Kastenprofils entsprechende Stärke auf-. weisen. In diesem Falle ergibt sich die Möglichkeit, eine Tür 6b in den Metallrahmen stumpf einschlagen zu lassen.
Die beschriebene Konstruktion des Spültisches lässt es ohne weiteres zu, zwei benachbarte Spültische unmittelbar nebeneinander zu stellen, so dass sich die benachbarten Seitenwähde 2'und 3'gemäss Fig. 5 gegenseitig berühren und beispielsweise durch eine (nicht dargestellte) Verankerungsschraube fest miteinander verbunden werden können.
Im Falle einer solchen Aneinanderreihung mehrerer Möbelstücke können die genannten Wände aber auch weggelassen werden, wenn statt dessen gemäss Fig. 7 eine besondere Leiste 18 verwendet wird, die mit einer vorderen Mittelnut 19 zugleich über die beiden äusseren vorderen Profilteile benachbarter Seitenpfosten 7, 8 seitlich aneinanderliegender Metallrahmen greift und innerhalb der Rahmenebene eine die durch die beiden Pfosten 7, 8 gebildete gemeinsame Profilöffnung übersteigende Breite aufweist und mit ihrer Rückseite innerhalb des Profilhohlraumes zugleich vor beide rückwärtigen Seitenschenkel 13 der benachbarten Profile greift und an diesen anliegt. Gewünschtenfalls kann von dieser Leiste 18 aber auch noch eine einfache Zwischenwand 20 ausgehen, wie Fig. 6 zeigt.
In den Fig. 8-11 ist eine zweite Ausführungsform des vorderen Metallrahmens eines Möbelstückes dargestellt, der in diesem Falle ohne Zwischenpfosten lediglich als ein Rechteckrahmen 21 ausgebil-
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dergleiciieseitenpfosten 7und8 wiedermetallrahmen 1zugekehrten Seitenflächen von derVorderkante ausgehendeRechteckausnehmungen 22 und neben diesen noch je eine Bohrung 23 auf. Diese Durchbrechungen können zur Aufnahme verschiedener, in Verbin- dung mit einer Tür 24 benötigter Teile Verwendung finden und dienen insbesondere zum Hindurch- führen und Festlegen eines Scharnierarmes 25 eines anderseits die Tür 24 tragenden handelsüblichen Scharniers 26.
Dieses Scharnier 26 ist zweckmässig so ausgebildet, dass die in der geschlossenen Lage dicht am Rechteckrahmen 21 anliegende Tür 24 beim Öffnen zugleich eine geringfügige Parallelverschiebung erfährt, wie es aus der in Fig. 11 gestrichelt angedeuteten Stellung 24a hervor- geht. Durch diese geringfügige Parallelverschiebung wird verhindert, dass die in der geschlossenen Stellung unmittelbar neben einem angrenzenden Möbelstück anschliessende Tür beim Öffnen gegen dieses angrenzende Möbelstück stossen kann.
Zur Festlegung des Scharnierarmes 25 am dortigen Seitenpfosten 7 des Rechteckrahmens 21 dient eine Kopfschraube 27, die durch die dortige Bohrung 23 hindurchgeführt und in eine 1m freien Ende des Scharnierarmes 25 befindliche Gewindebohrung 28 eingeschraubt wird. Auf der Anschlagseite der Tür 24 ist in eine Rechteckausnehmung 22 des dortigen Seitenpfostens 8 ein Schnepper 29 eingesetzt, der mit seinem die Ausnehmung durchgreifenden und der Breite der Rechteckausnehmung angepassten Arm 30 vor die dortige Bohrung 23 greift und ebenfalls durch eine die Bohrung 23 durchsetzende Kopfschraube 27, die in eine Gewindebohrung 28a des Schneppers eingreift, festgelegt ist. Mit dem Schnepper 29 wirkt eine an der Innenwand 24b der Tür 24 gelagerte Rolle 31 in üblicher Weise zusammen.
Der gleicheSeitenpfosten kann an der Stelle einer weiteren Rechteckausnehmung 22 gemäss Fig. 11 noch einen eingesetzten Gummi- oder Kunststoffpuffer 32 tragen, dessen vordere Stirnfläche in der eingesetzten Lage etwas über die äussere Stirnfläche des Rechteckrahmens 21 vorragt.
Wie aus Fig. 9 hervorgeht, weisen auch die beiden waagrechten Leisten 33 und 34 des Rechteckrahmens 21 ein gleiches Profil wie die Seitenpfosten 7, 8 auf, wobei die Profilöffnungen beider waag- rechten Leisten hinten oben angeordnet sind. Dadurch besteht die einfache Möglichkeit, auch die vorderen Enden je einer Deckplatte 35 und einer Bodenplatte 36 in das Kastenprofil der Leisten 33, 34 einzuschieben und darin festzulegen. Diese Festlegung bedarf ebenfalls keiner besonderen Befestigungs-
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mittel, wenn lediglich-beispielsweise in Verbindung mit den Seitenwänden oder einer Rückwand - Si- cherungen vorgesehen sind, durch welche die Platten an einem selbsttätigen Herausglei ten aus den Kasten- profilen gehindert werden.
Eine solche Sicherung kann gemäss der ein weiteres Ausführungsbeispiel eines zerlegbaren Möbelstückes darstellenden Fig. 16 z. B. aus einem in die untere vordere Randfläche der Bodenplatte 36 eingelassenen Federhaken 37 bestehen, der in der Einbaustellung über den nach oben ragenden hinteren Schenkelteil 38 der waagrechten Leiste 34 greift.
In den Fig. 12-15 ist ein zerlegbaresMöbelstück mit einem Sockel dargestellt, bei welchem ein vorderer Metallrahmen 39 in seinem unteren Bereich zugleich eine Sockelwand bildet. Wie aus Fig. 12 hervorgeht, weist die untere waagrechte Leiste 40 des Metallrahmens 39 eine mehrfache vergrösserte Profilhöhe auf, so dass der vorn sichtbare Schenkel der Leiste zugleich die vordere Sockelwand bildet.
In das Profil der Leiste 40 ist im Abstand der Stärke einer Bodenplatte 36 unterhalb des oberen Profilschenkels eine waagrechte Zwischenleiste 41 eingeschweisst, über die die Bodenplatte 36 mit ihrem vorderen Rand greift. Im Bereich ihres vorderen Randes weist die Bodenplatte 36 weiterhin eine untere Sackbohrung 42 auf, in die ein aus der Zwischenleiste 41 an deren hinterem Rand ausgestanzter Lappen 43 abwinkelbar ist.
Die Seitenpfosten 7, 8 des Metallrahmens 39 gleichen den Seitenpfosten der vorgenannten Ausführungsbeispiele und sind in der beschriebenen Weise mit je einer'eingeschobenen Seitenwand 2 und 3 verbunden. Die Seitenwände 2,3 tragen an ihren einander zugekehrten Innenflächen 44 in Höhe der Bodenplatte 36 je eine den lotrechten Rahmenleisten gleichende (nicht besonders dargestellte) Leiste, deren Öffnung an der nach der Innenseite des Möbelstückes gerichteten oberen Profilecke liegt, so dass die beiderseits entsprechend den Seitenwänden 2,3 genutete Bodenplatte 36 mit ihren Seiten- rändern und ihrem vorderen Rand in die waagrechten Leisten einschiebbar ist.
Auf diese Weise wird auch
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hinterenTeil desMöbelstückes ein festerZusammenhalt zwischen denSeitenwänden 2, 3Bodenplatte in der im eingebauten Zustand gleichen Ebene eine obere Längsnut 46 (vgl. Fig. 12) auf, in die eine Rückwandplatte 47 einschiebbar ist. Diese Rückwandplatte 47, die das ganze Möbel- stückweiterhinversteift, kannzwischendenSeitenwänden2,3durcheineninseinerLängedenAbstand der beiden Seitenwände 2,3 überbrückenden oberen Verbindungssteg 48 festgelegt sein, der ein an seiner hinteren unterenEcke durchbrochenes Kastenprofil aufweist, dessen Öffnung 49 im Grundriss der Stärke der Rückwandplatte 47 angeglichen und im eingebauten Zustand in der aus Fig. 12 hervorgehenden Weise über die Rückwandplatte 47 geschoben ist.
An seinen beiden Stirnseiten weist der Verbindungssteg 48 bis in dortige obere Ausnehmungen 50 der Seitenwände 2,3 greifende haken- förmige Ansätze 51 auf, die im aufgeschobenen Zustand des Verbindungssteges 48 nicht über die Oberkanten der Seitenwände 2, 3 und der Rückwandplatte 47 vorragen. Wie insbesondere aus den Fig. 14 und 15 hervorgeht, gehen die. Ansätze 51 vom oberen Seitenschenkel des Kastenprofils aus und auf dem unteren Seitenschenkel sind zwei in dortige Sacklöcher 52 der Seitenwände 2,3 vorschiebbare Verriegelungsbolzen 53 geführt.
Die Verriegelungsbolzen 53 sind an ihren einander zugekehrten Enden mit je einer Eindrehung 54 versehen und der obere Schenkel des Verbindungssteges 48 weist in den Bereichen der Eindrehungen 54 der Verriegelungsbolzen 53 je eine Durchbrechung 55
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Lage befindlichen Verriegelungsbolzen 53 nach dem Aufschieben des Verbindungssteges 48 auf die Rückwand 47 mit einem von oben hindurchgesteckten Schraubenzieher 56 od. dgl. Instrumentindas dortige Sackloch 52 der benachbarten Seitenwand 2 bzw. 3 einzuschieben und den Verriegelungssteg 48 damit in seiner aufgeschobenen Lage zu sichern.
EineDeckplatte 57 des in Fig. 12 dargestellten Möbelstückes ist auf die in der beschriebenen Weise zusammengesetzten übrigen Teile des Möbelstückes lediglich aufgesetzt und durch nachträglich angeschraubte Laschen 58 an der oberen Leiste 59 des Metallrahmens 39 und am Verbindungssteg 48 festgelegt. Während die vordere Lasche 58 einfach unter den oberen hinteren Schenkelteil der Leiste 59 greift, weist der Verbindungssteg 48 an seinem hinteren lotrechten Schenkel noch Durchbrechun- gen 60 auf, an welchen die hinteren Laschen 58 in das Profil des Verbindungssteges 48 eingreifen können.
Bei dem in Fig. 16 dargestellten Ausführungsbeispiel kann das Möbelstück den gleichen vorderen Rechteckrahmen 21 nebst einer Tür 24 aufweisen, wie er in den Fig. 8-11 dargestellt ist. Lediglich die übrigen Bestandteile sind geändert, da das Möbelstück hier unterhalb des Rechteckrahmens 21 noch einen zurückgesetzten Sockel 61 und eine obere Arbeitsplatte 62 aufweist, die hinter ihrem bis vor
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Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 beispielsweise mit einer an der Innenwand (24b) einer Tür (24) gelagerten Rolle (31) zusammenwirkender Schnepper (29) in der Breite seines zu seiner Festlegung dienenden Armes (30) der Rechteckausnehmung (22) angepasst ist und am freien Ende dieses zum Durchgreifen der Ausnehmung geeigneten Armes (30) eine die Kopfschraube (27) aufnehmende Gewindebohrung (28a) aufweist (Fig. 10).6. Möbelstück nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen in die Rechteckausnehmung einsetzbaren Gummi- oder Kunststoffpuffer (32), dessen vordere Stirnfläche in der eingesetzten Lage des Puffers etwas über die äussere Stirnfläche des Metallrahmens (21) vorragt (Fig. 11).7. Möbelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite des Kastenprofils der Pfosten (7, 8, 9) die Stärke der einschiebbaren Wände (2, 3, 4) übersteigt (Fig. 1-7). EMI6.2 Seitenwände (2, 3) an ihren in die Seitenpfosten (7, 8) einschiebbaren und an deren Profil innen anliegenden Aussenflächen (15) auf eine um die Profilstärke verringerte Wandstärke reduziert sind (Fig. 2-5).9. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kastenprofil des an der Stelle einer lotrechten Zwischenwand (4) befindlichen Pfostens (Mittelpfosten 9) entlang der Mittellinie seines dieser Wand zugekehrten Schenkels einen gegenüber der Stärke der mit ihrem dortigen Ende einschiebbaren Zwischenwand (4) etwas schmäleren Schlitz (16) aufweist und mit beiden freien Schenkel in je eine Quernut (14a) der eingeschobenen Zwischenwand eingreift (Fig. 1). EMI6.3 Rahmens (1) zugleich die Anschlagleiste für die. freien Enden zweier an den beiden Seitenpfosten (7, 8) angelenkter Türen (5, 6) bildet (Fig. 1).11. Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit einer vorderen Mittelnut (19) zugleich über die beiden äusseren vorderen Profilteile (12) benachbarter Seitenpfosten (7, 8) seitlich aneinanderliegender Rahmen (1) greifende Leiste (18) innerhalb der Rahmenebene eine die durch die beiden Pfosten (7, 8) gebildete gemeinsame Profilöffnung übersteigende Breite aufweist EMI6.4 (13) der benachbarten Profile greift und an diesen anliegt (Fig. 6 und 7).12. Möbelstück nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiste (18) mit der EMI6.5 6).eines Seitenpfostens (Sa) des Rahmens (l) an seiner Rückseite einen in den eingeschlossenenRaum des Rahmens vorstehenden und aus dem Rahmenmaterial geformten Ansatz (17 bzw. 17a) aufweist (Fig. 3 und 4).14. Möbelstück nach den Ansprüchen l'und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auch die untere und die obere Leiste (33, 34) des Rahmens ein in den Seitenpfosten (7, 8) mindestens ähnliches Profil EMI6.6 wände (2, 3) an ihren einander zugekehrten Innenflächen (44) in Höhe einer Bodenplatte (36) des Möbelstückes je eine den lotrechten Rahmenleisten gleichende waagrechte Leiste tragen, deren Öffnung an der nach der Innenseite des Möbelstückes gerichteten oberen Profilecke liegt, und dass eine beiderseits entsprechend den Seitenwänden (2, 3) genutete Bodenplatte (36) mit ihren Seitenrändern und ihrem vorderen Rand in die waagrechten Leisten (z. B. 34) einschiebbar ist (Fig. 9, 12 und 16).16. Möbelstück nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch einen in die untere vordere Randfläche der Bodenplatte (36) eingelassenen Federhaken (37), der in der Einbaustellung über den nach oben EMI6.7 16).im Bereich ihrer hinteren Enden an ihren einander zugekehrten Innenflächen (44) je eine lotrechte Nut (45) und die Bodenplatte in der im eingebauten Zustand gleichen Ebene eine obere Längsnut (46) aufweisen, in die eine Rückwandplatte (47) einschiebbar ist (Fig. 12 und 13).18. Möbelstück nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch einen in seiner Länge den Abstand der beiden Seitenwände (2,3) überbrückenden Verbindungssteg (48) mit einem an seiner hinteren unteren Ecke durchbrochenen Kastenprofil, dessen Öffnung im Grundriss der Stärke der Rückwandplatte (47) angeglichen ist, und dadurch, dass der an seiner Öffnung über den oberen Rand der Rückwandplatte (47) schiebbare Verbindungssteg (48) an seinen beiden Stirnseiten bis in obere Ausnehmungen (50) der Seitenwände (2, 3) greifende hakenförmige Ansätze (51) aufweist (Fig. 12-15).19. Möbelstück nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansätze (51) vom <Desc/Clms Page number 7> oberen Seitenschenkel des Kastenprofils ausgehen und auf dem unteren Seitenschenkel des Kastenprofils zwei inSacklöcher (52) derSeitenwände (2, 3) vorschiebbare Verriegelungsbolzen (53) geführt sind (Fig. 14).20. Möbelstück nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Ver- riegelungsbolzen (53) an ihren einander zugekehrten Enden je eine Eindrehung (54) und der obere Schenkel des Verbindungssteges (48) in den Bereichen der Eindrehungen der Verriegelungsbolzen (53) je eine Durchbrechung (55) aufweisen (Fig. 14 und 15) 21.Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass eine obere Arbeitsplatte (62) des Möbelstückes hinter ihrem bis vor den Rahmen (21) ragenden vorderen Rand eine nach unten anschliessende und mit einem nach vorn verbreiterten und eine untere, parallel zur Rahmenebene verlaufende Nut (65) aufweisenden Fussteil (64) versehene Stützwand (63) aufweist, die mit der Nut ihres Fussteiles (64) über den frei nach oben ragenden hinteren Schenkelteil der oberen waagrechten Leiste (33) des Rahmens (21) greift und dabei mit der vorderen Stirnfläche ihres Fussteiles (64) am frei nach hinten ragenden oberen Schenkelteil der genannten Leiste anliegt (Fig. 16).22. Möbelstück nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere waagrechte Leiste (40) des Rahmens (39) eine mehrfach vergrösserte Profilhöhe aufweist und zugleich eine vordere Sockelwand des Möbelstückes bildet (Fig. 12).23. Möbelstück nach den Ansprüchen 14, 15 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass in das Profil der Sockelwand (Leiste 40) im Abstand der Bodenplattenstärke unterhalb des oberen Profilschenkels eine waagrechte Zwischenleiste (41) eingeschweisst ist, über die die Bodenplatte (36) greift, und dass ein aus der Zwischenleiste (41) an deren hinterem Rand ausgestanzter Lappen (43) in eine dortige untere Sack- bohrung (42) der Bodenplatte (36) abwinkelbar ist (Fig. 13). EMI7.1 an seinem hinteren lotrechten Schenkel Durchbrechungen (60) zur Verankerung einer Deckplatte (57) aufweist (Fig. 12).
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