AT241737B - Schnappscharnier, insbesondere für Möbel - Google Patents

Schnappscharnier, insbesondere für Möbel

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AT241737B
AT241737B AT732663A AT732663A AT241737B AT 241737 B AT241737 B AT 241737B AT 732663 A AT732663 A AT 732663A AT 732663 A AT732663 A AT 732663A AT 241737 B AT241737 B AT 241737B
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AT
Austria
Prior art keywords
hinge
push rods
fork
spring members
shaped
Prior art date
Application number
AT732663A
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English (en)
Inventor
Valentino Asquini
Original Assignee
Valentino Asquini
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Application filed by Valentino Asquini filed Critical Valentino Asquini
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D11/00Additional features or accessories of hinges
    • E05D11/10Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts
    • E05D11/1014Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in only one position, e.g. closed
    • E05D11/1021Devices for preventing movement between relatively-movable hinge parts for maintaining the hinge in only one position, e.g. closed the hinge having two or more pins and being specially adapted for cabinets or furniture
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/20Application of doors, windows, wings or fittings thereof for furniture, e.g. cabinets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schnappscharnier, insbesondere für Möbel 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 ne gehemmt bzw. aufgehoben, wenn sich das Scharnier in Offenstellung befindet, so dass die Scharnierteile und damit auch beispielsweise ein mit dem Scharnier verbundener Türflügel unbelastet sind. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der folgenden Beschreibung von zwei Ausführungbeispielen zu entnehmen, welche in den Zeichnungen dargestellt sind. In diesen zeigen :
Fig. 1 einen Längsschnitt einer beispielsweisen Ausführungsform des Scharniers in geöffnetem Zustand, Fig. 2 eine Draufsicht mit einigen Teilen im Schnitt, Fig. 3 dasselbe Scharnier in geschlossenem Zustand 
 EMI2.1 
 
Fig. 4 einenspieldes Scharniers in   Offen-bzw. Schliessstellung im Längsschnitt   und   in Fig. 7 im Grundriss in der der Fig. 5   entsprechenden Stellung dargestellt. 



   In den Zeichnungensind die beiden Hauptbestandteile des Scharniers mit A und B bezeichnet, die auf die nachfolgend beschriebene Art miteinander verbunden sind und auf an sich bekannte Weise an den miteinander zu verbindenden Möbelteilen befestigt werden. 



   Der Bestandteil A ist zur Aufnahme der Federorgane C   schachtelförmig   ausgebildet, welche in an sich bekannter Ausführung aus einer Schraubenfeder 10 bestehen, die mit Vorspannung an einer teleskopartig verschlebbaren Fassung 12 angeordnet ist und deren eines Ende mit einer am   Hauptbestand-   teil A angeformten Rippe 14 in Wirkverbindung steht. Das andere Ende der Fassung 12, das entsprechend geformt ist, greift an einem Steg 16 an, der an geeigneter Stelle an der gabelförmigen Schubstange 18 vorgesehen ist. Die Schubstange 18 weist einen Kopf 20 mit einer Bohrung auf, die von einem in Bohrungen in den Seitenwänden 24 des schachtelartigen Gehäuses A gelagerten Zapfen 22 durchsetzt ist. 



   Wie aus Fig. l hervorgeht, ist der Steg 16 so angeordnet, dass er mit dem oberen Rand des schachtelförmigen Gehäuses A im wesentlichen fluchtet, wenn sich das Scharnier in der Offenstellung befindet, in welcher sich die Feder 10 im am weitesten ausgedehnten Zustand befindet. Die Schenkel der gabelförmigen Schubstange 18 enden mit Ösen 26 für in gelochten, am zweiten Hauptbestandteil B vorgesehenenHängeösen 30 gelagerte Zapfen 28. Eines der Enden dieses Teiles B ist ebenfalls gabelartig ausgebildet, damit es mittels der Zapfen 28 gelenkig an die Schubstange 18 angekuppelt werden kann. 



   Das schachtelförmige Gehäuse A trägt in seinem oberen Teil einen weiteren Zapfen 32, dessen Achse zu derjenigen der Zapfen 22 und 28 parallel ist und etwas unterhalb der Ebene der Rippe 14 liegt, an welcher sich die teleskopartige Fassung 12 für die Feder 10 abstützt. Auf den Zapfen 32 ist ein an einer zweiten Schubstange 36 vorgesehener, mit einer Bohrung versehener Kopf 34 aufgeschoben. Das andere Ende 38 der Schubstange 36 ist durch einen Zapfen 40 an die in Längsrichtung des Teiles B an diesem vorgesehenen Rippen 42 angelenkt. Die beiden Schubstangen 18 und 36 schliessen in der Offenstellung des Scharniers   (Fig. l)   einen Winkel von ungefähr 900 ein und liegen in der Schliessstellung des Scharniers (Fig. 3) ungefähr parallel zueinander. 



   Die Arbeitsweise des beschriebenen Scharniers ist folgende :
In der Offenstellung nach Fig. 1 kommen die beiden Schenkel der gabelförmigen Schubstange 18 am Rand der Wand 24 des schachtelartigen Gehäuses A zur Anlage und werden dem Druck der Feder 10 ausgesetzt, welche sich   dabei-hi bereits erwallnt-in   ihrem am weitesten ausgedehnten Zustand befindet. In dieser Lage unterliegen die beiden Scharnierteile A und B nur einer mässigen Einwirkung der Feder 10, auch weil die Wirkung der Feder 10 durch das Anliegen der Schenkel der Schubstange 18 am Rand der Wand 24 unterbunden wird.

   Da die Wirkung der Feder 10 somit ausgeschaltet ist, kann das Scharnier aus dieser Lage leicht verstellt werden, je nach dem, ob ein   !   iehr oder weniger grosser Spielraum zwischen den die einzelnen Teile der Vorrichtung und das Scharnier verbindenden Zapfen besteht. 



   Befindet sich das Scharnier in seiner Schliessstellung gemäss Fig. 3, so wird die Feder 10 zusammengedrückt, nachdem der Steg 16 um ungefähr 900 um die Achse des Zapfens 22 verschwenkt worden ist. Die Wirkung der Feder 10 überträgt sich dabei über die Schubstange 18 auf den Teil B, so dass dieser in Richtung des Pfeiles x im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers belastet wird. Daraus ergibt sich, dass der durch das Scharnier gehaltene Türflügel gegen den Rand der zugehörigen Türfassung am Möbelstück gedrückt wird, wodurch ein genaues Schliessen der Tür erfolgt.

   Das derart ausgebildete Scharnier ermöglicht auch das gleichzeitige Öffnen zweier aneinander anstossender Türflügel, die am selben Türpfosten aufgehängt sind, da es möglich ist, einen der Scharnierteile   zurückzuversetzen,   ohne dass dabei eine Behinderung der Türbewegung erfolgt. 



     Wenn inder Offenstellung des Scharniers der Teil   B gegenüber dem Teil A   ein verhältnismässig     grosses Spiel auf weisen soll, so braucht nur wenigstens an einem der Gelenke der Schubstange   36 oder 

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 auch am Gelenk der   Stange'18, z. B.   an den beiden Zapfen 28, eine entsprechend erweiterte Öffnung vorgesehen zu werden, so dass dort ein entsprechendes Spiel entsteht, das ein unbehindertes Verstellen der Teile A und B zueinander ermöglicht, wenn sich das Scharnier in seiner Offenstellung befindet. 



   Bei der in den Fig. 5 und 7 gezeigten Variante sind gleiche oder zu dem in den Fig. 1-4 dargestellten Scharnier analoge Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen. In diesem Ausführungsbeispiel besteht das Federorgan C aus einer verstellbar auf einer Stange 46 am Mittelteil eines Bügels 48 vorgesehenen Schraubenfeder 10a. Die der Stange 46 gegenüberliegenden Schenkel des Bügels 48 sind in der Nähe ihrer Enden mit Bohrungen zur Aufnahme eines am Scheitel der abgewinkelten Schubstange 18a angeordneten Zapfens 16a versehen, wodurch somit ein Kniegelenk entsteht. Die Feder 10a ist an einem ihrer Enden durch den Bügel 48 und an ihrem andern Ende durch die Wand 24a des Bestandteiles A abgestützt. Die Wand 24a weist eine Bohrung 50 auf, in welcher die Stange 46 während der durch das Scharnier bewirkten Verstellungen geführt wird. 



   Wie in den Fig. 5-7 dargestellt, ist der Bestandteil A gabelförmig ausgebildet und besteht aus Blech, wobei seine Enden 52 umgebogen sind, um die Zapfen 22a und 32a sowie die Schubstange 18a und 36a zu lagern. Der Bestandteil B des Scharniers besteht aus einer Platte 54, deren Längsränder 30a umgebogen sind, um mittels der Zapfen 28a und 40a eine Lagerung für die andern Enden der Stangen 18a und 36a zu bilden, wobei die Platte 54 mit einem gelochten Ansatz 42a für die Befestigung des Scharniers an einer Tür od. dgl. endet. Der Bügel 48 ist derart bemessen, dass zwischen seinen Schenkeln die Platte 54 samt den Schubstangen 18a und 36a frei hindurchgeführt werden kann, wie in Fig. 6 gezeigt ist. 



   In beiden Endlagen des Scharniers, die in den Fig. 5 und 6 gezeigt sind, wirkt die Feder 10a auf die beiden Bestandteile A und B derart ein, dass dieselben in ihren vorgesehenen Endlagen gehalten werden. 



   Die Herstellung der Scharniere gemäss dieser Ausführungsform ist einfach und vorteilhaft, besonders was die Ausbildung der Einzelteile des Scharniers anbelangt, welche aus Stanzblech gefertigt werden kön-   nen. Ferner kann dieses   Scharnier zufolge seines geringen Platzbedarfes für jede beliebige Art von Metallmöbel verwendet werden. 



   Natürlich kann das Scharnier unter Beibehaltung des Grundgedankens der Erfindung in seiner Ausbildung auch noch weiter abgewandelt werden. So kann   z. B.   die Feder 10 bzw. 10a ihren Druck anstatt auf die Schubstange 18 auch auf die Schubstange 36 ausüben. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schnappscharnier, insbesondere für Möbel, dessen Hauptbestandteile unter Einwirkung wenigstens eines   Federorgans   stehen und mit diesem unter Bildung eines Kniegelenkes verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptbestandteile (A, B) mittels   zweier Schubstangen (18, 36 ; 18a, 36a)   gelenkig verbunden sind, die an den beiden Hauptbestandteilen durch Schwenkzapfen (22, 28, 32, 40 ; 22a, 28a, 32a, 40a) mit parallelliegenden Achsen angelenkt sind, und dass die Federorgane (C) des Scharniers auf eine der Schubstangen   (18 ;   18a) wirken.

Claims (1)

  1. 2. Schnappscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkzapfen (22,32; 22ara bzw. 28, 40. 2 Sa, 40a) der beiden Schubstangen (18, 36 ; 18a, 36a) auf jedem der beiden Hauptbestandteile (A, B) des Scharniers in solcher relativen Lage zueinander angeordnet sind, dass die die beiden Schwenkzapfen jeder Schubstange verbindenden Geraden in der Offenstellung des Scharniers ungefähr rechtwinkelig und in der Schliessstellung ungefähr parallel zueinander liegen.
    3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federorgane (C) des Scharniers an ihrem einen Ende mit einer der Schubstangen (18,18a) an einer ungefähr in der Mitte zwischen ihren Schwenkzapfen (22, 28 ; 22a, 28a) liegenden Stelle verbunden sind, welche Stelle in der Offenstellung des Scharniers in der Nähe der einen Schwenkachse (32 ; 32a) der andern Schubstange (36 ; 36a) liegt.
    4. Scharnier nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Schubstangen (18) als gabelförmiger Bügel ausgebildet ist, zwischen dessen Schenkeln ein Steg (16) vorgesehen ist, an dem die Federorgane (C) des Scharniers angreifen, wobei auch der mit dem gabelförmigen Ende dieses Bügels verbundene Scharnierteil (B) in an sich bekannter Weise gabelförmig ausgebildet ist (Fig. l bis 4).
    5. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dieSe hub- <Desc/Clms Page number 4> stange (18), auf welche die Federorgane (C) wirken, Anschläge aufweist, die mit dem die Federorgane tragenden Teil (A) des Scharniers zusammenwirken.
    6. Scharnier nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die Federor- gane (C) haltende Scharnierteil (A) gabelförmige Schenkel (52) aufweist, an die beide Schubstangen (18a, 36a) mit einem Ende angelenkt sind, während der andere Scharnierteil (B) aus einer Platte (54) mit umgebogenen Längsrändern (30a) besteht, die als Lagerung für die andern Enden der Schubstangendienen (Fig. 5-7).
    7. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Schubstangen (18a) abgewinkelt und an ihrem Scheitel mit einem durch die Federelemente (C) betätigten Bügel (48) gelenkig verbunden ist (Fig. 5-7).
AT732663A 1963-01-26 1963-09-12 Schnappscharnier, insbesondere für Möbel AT241737B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT3123963 1963-01-26

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AT241737B true AT241737B (de) 1965-08-10

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AT732663A AT241737B (de) 1963-01-26 1963-09-12 Schnappscharnier, insbesondere für Möbel

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2415999A1 (de) * 1974-04-02 1975-10-23 Heinze Fa R Scharnier, insbesondere moebelscharnier

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2415999A1 (de) * 1974-04-02 1975-10-23 Heinze Fa R Scharnier, insbesondere moebelscharnier

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