AT241302B - Zweiseitiger Minenhalter - Google Patents

Zweiseitiger Minenhalter

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AT241302B
AT241302B AT593963A AT593963A AT241302B AT 241302 B AT241302 B AT 241302B AT 593963 A AT593963 A AT 593963A AT 593963 A AT593963 A AT 593963A AT 241302 B AT241302 B AT 241302B
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AT
Austria
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holder
housing
screw spindle
screw
spindles
Prior art date
Application number
AT593963A
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English (en)
Inventor
Charles Gerspacher
Original Assignee
Charles Gerspacher
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zweiseitiger Minenhalter   Die Erfindung beziehtsich auf einen zweiseitigen   Minenhalter mit zwei gleichachsig geführten, mittels Verstellspindeln voneinander unabhängig verstellbaren Minen. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Minenhalter der genannten Art zu schaffen, bei welchem die Länge der in den Halter einsetzbaren und in denselben zurückschiebbaren Minen durch die den letzteren zugeordnete Verstellspindeln nicht beschränkt wird. Trotz gleichachsiger Anordnung der beiden Minen soll also jede derselben eine in den Halter einführbare Länge aufweisen können, die nahezu die Hälfte der Halterlänge beträgt. 



   Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die als Schraubenspindeln ausgebildeten   Verstell-   spindeln in bezug auf die Verstellwege der Minen seitlich versetzt sind. Dabei kann jede Schraubenspindel mit der ihr zugeordneten Mine   überein Querstück   in Verbindung stehen. Jede Schraubenspindel kann   mit ihrem Querstück starr verbunden und auf jede dieser   Spindeln eine Mutter aufgeschraubt sein, die durch eine Ausnehmung im Haltergehäuse vorragt.

   Es kann aber auch jede   Schraubenspindel im Haltergehäuse   drehbar und dabei unverschiebbar gelagert sein, wobei dann das sie mit der Mine verbindende, durch die Innenfläche des Haltergehäuses gegen Drehen um die Schraubenspindelachse gesicherte Querstück auf sie aufgeschraubt ist und jede Schraubenspindel mit einer durch das Haltergehäuse vorragenden Verstellscheibe versehen ist. 



   Weitere erfindungsgemässe Merkmale sind an Hand der Zeichnung beschrieben, die drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes wiedergibt. Fig. 1 zeigt die erste Ausführungsform im Längsschnitt. 



  Fig. 2 stellt einen Schnitt nach Linie II-II der   Fig. 1   dar. Fig. 3 veranschaulicht eine zweite, und Fig. 4 eine dritte Ausführungsform. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 sind die beiden, im Haltergehäuse   1 - 3   gleichachsig geführten Minen mit 4 und 5 bezeichnet. Die beiden zur voneinander unabhängigen Verstellung der Minen 4 und 5 dienenden, als Schraubenspindeln 6 und 7 ausgebildeten Verstellspindeln sind in bezug auf die Verstellwege der Minen seitlich versetzt. Die Schraubenspindel 6 steht mit der ihr zugeordneten Mine 4   über ein-Querstück   8 in Verbindung, das durch die Innenfläche 9 des Teiles 1   des Haltergehäuses gegenDrehen   um die Achse der Schraubenspindel gesichert ist.

   In gleicher Weise ist die Schraubenspindel 7 mit der ihr zugeordneten Mine 5 über ein Querstück 10 verbun-   den, das durch die Innenfläche   11 des Teiles 3 des Haltergehäuses gegen Drehen um die Schraubenspindelachse gesichert ist. Jede Schraubenspindel 6 bzw. 7 ist mit ihrem Querstück 8 bzw. 10 starr verbunden, wobei auf jeder dieser Spindeln eine Mutter 12 bzw. 13 aufgeschraubt ist, die durch eine Ausnehmung   27 bzw. 28 im Haltergehäuseteil l bzw. 3 vorragt. D äs   Querstück 8 weist dabei eine Ausnehmung 14 für den Durchtritt der mit dem andern Querstück 10 verbundenen Schraubenspindel 7 und das andere Querstück 10 eine Ausnehmung 15 für den Durchtritt der mit dem erstgenannten Querstück 8 verbundenen Schraubenspindel 6 auf.

   Die Ausnehmungen 14,15 erweitern sich in Richtung zur Längsmitte des Halters, wodurch ein klemmfreies Ineinanderschieben der Schraubenspindeln und der Querstücke gewährleistet ist, zu welchem Zweck überdies die freien   Spindelenden mit Abschrägun-   gen 16 versehen sind. 



   Die auf die längsverschiebbaren Schraubenspindeln 6,7 aufgeschraubten Muttern 12, 13 weisen je einen Zahnkranz 17 bzw. 18 auf, der mit der Innenverzahnung 19 bzw. 20 je eines in einer am Umfang des Haltergehäuses vorgesehenen Ringnut 23   bzw. - 24   drehbar gelagerten, über das Haltergehäuse vorragenden Verstellringes 21 bzw. 22 kämmt. Die Ringnuten 23 und 24 sind dabei durch den mit Lagern 25 und 26 für die Schraubenspindeln 6 und 7 versehenen, gegen die freien Enden zu ab- 

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 gesetzten mittleren   Gehäuseteil   2 und durch die auf diesen beidseits aufgeschobenen, vorzugsweise aufgeschraubten Gehäuseteile 1 und 3 gebildet. Die schon erwähnten Ausnehmungen 27 und 28, durch die die Muttern 12 und 13 vorragen, sind dabei im   mittleren Gehäuseteil   2 vorgesehen.

   An dieein- 
 EMI2.1 
 streckende Facetten angeschliffen sein, wodurch der Durchmesser des Halters verringert werden kann. Die   Augen der im mittleren Gehäuseteil   2 vorgesehenen Spindellager 25 und 26 können dementsprechend geformt sein. 



   Durch entsprechendes Drehen der an ihrem Aussenumfang zweckmässigerweise gerillten und dadurch einen besseren Reibungsschluss ergebenden Verstellringe 21 und 22 können die Minen 4 und 5 voneinanderunabhängigvorgeschobenbzw. in das Haltergehäuse 1-3 einbezogen werden. wobei sich trotz gleichachsiger Führung der beiden Minen letztere und die Verstellspindeln 6 und 7 gegenseitig nicht behindern. Wird, von der in   Fig. l   wiedergegebenen Stellung der Einzelteile ausgehend, die Mine 5 durch entsprechendes Drehen des ihr zugeordneten Verstellringes 22 beispielsweise gegen die Halter-   längsmitte zurückgeschoben,   dann gelangt sie neben die Schraubenspindel 6 der andern Mine 4, da eben der Verstellweg der Mine 5 in bezug. auf die Schraubenspindel 6 seitlich versetzt ist.

   Das Verschieben der Mine 5 wird dabei durch das an die Gehäuseinnenfläche 11 anliegende und dadurch einem Verdrehen der Schraubenspindel 7 vorbeugende Querstück 10 nicht behindert, da letzteres die Ausnehmung 15 aufweist, die eine Kollision mit der Schraubenspindel 6 der andem Mine ausschliesst. Jede der beiden unabhängig verstellbaren und dabei gleichachsig   geführten Minen   kann daher eine in das Haltergehäuse einschiebbare Länge aufweisen, die nahezu die Hälfte der   Halterlänge   beträgt. 



   Gemäss dem   Ausfuhrungsbeispielnach   Fig. 3 ist jede in bezug auf die Verstellwege der Minen 4'und 
 EMI2.2 
 
7'im Haltergehäuse 1'-3'drehbarschiebbar gelagert. wobeidas sie mit der zugeordneten Mine verbindende, durch die Innenfläche 9'bzw. 11'des Haltergehäuses gegen Drehen um die Spindelachse gesicherte Querstück 8' bzw. 10' auf sid 
 EMI2.3 
 tritt der auf den Schraubenspindeln angeordneten Verstellscheiben   12'bzw. 14'aufweist   und auf welchen die andern Gehäuseteile 1' und 3' beidseits aufgeschoben sind.

   Die   Lagerder   Schraubenspindeln 
 EMI2.4 
 einer am Umfang des Haltergehäuses vorgesehenen Ringnut   23'bzw. 24'drehbar gelagert.   Die Ringnut 23'ist durch den mittleren Gehäuseteil   2'und   den auf diesem aufgeschobenen Gehäuseteil   l'   gebildet ; in analoger Weise bildet der mittlere Gehäuseteil   2'mit dem andern   Gehäuseteil 3'die Ringnut 24'. 
 EMI2.5 
    werdengedrehtunddadurchdie   auf diese aufgeschraubten Querstücke 8',   10' samt   den an diesen angebrachten Miner. 4', 5' in Längsrichtung des Halters verschoben.Da die drehbare und dabei axial unverschiebliche Schraubenspindel6'bzw. 7'seitlichdesVerstellwegesderMinen5'bzw.4'verläuft,istbeigleich- 
 EMI2.6 
 was die schon erwähnten Vorteile bietet. 



   Letzteres gilt auch für das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4. gemäss welchem die Schraubenspindeln 6"und7"ebenfalsdrehbarunddabeiaxialunverschiebbarimmittlerenGehäuseteil2"bie25"und   26" gelagert sind.   Jede Schraubenspindel ist hiebei mit einer über das Haltergehäuse vorragenden Verstellscheibe 12" bzw. 13" versehen.Auf die Schraubenspindeln 6" und 7" sind die Querstücke   8"   
 EMI2.7 
 gewünschten Sinn verstellt werden. 



   Die allen   Ausführungsbeispielen   gemeinsame dreiteilige Ausbildung   des Haltergehäuses   ermöglicht ein überaus einfaches Zusammensetzen bzw. Auseinandernehmen der   Einzelteile, ohne dass hiefür irgend-   welche Werkzeuge oder sonstige Geräte erforderlich wären. Als Minen kommen nicht nur verschiedenar- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   tige und verschiedenfarbige Schreib-oder   Zeichenminen mit beliebigem Querschnitt in Betracht, sondern auch minenförmige   Radier- und   sonstige Behelfe. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Zweiseitiger Minenhalter mit zwei gleichachsig geführten, mittels Verstellspindeln voneinander   unabhängigverstellbaren Minen, dadurch gekennzeichnet,   dass die als Schraubenspindeln (6, 7) ausgebildeten Verstellspindeln in bezug auf die Verstellwege der Minen (4, 5) seitlich versetzt sind.

Claims (1)

  1. 2. Minenhalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schraubenspindel (6) mit der ihr zugeordneten Mine (4) über ein Querstück (8) in Verbindung steht.
    3. Minenhalter nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, dass jede Schraubenspindel (6) mit ihrem Querstück (8) starr verbunden ist und dass auf jeder dieser Spindeln eine Mutter (12) aufgeschraubt ist, die durch eine Ausnehmung (27) im Haltergehäuse (1-3) vorragt (Fig. 1 und 2). EMI3.1 Ausnehmung (14) für den Durchtritt der mit dem andern Querstück (10) verbundenen Schraubenspindel (7) aufweist.
    5. MinenhalternachAnspruch4, dadurch gekennzeichnet, dasssichdieAusnehmungen (14, 15) der Querstücke (8, 10) in Richtung zur Längsmitte des Halters erweitern.
    6.'Minenhalter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die längsverschiebbaren Schraubenspindeln (6, 7) aufgeschraubten Muttern (12, 13) je einen Zahnkranz (17 bzw. 18) aufweisen, der mit der Innenverzahnung (19 bzw. 20) je eines in einer am Umfang des Haltergehäuses (l, 3) vorgesehenen Ringnut (23) drehbar gelagerten, über das Haltergehäuse vorragenden Verstellringes (21 bzw. 22) kämmt. EMI3.2 nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die am Umfang des Halter-gehäuses (1-3) vorgesehenen Ringnuten (23, 24) durch einen mit Lagern (25, 26) für die Schraubenspindeln (6, 7) versehenen, gegen die freien Enden zu abgesetzten mittleren Gehäuseteil (2) und durch die auf diesen beidseits aufgeschobenen andern Gehäuseteil (1, 3) gebildet sind.
    8. Minenhalternach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede in bezug EMI3.3 drehbar und dabei unverschiebbar lagert, wobei das sie mit der Mine (4') verbindende, durch die Innen- fläche (9') des Haltergehäuses gegen Drehen um dieAchse der Schraubenspindel (6') gesicherte Querstück (8') aufsie aufgeschraubtist, und dass jede Schraubenspindel (6') mit einer durch das Haltergehäuse (1'-3') vorragenden Verstellscheibe (12') versehen ist (Fig. 3 und 4).
    9. Minenhalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verstellscheibe (12') einen Zahnkranz (17') aufweist, der mit der Innenverzahnung (19') eines über das Haltergehäuse (1'-3') vorragenden Verstellringes (21') kämmt (Fig. 3). EMI3.4 aufweist und auf welchen die andern. mit ihrer Innenwand (9' ; 9") die Querstücke (8' ; 8") gegen Drehen um die Spindelachse sichernden Gehäuseteile (1', 3' ; 1", 3") aufgeschoben sind (Fig. 3 und 4).
AT593963A 1963-07-25 1963-07-25 Zweiseitiger Minenhalter AT241302B (de)

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