DE704040C - Zirkeleinsatz mit Verstellvorrichtung fuer die Zeichenmine - Google Patents

Zirkeleinsatz mit Verstellvorrichtung fuer die Zeichenmine

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DE704040C
DE704040C DE1938G0098623 DEG0098623D DE704040C DE 704040 C DE704040 C DE 704040C DE 1938G0098623 DE1938G0098623 DE 1938G0098623 DE G0098623 D DEG0098623 D DE G0098623D DE 704040 C DE704040 C DE 704040C
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DE
Germany
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mine
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compass
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Application number
DE1938G0098623
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English (en)
Inventor
Georg Gilg
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GEORG GILG
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GEORG GILG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/16Features common to compasses, dividers, and callipers
    • B43L9/24Means for mounting points or writing appliances on legs

Landscapes

  • Electric Cable Installation (AREA)

Description

  • Zirkeleinsatz mit Verstellvorrichtung für die Zeichenmine Die Erfindung bezieht sich auf Bleiminenzirkeleinsätze, bei welchen zur Einstellung der Mine auf die erforderliche Spitzenhöhe eine Verstellvorrichtung vorgesehen ist.
  • Es, ist eine Reihe von Konstruktionen bekannt, bei denen am Stützschenkel des Zirkels die Einsatznadel in ihrer freien länge regulierbar angeordnet wird. Die Stahlnadel ist hierbei in einer glatten Führung verschiebbar. Sie wird beispielsweise einseitig als Zahnstange ausgebildet, in welche als Einstellorgan ein Zahnrad oder eine Schnecke greift, oder sie erhält ein Schraubengewinde, mittels dessen sie.von einer Mutter transportiert wird. Es sind auch Ausführungen bekannt, bei welchen die Einsatznadel eine ringförmige Nut oder sonst eine Aussparung erhält, in welche zwecks Verschiebung ein Mitnehmerstift greift, oder solche, bei welchen ander Nadel ein Mitnehmerstift befestigt wird, durch dessen Vermittlung ein Einstellorgan auf die Nadel wirkt. - Schließlich hat man auch das obere Ende der Nadel winklig abgebogen und läßt auf den hierdurch gewonnenen Nadelfortsatz die erhabene oder ausgesparte Spirale eines tellerartigen Einstellorganes einwirken.
  • Da die gerade und glatte Einsatznadel an sich solchen Einstellorganen keinen Angriffspunkt bietet, wird bei diesen Konstruktionen eine besondere Vorbereitung der Nadel, d. h. eine entsprechende Ausgestaltung oder Bearbeitung der ursprünglichen Nadelform oder die Anwendung besonderer Mittel oder Organe, vorgesehen, mittels deren das Einstellorgan zur Nadel angreift.
  • Es sind ferner Zirkeleinsätze bekanntgeworden, bei welchen auch zum Einstellen der Bleimine eine Verstellvorrichtung benutzt wird. Bei diesen Konstruktionen wird die Mine in einen hülsenförmigen Halter gesteckt, dessen Außenseite für den Eingriff eines Verstellor-ans derart ausgestaltet ist, daß der hülsenförmige Halter mit der darin befindlichen Mine ''erschohen «-erden kann.
  • Die Mitie steckt beispielsweise mit ihrem oberen Ende in einem hülsenartigen Halter, welcher in einen Gewindeansatz übergeht und als Schlitten in der Bohrung des Einsatzkörpers gleitet. Der Gewindeansatz greift durch zwei gegenüberliegende Längsschlitze des Einsatzkörpers hindurch in das Gewinde einer besonders lang ausgebildeten Mutter ein, welche gegen Längsverschiebung gesichert und als 'Mantel um den Einsatzkörper drehbar ist. Durch Drehen dieses Einsatzmantels wird der Schlitten und mit ihm die in seinem iliilsei"artigen Halter feststeckende Bleimine im Entsatz verschoben. Der Mechanismus kann durch Anziehen eines konischen Abschlußstückes, durch dessen Bohrung die Mine aus dein Einsatz tritt, festgestellt «erden.
  • Bei diesen Anordnungen muß aber der Einsatz gegenüber dem gewöhnlichen Einsatz erlieblich dicker ausgeführt @%-erden und neigt trotzdem zum Durchbiegen; denn der eigentliche Einsatzkörper wird geschwächt, weil seine Bahrting auf den Außendurchmesser des Minenhalters vergrößert werden muß und außerdem noch die beiden Längsschlitze vorgesehen werden müssen, durch welche der Gewindeansatz des hülsenartigen Minenhalters greift. Infolgedessen kann es auch vorkommen, daß die empfindliche Verstellvarrichtung klemmt.
  • Es ist auch bekannt, den einen Schenkel des Zirkels als Drehbleistift auszubilden. Naturgemäß wird dadurch der Zirkel unstabil und ist daher für eine genaue Arbeit wenig geeignet.
  • Für die Verstellung der Zeichenmine wird erfindungsgemäß ein durch eine Aussparung des Mineneinsatzkörpers hindurch unmittelbar an der Mine selbst angreifendes Verstellorgan vorgesehen. Die Mineneinsatzkörp;@r brauchen hierbei in ihrem lichten wie in ihrem äußeren Durchmesser gegenüber ge--,völlnlichen Einsatzkörpern nicht vergrößert zu werden. Sie erhalten dagegen Aussparungen, durch welche sich das Verstellargan, welches noch mit entsprechenden Vorsprünben, Geiviildeailsätzen o. dgl. versehen sein kann, unmittelbar gegen die Mine legen oder sogar in deren Obertläclle eingreifen kann.
  • Damit auch für kleine Minenstücke die mechanische Einstellung gewährleistet bleibt, muß der Durchgriff des Verstellorgans zur Mine kurz vor dem Minenaustritt erfolgen. Dadurch wird zwangsläufig eine Änderung der. gebräuchlichen Festklenlmeinrichtung erforderlich.
  • Erfindungsgemäß weist daher der Mineneinsatzkörper kurz vor seinem mit der Aussparuni für den Durchtritt des Verstellorgans versehenen unteren Ende einen konischen Mantel auf, auf den die Klemmutter von oben her einwirkt.
  • Bei den gewöhnlichen Bleiminenzirkeleinsätzen liegt die Mine in dein hohlen Innern des Einsatzkörpers. Ihre Festspannung erfolgt meist durch eine Klemmutter, welche einerseits in ein Außengewinde oberhalb des geschlitzten und federnden unteren Einsatzendes greift und andererseits mit ihrem nach unten verjüngten Innenkonus über das untere Einsatzende faßt. Beim Anziehen schraubt sich die Klemmutter nach oben, wobei ihr Innenkonus das geschlitzte, federnde Einsatzende zusammendrückt und dadurch den Zeichenstift festspannt. Dieser tritt dann durch die knapp bemessene Bohrung am unteren Ende der Klemmutter hindurch aus dem Einsatz.
  • Es ist auch eine Einspannvorrichtung für Bleistifte an Zirkeln bekannt, bei welcher der Bleistift dadurch in einer geschlitzten Hülse festgeklemmt wird, daß diese ein konisches Außengewinde mit nach unten steigendem Konus trägt, das durch eine Schraubenmutter von oben her zusammengedrückt wird, zu dem Zwecke, ein Überdrellen und Abgleiten der Mutter zu verhindern.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung wird dagegen der Zweck verfolgt, ein freies Einsatzstück unterhalb der Klemmutter zu gewinnen, durch dessen Aussparung oder Schlitz hindurch das Verstellorgan zur Mine unmittelbar vor dein Minenaustritt durchgreifen kann.
  • Mit Rücksicht auf die knappen Platzverhältnisse ain Nullenzirkel kann natürlich anstatt der Klemmutter ein Klemmring oder eine Klemmhülse mit Innenkonus auf den Aul@cllkontis des Einsatzes wirken.
  • Die Abbildungen stellen beispielsweise eine _"£usführungsmöglicllkcit der Erfindung in ver größertein Maßstabe dar, und zwar zeigt die Abb. i eine Seitenansicht und die Abb.2 eine Ansicht von unten. Mineneinsatzkörper und Kleminuttcr sind in Abb. i geschnitten nach LinieA-B der Abb.2 dargestellt.
  • Es soll D die dein Stützschenkel des Zirkels benachbarte Innenseite des Einsatzes und C die ihr gegenüberliegende, dem Stützschenkel abgewendete Außenseite des Einsatzes sein.
  • Die Mine i liegt, wie gewöhnlich, in dem hohlen Innern des Einsatzkörpers 2, der in bekannter «'eise am unteren Ende 3 bis ,¢ längs geschlitzt ist, also federt, während er mit dem unveränderteil oberen Ende 5 in üblicher Art in den Zirkel eingesetzt wird. An das zylindrische untere Endstück 3 des Mineneinsatzkörpers jedoch schließt mit seinem größten Durchmesser der geschlitzte konische Mantel 4 an. Das Außengewinde 6 des Einsatzkörpers trägt eine Klemmutter 7. Diese schraubt sich beim Anziehen am Einsatzkörper nach unten und drückt dabei mit ihrer entsprechenden untern Bohrung oder ihrem Innenkonus 8 den konischen Mantel 4 zusammen, wodurch die Mine festgespannt wird. Das Verstellorgan, für welches beispielsweise die Form des Zahnrädchens 9 gewählt wurde, kann dadurch mit seinen Zähnen i o unmittelbar vor dem Austritt der Mine aus dem Einsatz in deren Material eingreifen, indem der an der Außenseite C des Einsatzkörpers angeordnete Schlitz i i innerhalb des zylindrischen unteren Endstückes 3 so breit gehalten ist, daß er den Durchgriff des Zahnrädchens 9 ermöglicht. Der Antrieb des Einstellrädchens 9 erfolgt mittels der Welle 12 und des gekordelten Handrädchens 13, welche mit diesem fest verbunden sind. Um eine von dem federnden unteren Einsatzende 3-4 unabhängige Lagerung des Einstellrädchens 9 zu erhalten und ein Klemmen der Welle 12 beii» Lösen oder Anziehen der Klemmutter 7 auszuschalten, wird für das Einstellrädchen in bekannter Weise ein Träger in Form der flachen Feder 14 verwendet. Bei geringstem Raumbedarf dient sie mit ihren beiden winklig geboz;enen Ansätzen 15 zur Lagerung der Welle 12, während ihr Schlitz 16 den Durchgriff des Zahnrädchens 9 ermöglicht und dessen seitliche Verschiebung verhindert. Die Feder 14 erstreckt sich dann dicht über der Klemmutter 7 der Länge nach über diese hinweg und ist oberhalb derselben mittels des Zwischenstückes 17 und der Schraube i8 am Mineneinsatzkörper befestigt. Ihre Spannung-liefert den für die Verschiebung der Zeichenmine erforderlichen Eingriffsdruck des Verstellrädchens 9 gegen die Mine. Nach Lockerung der Klemmutter 7 erfolgt nun die genaue Einstellung der Mine i auf die lerforderliche Spitzenhöhe in einfachster Weise durch Drehen am Handrädchen 13, wobei die Zähne io des Zahnrädchens 9- in das Minenmaterial eingreifen und die :Mine im Einsatz verschieben. Mittels dieser Anordnung ist die Mine bis zum praktisch kleinsten Rest einstellbar, die Festspannung der Mine am Austritt bleibt erhalten, und man ist durch den Verstellmechanismus weder beim Anspitzen der Mine noch im Gebrauch des Zirkels behindert.

Claims (2)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: i. Zirkeleinsatz mit Verstellvorrichtung für die Zeichenmine, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch eine Aussparung (i i) des Mineneinsatzlörpers (2) hindurch unmittelbar an der Mine (i) selbst angreifendes Verstellorgan (9) vorgesehen ist.
  2. 2. Zirkeleinsatz gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Mineneinsatzkörper (2) kurz vor seinem mit der Aussparung für deal Durchtritt des Verstellorgans versehenen unteren Ende (3 einen konischen Mantel (4) aufweist, auf den die Klemmutter (7) vom oberen Ende her eimvirkt.
DE1938G0098623 1938-09-14 1938-09-14 Zirkeleinsatz mit Verstellvorrichtung fuer die Zeichenmine Expired DE704040C (de)

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