AT24125B - Flaschenverschluß aus Zelluloid. - Google Patents

Flaschenverschluß aus Zelluloid.

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AT24125B
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celluloid
bottle
capsule
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bottle closure
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Max Dr Engels
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Max Dr Engels
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Flaschenverschluss aus Zelluloid. 



   Die Erfindung betrifft einen Flaschenverschluss aus Zelluloid und besteht darin, dass die aus Zelluloid hergestellten Kapseln, Ringe oder dgl. aus einer engeren Vorform aufgeweitet sind, so dass sie sich, wenn sie heim Aufbringen auf die Flasche erwärmt werden, dicht an die Flaschenmündung anschliessen. Bisher wurde für Flaschenverschlüsse aus Zelluloid, ein solches verwendet, welches sich in der Wärme ausdehnt. Das Zelluloid, welches gemäss der vorliegenden Erfindung angewendet wird, verhält sich gerade entgegengesetzt, indem es sich in der Wärme zusammenzieht. Zur Erläuterung mag dienen, dass das verschiedene Verhalten des Zelluloids davon abhängig ist, aus welcher Vorform die Kapsel hergestellt wird.

   Wird dieselbe aus einer Platte durch   Umbörteln   und allmähliches Engerziehcn zu der Kapselform hergestellt, so wird eine solche Kapsel, in heisses Wasser geworfen, das Bestreben haben, sieh auszudehnen und in die Plattenform   zurückzukehren.   



  Ein solches Zelluloid ist bisher für Flaschenverschlüsse verwendet worden. Wird dagegen die Kapsel gemäss der Erfindung, welche aus einer engeren Yorform aufgeweitet ist, in heisses Wasser geworfen, so wird sie das Bestreben haben, in die engere Vorform zurückzukehren, d. h. sich zusammenzuziehen. Man hat also hiebei zu unterscheiden zwischen 
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 Form aus einer weiteren hergestellt ist ; in die Wärme kehrt es in die weite Vorform   zurück.   Das zweite entsteht, wenn die Kapsel aus einer engeren Vorform aufgeweitet ist. 



   Die Kapsel, Ringe oder dgl. gemäss vorliegender Erfindung können selbstverständlich für alle möglichen   Gefässe   verwendet werden und sind nicht nur auf Flaschen beschränkt. 



   Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt, und zwar zeigen Fig, 1 eine Flaschenkapsel im Längsschnitt ; Fig. 2 eine Flaschenkapsel im Längsschnitt nach dem Erwärmen ausserhalb der Flasche ; Fig. 3 eine Flasche mit Kapsel vor der Erwärmung ; Fig. 4 eine Flasche mit Kapsel nach der Erwärmung ; Fig. 5 einen Verschluss in Ringform im Längsschnitt ; Fig. 6 den Verschlussring im Längsschnitt nach der Erwärmung ausserhalb der Flasche ;

   Fig. 7 eine Flasche mit aufgelegtem Deckel und überzogenem Verschlussring vor der   Erwärmung   im Aufriss und Fig. 8 eine Flasche mit aufgelegtem Deckel und überzogenem Verschlussring nach der Erwärmung im Aufriss. 
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 zweckmässig in der Weise, dass eine Kapsel von solchen Abmessungen fertiggestellt wird, dass sio sich bequem auf das zu verschliessende Gefäss aufsetzen lässt. Dann wird Wärme 
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 Wasser getaucht und Dampf zugeführt wird, worauf sich die Kapsel ohne weitere Hilfsmittel zusammenzieht und luftdicht schliessend an die Gefässwandungen anlegt. 



   Die Kapsel a (Fig. 1) wird zweckmässig gestanzt, kann aber auch aus einem Rohr durch allmähliches Aufweiten hergestellt werden, wobei die obere Öffnung mittels eines Plättchens verschlossen werden kann, was unter Umständen eine wünschenswerte Verstärkung der Kapsel ergibt. 



   Die Kapsel a (Fig. 1) wird also auf die Flasche b (Fig. 3) gesetzt und z.   D.   in kochendes Wasser getaucht. Hiebei legt sich die Kapsel, die die Tendenz hat,   gemäss   Fig. 2 sich zusammenzuziehen und zu verengen, eng an den Flaschenhals an   (Fig.-1), da sie durch     diesen verhindert wird, die Ursprungsform anzunehmen.   

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 den Deckel e fest   anpresst   (Fig.   J).   



   Da der Druck, mit welchem sich das Zelluloid beim Zusammenziehen auf den Deckel des Gefässes legt, ausserordentlich gross ist, so ist der Verschluss bei der dargestellten Aus-   fuhrungsform   bereits vollständig luft-und flüssigkeitsdicht. Der Deckel braucht daher nicht   besonders eingeschliffen   zu werden ; man wird wohl auch von der Unterlegung einesDichtungsmateriales absehen können und nur den Deckel mittels des Ringes zum festen Auflegen bringen. 



   Deckel und Gefäss können auch mit seitlichen Vertiefungen, z. B. Gewinden, versehen worden. Diese Änderungen jedoch hängen mehr von der Wahl des beliebigen   Verschluss-   deckels e, als von dem Verbindungszwock ab, der darin besteht, durch die Kontraktionkraft des   Zelluloidringes   eine Sicherung für den Deckel auf dem Gefäss zu schaffen ; deshalb kann auch anstatt des dargestellten, lose aufgelegten Deckels e ein gewöhnlicher Kork oder dgl. in dem Gefäss durch den   Zelluloidring   c gesichert werden. 



   Wenn auch die bei den dargestellten Ausführungsformen benutzte Eigenschaft des Zelluloids, sich in der Wärme zusammenzuziehen, vollständig ausreicht, um den zum luftdichten Abschluss notwendigen Druck zu ergeben, so kann doch ausserdem auf mechanische Weise ein Druck oder Zug beim Verschliessen angewendet werden. 



   Die Vorzüge des Zelluloidverschlusses liegen nicht nur in dem leichten Aufbringen und in dem dichten Abschluss, sondern zeigen sich auch beim Aufbewahren der fertigen 
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 Messer abzutrennende Kopf lose aufgelegt werden und während des Verbrauches des Inhaltes als   Verschlussdeckel dienen.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Flaschenvcrschluss aus Zelluloid, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Zelluloid hergestellten Kapseln, Ringe oder dgi. aus einer engeren Vorform aufgeweitet sind, so dass sie sich, wenn sie beim Aufbringen auf die Flasche erwärmt werden, dicht an die Flaschenmundnng anschliessen.
AT24125D 1904-12-30 1904-12-30 Flaschenverschluß aus Zelluloid. AT24125B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1088866B (de) * 1956-06-15 1960-09-08 Martin Max Sternau Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern mittels waermeschrumpfbaren Films
DE1753633B1 (de) * 1963-03-19 1971-09-16 Viscose Development Co Ltd Schrumpfkappe aus gerecktem waermeschrumpfbarem Material und Verfahren zu ihrer Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1088866B (de) * 1956-06-15 1960-09-08 Martin Max Sternau Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Behaeltern mittels waermeschrumpfbaren Films
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