AT286126B - Verfahren und Vorrichtungen zum Füllen und Verschließen von elastisch verformbaren Behältern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtungen zum Füllen und Verschließen von elastisch verformbaren Behältern

Info

Publication number
AT286126B
AT286126B AT86268A AT86268A AT286126B AT 286126 B AT286126 B AT 286126B AT 86268 A AT86268 A AT 86268A AT 86268 A AT86268 A AT 86268A AT 286126 B AT286126 B AT 286126B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
container
bottle
closure
air
Prior art date
Application number
AT86268A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Interstabella Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Interstabella Ag filed Critical Interstabella Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT286126B publication Critical patent/AT286126B/de

Links

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Vorrichtungen zum Füllen und Verschliessen von elastisch verformbaren Behältern 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Nach der auf diese Weise durchgeführten Verdrängung wird die Zusammendrückung des Behälters, insbesondere der Flasche, wieder aufgehoben, so dass sich der Behälter in seine ursprüngliche Form zurückbewegt und sich nunmehr infolge der inzwischen vorgenommenen dichten Verschliessung eine Luftleere oder ein Vakuum zwischen dem Flüssigkeitsspiegel und dem dichten Verschluss ergibt. Bei 
 EMI2.1 
 aufgefüllt werden, die in der Flüssigkeit bei atmosphärischem Druck gelöst werden. Die Lösungsmöglichkeit von Luft in Wasser ist bkeanntermassen wesentlich geringer als die Lösungsmöglichkeit von Kohlendioxyd in Wasser. Es ergibt sich auf diese Weise oberhalb des Flüssigkeitsspiegels in dem dicht verschlossenen Behälter ein Leerraum, der nur noch in äusserst geringen Mengen Luft bzw.

   Sauerstoff enthält, so dass die schädlichen Einwirkungen des Sauerstoffes auf die Flüssigkeit auf ein Mindestmass herabgesetzt sind. 



   Nach Durchführung des bekannten Verfahrens weist der Behälter aber einen Leerraum auf, so dass selbst dann, wenn der thermische Ausdehnungskoeffizient des Behälters wesentlich kleiner ist als derjenige der Flüssigkeit und der Behälter nach Durchführung des Verfahrens erwärmt wird (sei es beispielsweise zum Zwecke einer Pasteurisierung, sei es auch mehr oder weniger zufällig durch Lagerung in warmen oder der Sonnenbestrahlung ausgesetzten Räumen), die Gefahr des Platzens oder auch einer insbesondere nicht erwünschten Verformung des Behälters nicht vorliegt. 



   Besonderen Vorteil bietet das Verfahren beim Abfüllen von   CO-haltigen   Flüssigkeiten. Bei ihnen füllt sich das Vakuum mit Kohlensäuredämpfen derjenigen Kohlensäure, die in der Flüssigkeit gelöst ist, u. zw. entsprechend dem Partialdruck der Kohlensäure bei der jeweils herrschenden Temperatur. Diese günstigen Wirkungen werden nach der Erfindung auf effektvollere Weise dadurch erzielt, dass der Behälter vor dem Verschliessen in axialer Richtung zusammengequetscht wird.

   Auf besonders vorteilhafte Weise wird das Verfahren nach der Erfindung in der Form ausgeführt, dass die Axialkräfte auf den Behälter über einem Verschluss ausgeübt werden, wobei während des Zusammendrückens vorerst noch kein dichter Abschluss der Behälteröffnung hervorgerufen wird, so dass die Luft aus dem Behälter entweichen kann, und der dichte Verschluss erst dann bewerkstelligt wird, wenn der Behälter zu einer Endstellung zusammengedrückt ist, in der die auf den Verschluss übertragene Kraft so weit angewachsen ist, dass der eigentliche Verschliessvorgang stattfindet. 



   Zum Verschliessen von Behältern, insbesondere Flaschen, die aus elastischem Werkstoff hergestellt sind, werden Kronenkorke mit Dichtungseinlagen aus Kork oder Polyäthylen oder mit Kunststoff-Ausspritzmasse eingesetzt. Ebenso ist hiefür die Verwendung von Schraubenverschlüssen oder von   Aluminium-Abreissverschlüssen   mit entsprechenden Dichtungeinlagen bekannt. Schliesslich werden noch Stopfen aus Kork oder Polyäthylen verwendet. 



   Die Grösse der Verschliesskräfte ist je nach Verschlussart sehr unterschiedlich, reicht aber normalerweise aus, um die elastische Flasche bis zu einem gewissen Grade zusammenzudrücken. Eine Ausbildung von Flaschen in Kugelzonenform,   z. B.   nach der deutschen Patentschrift Nr. 1071519, ist für den Effekt des Zusammendrückens der Flasche besonders günstig, da sich hier unter axialer Belastung ein einwandfreier Federweg in Richtung der Längsachse der Flasche, ähnlich wie bei einem Federbalg, ergibt. 



   Da die zum Verschliessen erforderlichen Kräfte durch die Verschliessvorrichtung senkrecht auf den Verschluss wirken, ist die Dichtungseinlage des Verschlusses während des Zusammendrückens der Flasche schon in Funktion, so dass sich im Flascheninneren ein Überdruck bilden würde. Bei einer Ausführungsform der Erfindung daher weist die Dichtungseinlage des Verschlusses eine zunächst absichtlich unebene Dichtfläche auf, die nach Berührung mit dem Behälterrand in Zusammenhang mit diesem Kanäle bildet, durch die Luft aus dem Flascheninneren nach aussen entweichen kann. 



   Bei einem andern Verschluss zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens sind im formbeständigen Teil des Verschlusses Verengungen eingepresst, die während des   Verschliessvorgangeb   zunächst ein Anliegen der Dichtungseinlage auf dem Behälterrand verhindern, so dass Luft entweichen kann, und die bei Erreichen eines Kraftmaximums auseinanderspreizen und über den oberen Flaschenhalswulst gleiten, so dass dann der eigentliche Verschliessvorgang beginnt. 



   Aber auch Plastikverschlüsse sind zur Ausführung des Verfahrens geeignet, wie sich aus den nachfolgenden Ausführungen im einzelnen ergibt. 



   Auf besonders vorteilhafte Weise wird das erfindungsgemässe Verfahren mit Hilfe eines Kronenkorkes ausgeführt, der auf übliche Weise ausgebildet sein kann. Die im Zusammenhang mit der Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens erforderlichen Abänderungen beschränken sich hiebei auf die Ausbildung und die Arbeitsweise des   Verschliesselemcntes   des Kronenkorkes. Bei den bekannten 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 während des Zusammendrückens nicht ausreicht, die Oberfläche glattzupressen. Erst wenn die Flasche so weit zusammengedrückt ist, dass die Flüssigkeit bis zu den feinen   Kanälen --23-- der   
 EMI4.1 
 Abdichtung erfolgt.

   Der Anstieg der Reaktionskraft ist verursacht durch die Erhöhung der Federkraft in Abhängigkeit vom Federweg der Flasche und wird eventuell noch schlagartig vergrössert durch einen plötzlichen Aufbau von Überdruck in der Flasche, wenn die Flüssigkeit bis zu den Kanälen in der Dichtungsmasse gestiegen ist und sich damit der Strömungswiderstand gegenüber dem Durchströmen der verdrängten Luft vervielfacht. 



   Der sich aufbauende Überdruck in der Flasche stützt die Flaschenwand ab und setzt damit einem weiteren Zusammendrücken der Flasche erheblichen Widerstand entgegen. Hat jedoch erst eine geringe Verformung der Dichtungsmasse begonnen, so ist der weitere Anstieg der Reaktionskraft stark progressiv, da damit der Strömungswiderstand in den kleiner werdenden Kanälen schnell ansteigt und wieder eine weitere Erhöhung des überdruckes in der Flasche hervorruft. Nach dem vollständigen Abdichten der   Dichtungsmasse--4--erfolgt   bei dem in Fig. 5 beispielsweise dargestellten Kronenkork 
 EMI4.2 
 



   Eine weitere Möglichkeit eines   erfindungsgemäss   ausgebildeten Kronenkorkes zeigt Fig. 6. Ein   Kronenkork --28-- ist   in bekannter Weise vorgepresst und mit den normalen   Zacken-5-   versehen. Damit zwischen der   Dichtungseinlage --29-- üblicher   Art und dem Flaschenrand-24ein Spalt zum Herausströmen der Luft beim Zusammendrücken der Flasche bleibt, sind jedoch an mehreren Stellen des Kronenkorkes --28-- Verengungen --6-- eingepresst. Die Anzahl dieser Verengungen ist so gewählt, dass ihre Steifigkeit während des Zusammendrückens ausreicht, um eine Berührung zwischen der   Dichtungseinlage --29-- und   dem   Flaschenrand --24-- zu   verhindern, so dass die Luft entweichen kann.

   Erst auf den letzten Millimetern des Federweges der Flasche wird die 
 EMI4.3 
 Verschliessen in bekannter Weise erfolgen kann. Im extremen Fall kann auch jede   Zacke-5--des   Kronenkorkes --28-- zu einem Teil als   Verengung --6-- ausgebildet   sein. 



   In Fällen, in denen die Steifigkeit der Verengungen zur Erzielung des maximalen Federweges der Flasche zu gering ist, wird eine Einrichtung nach Fig. 7 verwendet. Die normale Verschliessmaschine wird mit speziellen Verschliessköpfen ausgerüstet. Das Zusammendrücken der Flasche erfolgt mit einem   Stützring--7--,   der so geformt ist, dass die Verengungen --6-- nicht auseinanderspreizen können. 



  Erst bei Erreichen der Endstellung der zusammengedrückten Flasche wir ; der weitere Druck auf den Kronenkork entweder wegabhängig oder kraftabhängig gesteuert, zunächst vom   Stempel--8-   übernommen. Hiedurch tritt der   Stützring--7--ausser   Aktion, die   Verengungen --6-- spreizen   auseinander und die   Dichtungseinlage --29-- kommt   zur Anlage auf dem Flaschenrand-24-. In weiterem Verlauf der Abwärtsbewegung des Verschliesskopfes wird durch den   Bördelring --9-- in   bekannter Weise die Bördelung des Kronenkorkes vollzogen. 



   Fig. 8 zeigt einen erfindungsgemäss ausgebildeten Plastikverschluss. Im verschlossenen Zustand dichtet die zylindrische   Sitzfläche--11--eines Stopfens--30-,   der zwecks Einführung in die Öffnung des   Flaschenhalses--27--mit   einem konischen   Kopf --31-- versehen   ist. Der Verschluss hat Kanäle, durch die während des Zusammendrückens der Flasche die Luft entweichen kann. Im konischen   Kopf--31--des Stopfens-30--können   weitere Kanäle dieses Entweichen der Luft noch unterstützen. Erst bei Erreichen einer bestimmten Reaktionskraft der Flasche dehnt sich der äussere Mantel des Plastikverschlusses elastisch so weit, dass der wulstförmige Innenkragen --15-- über den oberen Flaschenhalswulst --26-- gleitet.

   Damit wird die   Dichtfläche --11-- in   die Öffnung des Flaschenhalses --27-- eingeführt. Der Kragen --15-- federt nach dem Übcrgleiten über den oberen flaschenhalswulst --26-- wieder zusammen und hält jetzt auch gegen inneren Überdruck,   z. B.   bei kohlensäurehaltigen Getränken, den Verschluss in bekannter Weise geschlossen. Der Verschliessvorgang kann durch Überströmkanäle --14-- oder Schlitze im unteren, konischen Teil des Stopfens erleichtert werden. Ebenso kann der Dichtungseffekt des Stopfens durch bekannte, horizontal verlaufende Rillen oder Erhebungen, wie bei--34--angedeutet, ähnlich denen eines Plastik-Sektkorkes erhöht werden. 



   Alle bekannten   Zmatzeinrichtungen,   wie Abreissringe zur   Originalitätssicherung   oder Laschen zum leichteren Öffnen des Verschlusses, können angebracht werden. Falls die Steifigkeit des Kragens - nicht ausreicht, die zum Zusammendrücken der elastischen Flasche erforderlichen Kräfte zu 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 übertragen, kann eine ringförmige oder anders geartete Vorrichtung ähnlich dem vorher beim Kronenkork in Fig. 7 beschriebenen   Stützring --7-- vorgesehen werden.   



   Eine weitere Möglichkeit zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens bietet eine Einrichtung nach Fig. 9. Die Flasche wird vor dem eigentlichen Verschliessvorgang zwischen dem   Flaschenteller-15a-und   der geeigneten Stützeinrichtung,   z. B.   einem   Stützring--16--,   zusammengepresst, so dass die Luft aus dem Leerraum entweichen kann. Der Verschliessvorgang mit irgendeinem der bekannten   Verschlüsse --18-- erfolgt   nun, noch während die Flasche zusammengepresst ist, in bekannter Weise durch den   Verschliesskopf--17--.   Es ist hier auch möglich, durch Verschweissen den Flaschenhals zu verschliessen. 



   Bei Flaschen, deren Mantel ein Zusammendrücken nicht gestattet, wird gemäss den Fig. 10 und 11 der Flaschenboden mit Hilfe eines   Stempels --20-- eingedrÜckt,   so dass sich trotz steifer Flaschenwand eine Volumenverminderung und damit ein Herausdrücken der Luft aus dem Leerraum ergibt. Die Gegenkraft wird gemäss Fig. 10 beispielsweise durch eine   Klammer--21--aufgenommen,   während in Fig. 11 die Kraft durch einen der   Verschlüsse --3-- nach   den Fig. 4 bis 8 direkt übertragen wird. 



   Die vorstehende Beschreibung führt als Ausführungsbeispiel nur Flaschen an, in welche Flüssigkeiten abgefüllt wurden. Das Verfahren lässt sich ebenso vorteilhaft auf andere, luftempfindliche Füllgüter anwenden, ebenso auf Gefässe, die nicht als Flaschen anzusprechen sind, wie Konservendosen, Becher usw. 



   Der Bördelring --9-- des Verschliesskopfes gemäss den Fig. 12 und 13A bis F ist axial verschiebbar in einem nicht gezeigten Verschliesskopfgehäuse gelagert, in dem überdies auf bekannte Weise ein Stempel--8--entgegen der Wirkung einer nicht dargestellten Feder gelagert ist. Ein gemäss Fig. 12 und 13A bis F ausgebildeter Verschliesskopf arbeitet ähnlich der Einrichtung nach Fig. 7, jedoch ohne dass besonders geformte Kronenkorke mit Verengungen verwendet werden müssten. Der Verschliesskopf hat in üblicher Weise einen   Stempel --8-- und   einen   Bördelring --9--,   die jedoch abweichend von normalen Verschliessköpfen in bestimmter Reihenfolge relativ zueinander bewegt werden. Die Bewegungsfolge ist in den sechs Phasen A bis F in Fig. 12 dargestellt.

   Fig. 13 zeigt die entsprechenden Phasen A bis F in vergrösserter Darstellung mit Flaschenmundstück und Kronenkork. 



   Die Funktion des vorher an Hand der Fig. 7 beschriebenen Stützringes --7-- wird hier von dem Bördelring --9-- übernommen, so dass dieser beide Funktionen nacheinander, nämlich die des Abstützens der Zacken des Kronenkorkes beim Lufthinausdrängen und die des Umbördelns der Zacken beim endgültigen Verschliessen ausführt. 



   Phase A zeigt die Ausgangsstellung der Verschliesseinrichtung vor Beginn des Verschliessvorganges. 



  Die Belastung der Flasche beträgt   0 kg,   so dass auch der Verformungsweg einer beispielsweise angenommenen Kugelzonenflasche   Omm   beträgt. Die   Marken--32   und 33--veranschaulichen die Stellung des   Stempels--8--relativ   zum   Bördelring-9--und   die des   Bördelringes--9--relativ   zum Flaschenhals. Die Innenseiten der   Zacken-5-des Kronenkorkes-3-ragen   noch nicht über den   Wulst--26--des Flaschenhalses ;   die Dichtungseinlage--4--des Kronenkorkes--3-liegt aber bereits auf dem   Flaschenrand --24-- auf.   



   Der erste Bewegungsschritt des Verschliesskopfes führt den   Bördelring--9--abwärts,   während der Stempel--8--verharrt, was der Phase B entspricht. Durch den Druck auf die äusseren Spitzen der Zacken --5-- des Kronenkorkes --3-- hat sich dieser bis zum Anschlag an den Stempel   --8--   nach oben durchgewölbt. Die Berührungsflächen der   Zacken--5--sind   dabei auf der sich nach oben verjüngenden Fläche des   Flaschenwulstes-26--in   geringem Mass relativ zur etwas   zusammengedrückten   Flasche nach oben und innen gewandert. Bei der oben beispielsweise erwähnten Kugelzonenflasche betragen die Belastung der Flasche in dieser Stellung etwa 20 kg und die Verformung in axialer Richtung l bis 2 mm.

   Zwischen   Dichtungseinlage--4--des Kronenkorkes   -   3-und Flaschenrand-24-- hat   sich ein Hohlraum von etwa 1 bis 2 mm gebildet, durch den beim weiteren   Zusammendrücken   der Flasche Luft entweichen kann. Die Marken-32 und 33-veranschaulichen die gegenüber der Phase A veränderte relative Lage von Stempel--8--, Bördelring   --9--   und Flaschenhals--27--. 



   Der nächste Bewegungsschritt führt   Stempel-8--und Bördelring-9-gleichmässig   nach unten und bewirkt das eigentliche Hinausdrängen der Luft. In dieser Phase C ist die beispielsweise Flasche etwa 6   mm     zusammengedrückt   und mit etwa 100 kg belastet. Da die Verformung der Flasche 
 EMI5.1 
 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 Flüssigkeitsspiegels um etwa 9 x 6 = 54 mm. Diese 54 mm reichen vollkommen als Leerraum für den Abfüllvorgang aus.

   Die Kraft zum Zusammendrücken der Flasche wird gleichzeitig über Stempel   --8--   und Bördelring --9-- auf den Flaschenwulst --26-- übertragen, wobei der Bördelring --9-- verhindert, dass die Zacken --5-- des Kronenkorkes --3-- auseinandersprizen und damit 
 EMI6.1 
 unverändert, da keine Relativbewegung von Stempel --8--, Bördelring --9-- und Flaschenhals zueinander erfolgte. 
 EMI6.2 
 



   Es folgt nun der eigentliche Bördelvorgang des Kronenkorkes, der zur Phase E führt. Der Stempel --8-- verharrt in seiner Lage, während der   Bördelring--9--abwärts   bewegt wird und die Zacken - des Kronenkorkes--3--umbiegt, so dass sie sich in bekannter Weise hinter den Wulst   --26--   des Flaschenhalswulstes legen und damit eine bleibende Dichtigkeit der Dichtungseinlage   --4-- bewirken.   Die Marken --32 und 33--zeigen deutliche Veränderung gegenüber Phase D, da sich der Bördelring --9-- relativ zum Stempel --8-- und zum Flaschenhals bewegt hat. 



   Damit ist der Verschliessvorgang beendet. Bei Entlastung der Flasche federt diese zurück, und der sich hiebei wieder bildende Leerraum über dem Flüssigkeitsspiegel ist luftleer. Die Bewegung des 
 EMI6.3 
 --9--gleitet. Phase F zeigt den Verschliesskopf wieder in Ausgangsstellung. Die Flasche ist verschlossen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Abfüllen von gegen Sauerstoff bzw. Luft empfindlichen Flüssigkeiten in elastisch verformbare Behälter, bei welchem der Behälter nach dem Füllen und vor dem Verschliessen so stark zusammengedrückt wird, dass die in seinem Leerraum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels vorhandene Luft verdrängt wird und erst danach der Behälter dicht verschlossen wird, d a d u r c h g e k e n n -   zeichnet,   dass der Behälter in axialer Richtung zusammengequetscht wird. 
 EMI6.4 


Claims (1)

  1. den Behälter über einen Verschluss ausgeübt werden, wobei während des Zusammendrückens vorerst noch kein dichter Abschluss der Behälteröffnung hervorgerufen wird, so dass die Luft aus dem Behälter entweichen kann, und der dichte Verschluss erst dann bewerkstelligt wird, wenn der Behälter zu einer Endstellung zusammengedrückt ist, in der die auf den Verschluss übertragene Kraft so weit angewachsen ist, dass der eigentliche Verschliessvorgang stattfindet. EMI6.5 Behälterbodens verformt wird, so dass der Behältermantel von den zum Zusammendrücken erforderlichen Kräften nicht beansprucht wird (Fig. 10, 11).
    4. Verschluss für Behälter, insbesondere Flaschen, zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3. der im Zusammenwirken mit jener Zone des Behälterh. dscs. mit der er in Eingriff gelangt, während des Aufsetzens Kanäle bildet, durch die Luft aus dem FLscheninneren nach aussen EMI6.6 (4) vorgesehen ist, deren mit dem Behälterrand in Eingriff gelangende Fläche anfangs uneben ist (Fig.4,5). EMI6.7 (4) aus einem Werkstoff besteht, dessen Formbeständigkeit ausreicht, der zum Zusammendrücken des elastischen Behälters erforderlichen Kraft zunächst zu widerstehen, während bei Erreichen eines Kraftmaximums die Verforlllung der Dichtungseinlage (4) und damit die abdichtende Wirkung eintritt.
    <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 EMI7.2 <tb> <tb> 6).DT-AS <SEP> 1 <SEP> 136 <SEP> 600 <SEP> GB-PS <SEP> 959433 <tb> FR-PS <SEP> 1 <SEP> 057 <SEP> 676 <SEP> US-PS <SEP> 2 <SEP> 685 <SEP> 383 <tb>
AT86268A 1967-02-18 1968-01-29 Verfahren und Vorrichtungen zum Füllen und Verschließen von elastisch verformbaren Behältern AT286126B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI0033030 1967-02-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT286126B true AT286126B (de) 1970-11-25

Family

ID=7188299

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT86268A AT286126B (de) 1967-02-18 1968-01-29 Verfahren und Vorrichtungen zum Füllen und Verschließen von elastisch verformbaren Behältern

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT286126B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69720956T2 (de) Aerosolbehälter sowie verfahren zu seinem zusammenbau
DE69009754T2 (de) Dosierventil für aerosolbehälter.
DE60110793T2 (de) Heißbefüllbarer geblasener Kunststoffbehälter
DE4334990B4 (de) Tiefsttemperaturbehälter
DE1964705A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Sterilisieren eines Konservenbehaelt
DE3114031A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum umformen von produkten durch pressen
DE69700124T2 (de) Druckvorrichtung mit einem geschlitzten Stück aus Schaumstoffmaterial als Druckmittel
DE3329915A1 (de) Abgabepumpe
DE2819985A1 (de) Abgabeventil fuer druckbehaelter
DE1033147B (de) Dosierventil mit Spruehkopf fuer Spruehdosen oder Flaschen
DE7826217U1 (de) Behaelterverschluss
DE19920761C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abfüllen einer Flüssigkeit in Kunststoffflaschen
CH399301A (de) Gefässverschluss mit federndem Abstandhalter
AT286126B (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Füllen und Verschließen von elastisch verformbaren Behältern
DE3006680A1 (de) Behaelter fuer pastoese und fluessige produkte mit einer vorrichtung zum ausbringen nahezu gleicher oder verscheidener volumenmengen und seine verwendung
DE1671923B2 (de) Hermetisch abgedichtetes zylindrisches Trockenelement, dessen becherförmige Außenelektrode von einer Kunststoffhülle umgeben ist und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1532545B2 (de) Verfahren zum abfuellen von fluessigkeiten in elastisch verformbare behaelter sowie verschluss und verschliesskopf zur ausfuehrung des verfahrens
DE1532545C3 (de) Verfahren zum Abfüllen von Flüssigkeiten in elastisch yerformbare Behälter sowie Verschluß und Verschließkopf zur Ausführung des Verfahrens
DE1214562B (de) Bajonettverschlussdeckel
DE1087035B (de) Dichtungseinlage aus elastischem Kunststoff fuer Behaelterverschlusskappen
DE2205150C3 (de) Verstöpselungsvorrichtung
DE2459683A1 (de) Verschluss fuer eine flasche oder dergleichen mit einem behaelter mit entfernbarem boden
DE10111084A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verschließen von Behältern
AT272123B (de) Metallische Verschlußkapsel für Behälter und Verfahren zur Herstellung einer solchen
DE884296C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verschliessen von Papierbehaeltern sowie Ausbildung derselben und ihrer Deckel

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee