AT240737B - Sprenggranate - Google Patents

Sprenggranate

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AT240737B
AT240737B AT33964A AT33964A AT240737B AT 240737 B AT240737 B AT 240737B AT 33964 A AT33964 A AT 33964A AT 33964 A AT33964 A AT 33964A AT 240737 B AT240737 B AT 240737B
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Austria
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casing
grenade
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outer housing
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AT33964A
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Ulbricht Hein Wwe Gmbh
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  Sprenggranate 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprenggranate mit einem äusseren Gehäusemantel aus hochpolvmerem Werkstoff und einem an der Innenwandung des äusseren   Gehäuse mantels anliegenden, mindestens teil-   weise aus hochpolymerem Werkstoff bestehenden Innenmantel. 



   Der Innenmantel kann dabei als Trägerschichte für gewisse, auf den Einsatzzweck der Sprenggranate   abgestimmte Wirkstoffe, wie z. B.   Partikel aus Metall, dienen. 



   Ferner kann es Aufgabe des Innenmantels sein, die Festigkeit des Granatenkörpers in einer bestimmten Hinsicht zu beeinflussen. Der Innenmantel kann beispielsweise als Stützschichte für den äusseren Gehäusemantel dienen. 



   Insbesondere bei Granaten mit einem etwa ei-oder tropfenförmigen äusseren Gehäusemantel bereitet aber die Anordnung des an der Innenwandung des äusseren Gehäusemantels anliegenden Innenmantels herstellungstechnische Schwierigkeiten, insbesondere dann, wenn der äussere   Gehäusemantel vornehmlich ein   einheitliches bzw. einstückiges, bis auf eine relativ kleine Öffnung für die Einführung der Zünderteile geschlossenes Gebilde sein soll. 



   Ohne Schwierigkeiten lässt sich jedoch ein derartiger Granatenkörper dann herstellen, wenn sein kon-   struktiverAufbau   erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass der Innenmantel aus mindestens zwei   schalenförmigen Teilen   zusammengesetzt ist und dass der äussere Gehäusemantel den Innenmantel als ungeteilte Hülle umschliesst. 



   Die   schalenförmigen Teile des Innenmantels   lassen sich auf einfache Weise durch bekannte Methoden, z. B. im Spritzgussverfahren, wenn der Innenmantel aus einem thermoplastischen hochpolymeren Werkstoff besteht, herstellen. Auch die Aufformung des einheitlichen ungeteilten äusseren Gehäusemantels auf den aus schalenförmigen Teilen zusammengesetzten Innenmantel bereitet keine herstellungstechnischen Schwierigkeiten und es ist ein besonderes Kennzeichen des erfindungsgemässen Granatenkörpers, dass, obgleich aus einzelnen Teilen zusammengesetzt, nach aussen keine Trennfugen ragen, da nämlich die vorhandenen Trennfugen des Innenmantels durch den ungeteilten äusseren Gehäusemantel abgedeckt sind. 



   Die Verbindung der einzelnen Teile des Innenmantels kann auf verschiedene Weise vorgenommen werden, beispielsweise durch Verkleben und/oder dadurch, dass an den Verbindungsflächen der schalenförmigenTeile des Innenmantels Orientierungsvorsprünge bzw. diesen zugeordnete Ausnehmungen ausgebildet sind. 



   Für das Aufformen des äusseren Gehäusemantels auf den Innenmantel können ebenfalls verschiedene Methoden angewendet werden. Besonders günstig ist es, den   äusseren Gehäusemantel in einer geschlossenen   Form, in welche vor dem Schliessen der Form der Innenmantel als Kern eingelegt wird, aufzuformen, wobei der'hochpolymere Werkstoff des äusseren Gehäusemantels in flüssiger Konsistenz in die geschlossene 
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 nenmantel vollständig umschliesst. 



   Zweckmässig ist es, wenn die hochpolymeren Werkstoffe des Aussenmantels und des Innenmantels an   ihrer Berührungsfläche   miteinander verschmolzen sind, weil dann der Aussenmantel mit dem Innenmantel einen einheitlichen Verbundkörper bildet, was deshalb wichtig ist, weil in einer Sprenggranate die einzelnen Bauteile in ihrer gegenseitigen Lage auch bei extremen äusseren Belastungen (Stoss, Temperaturschwankungen) fixiert sein sollen. 



   Der äussere Gehäusemantel kann relativ dünnwandig sein. Als dünnwandig soll ein Gehäusemantel gelten, für den die Verhältniszahl des Durchmessers D des äusseren Gehäusemantels (Kaliber) zur 

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 In den vorstehenden Ausführungen sind vielfach Bezeichnungen wie schlagfest, hochschlagfest, spröd 
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   vorzugsweise kleiner als 20 cmkg/crn2 ist. Ein starrer hochpolymerer Werkstoff soll durch einen Elastizitätsmodul, welcher grösser als 150 kg/mm ist, vorzugsweise grösser als 300 kg/mm, charakterisiert sein. 



  PATENTANSPRÜCHE :    
1. Sprenggranate mit einem äusseren Gehäusemantel aus hochpolymerem Werkstoff und einem an der Innenwandung des   äusseren Gehäusemantels   anliegenden, mindestens teilweise aus hochpolymerem Werkstoff bestehenden Innenmantel, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenmantel aus mindestens zwei schalenförmigen Teilen zusammengesetzt ist und dass der äussere Gehäusemantel den Innenmantel als ungeteilte Hülle umschliesst.

Claims (1)

  1. 2. Sprenggranate nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungsflä- chen der schalenförmigen Teile des Innenmantels Orientierungsvorsprünge bzw. diesen zugeordnete Ausnehmungen ausgebildet sind.
    3. Sprenggranate nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schalenförmigen Teile des Innenmantels miteinander verklebt sind.
AT33964A 1961-06-09 1961-06-09 Sprenggranate AT240737B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT397576B (de) * 1982-07-30 1994-05-25 Glock Gaston Handgranate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT397576B (de) * 1982-07-30 1994-05-25 Glock Gaston Handgranate

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