AT213984B - Positivelement für elektrische Bleiakkumulatoren - Google Patents

Positivelement für elektrische Bleiakkumulatoren

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AT213984B
AT213984B AT530258A AT530258A AT213984B AT 213984 B AT213984 B AT 213984B AT 530258 A AT530258 A AT 530258A AT 530258 A AT530258 A AT 530258A AT 213984 B AT213984 B AT 213984B
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AT
Austria
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felt
electrical lead
active
positive element
active material
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Application number
AT530258A
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English (en)
Inventor
Lino Alessandro Boriolo
Original Assignee
Lino Alessandro Boriolo
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Positivelement für elektrische Bleiakkumulatoren 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Positivelement für elektrische Bleiakkumulatoren mit einer Mehrzahl von zylinderartigen Aktivmassekörpern, die auf zylindrischen, am Ende Fortsätze aufweisenden Metallzellen geformt und teilweise mit einem gegen   Säure- und   elektrochemische Einflüsse widerstands- fähigen Material, wie z. B. Filz   od. dgl..   umkleidet sind. 



   Positivelemente, deren   Aktivmasse   mit einem gegen   Säure- und   elektrochemische Einflüsse widerstandsfähigen Material, beispielsweise mit Filz umkleidet sind, sind bekannt. Bei der durch die Aufladung und Entladung auftretenden Volumsänderung der Aktivmasse wird die Verkleidung jedoch so sehr beansprucht, dass sie zerstört wird oder ihre Filterwirkung durch Risse, Aufdehnungen usw.   einbüssen   kann. 



   Bekannt ist ferner,   Aktivmassekörper,   die auf zylindrischen Metallseelen geformt sind, in ein Doppelgewebe einzubringen. Auch hiebei treten die   Ausdelmungsktäfte schädlich auf. Überdies ist ein Dop-   pelgewebe zwar fester, aber nicht so feinporig wie beispielsweise eine Filzumkleidung. 



   Diese Nachteile beseitigt die Erfindung   dadurch,   dass ein an sich bekannter um die Positivelemente   angeordneter Aussenmantel   aus einem Doppelgewebe aus synthetischen Fasern hoher Festigkeit, in welche die umkleideten Aktivmassekörper eingeführt sind, mit Perforationen versehen ist, in denen die mit Filz   od. dgl. yerk1eidete Aktivmasse   unter Aufblähung warzenartige Vorsprünge bildet. 



   Die Erfindung erreicht dadurch, dass die guten Eigenschaften des widerstandsfähigen Materials,   z. B.   



  Filz, erhalten bleiben, seine geringe Festigkeit jedoch von dem Doppelgewebe aufgenommen wird, wobei die Ausdehnung von der Aufblähung der Perforation aufgefangen wird, die überdies kapazitätserhöhend wirkt. 



   Die Metallseelen bestehen vorteilhaft aus Blei. Als synthetische Fasern können vorzugsweise solche ausAcrylen, Vinylen oder Mischpolymerisaten Anwendung finden, wenn. sie nur gegen Säuren widerstandsfähig sind. Die Verkleidung der Aktivmassekörper kann an Stelle von Filz aus   einem ändern, gegen Säu-   re widerstandsfähigem Material bestehen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel veranschaulicht, welches das erfindungsgemässe Produkt zeigt. Sämtliche Figuren sind Schaubilder. 



   In   Fig.1 ist   oben ein mehrzelliger Mantel 10 dargestellt, welcher aus Gewebe, insbesondere solchem aus synthetischen. Fasern besteht, welche durch einen thermischen Vorgang einem Härtungsprozess unter-   worfen werden können, u. zw. bei   einer etwas unter der plastischen Erweichungstemperatur liegenden Wärme ;
Der mehrzellige Mantel 10 wird aus üblichen Flach- oder Rundgeweben hergestellt und ist daher anfangs schlaff. Durch Einführung von Kernen 14 in die Zellen oder Taschen dieses Mantels und entsprechende Erwärmung wird das Gewebe gehärtet, so dass formhaltige Körper mit einer Mehrzahl von zylindrischen Zellen 19 entstehen.

   Vorteilhaft wird der Körper lQa in der Weise hergestellt, dass die   sper   zur Achse der Zellen geführten   Gewebefäden   abwechselnd von einer zur andem Seite der Zellen geleitet werden, wie dies durch die Bezugsziffem   10'und 10"in   Fig. 2 ersichtlich ist. 



   Um die zylindrischen   Aktivmassekörper   11 wird eine Verkleidung 16 aus einem sehr porösen, aber nur sehr kleine Poren. aufweisenden Material aufgebracht, beispielsweise aus Filz, welcher aus synthetischen   Fasern besteht. Vorzugsweise wird zur Aufbringung der Verkleidung 16 ein Filzstreifen 16'angewendet, der schraubeninienanig um den zylinderartigen Aktivmassektrper gewickelt wird.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die derart verkleideten Zylinder 11 werden in die zahlreichen zylindrischen Taschen des bereits gehärteten Aussenmantels lOaeingeschoben, welcher nach aussen eine poröse Gewebestruktur aufweist und innen die mit der Filzverkleidung 16 versehenen Aktivmassekörper 11 trägt. Das Element wird durch Querbalken   n'vervollständigt,   welche vorzugsweise aus Blei bestehen und die Enden 14 der Metallseelen 12 der einzelnen Aktivmassekörper 11 untereinander verbinden, so dass die Aktivmassen 18 der einzelnen Elemente elektrisch aneinandergeschlossen sind. 



   Das die gehärteten Wandungen der zylindrischen Zellen enthaltende Element lOb ist mit Perforationen 21 (Fig. 2) ausgestattet, welche eine nicht zu geringe   Öffnungsweite, beispielsweise von einem   oder zwei Millimetern aufweisen. Diese   Perforationsöffnungen   haben den Zweck, dem Aktivmassematerial des zylinderartigen Körpers 11 bei seinem unter dem   Einfluss   der ersten elektrischen Ladungen erfolgenden Aufblähen die Bildung von warzenartigen Vorsprüngen 22 (Fig. 3) zu gestatten, wobei der Austritt von Aktivmasse durch die Filzverkleidung 16 verhindert wird. Dadurch wird eine nicht unerhebliche Volumsvergrösserung der Aktivmasse und eine beachtliche Erhöhung der für den Durchtritt der Elektrolytflüssigkeit wirksamen Porenoberfläche erreicht. 



   Die   erfindungsgemässen   Akkumulatorenelemente weisen also eine doppelte Ausbildung mantelartiger Hüllen auf. Die innere Hülle, welche die zylinderartigen   Aktivmasselörper   11 ummantelt und als Filzverkleidung 16 ausgebildet ist, gestattet infolge ihrer hohen Porosität weitestgehend den   Dmchtritt   der elektrolytischen Flüssigkeit, welche also jeden Punkt der Oberfläche der Aktivmassekörper erreichen kann, 
 EMI2.1 
 elektrochemischeAkkumulators gewährleistet ist, obgleich der Filz zu einer vollkommenen Filtriemng der Flüssigkeit unter Verhinderung eines Durchtritts selbst kleinster Masseteilchen imstande ist. Ein solcher Filz wäre jedoch in der Regel nicht in der Lage, der Ausdehnungskraft der sich aufblähenden Aktivmasse zu widerstehen.

   Die mechanische Festigkeit eines solchen Filzes reicht jedoch aus, wenn-im Sinne der Erfindung - die äussere Hülle als Aussenmantel 10a Anwendung findet und die Aufblähung der Aktivmasse nur im Bereich der verhältnismässig kleinen   Perforationsöffnung   21 dieses Aussenmantels erfolgen kann. 



   Die Aufgabe, die mechanischen Kräfte aufzunehmen, ist dem Aussenmantel zugeteilt, welcher wegen. der Wirksamkeit der Filzumkleidung als Innenmantel auch mit   verhältnismässig weiten   Maschen ausgeführt sein kann. Dies ergibt eine besondere Wirtschaftlichkeit und eine ausgezeichnete Durchlässigkeit für die elektrolytische Flüssigkeit. 



   In Fig. l ist in vergrösserten schematischen Darstellungen veranschaulicht, wie der zylinderartig Aktivmassekörper 11 gebildet und in   die Taschen des AuBenmantels lOa eingeschoben werden kann. Zur   Herstellung des   Aktivmassekörpers   ist dessen   Metallseele   12, die vorzugsweise ans Blei bestehen wird, mit Bunden 13 an ihren noch weiter vorspringenden, die Ansätze 14 tragenden Enden ausgestattet. Die in die taschenartige Zellen 19 des Aussengewebes 10a eingeschobenen   Aktivmasseltörper 11   sind als Einheit lOb in Fig. 2 vergrössert veranschaulicht, wobei nur ein Abriss zur Darstellung gebracht ist, welcher die Per-   forationsöffhungen 21   zeigt.

   Aus dieser Figur ist auch ein Teil des die Ansätze 14 aufnehmenden Querbalkens 17 zu entnehmen, welcher zu diesem Zwecke vorteilhaft Bohrungen 20 aufweist. Fig. 3 veranbchaulicht einen Ausschnitt aus der Gesamtanordnung im fertigen Zustand, mit den warzenartigen Vorsprüngen 22, wobei der durch einen Aktivmassekörper geführte Axialschnitt beide Hüllen sowie die Befestigung des Endteiles 14a eines Ansatzes 14 in einer Bohrung 20 des Querbalkens 17 zeigt. Diese Befestigung wird vorteilhaft durch einen Wtvorgang ergänzt. 



   Durch die Anwendung der Erfindung lassen sich die. Nachteile der bisher bekannten Gewebetaschen ebenso vermeiden wie die der aus Ebonit oder ähnlichem Material bestehenden   petforierten HU11en,   bei welchen die   Perfbrationsöffhungen   nur sehr klein sein   dilrfen,   damit ein   DurchtEitt von Masseteilchen ver-   mieden wird und wobei eine Verstopfung durch solche dennoch nicht verhindert   : werden kann, was   wieder die Wirksamkeit der elektrolytischen Flüssigkeit auf die   Aktivmasse behindert.   



   Hingegen gewährleistet die Anwendung der Erfindung, dass jede Stelle der   Alto ? masse   mit der Flüssigkeit des Akkumulators in Berührung kommt. Darüber hinaus ist die durch die   AcSen-und InnenhüHe trotz   der eingeschlossenen Aktivmasse ansehnliche Elastizität der Elemente, die nach der Erfindung hergestellt sind, bedeutend. Dies ist wichtig, weil die Hüllen mit den   Perfora. tienen   den durch die Aufladung und durch die Entladung bedingten Volumsänderungen der Aktivmasse ohne   weiters   zu folgen vermögen,
Die Erfindung soll auf das dargestellte und beschriebene,   AusfUhrungsbeitpie1 nicht beschränkt sein,   sondern lässt die Verwirklichung in zahlreichen weiteren Möglichkeiten zu.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Positivelement für elektrische Bleiakkumulatoren mit einer Mehrzahl von zylinderartigen Aktivmas- <Desc/Clms Page number 3> sekörpem, die auf zylindrischen, am Ende Fortsätze aufweisenden Metallseelen geformt und teilweise mit einem gegen Säure- und elektrochemische Einflüsse widerstandsfähigen Material wie z. B. Filz od. dgl. EMI3.1
AT530258A 1957-08-13 1958-07-28 Positivelement für elektrische Bleiakkumulatoren AT213984B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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IT213984X 1957-08-13

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AT213984B true AT213984B (de) 1961-03-10

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ID=11181158

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AT530258A AT213984B (de) 1957-08-13 1958-07-28 Positivelement für elektrische Bleiakkumulatoren

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AT (1) AT213984B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029165A1 (de) * 1979-09-17 1981-03-19 Fa. Carl Freudenberg, 6940 Weinheim Verfahren zur herstellung eines schlauchfoermig ausgebildeten separators

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029165A1 (de) * 1979-09-17 1981-03-19 Fa. Carl Freudenberg, 6940 Weinheim Verfahren zur herstellung eines schlauchfoermig ausgebildeten separators

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