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Entwicklungsvorrichtung für das Silbersalz-Diffusionsverfahren
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Nr. 223942 beziehen sich auf eine Entwick-menwirken und die Lagerzapfen der Zwischenwalzen in Schwenkarmen gelagert sind, die ihrerseits auf einer am Trog starr befestigten, gegen die Richtung des Vorschubes versetzten Querachse schwenkbar angelenkt sind, wobei nebeneinanderliegende Zwischenwalzen einen gemeinsamen Schwenkarm als Lagerung besitzen und die Achsen aufeinanderfolgender Zwischenwalzen parallel, aber gegeneinander in Richtung'auf die Förderwalzen um einen geringen Betrag versetzt angeordnet sind.
An Hand der Zeichnungen, in welchen Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemässenEntwicklungsvorrichtung im Querschnitt, Fig. 2 eine teilweise Ansicht der Blätter-Vorschubeinrichtung in Richtung des Pfeiles S und Fig. 3 eine Ansicht derselben Blätter-Vorschubeinrichtung in Richtung des Pfeiles F bedeutet, wird die Erfindung näher erläutert.
Die der Ausführungsform des Stammpatentes entsprechenden Teile dieses Gerätes sind mit den im Stammpatent verwendeten Bezugsziffern bezeichnet.
Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, sind am Ausgang des Führungsorgans 17/18 zwei am Trogkörper drehbar gelagerte parallele Förderwalzen 191 und 192 vorgesehen, deren Welle gegen die Kraft der Feder 20 voneinander entfernbar sind. Die beidenWalzen werden durch zwei Reihen von kurzen Zwischenwalzen 21 und 22 auseinandergehalten.'Die Walzen 21 und 22 besitzen an den Schwenkarmen 23 drehbar gelagerte Zapfen. Jeder Arm 23 ist an einer am Trog gelagerten Querachse 24 schwenkbar angeordnet :.
Die Zapfen nebeneinanderliegender Zwischenwalzen 21 oder 22 sind in einem gemeinsamen Schwenkarm 23 gelagert.
Die Achsen aufeinanderfolgender Zwischenwalzen 21, 22 sind parallel, aber gegeneinander, in Richtung auf die Förderwalzen 191 und 192, um einen geringen Betrag versetzt angeordnet, so dass unter der Wirkung der Kraft der Feder 20 die Walzenreihe 21 mit der Walze 191 und die Walzenreihe 22 mit der Walze 192 in Verbindung bleibt.
Die zwei Führungsorgane 17 und 18 gehen somit in die in Berührung stehenden Walzen 21/191 und 22/192, die als Vorschuborgane der Papierblätter A (Positiv) und B (Negativ) dienen, über.
Die Geschwindigkeit der Walzen 191 und 192 ist mit der der Quetschwalzen 6 synchronisiert. Wird nun derDurchmesser der Walze 191 kleiner gehalten als der der Walze 192 so ist es möglich, am Ausgang das Positiv-und Negativblatt vollkommen übereinandergelegt abzunehmen, ohne dass die Positiv-undNcgativblätter mit einer Einlaufberichtigung eingeschoben werden müssen, wie dies in der ersterwähnten Ausführungsform erforderlich ist. Die hier beschriebene Vorschubeinrichtung bietet ausser den schon genannten Vorteilen den weiteren Vorteil eines Angriffes für die zwei Papierblätter, der wegen der gelenkig gelagerten Walzen 21 und 22 besser ist als der im Stammpatent vorgeschlagene Angriff.
Vollständigkeitshalber wird hier erläutert, dass ein Trichter in der Mitte des Deckels des Troges vorgesehen ist. Nach Entfernung der unbrauchbar gewordenenEntwicklerflüssigkei : wird für die Zuführung der neuen Entwicklerflüssigkeit zweckmässigerweise ein kleiner, mit einem Schraubverschluss versehener Behälter verwendet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Entwicklungsvorrichtung für das Silbersalz-Diffusionsverfahren nach Patent Nr. 223 942, wobei die Leitmittel in Richtung des Vorschubes der Schichtträger zunächst als feste Fläche und dann als Förderwalzen ausgebildet sind, die durch Federkraft gegeneinandergedrückt werden und sich um ihre Achse mit einer peripheren Geschwindigkeit, die mit der Geschwindigkeit derQuetschwalzen synchronisiert ist, dre- hen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Förderwalzen (19t, 192) unter der besagten Federkraft über mindestens zwei um ihre Achsen frei drehbare Zwischenwalzen (21 bzw. 22) zusammenwirken und die Lagerzapfen der Zwischenwalzen (21 bzw.
22) in Schwenkarmen (23) gelagert sind, die ihrerseits auf einer am Trog starr befestigten, gegen die Richtung des Vorschubes versetzten Querachse (24) schwenkbar angelenkt sind, wobei nebeneinanderliegende Zwischenwalzen (21, 22) einen gemeinsamen Schwenkarm (23) als Lagerung besitzen und die Achsen aufeinanderfolgender Zwischenwalzen (21, 22) parallel, aber gegeneinander, in Richtung auf die Förderwalzen (19i, 192) um einen geringen Betrag versetzt angeordnet sind.