AT239688B - Vorrichtung zur Herstellung von Bauplatten - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Bauplatten

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AT239688B
AT239688B AT711763A AT711763A AT239688B AT 239688 B AT239688 B AT 239688B AT 711763 A AT711763 A AT 711763A AT 711763 A AT711763 A AT 711763A AT 239688 B AT239688 B AT 239688B
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AT711763A
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Wilhelm Keuschnig
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Wilhelm Keuschnig
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Description


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  Vorrichtung zur Herstellung von Bauplatten 
 EMI1.1 
 

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 der Rohrstücke entsprechenden Abstand Führungsflächen für die Rohrstücke angeordnet sind, deren vor der Schneidvorrichtung liegende als Anschlagfläche für das vorgeschobene Rohr ausgebildet und abnehmbar an dem Gestell der Vorrichtung gehalten ist. 



   Die Schneidvorrichtung ist im Rahmen der Erfindung als quer zum Rohr hin- und herbewegbare Wandersäge ausgebildet. Nach einer ändern Ausführungsform kann als Schneidvorrichtung ein im wesentlichen senkrecht zum vorgeschobenen Rohr bewegtes und der Breite der vorgeschobenen Rohrlage entsprechendes Messer vorgesehen sein. Die Transportvorrichtung weist gegen das auf dem Tisch gelagerte Rohr elastisch angedrückte Transportwalzen oder Transportbänder auf. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung und die Arbeitsweise zur Herstellung von Bauplatten werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine   beispielsweiseAusführungsform   einer Vorrichtung zur Herstellung von Bauplatten schematisch veranschaulicht. Es zeigen :
Fig.   l   eine Vorderansicht bei abgenommener vorderer   Führungsfläche, Fig. 2   die Führungsfläche in einer ausgeschwenkten Lage, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung, Fig. 4 und 5 Längsschnitte in zwei verschiedenen Stellungen der Vorrichtung. Fig. 6 einen aus der Vorrichtung herausgenommenen Sammelrahmen für die Rohrstücke und Fig. 7 eine Einzelheit eines solchen Sammelrahmens vergrössert. 



   Die   erfindungsgemässe Vorrichtung   besteht aus einer Transportvorrichtung, die aus einem Tisch 1 und elastisch gegen   die Tischfläche niedergedrückten Transportwalzen 2   gebildet ist. Auf dem Tisch wird das Rohmaterial, also z. B. Schilfrohr in einer ununterbrochenen Lage 3 abgelegt. Die Breite entspricht dabei der Breite bzw. der Länge der herzustellenden Platten. Das Schilfrohr wird durch die Transportwalzen 2 in Pfeilrichtung gegen eine Anschlagplatte 4 vorgeschoben. Zur Abtrennung des vorgeschobenen Schilfrohres ist. z. B. ein Kreissägeblatt 5 auf einer Führung quer zu dem Schilfrohr verschiebbar gelagert oder ein Messer vorgesehen. Zum Festhalten des Schilfrohres bzw. der abzutrennenden Rohrstücke sind vor und hinter der Schnittlinie Niederhalter 6 und 7 angeordnet.

   Der Niederhalter 6 liegt dabei oberhalb der vorderen Kante des Tisches   1,   während der Niederhalter 7 oberhalb der abzutrennenden Rohrstücke angeordnet ist. ZurAufnahme der abzutrennenden Rohrstücke ist ein Sammelrahmen 8 an entsprechenden   Fübrun-   gen 11 eines Gestelles der Vorrichtung auf-und abbeweglich und   herausnehmbar geführt.   Nach dem Vorschieben des Schilfsrohres 3 gegen die Anschlagplatte 4 wird der Rahmen 8, z. B. mittels eines Gewichtszuges, angehoben, bis seine untere Rahmenleiste oder die bereits abgetrennte in dem Rahmen gesammelte Lage von Rohrstücken 9 gegen das vorgeschobene Schilfrohr 3 von unten angepresst ist. Der Niederhalter 7 wird dabei gleichzeitig von oben nach unten auf das Schilfrohr 3 hinuntergedrückt, so dass die abzutrennenden Enden festgehalten sind.

   Gleichzeitig wird auch der Niederhalter 6 nach unten bewegt, so dass beim Hindurchbewegen des Kreissägeblattes 5 oder eines Messers durch die Vorrichtung ein sauberer Schnitt erreicht werden kann. 



   Nach Durchführung des Schnittes wird der Sammelrahmen 8 wieder abgesenkt, wobei die abgetrenn-   tenSchilfrohrstücke   zwischen der vorderenAnschlagplatte4 und einer an   den Tisch l anschliessenden Füh-   rungsfläche 10 geführt sind. Nach Vorschieben des Schilfrohres ist dann die in Fig. 4 gezeichnete Lage der Teile der Vorrichtung gegeben. Der Schnitt selbst ist in Fig. 5 veranschaulicht. Durch das Absenken des Sammelrahmens 8 und das Anheben der Niederhalter 6 und 7 ist   während des Vorschiebens des Schilfrohres   3 eine Störung der parallelen Lage der einzeln abgetrennten Rohrstücke in dem Sammelrahmen verhin dert. 



   Der Sammelrahmen 8 wird je nach Füllung immer weiter abgesenkt, bis die   gewünschte Platten öhe   erreicht ist. Die Anschlagplatte 4 wird nun abgenommen oder wie in Fig. 2 veranschaulicht ist, weggeschwenkt. Auf die im Sammelrahmen 8 liegenden Rohrstücke wird nun eine Leiste 12 aufgesetzt, die mit Zapfen 13 in Hülsen 14 eingreift, welche auf den lotrechten Schenkeln des Sammelrahmens 8 aufgeschoben   sind. Die Leiste 12   kann ferner mit Stiften 15 gesichert werden. Nach Lösen des Rahmens aus den Führungen 11 wird er aus der Vorrichtung herausgenommen und zur Fertigstellung der Bauplatten durch Aufbringung eines mineralischen oder organischen Bindemittels auf beide Oberflächen als Halterung für die Rohrstücke 9 verwendet. Diese beiden Deckschichten können voneinander verschieden sein. 



   Wenn die Einbringung eines Binde-oder Füllmittels zwischen die einzelnen Rohrstücke gewünscht wird, dann ist es möglich, den vorderen Niederhalter 7 mit einer entsprechenden Zuführungsvorrichtung zu verbinden. Der Sammelrahmen dient dabei zum Festhalten der Rohrstücke während der Erhärtung des Binde- oder Füllmittels. 



   Die Vorrichtung nach der Erfindung gestattet eine kontinuierliche Herstellung von Bauplatten, wobei die Arbeitsweise weitgehend automatisch gesteuert werden kann. Es ist lediglich notwendig, Schilfrohl auf den Tisch 1 laufend aufzulegen, ohne dass hiefür eine besondere Ordnung eingehalten werden braucht. 



    Dadurch, dass dünne   und dicke Enden von Schilfrohr bei dem wahllosen Auflegen nebeneinander zu liegen 

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 kommen, wird selbsttätig für eine entsprechend dichte   Lage der abgetrennten Schilfrohrstücke   Vorsorge getroffen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Herstellung von Bauplatten, die aus quer zur Plattenebene liegenden   RohrstUcken,   
 EMI3.1 
 die unzerschnittenen Rohre in einer ununterbrochenen Schicht (3), deren Breite der Breite oder Länge der Platten entspricht, eine Schneidvorrichtung (5) zur Abtrennung von Rohrstücken (9) in einer der Plattenstärke entsprechenden Länge und einen Sammelrahmen (8) in   Plattengrösse für   die Rohrstücke (9), der senkrecht zu der Richtung der Rohrstücke gegen die abzutrennenden Rohrstücke hin und mit zunehmender Füllung durch die abgetrennten Rohrstücke schrittweise zurück verschiebbar an einem Gestell der Vorrichtung gelagert ist, wobei die Sammelrahmen (8) die Rohrstücke (9)

   während der Erhärtung eines zwischen diese eingebrachten Binde- oder Füllmittels oder Aufbringung aufgebrachten Bindemittels festhalten.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass vor und hinter der Schneidvorrichtung (5) je ein Niederhalter (6, 7) für das Rohr angeordnet ist, wobei der hinter der Schneidvorrichtung (5) liegende gegenüber der Vorderkante eines Tisches (1) der Transportvorrichtung (l, 2) und der vor der Schneidvorrichtung (5) liegende innerhalb des Sammelrahmens (8) angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelrahmen (8) gegen den in ihm angeordneten Niederhalter (7) mittels Gewichtszug od. dgl. nachgiebig andrückbar und in der entgegengesetzten Richtung z. B. über ein mittels eines Pedales betätigtes Gestänge absenkbar geführt ist.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichner, dass der Sammelrahmen (8) eine aufseine Füllung aufsetzbare Leiste (12) aufweist und mit lösbaren Führungsteilen (11) mit dem Gestell verbunden ist.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass vor und hinter dem Samrrielrahmen (8) in einem der Länge der Rohrstücke (9) entsprechenden Abstand Führungsflächen (4, 10) für die Rohrstücke'angeordnet sind, deren vor der Schneidvorrichtung (5) liegende als Anschlagfläche (4) für das vorgeschobene Rohr ausgebildet und abnehmbar an dem Gestell der Vorrichtung gehalten ist.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtung (5) als quer zum Rohr hin-und herbewegbare Wandersäge ausgebildet ist.
    7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Schneidvorrichtung ein im wesentlichen senkrecht zum vorgeschobenen Rohr bewegtes und der Breite der Rohrlage entsprechendes Messer vorgesehen ist.
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportvorrichtung gegen das auf dem Tisch (1) gelagerteRohr elastisch angedrückte Transportwalzen (2) oder Transportbänder aufweist.
AT711763A 1963-09-04 1963-09-04 Vorrichtung zur Herstellung von Bauplatten AT239688B (de)

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