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Einrichtung an Feuerwaffen zur Erzielung knalloser Schüsse.
Die Erfindung bezieht sich auf das Patent Nr. 23953 und hat eine Einrichtung zum Gegenstande, durch die das Absperren der Mündung durch das abgefeuerto Geschoss bewirkt wird. Der Erfindung gemäss wird durch das abgefeuerte Geschoss eine im Lauf verschiebbar angeordnete Hülse mitgenommen, welche Federn, die an quer zur Laufmündung
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Hülse gegeneinander bewegt werden, wodurch die Backen in die Verschlussstellung gelangen und die Mündung hinter dem Geschosse absperren.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen der Einrichtung dargestellt. Fig. 1 und Fig. 2 zeigt die eine im Langonschnitt, Fig. 3 im Querschnitt und Fig. 4 in Seitenansicht. In Fig. o ist die andere im Längenschnitt, in Fig. 6 in Vorderansicht und in Fig. 7 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform in Seitenansicht.
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an der beiderseits Federn 4 befestigt sind, die durch im Laufe vorgesehene Schlitze 5 nach aussen treten und mit ihren freien Enden auf Backen 6 einwirken, die quer zur
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bewegung ineinander greifen.
Die Verschiebung der Hülse 2 erfolgt durch das abgefeuerte Geschoss, das die Hülse durch Reibung bis zu einem im Laufe vorgesehenen Anschlag 7 mitnimmt, wobei die Enden der mit der Hülse vorbewegten Federn 4 durch den Lauf zu- sammengeführt bozw. mit den Backen 6 gegeneinander bewegt werden, welch letztere derart in die Verschlussstellung gelangen und die Mündung hinter dem Geschosse absperren.
Die Hülse 2 wird in der Anschlagstellung durch einen Riegel 10 festgestellt, der hinter einem Flansch 8 der Hülse einspringt. An diesen Riegel 10 greift eine vom Verschlusskolben aus betätigte Stange 9 derart an, dass der Riegel beim Zurückschieben des Verschlusskolbens mit dem Flansch 8 der Hülse 2 ausser Eingriff gelangt, worauf die Hülse
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schnellen und hiebei die Backen entweder durch die Wirkung besonderer Federn oder durch die an ihnen angreifenden Federn (4) auseinander bewegt werden.
Das zur Verwendung gelangende Geschoss besteht zweckmässig aus zwei in bekannter Weise miteinander leicht trennbar verbundenen Teilen, von denen der rückwärtige, beim Abfeuern ztirtickgehaltene Teil, der am besten aus einem elastischen Stoff besteht, durch die entwickelten Gase an die Backen 6 angepresst wird und einen dichten Abschluss der Mündung bewirkt.
Die Gase entweichen in bekannter Weise in das den Lauf umgebende Rohr 11, aus dem sie ohne Knallwirkung in die Luft austreten.
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stehenden Hülse 2 ein oder mehrere Fortsätze 12 angeordnet, die in der Anfangsstellung der Hülse 2 in Schlitze oder Ausnehmungen 13 eines oder beider Backen 6 eingreifen
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dem Backen so weit nach auswärts bewegt werden, bis der an der Hülse angeordnete Fortsatz 12 in den Backen einspringt und diesen feststellt. Das Öffnen dos Verschlusses kann auch durch einen am Laufe verschiebbar angeordneten, konisch gestalteten Ring Jss (Fia. 8) bewirkt werden, an dem der Versc ! lusskolben vermittelst einer Stange 9 angreift.
Wird der Ring 15 zurückgeschoben, so wird infolge seiner konisch gestalteten Mantelfläche eine Auseinanderbewegung der Federn 4 und somit eine Auseinanderbewegung der Backen 6 bewirkt, die in der Offenstellund in der beschriebenen Weise durch die Hülse 2 festgestellt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung an Feuerwaffen zur Erzielung knalloser Schüsse, dadurch gekennzeichnet, dass im Laufe eine zweckmässig unter Federwirkung stehende Hülse (2) verschiebbar angeordnet ist, die eine oder mehrere Federn (4), die auf einen oder mehrere quer zur Laufmündung im Laufe geführten Backen (6) einwirken, derart beeinflussen, dass sie bei Vorbewegung der Hülse gegeneinander bewegt werden und die Mündung hinter dem Ge- schosse absperren.