AT23883B - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Zündhölzchen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Zündhölzchen.

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  Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Zündhölzchen. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schneiden von   Zündhölzchen aus   Furnieren oder dünnen Brettern, deren Breite der Länge der herzustellenden Zündhölzchen entspricht. Den Gegenstand der Erfindung bildet die Art der Zuführung der Bretter zu dem Messer, um jedes Hölzchen von vornherein gegen das   Nachbarhölzchen   in der Längsrichtung versetzt zu erhalten, wie dies nötig ist, um die Hölzchen in bekannter Weise zwischen den Lagen eines sich   aufwindenden   Tuches zu einer Spule, auf deren einer Seite die Enden der mit geraden Zahlen und auf deren anderer Seite die Enden der mit ungeraden Zahlen zu bezeichnenden Hölzchen vorragen, auf-   schichten zu können.

   Diese Schichtungsart   hat bekanntlich den Vorteil, dass keine besonderen Zwischenlagen für die aufeinander   folgenden Hölzchen   notwendig sind, sondern dass jedes Hölzchen die   Zwischenlage   für die benachbarten Hölzchen bildet. 
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Die Hauptwelle 10 der   Maschine   wird mittels Riemenscheibe 11 angetrieben (Fig. 1) und   überträgt   durch eine   Übersetzung 12, 13   die Bewegung auf die senkrecht angeordnete   Weile ,   die an ihrem unteren Ende eine Schnecke 15 trägt, die nur einen   Schnecken-   gang besitzt.

   Die Schnecke 15 treibt ein   Schneckenrad- ? 6', auf dessen Welle   die   untel'   
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 vordere Enden durch eine Führungszange 19 reichen, vor welcher ein Messer 20 eine hin und her gehende Bewegung ausführt. Zwei Brettchen 18 werden gleichzeitig der Schneidevorrichtung zugeführt ; die   Brettchon   werden in der in Fig. 3 gezeigten Weise aufeinander gelegt, so dass dieselben nicht genau aufeinander, sondern gegeneinander versetzt zu liegen kommen ; die Führung 19 zist derart ausgebildet, dass die gegenseitige Lage der Bretter 1S gesichert bleibt.

   Die Schneidevorrichtung kann beliebig ausgehildet sein : in der Zeichnung ist ein einfaches Messer 20 dargestellt, welches längs der Vorderfläche 
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 und das Schneckenrad 16 sind derart bemessen, dass der Vorschub der Bretter, während das Messer eine   Auf-und Abwärtsbewegung ausführt, um   die Stärke eines   Zündhölzchens   erfolgt. Das Messer 20 ist in einem Support 21 eingespannt, welcher mittels Nuten 22 in   den Seitenflächen   in geeigneter Weise geführt ist. Der Support 21 ist mit einer Exzenter- 
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 betätigt wird.

   An dem Messer 30 ist ein Arm 25 angeordnet, mit   welchem   ein zweckmässig durch Verschrauben nachstellbarer Bolzen 26 verbunden ist, welcher die Bewegung 
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 welche ihre Bewegung von der Zuführungswalze 17 empfängt, deren Drehung durch Kettenrad 42 und Kette 41 auf das auf der Welle 39 angeordnete   Kettenrad übertragen   wird. An Stelle des zur Dewegungsübertragung verwendeten   Kettenradantriebes   kann in allen diesen Fällen jeder andere Antrieb, wie Riementrieb u.   dgl.,   angewendet werden. In dem Masse, als die Zahl der auf die Rolle 33 aufgowundenen Windungen und somit der Durchmesser der Rolle 33 zunimmt, wird der Arm 36 entgegen der Wirkung der Feder   368   nach abwärts bewegt.

   Ist der Durchmesser der Rolle bereits genügend gross, dann wird das Ende des Tuches   festgemacl1t,'die   Rolle von ihrer Wello heruntergoschoben und durch eine leere ersetzt. Die so erzeugte Spule kann bequem gehandhabt werden ; die Hölzchen sind dicht aneinander gereiht, können alle gleichzeitig getaucht und, wenn sie   fertiggestellt   sind, beim Abwickeln des Tuches leicht aufgeschichtet bezw. verpackt werden. 



   Zur   Führung   der Brettchen werden die führungswalzen 17b nach Fig. 4 ausgebildet. 



  Jede der Walzen hat an ihrem Ende einen Bund   17' ,   welcher um ein der Stlirlce der   Hrettchon   entsprechendes Stück über den Walzenkörper hervorragt. Die Walzen sind mit diesen Hunden einander so entgegengesetzt angeordnet, wie dies Fig. 4 zeigt, so dass die versetzte Lage der Brettchen erreicht wird und aufrecht erhalten bleibt. Flanschen   17'1 auf   den Enden der Walzen verhindern eine seitliche Verschiebung der   Brettchou.     PATENT. ANSPRÜCHE   : 
1.

   Verfahren zum Schneiden von Zündhölzchen aus Brettchen, deren Breite der Lange der herzustellenden Hölzchen entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass zwei derartige Brettchen übereinander liegend und in ihrer Querrichtung gegeneinander versetzt dem   Schneidmesser   oder dgl. zugeführt und von diesem gleichzeitig geschnitten werden, zum Zwecke, die so erhaltenen Hölzchen ohne Lagenänderung zwischen den Lagen eines sich aufwindenden Tuches zu einer Spule, auf deren einer Seite die mit geraden Zahlen und auf deren anderer Seite die mit ungeraden Zahlen zu bezeichnenden Hölzchen vorragen, aufschichten zu können.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Brettchenzuführungswalzen (17b) je an einem Ende einen um ein der Brottehenstärke entsprechendes Stück über den Walzenkörper vorragenden Bund (17c) besitzen und so gelagert sind, dass mit dem Bunde jeder Walze das bundlose Ende der anderen Walze zusammenarbeitet.
AT23883D 1904-10-20 1904-10-20 Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Zündhölzchen. AT23883B (de)

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