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Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Zündhölzchen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schneiden von Zündhölzchen aus Furnieren oder dünnen Brettern, deren Breite der Länge der herzustellenden Zündhölzchen entspricht. Den Gegenstand der Erfindung bildet die Art der Zuführung der Bretter zu dem Messer, um jedes Hölzchen von vornherein gegen das Nachbarhölzchen in der Längsrichtung versetzt zu erhalten, wie dies nötig ist, um die Hölzchen in bekannter Weise zwischen den Lagen eines sich aufwindenden Tuches zu einer Spule, auf deren einer Seite die Enden der mit geraden Zahlen und auf deren anderer Seite die Enden der mit ungeraden Zahlen zu bezeichnenden Hölzchen vorragen, auf- schichten zu können.
Diese Schichtungsart hat bekanntlich den Vorteil, dass keine besonderen Zwischenlagen für die aufeinander folgenden Hölzchen notwendig sind, sondern dass jedes Hölzchen die Zwischenlage für die benachbarten Hölzchen bildet.
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Die Hauptwelle 10 der Maschine wird mittels Riemenscheibe 11 angetrieben (Fig. 1) und überträgt durch eine Übersetzung 12, 13 die Bewegung auf die senkrecht angeordnete Weile , die an ihrem unteren Ende eine Schnecke 15 trägt, die nur einen Schnecken- gang besitzt.
Die Schnecke 15 treibt ein Schneckenrad- ? 6', auf dessen Welle die untel'
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vordere Enden durch eine Führungszange 19 reichen, vor welcher ein Messer 20 eine hin und her gehende Bewegung ausführt. Zwei Brettchen 18 werden gleichzeitig der Schneidevorrichtung zugeführt ; die Brettchon werden in der in Fig. 3 gezeigten Weise aufeinander gelegt, so dass dieselben nicht genau aufeinander, sondern gegeneinander versetzt zu liegen kommen ; die Führung 19 zist derart ausgebildet, dass die gegenseitige Lage der Bretter 1S gesichert bleibt.
Die Schneidevorrichtung kann beliebig ausgehildet sein : in der Zeichnung ist ein einfaches Messer 20 dargestellt, welches längs der Vorderfläche
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und das Schneckenrad 16 sind derart bemessen, dass der Vorschub der Bretter, während das Messer eine Auf-und Abwärtsbewegung ausführt, um die Stärke eines Zündhölzchens erfolgt. Das Messer 20 ist in einem Support 21 eingespannt, welcher mittels Nuten 22 in den Seitenflächen in geeigneter Weise geführt ist. Der Support 21 ist mit einer Exzenter-
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betätigt wird.
An dem Messer 30 ist ein Arm 25 angeordnet, mit welchem ein zweckmässig durch Verschrauben nachstellbarer Bolzen 26 verbunden ist, welcher die Bewegung
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welche ihre Bewegung von der Zuführungswalze 17 empfängt, deren Drehung durch Kettenrad 42 und Kette 41 auf das auf der Welle 39 angeordnete Kettenrad übertragen wird. An Stelle des zur Dewegungsübertragung verwendeten Kettenradantriebes kann in allen diesen Fällen jeder andere Antrieb, wie Riementrieb u. dgl., angewendet werden. In dem Masse, als die Zahl der auf die Rolle 33 aufgowundenen Windungen und somit der Durchmesser der Rolle 33 zunimmt, wird der Arm 36 entgegen der Wirkung der Feder 368 nach abwärts bewegt.
Ist der Durchmesser der Rolle bereits genügend gross, dann wird das Ende des Tuches festgemacl1t,'die Rolle von ihrer Wello heruntergoschoben und durch eine leere ersetzt. Die so erzeugte Spule kann bequem gehandhabt werden ; die Hölzchen sind dicht aneinander gereiht, können alle gleichzeitig getaucht und, wenn sie fertiggestellt sind, beim Abwickeln des Tuches leicht aufgeschichtet bezw. verpackt werden.
Zur Führung der Brettchen werden die führungswalzen 17b nach Fig. 4 ausgebildet.
Jede der Walzen hat an ihrem Ende einen Bund 17' , welcher um ein der Stlirlce der Hrettchon entsprechendes Stück über den Walzenkörper hervorragt. Die Walzen sind mit diesen Hunden einander so entgegengesetzt angeordnet, wie dies Fig. 4 zeigt, so dass die versetzte Lage der Brettchen erreicht wird und aufrecht erhalten bleibt. Flanschen 17'1 auf den Enden der Walzen verhindern eine seitliche Verschiebung der Brettchou. PATENT. ANSPRÜCHE :
1.
Verfahren zum Schneiden von Zündhölzchen aus Brettchen, deren Breite der Lange der herzustellenden Hölzchen entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass zwei derartige Brettchen übereinander liegend und in ihrer Querrichtung gegeneinander versetzt dem Schneidmesser oder dgl. zugeführt und von diesem gleichzeitig geschnitten werden, zum Zwecke, die so erhaltenen Hölzchen ohne Lagenänderung zwischen den Lagen eines sich aufwindenden Tuches zu einer Spule, auf deren einer Seite die mit geraden Zahlen und auf deren anderer Seite die mit ungeraden Zahlen zu bezeichnenden Hölzchen vorragen, aufschichten zu können.