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Luftleitungsventil für die Be- und Entlüftungsleitung von - Luftschutzräumen
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dass die Ebenen der beiden Ventilsitze rechtwinkelig bzw. annähernd rechtwinkelig zueinander stehen und der Waagebalken derart angeordnet ist, dass der Schwerpunkt seitlich neben der Schwenkachse auf der Seite des bei Überdruck schliessenden Ventiles liegt, wobei der Waagebalken durch eine Rastvorrichtung, Federkraft oder Kippvorrichtung in Offenstellung gehalten wird. Die Erfindung schafft den Vorteil eines Ventiles, das an Stelle eines Rohrbogens in die Luftleitung eingesetzt werden kann, wobei weiterhin der Vorteil erzielt wird, dass auf die Sicherung ständig ein Drehmoment in Schliessrichtung für das Ventil einwirkt, das bei Überdruck schliessen soll.
Damit das Ventil jedoch nicht ständig in der Geschlossenstellung verbleibt, ist eine Rastvorrichtung, Federvorrichtung oder Kippvorrichtung vorgesehen, die die Sicherung in einer Mittellage, wobei beide Ventile geöffnet sind, hält. Es genügt nunmehr ein geringer Druckstoss, um das Ventil aus dieser Mittellage herauszubringen.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ersichtlich, u. zw. zeigen Fig. l ein Ventil im Schnitt, Fig. 2 das gleiche Ventil in Seitenansicht, Fig. 3 einen Teil eines Schnittes in der Ebene A - A nach Fig. 2, Fig. 4a und 4b zwei Teilschnitte in der Ebene B - B nach Fig. 2 bei unterschiedlicher Einstellung des Raststössels.
Das Luftleitungsventil zur Druck- und Sogwellensicherung besteht aus einem Gehäuse 1 mit zwei Flanschen 2 und 3 zum Einfügen in eine Luftleitung. In dem Gehäuse 1 ist die Welle 6 gelagert, auf der frei beweglich und reibungsmindernd etwa in Art eines Waagebalkens der doppelarmige Träger 7 angeordnet ist, der die mit ihm durch lockere Gelenke 21 und 22 verbundenen Ventilteller 8 und 9 trägt. Diese stehen jeweils unter der Wirkung einer Druckfeder 60, die sich in Ausnehmungen des doppelarmigen Trägers 7 abstützen und die Ventiltellers, 9 in der Richtung ihrer Schliessbewegung vorzugsweise gegen einen Anschlag des Trägers 7 verschwenken. Die Ventilsätze sind mit 10 bezeichnet.
Seitlich von dem waagebalkenartigen Träger 7 ist ein Kreissegment 61 angebracht, das drei Rasten 62,63a und 63b trägt. Bei der in Fig. 1 und 4a dargestellten Lage greift in die Raste 62 der unter Federdruck 64 stehende Raststössel 68, der, das Gehäuse 1 durchsetzend, nach aussen geführt ist. Dieser Stössel hält das Ventil in der in Fig. l dargestellten Lage. An der Stirnseite 65 des Gehäuses ist ein fest einstellbarer Hebel 66 angebracht, durch den der Kopf 67 des Raststössels 68 nach aussen gezogen werden kann, so dass der Raststössel ausser Eingriff kommt und sich der Arm 7 frei bewegen kann.
Der Schwerpunkt des Armes 7 samt dem Ventilteller ist in der Zeichnung mit dem Bezugszeichen versehen (und als ein X dargestellt). Er ist absichtlich weiter von der Achse 6 entfernt gezeichnet, um die Darstellung zu verdeutlichen. Seine genaue Lage soll durch die Zeichnung nicht festgelegt sein. Der Schwerpunkt S liegt seitlich neben der Welle 6, u. zw. auf der Seite des bei Überdruck schliessenden Ventiles 9. Es ist dabei davon ausgegangen, dass der Flansch 2 an die nach aussen führende Öffnung angeschlos- sen ist, während der Flansch 3 zum Luftschutzraum führt. Bei einem Druckstoss in Richtung des Pfeiles P wird das Ventil 9 geschlossen.
Das Schliessen des Ventiles 9 wird dabei dadurch beschleunigt, dass die gesamte Ventilanordnung ständig unter einem in Schliessrichtung des Ventiles 9 wirkenden Drehmoment steht ; dieses wird durch die Raste 68,61 in Normallage gebremst.
Zusätzlich können die beiden Rasten 63a und 63b angebracht sein, die dazu dienen, die Sicherung in der einen oder ändern Endlage festzuhalten. Hiefür sind die Rasten so ausgebildet, dass sie durch die auf die Ventilteller 8. 9 einwirkenden Kräfte nicht herausgedrückt werden, während die Raste 62 so ausgebil- det ist, dass sie, wie bereits beschrieben, bei einem bestimmten geringen Druck in einer Richtung gelöst wird. Um die Rastvorrichtung 68 aus den Rasten 63a und 63b zu lösen, dient der Hebel 66, der von Hand, elektrisch oder pneumatisch bedient werden kann.
An Stelle der dargestellten Rastvorrichtung kann auch jede andere Vorrichtung treten, wie z. B. eine Kippvorrichtung oder eine Federvorrichtung, die den Tragarm 7 in der dargestellten Normallage hält und ihn bei bestimmten Drehmomenten freigibt. Der waagebalkenartige Träger 7 kann weiterhin unter der Wirkung einer (nicht dargestellten) Feder stehen, die ihn in die in der Fig. l dargestellte Normallage zurückzudrücken sucht. Zum Verschwenken des Armes von aussen dient eine Schwenkvorrichtung 70, die aus einem doppelarmigen Hebel besteht, der an der Achse 71 befestigt ist, die ihrerseits das Gehäuse nach aussen durchsetzt und dort den Handhebel 72 trägt ; dieser kann auch elektrisch oder pneumatisch betätigt werden.
Beim Schwenken, beispielsweise in Richtung des Pfeiles Q. legt sich der eine Arm des Hebels 70 gegen den Träger und drückt den Ventilteller 9 gegen seinen Ventilsitz 10. In dem Träger 7 kann noch eine Raste 73 angeordnet sein, in die der Arm 70 dann eingreift und das Ventil gesperrt hält.
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