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Filmprojektor
EMI1.1
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Zahnes 16 einer Zahnstange 17 im gleitenden Eingriff, die in an der Konsole 3 und dem Fassungsring 4 des Kondensors angebauten Führungen 18, 19 gleiten kann und durch die Kassette parallel zu deren Bewe- gungsbahn verschiebbar ist. Zur besseren Sichtbarkeit des Spiegels l, des Trägers 24 und des Schlittens 8 ist in Fig. 2 und 3 die Zahnstange 17 nur zum Teil mit vollen Linien gezeichnet und in Fig. 2 die vordere Wange 13 des Fassungsringes 4 nur teilweise dargestellt. Die Zahnstange weist, wie aus Fig. 2, 3 und 6 ersichtlich ist, einen Anschlag 20 auf, an den die Kassette beim Einschieben mit ihrer Stirnwand oder einem durch eine in der Kassette vorgesehene Rille 20'gebildeten Anschlag zur Anlage kommt, wodurch die Zahnstange mitgenommen wird.
Diese steht unter der Wirkung von Federn 21, die beim Herausziehen der Kassette die Zahnstange in die Ausgangsstellung zurückbringen. In der Ausgangsstellung der Zahnstange ist, wie Fig. 2 zeigt, der Spiegel eingerückt und der Bolzen 9 befindet sich am Fusse der Flanke 14. Auch der Schlitten ist durch Federn 22 belastet, die durch in den Wangen 13, 13' verschiebbare Bolzen 23 abgestützt sind und deren Enden einerseits an den Wangen und anderseits an dem den Spiegel und den Schlitten verbindenden Träger 24 anliegen, so dass der Bolzen 9 bzw. der Schlitten immer unter Federdruck in Richtung der Zahnstange stehen. Die in Pfeilrichtung R eingeschobene Kassette drückt nach Fig. 2 mittels des Anschlages 20 die Zahnstange gegen die Wirkung der Federn 21 in dergleichen Richtung vor sich her.
Dabei gleitet der Bolzen 9 auf der Flanke 14 hoch und der Schlitten und der Spiegel werden in die Ausrückstellung des Spiegels geschoben (Fig. 3 und 6). Bei weiterem Einschieben der Kassette gleitet der Bolzen 9 entlang der Zahnkrone, wobei der Spiegel in der ausgerückten Stellung gehalten wird. Dann gleitet der Bolzen längs der Flanke 15 zum Zahngrund und der Schlitten mit dem Spiegel wird wieder eingerückt.
Während der Bewegung des Spiegels in die Aus- und Einrückstellung ist der Filmstreifen 6 an dem Spiegel 1 vorbeigeschoben und die Kassette in die strichpunktierte Endstellung gebracht worden (Fig. 2). Beim Ausschieben der Kassette folgt die durch die Federn 21 gedrückte Zahnstange der Kassette nach und bewegt den Bolzen 9 in umgekehrter Reihenfolge.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Filmprojektor, bei welchem die durch einen Kondensor gehenden Strahlen einer Projektionslampe durch ein Spiegelsystem zu einem im Gerät eingebauten Bildschirm umgelenkt werden und in welchen eine einen endlosen Filmwickel aufnehmende Kassette einschiebbar ist und die Kassette eine an der in der Einschubrichtung vorderen Schmalwand angeordnete und gegen die Einschubrichtung offene Einbuchtung aufweist, welche der in der Ebene der Schmalwand liegende, durch die Seitenwände der Ausnehmung geführte Film überbrückt, wobei der die Lichtstrahlen um 900 umlenkende Spiegel bei eingeschobener Kassette in der Ausnehmung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verschiebung des Spiegels aus der Bewegungsbahn der Kassette bei ihrem Ein- oder Ausbringen eine Steuereinrichtung vorgesehen ist, die eine durch die-Kassette (2)
gegen die Wirkung von Federn (21) verschiebbare Zahnstange (17) und einen den Spiegel (1) tragenden Schlitten (8) aufweist, der senkrecht zur Bewegungsrichtung der Zahnstange gleitend angeordnet und mit einem Anschlag (9) versehen ist, der während der Bewegung der Zahnstange mit den Flanken (14,15) des zweckmässig trapezförmigen Zahnes (16) der Zahnstange unter der Wirkung von Federn (22) zusammenwirkt, so dass der Schlitten mit dem Spiegel von und zu der Zahnstange bzw. der Kassette verschoben wird.