DE660214C - Zufuehrungseinrichtung fuer Ladestreifen - Google Patents

Zufuehrungseinrichtung fuer Ladestreifen

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DE660214C
DE660214C DES119979D DES0119979D DE660214C DE 660214 C DE660214 C DE 660214C DE S119979 D DES119979 D DE S119979D DE S0119979 D DES0119979 D DE S0119979D DE 660214 C DE660214 C DE 660214C
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DES119979D
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SOC IT ERNESTO BREDA
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SOC IT ERNESTO BREDA
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/24Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element
    • F41A9/25Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a sliding clip

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Zuführungseinrichtung für Ladestreifen aus einem seitlich an einer selbsttätigen Feuerwaffe abnehmbar angebrachten Magazin mit mehreren darin übereinanderliegenden Ladestreifen, welche durch federnde Klinken in die Waffe vorgeschoben werden.
Bei manchen bekannten Einrichtungen waren nur Mittel vorgesehen, die das Verschieben einzelner Patronen durch Klinken enthielten. Wenn man aber abnehmbare Magazine verwendet, so genügt es nicht, daß man eine Schaltklinke für die Ladestreifen anwendet, sondern man muß sowohl eine Klinke im Magazin als auch in der Waffe vorsehen, die bei angehängtem Magazin von der selbsttätigen Feuerwaffe gesteuert werden. Diese Anordnung bei den bekannten Einrichtungen wurde nun durch zwangsläufig gekuppelte Klinken gebildet, die schwer zugänglich und leicht Beschädigungen ausgesetzt waren, welche zu Ladehemmungen führen können. Die zwangsläufige Verbindung der Klinkenpaare bedingte auch, daß sie über die Waffe vorstanden und daher beim Transport der Waffe und Ansetzen des Magazins nicht dauernd in gutem Zustand gehalten werden konnten.
Um diese Mängel zu beseitigen, wird gemaß der Erfindung eine der Vorschubklinken an dem abnehmbaren Magazin angeordnet und durch eine Feder gegen einen von der Waffe gesteuerten Stößel gedrückt, an dem die andere Vorschubklinke angelenkt ist.
Diese Anordnung hat den Vorteil, daß man die Schaltorgane des Magazins in den aufklappbaren Deckel legen kann, so daß sie leicht zugänglich und überwachbar sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch die Waffe und das mit ihr verbundene mit Ladestreifen gefüllte Magazin.
Fig. 2 zeigt einen Ladestreifen, teilweise in die Waffe eingeschoben.
"Fig. 3 zeigt einen Ladestreifen vollständig aus dem Magazin ausgetreten, aber noch in der Waffe, und den folgenden an seine Stelle nachgerückt.
In der dargestellten Ausführungsform besteht das Magazin aus einem Kasten 1, welcher an einer Seite der Waffe 2 angebracht ist und Hebefedern 3 hat, die auf einen beweglichen Boden 4 wirken,, der die übereinanderliegenden Ladestreifen 5 hochdrückt. Die Ladestreifen sind auf ihrer Rückseite mit Vorsprüngen oder Vertiefungen 6 versehen, in welche die Vorschubklinken eingreifen kön·. nen. Alle bis jetzt beschriebenen Teile sind bekannt. -
Das Magazin hat nun im oberen Teil eine Stange 7, welche von nicht dargestellten seitlichen Führungen getragen wird und senkrecht zur Achse der Waffe steht. Die Stange geht durch einen festen Anschlag 8, pii welchen sich zwei Federn 9 und 10
deren andere Enden gegen zwei Schlitten*!"£ und 12 drücken, welche auf die Stange 7 aufgesteckt sind.
ίο Der Schlitten 11, welcher an der äußeren Seite des Magazins 1 angebracht ist, hat einen nach uiiten umgebogenen Vorsprung 13, -der sich gegen den äußeren Rand des obersten Ladestreifens legen kann, um diesen gegen die Waffe vorzuschieben und mit seiner Vorschubvorrichtung in Eingriff zu bringen, wenn mittels eines Handgriffs 13' der Schlitten Ii entgegen der Wirkung der Feder 9 nach innen verschoben wird. Nachdem der Ladestreifen mit der Schaltvorrichtung in Eingriff gebracht ist, wird der Schlitten 11 durch die Feder 9 in seine in Fig. 1 dargestellte Stellung zurückgebracht.
Der Schlitten 12 ist mit einer federnden Klinke 14 versehen, welche während des Fortschaltens des Ladestreifens gegen die Waffe in die Vorsprünge oder Nuten 6 des letzteren eingreift und während der Rückbewegung frei über Vorsprünge 6 hinweggeht. Der Schlitten 12 hat ferner einen gegen die Waffe vorstehenden Vorsprung 15, der ständig mit einem Stößel 16 in Berührung steht, welcher mit der an der Waffe vorgesehenen Klinke 17 verbunden ist und in bekannter Weise von der in der Waffe selbst vorgesehenen Antriebsvorrichtung angetrieben wird.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Wenn eine Anzahl Ladestreifen eingebracht werden, befinden sich die verschiedenen Teile zunächst in der in Fig. ι dargestellten Stellung. Sobald der Schlitten 11 mittels des Handgriffs 13' gegen die Waffe vorgeschoben wird, schiebt der Vorsprung 13 den obersten Ladestreifen in die
4-5 Waffe, bis die Klinke 17 in die erste im Rücken des Ladestreifens vorgesehene Rast eingreift; nach Loslassen des Handgriffs 13' kehrt der Vorsprung 13 in seine Ausgangsstellung zurück. Es kann jetzt die Klinke 17 in Wirkung treten, welche das schrittweise Fortschalten des Ladestreifens bewirkt. Durch die ständige Berührung des Vorsprungs 15 mit dem Stößel 16 folgt der Schlitten 12 mit der Klinke 14 allen Bewegungen der Klinke 17, so daß die Klinke 14 mit der dem Ladestreifen erteilten Fortschaltbewegung zusammenwirkt. Wenn ein Ladestreifen aus dem Bereich der Klinke 14 kommt, so geht er nur ; noch unter der Wirkung der Klinke 17 weiter tj^or; inzwischen ist aber der nächste durch !■'den Heberboden 4 hochgeschoben worden und hat die Stelle des vorhergehenden im Magazin eingenommen, so daß die Klinke 14 mit ihm in Eingriff treten kann. Während der erste Ladestreifen unter der Wirkung der Klinke 17 schrittweise weitergeschaltet wird, folgt ihm der neue unmittelbar durch die Wirkung der Klinke 14, welche den hin und her gehenden Bewegungen der Klinke 17 genau und gleichzeitig folgt, so daß die Zuführung der Ladestreifen ohne Unterbrechung bis zum letzten stattfindet.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der einzige ein wenig vorspringende Teil der Waffe der Stößel 16, welcher aber wenig Platz wegnimmt und in der Weise angebracht sein kann, daß er in Ruhestellung sich im Inneren der Waffe befindet.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Zuführungseinrichtung für Ladestreifen aus einem seitlich an einer selbsttätigen Feuerwaffe abnehmbar angebrachten Magazin mit mehreren darin übereinanderliegenden Ladestreifen, welche durch federnde Klinken in die Waffe vorgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Vorschubklinken (14) andern abnehmbaren Magazin sitzt und. durch eine Feder (10) gegen einen von der Waffe bewegten Stößel (16) gedrückt wird, an dem die andere Vorschubklinke (17) angelenkt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Vorschubküiike (14) tragende Schlitten (12) mit einem gegen die Waffe vorstehenden Vorsprung (15) versehen ist, auf welchen der Schaltstößel (16) der Waffe stößt. iod
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltorgane im oberen Teil des Magazins, zweckmäßig am aufklappbaren Deckel, sitzen und die Patronenstreifen durch an sich bekannte Hebevorrichtungen nach oben in den Bereich der Schaltvorrichtung gebracht werden.
Hierzu I Blatt Zeichnungen
DES119979D 1934-10-12 1935-10-03 Zufuehrungseinrichtung fuer Ladestreifen Expired DE660214C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
IT449943X 1934-10-12

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DE660214C true DE660214C (de) 1938-05-18

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ID=11256599

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DES119979D Expired DE660214C (de) 1934-10-12 1935-10-03 Zufuehrungseinrichtung fuer Ladestreifen

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GB (1) GB449943A (de)

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083709B (de) * 1953-10-30 1960-06-15 Brevets Aero Mecaniques Vorrichtung zum Vorwaertsbewegen der mit Patronen besetzten Laderahmen in einem Magazin fuer selbsttaetige Waffen

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GB449943A (en) 1936-07-07

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