AT237766B - Verfahren zur Farbstabilisierung von Polyesterlacken - Google Patents

Verfahren zur Farbstabilisierung von Polyesterlacken

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AT237766B
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amino
benzoic acid
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Alexander Dipl Chem Dr Poljak
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Zimmer Verfahrenstechnik
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Farbstabilisierung von Polyesterlacken 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Farbstabilisierung von Polyesterlacken gegen durch Metallspuren verursachte Verfärbungen. 



   Derartige zumeist grünliche Verfärbungen werden durch Metallspuren, z. B. Nickel und Eisen, aus dem Kesselmetall hervorgerufen. Zur Vermeidung dieser unerwünschten Verfärbungen ist bereits vorgeschlagen worden, den Polyesterlacken starke organische Säuren, wie z. B. Trichloressigsäure oder Tetrachlorphthalsäureanhydrid zuzusetzen. 



   Dieses bekannte Verfahren vermag aber zumeist Verfärbungen nicht völlig zu verhindern und besitzt darüber hinaus den Nachteil, dass es, insbesondere bei Verwendung aliphatischer Verbindungen wie Trichloressigsäure, leicht zu hydrolytischen Abspaltungen der nur verhältnismässig locker am aromatischen Kern gebundenen Chloratome kommt, wodurch der Polyesterlack durch die hiebei freiwerdende Salzsäure schädlichen Einflüssen ausgesetzt ist. 



   Es wurde nun gefunden, dass durch Zugabe kernjodierter aromatischer Carbonsäuren der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 - worin n die Zahlen 2-5 und   Rl   und R2, gemeinsam oder allein, Wasserstoff, eine Amino- oder eine Acylaminogruppe bedeuten-als Stabilisator eine ausgezeichnete Stabilisierung von Polyesterlacken gegen durch Metallspuren verursachte Verfärbungen erreicht wird. 



   Die erfindungsgemäss verwendeten organischen Säuren sind durch die Anwesenheit der im Vergleich mit Chloratomen stärker elektronegativen Jodatom in ihrer Acidität wesentlich stärker als die bisher verwendeten Säuren, wodurch sich wesentlich günstigere Stabilisierungseigenschaften ergeben als bisher. 



   Da die Bindung zwischen Jodatomen und aromatischem Kern wesentlich fester ist als die entsprechende Chloratombindung, sind bei dem erfindungsgemässen Verfahren Jodabspaltungen, und damit schädliche Einflüsse auf den Polyesterlack, nicht zu befürchten. 



   Vorteilhaft werden die Stabilisatoren dem fertigen Polyesterlack nachträglich zugegeben. Dabei wurde überraschend gefunden, dass bei dem erfindungsgemässen Verfahren wesentlich geringere Stabilisator- 
 EMI1.2 
 



   Die kernjodierten Carbonsäuren können nach allgemein bekannten Methoden der organischen Chemie hergestellt werden. So kann z. B. 3-Nitro-benzoesäure zu 3-Amino-benzoesäure reduziert und letztere in üblicher Weise mit   Kaliumjodiddichloridlösung   zu   3-Amino-2, 4, 6-trijod-benzoesäure   kernjodiert und gegebenenfalls in üblicher Weise mit z. B. Acetanhydrid und Schwefelsäure an der Aminogruppe acetyliert werden. 



   Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines Beispiels näher erläutert : 
Beispiel :
Zu 1000 kg in üblicher Weise hergestelltem Polyesterlack werden 100 g   3-Acetamino-2, 4, 6-trijod-     - benzoesäure,   in   l   kg Monostyrol suspendiert, unter Rühren zugesetzt. Es wurde ein völlig von Verfärbungen freier Polyesterlack erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Farbstabilisation von Polyesterlacken, dadurch gekennzeichnet, dass dem fertigen Polyesterlack nachträglich als Stabilisatoren kernjodierte aromatische Carbonsäuren der allgemeinen Formel EMI2.1 zugesetzt werden, worin n die Zahlen 2-5 und R1 sowie R2 gemeinsam oder allein Wasserstoff, eine Aminooder Acylaminogruppe bedeuten.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Stabilisator 3-Amino-2, 4, 6- - trijod-benzoesäure verwendet wird.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass 2, 3, 4, 5, 6-Pentajod- - benzoesäure als Stabilisator Verwendung findet.
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