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Schaltungsanordnung in einem Farbfernseh-Empfänger
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung in einem Farbfernseh-Empfänger zum Umsetzen des empfangenen und einmal demodulierten Farbfernseh-Signals in ein Signal, das zum Anlegen an die Steuerelektrode einer Indexröhre geeignet ist, auf deren Bildwiedergabeschirm sowohl Indexstreifen als auch Gruppen von Farbstreifen angebracht sind, wobei die Schaltung Mittel zum Erzeugen eines Indexsignals während der Abtastung der Indexstreifen und eine Teilerstufe besitzt, in der die Frequenz des Indexsignals durch eine Zahl n geteilt wird, und wobei der letzten der Mischstufen, welche das der Teilerstufe entnommene Signal in ein Steuersignal mit der Frequenz fs umsetzen, auf das die Farbsignale aufmoduliert sind und das zum Anlegen an die Steuerelektrode der Elektronenstrahlquelle geeignet ist.
ein Signal mit der durch n geteilten Frequenz. auf das die Farbsignale aufmoduliert sind, und über eine einen Teil einer Phasenausgleichschleife bildende Leitung ein Signal mit einer Frequenz zugeführt wird, die um eine Harmonische höher liegt als die durch n geteilte Frequenz.
Eine solche Schaltung wurde bereits gemäss der österr. Patentschrift Nr. 233083 vorgeschlagen. Dort wurde angegeben, dass beim Empfang eines nach dem Vorschlag des "National Television System Committes" (NTSC) der Vereinigten Staaten Amerikas zusammengesetzten Farbfernseh-Signals das auf eine Hilfsträgerwelle mit einer Frequenz von frHz aufmodul1erte Farbsignal. bevor es einer der erwähn- ten Mischstufen zugeführt wird, in ein sogenanntes Interpunktierungssignal (dot sequential signal) umgesetzt werden muss, da sonst während der Wiedergabe Farbfehler auftreten werden.
Dieses Umsetzen erfolgt in einer getrennten Stufe, wie es z. B. in Fig. 16-12 auf S. 450 des Buches "Principles of Colour Television" von K. Mc Illwain and C. E. Dean dargestellt ist. Die Stufe zum Umsetzen des Farbsignals ist in Fig. 16-12 als"subcarrier modifier"bezeichnet.
Abgesehen von dem Umstand, dass das auf die Hilfsträgerwelle aufmodulierte Farbsignal umgesetzt werden muss, ist auch das empfangene Helligkeitssignal Y nicht ohne weiteres brauchbar zum Anlegen an die Steuerelektrode der Elektronenstrahlquelle der Bildwiedergaberöhre. Daher muss auch das empfangene Farbsignal in ein sogenanntes monochromes Signal M-Y umgesetzt werden, worauf sich durch Addieren des Helligkeitssignals Y zu diesem Signal das monochrome Signal M ergibt. das zusammen mit dem umgesetzten Farbsignal der Elektronenstrahlquelle (Strahlsystem) der Wiedergaberöhre zugeführt werden kann.
Auch zum Umsetzen des empfangenen Farbsignals in das monochrome Signal M-Y Ist eine getrennte Stufe notwendig, die in den erwähnten Fig. 16-12 als"Y to M converter" bezeichnet ist.
Die Erfindung bezweckt, eine Stufe oder die beiden Stufen zum Umsetzen des eingegangenen Farbsignals in das Interpunktierungssignal bzw. das monochrome Signal M-Y wegzulassen und entweder die gesamte Umsetzung oder die Umsetzung in das monochrome Signal in der letzten Mischstufe der oben beschriebenen Schaltung herbeizuführen.
Um das eine und das andere zu verwirklichen, weist die Schaltungsanordnung nach der Erfindung das Kennzeichen auf. dass der letzten Mischstufe neben den erwähnten Signalen entweder ein weiteres Signal oder zwei weitere Signale. nämlich eines mit einer Frequenz gleich der durch n geteilten Frequenz, und/oder eines mit einer Frequenz, die um eine Harmonische niedriger liegt als die durch n geteilte Frequenz, in einem solchen Verhältnis und mit einer solchen Phase gegenüber dem über die erwähnte Leitung der letzten Mischstufe zugeführten Signal zugeführt werden. dass nach dem Passieren eines im Aus-
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gangskreis dieser Mischstufe liegenden Tiefpassfilters das erforderliche monochrome Signal M-Y und/oder das erforderliche Interpunktierungssignal erzielt wird.
Einige mögliche Ausführungsformen von Schaltungsanordnungen nach der Erfindung werden an Hand der-Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 ein allgemeines Ausführungsbeispiel, bei dem die Indexfrequenz fslk mit einem Faktor m multipliziert wird und die Teilerstufe durch n teilt ; Fig. 2 eine mögliche Ausführungsform einer in der Schaltung nach Fig. 1 verwendbaren Teilerstufe, wenn m = 2 und n = 3/2 und k = 2/3 ist ; Fig. 3 eine mögliche Ausführungsform der letzten Mischstufe nach Fig. 1 ; Fig. 4 eine verbesserte Ausführung dieser Mischstufe.
In Fig. 1 bezeichnet 1 eine Indexröhre mit nur einer Elektronenstrahlquelle, deren Schirm 2 mit Farb- und Indexstreifen versehen ist. Um Übersprechen vom Farb- auf das Indexsignal zu vermeiden, sind bekanntlich l/k mal soviel Indexstreifen wie Gruppen von Farbstreifen vorhanden. Bekanntlich finden in der Praxis zwei Fälle Anwendung, nämlich der Fall, in dem k = 2/3, d. h., dass nach je zwei Farbstreifen ein Indexstreifen angebracht ist, und der Fall, in dem k = 4/3, d. h., dass nach je vier Farbstreifen ein Indexstreifen angebracht ist.
Wird die Frequenz des Steuersignals, auf das die Farbsignale schliesslich aufmoduliert werden müssen und das dem Wehnelt-Zylinder 3 der Röhre 1 zugeführt werden muss, mitf bezeichnet, so ist die Frequenz des Indexsignals gleich
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ein Photomultiplikator 4 mit zwei Ausgangsklemmen 5 und 6 angebracht. Während der horizontalen Abtastung des Elektronenbündels tritt an den beiden Ausgangsklemmen 5 und 6 sowohl ein Signal mit der Frequenz f. als auch ein Signal mit der Frequenz f/k auf. Der Verstärker 7, mit dessen Eingangsklemme die Ausgangsklemme 5 verbunden ist, ist aber auf die Frequenz von fs Hz abgestimmt, so dass nur der Verstärker 7 das Signal mit dieser Frequenz durchlassen wird.
Der Verstärker 8, mit dessen Eingangsklemme die Ausgangsklemme 6 verbunden ist, ist auf die Frequenz von f./k Hz abgestimmt, so dass nur der Verstärker 8 das Signal mit der zuletzt genannten Frequenz durchlassen wird.
Das dem Verstärker 8 entnommene Indexsignal wird zunächst in einer Frequenzmultiplikatorstufe 9 mit m (m = 1, 2, 3..., wobei m = 1 den Fall darstellt, dass in Wirklichkeit keine Multiplikatorstufe vorhanden ist) multipliziert, so dass am Ausgang der Multiplikatorstufe 9 ein Indexsignal mit der Frequenz mfs/k entsteht. Dieses Signal wird an erster Stelle einer Teilerstufe 10 zugefuhrt, die die Frequenz mfg/k durch n teilt, so dass das Signal am Ausgang der Teilerstufe 10 eine Frequenz mf/kn aufweist.
Letzterem Signal wird in der ersten Mischstufe M das anderswo im Empfänger regenerierte Hilfsträgersignal mit einer Frequenz zugefügt, um die gewünschte Phase gegenüber dem Farbsignal (fr +chr) (wobei + ehr andeutet, dass der Hilfsträger mit den Farbsignalen moduliert ist) festzulegen, und letzteres
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Infolge aller dieser Mischwirkungen hat das Signal am Ausgang der Mischstufe Mg schliesslich eine
Frequenz, bekommen, die gleich (mfs/k-mf./kn) ist und die gleich der Signalfrequenz fs sein muss. Daher muss gelten :
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mengesetzten Farbfernseh-Signals Farbfehler auftreten können, wenn dieses Eingangssignal nicht in ein Interpunktierungssignal und ein zugehöriges monochromes Signal M-Y umgesetzt wird. bevor es der Indexröhre zugeführt wird.
In der eingangs erwähnten österr. Patentschrift wurde angegeben, dass das umgesetzte Interpunk- tierungssignal der zweiten Mischstufe M und das in ein monochromes Signal M umgesetzte Helligkeitssignal Y einer getrennten Addierstufe zugeführt werden musste. Dies erforderte einen Gegentaktmodulator
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zur Umsetzung des Interpunktlerungssignals und einen synchronen Demodulator zur Umsetzung des monochromen Signals.
Nach der Erfindung kann dagegen das gleiche Ergebnis erzielt werden, wenn die ganze Umsetzung des NTSC-Signals in ein Interpunktierungssignal und ein monochromes Signal M-Y in der dritten Mischstufe Mg erfolgt. Dies ist dadurch möglich, dass der Mischstufe Mg neben dem über die Leitung 11 zugeführ- ten Signal mfg/k zwei weitere Signale zugeführt werden, d. h. ein Signal mit der Frequenz mfg/kn und ein Signal mit der Frequenz (m/kn-l) f.
Das Signal mit der Frequenz mf/kn wird über die Leitung 12 und das Verzögerungsnetzwerk 13 mit einer Laufzeit T, das dafür sorgt, dass infolge des Umsetzungsvorgangs keine Phasenfehler im Ausgangssignal entstehen können. der dritten Mischstufe Mg zur Umsetzung des Farbsignals in ein monochromes Signal M-Y zugeführt.
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fden, gleichfalls der Mischstufe M zur Umsetzung des NTSC-Farbsignals in ein Interpunktierungssignal zugeführt.
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Naturgemäss können diese Signale auch mittels eines getrennten Oszillators, der vom eigentlichen Indexsignal synchronisiert wird, oder mittels eines getrennten Frequenzmultiplikators erzeugt werden.
Dass tatsächlich die gewünschte Umsetzung erfolgt, wird an Hand einer vorzugsweisen Ausführungform berechnet werden.
Bei diesem Beispiel wird m = 1 und k = 1/3, m = 2 und k = 2/3 oder m = 4 und k = 4/3 gesetzt, worauf mit Hilfe der Gleichung (3) berechnet werden kann, dass dann n = 3/2 sein muss. Mit diesen Werten findet man, dass das Ausgangssignal der Mischstufe M eine Frequenz von 2 f bekommt.
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Das über die Leitung 11 zugeführte Signal erhält mit den oben geschriebenen Zahlen eine Frequenz von 3 fs, das Signal über die Leitung 12 eine Frequenz von 2 fg, und das Signal über die Leitung 14 eine Frequenz von f.. Für das einer zweiten Steuerelektrode der Mischstufe M, zugeführte Signal EM kann daher geschrieben werden :
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gleich 1 ist und die Umsetzungsverstärkung C beträgt.
Wenn man für CA2= A schreibt und beachtet, dass das im Ausgangskreis von Mg befindliche Tiefpassfilter sämtliche Frequenzen von 2 fs und 3 fs ausfiltert, so kann fur das Ausgangssignal der Mischstufe Mg geschrieben werden :
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Wie sich aus dem erwähnten Buch "Principles of Colour Television" (siehe S. 445, Formel 16-9) ergibt, ist das monochrome Signal M-Y gegeben durch :
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Das Interpunktierungssignal (s. S : 444 des erwähnten Buches, ersten Absatz und Fig. 16-7) ist gegeben durch :
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Wird für das Interpunktierungssignal ein willkürlicher Winkel S angenommen (was unbedenklich ge- schehen kann, da, wenn aus der Berechnung ein Winkel 6 gefunden wird, der von-190 abweicht, dies eine konstante Phasendrehung bedeutet, die durch Einführung einer entsprechenden, jedoch entgegenge- setzten Phasendrehung behoben werden kann), so kann daher gesetzt werden, dass das Ausgangssignal der Mischstufe M die Form
3
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erhalten muss.
Dies wird der Fall sein, wenn die Beziehungen (6) und (7) identisch sind.
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Wie bereits bemerkt wurde, wird die monochrome Komponente M-Y mittels des über die Leitung 12 zugefUhrten Signals erzielt. Dieses Signal hat die gleiche Frequenz wie das Ausgangssignal der Mischstufe M,, so dass nach Mischung dieser beiden Signale ein Signal ohne Hilfsträger entsteht. Dabei ist es gleichgültig, ob diese Frequenz 2 fs beträgt, wie für den berechneten vorzugsweisen Fall, oder eine Frequenz mf/kn ist. Hauptsache ist nur, dass die Frequenzen der beiden erwähnten Signale einander gleich sind.
Weiterhin folgt aus der Gleichsetzung der Formeln (6) und (7), dass
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Mischstufe M2 von der Frequenz von 3 fs des über die Leitung 11 zugeführten Signals subtrahiert. Auch in dem Falle, dass das über die Leitung 11 zugeführte Signal eine Frequenz von mfs/k und das Ausgangssignal
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sein muss.
Weiterhin wird durch die Mischung in Mg die Frequenz von f des über die Leitung 14 zugeführten
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nis erzielt, wenn diese Frequenz
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beträgt, da auch
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Aus den Gleichungen (S) - (13) können die Konstanten A, #", M1, M2, #' und # ermittelt werden.
Mit deren Hilfe können die erforderlichen Amplituden und Phasen des Signals
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lässt sich in diesem Falle also nicht bestimmen.
Ein Weglassen des Gliedes Al cos (M t + < ?") bereitet die gleichen Schwierigkeiten, wenn auch dem Glied mit der Frequenz von 3 f. ein bestimmter Phasenwinkel gegeben wird.
Auch das Multiplizieren der rechten Glieder der Gleichungen (10) - (13) mit einem konstanten Faktor (was z. B. dadurch erreicht werden kann, dass der Teil des durch die Gleichung (7) gegebenen Signals, der das Interpunktierungssignal bestimmt, mit einer Konstanten multipliziert wird) bietet nach Weglassen eines der Glieder mit einer Frequenz von fg oder 3 f5 keine Abhilfe, da in diesem Falle die Gleichungen (10) - (13) miteinander im Widerspruch sind.
Daraus folgt, dass für eine gute Mischwirkung zur Erzielung des gewünschten Interpunktlerungssignals
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sowohl ein Signal, dessen Frequenz um eine Harmonische höher liegt als die Frequenz des Ausgangssignals von Mz (mfs/k gegenüber mf/kn), als auch ein Signal, dessen Frequenz um einen Faktor niedriger liegt [ (m/kn-'l) ig gegenüber mfg/kn], der Mischstufe M zugeführt werden muss.
Diese Anforderung ist z. B. erfüllt, wenn m = l ist (keine Multiplikatorstufe 9), k = 1/3 und n = 3/2 ist ; oder m = 2, k = 2/3 und n = 3/2, oder m = 4, k = 4/3 und n = 3/2 ist. Es ist einleuchtend, dass es nicht durchaus notwendig ist, die Umsetzung in das monochrome Signal M-Y und die Umsetzung in das Interpunktierungssignal gleichzeitig erfolgen zu lassen. Gewünschtenfalls kann die Umsetzung eines von beiden unterlassen und anderswo im Empfänger in bekannter Weise durchgeführt werden. Wird die vollständige Umsetzung angewendet, so bekommt das Signal am Ausgang der Mischstufe M schliesslich die Gestalt :
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Zu diesem Signal muss aber noch das Helligkeitssignal Y addiert werden. Dies geschieht in der Summierstufe 16.
Das Ausgangssignal der Stufe 16 kann ohne weiteres dem Wehneltzylinder 3 der Bildwiedergaberöhre 1 zugeführt werden.
Im vorhergehenden wurde bereits einige Male über die Möglichkeit von Phasenfehlern gesprochen, denn der sägezahnförmige Strom durch einen Ablenkspulensatz (nicht dargestellt), der die horizontale Ablenkung eines Elektronenstrahles in der Wiedergaberöhre 1 bewirkt, ist nie völlig der Gestalt des Wiedergabeschirmes angepasst. Daher können während der Ablenkung Änderungen der Indexfrequenz f/k auftreten. Die dabei in der Schaltung auftretenden Phasenfehler sind von den Laufzeiten der Filter abhängig.
Zum Berechnen der verschiedenen Phasenfehler wird folgendes vorausgesetzt.
Erstens werden die yerschiedenen Laufzeiten ungeachtet der Frequenz als konstant betrachtet.
Zweitens wird die Laufzeit, des Photomultiplikators 4 bis zum Punkt A mit T,, die vom Punkt B bis zum Punkt C mit T, die vom Punkt D bis zum Punkt E mit Tg angenommen, während die Laufzeiten in den Netzwerken 13 und 15 gleich Ta bzw. T4 gesetzt werden.
Drittens wird die Laufzeit der Teilerstufe 10 gleich Null angenommen. Ist letztere Annahme unrichtig, so können die darin auftretenden Laufzeiten in ähnlicher Weise wie im nachfolgenden in die Berechnung einbezogen werden.
Mit diesen Daten findet man :
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Die Laufzeit vom Punkt D bis zum Punkt E ergibt, was den von der eigentlichen Phasenausgleichsschleife bestimmten Hauptkreis anbelangt, einen Phasenfehler :
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Dieser Phasenfehler muss gleich 0 sein, da Änderungen der Indexfrequenz schliesslich keine Phasenfehler herbeiführen dürfen.
Daraus folgt mit Hilfe der Gleichung (3), dass
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Letztere Bedingung ist erfüllt, wenn Tz = Tg ist.
Dass tatsächlich die gewünschten Frequenzen der Teilerstufe 10 entnommen werden können, wird an Hand der Fig. 2 beschrieben, in der eine Teilerstufe zur Anwendung in einer vorzugsweisen Ausführungform mit m = 2, k = 2/3 und n = 3/2 dargestellt ist.
Dem Steuergitter der Röhre 17, die einen Teil des Verstärkers 8 bildet, wird ein Signal mit einer Frequenz von 3 f/2 zugeführt, das nach erfolgter Verstärkung in der Röhre 17 in der Stufe 9 verdoppelt wird. Im Ausgangskreis der nächsten Röhre 18 entsteht daher ein Signal mit einer Frequenz von 3 f., das der Leitung 11 zugeführt werden kann.
Dieses Signal wird gleichzeitig einem Gegentaktmodulator 19 zugeführt.
Wird angenommen, dass am Steuergitter der Röhre 20 ein Signal mit einer Frequenz von 2 fs vorhanden ist, so kann dieses Signal über einen Transformator 21 dem Gegentaktmodulator 19 zugeführt werden, wodurch nach Mischung mit dem von der Röhre 18 herrührenden Signal an der Sekundärwicklung des Transformators 22 ein Signal mit einer Frequenz von fs entsteht. Dieses Signal wird in der Röhre 23 verstärkt und kann über die Leitung 14 abgenommen werden.
Die erforderliche Phase dieses Signals ist mit Hilfe eines Drehkondensators 24 einstellbar, der zusammen mit der Spule 25 einen auf die Frequenz von fs Hz abgestimmten Kreis bildet. Mit der Spule 25 ist magnetisch eine Spule 26 gekoppelt, deren Mittelanzapfung geerdet ist und an deren Enden zwei Dioden 27 und 28 angeschlossen sind, welche die Frequenz von fs auf 2 fs verdoppeln, so dass am Gitter der Röhre 20 wieder ein Signal mit dieser Frequenz entsteht. Ist der Teiler 10 also einmal in Funktion, so bleibt er von selbst im Gange. In Funktion kommt der Teiler dadurch, dass der Leitung 29 ein vom Verstärker 7 herrührende Signal mit einer Frequenz von fs zugeführt wird. Das Signal mit der Frequenz von 2 f kann der Anode der Röhre 20 entnommen und der Leitung 12 zugeführt werden.
Die richtige Phase des letzteren Signals ist mittels des Drehkondensators 30 einstellbar, der einen Teil eines auf die Frequenz von 2 fs abgestimmten Kreises bildet.
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In Fig. 3 ist eine mögliche Ausführungsform der Mischstufe M dargestellt. Diese besteht aus einer Penthode 31, deren erstem Steuergitter das Signal :
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zugeführt wird.
Das zweite Steuergitter der Röhre 31 ist über den Widerstand 32 mit der Leitung 11. über den Widerstand 33 und das Netzwerk 13 mit der Leitung 12 und über den Widerstand 34 und das Netzwerk 15 mit der Leitung 14 verbunden. Die Widerstände 32. 33 und 34 sorgen zusammen mit demGitterableitwiderstand-35 ftlr das Summieren der Signale der Leitungen 11, 12 und 14, und mittels dieser Widerstände sind auch die gewünschten Amplituden At, A2 und A einstellbar. Auf diese Weise entsteht am zweiten Steuergitter der Röhre 31 das Signal :
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Naturgemäss kann das Summieren der drei Signale auch auf andere Weise, z.
B. mit Hilfe eines Transformators oder mittels einer getrennten Röhre, erfolgen, der die drei zusammenzusetzenden Signale getrennt zugeführt und darin zu einem einzigen Signal kombiniert werden.
Nach Mischung in der Röhre 31 entsteht daher über dem Anodenwiderstand 36 ein Signal, das nach
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3 f usw.Triode 38, deren Steuergitter ein Signal cos (Mst +f') zugeführt wird. Dieses Signal wird der Wicklung 39 (Fig. 2). entnommen, die mit der Spule 25 in der Teilerstufe 10 magnetisch gekoppelt ist und über die Leitung 40 und das Verzögerungsnetzwerk 15', dessen Verzögerungszeit von T gleich der des Netzwerkes 15 ist, dem Steuergitter der Röhre 38 zugeführt wird.
Bei der Ausbildung der Mischstufe nach Fig. 3 wurde vorausgesetzt, dass die drei Glieder des dem Steuergitter der Röhre 31 zugeführten Signals miteinander nicht gemischt werden, was bei nicht zu grossen Werten der Amplituden All As und A3 wohl gerechtfertigt ist.
Sind diese Amplituden aber so gross, dass eine gegenseitige Mischung der Signale miteinander (Intermodulation) am zweiten Steuergitter zu befürchten ist, so ist die verbesserte Ausbildung nach Fig. 4 anwendbar. In den Anodenkreisen der Röhren 31 und 38 liegt dann ein aus den Wicklungen 42,43 und 44 bestehender Gegentakttransformator 41. Dem Steuergitter der Röhre 38 wird genau das gleiche Signal wie dem zweiten Steuergitter der Röhre 31 zugeführt, so dass durch die Wirkung des Gegentakttransformators 41 die unerwünschte Intermodulation vermieden wird und auch das Glied Al cos (wSt +ç ') nicht mehr im Ausgangssignal vorkommt.
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beim Wiedergeben gesättigter Farben dann auch jeweils nur den gewünschten einen Streifen (gesättigte Farbe) oder die gewünschten mehreren Streifen (Mischfarbe) trifft.
Dadurch, dass man die Röhre 31 gleichzeitig die Funktion eines Anodenstromdetektors erfüllen lässt, kann eine Umhüllungsgleichrichtung des dem ersten Steuergitter dieser Röhre zugeführten Farbsignals erfolgen. Nötigenfalls kann das durch die Gleichung (4a) wiedergegebene Signal In der Phase umgekehrt werden, um die Subtrahierfunktion zu verwirklichen. Auf diese Weise werden eine Diodenkorrekturschaltung sowie eine Schaltung zum Subtrahieren der von der Diodenkorrekturschaltung erhaltenen Gleichspannung vom monochromen Signal erspart.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schaltungsanordnung in einem Farbfernseh-Empfänger zum Umsetzen des empfangenen und einmal demodulierten Farbfernsehsignals in ein Signal, das zum Anlegen an die Steuerelektrode einer Indexröhre geeignet ist. auf deren Bildwiedergabeschirm sowohl Indexstreifen als auch Gruppen von Farbstreifen angebracht sind, wobei die Schaltung Mittel zum Erzeugen eines Indexsignals während der Abtastung der Indexstreifen und eine Teilerstufe besitzt, in der die Frequenz des Indexsignals durch eine Zahl n geteilt wird und wobei der letzten der Mischstufen, welche das der Teilerstufe entnommene Signal in ein Steuersignal mit der Frequenz fs umsetzen, auf das die Farbsignale aufmoduliert sind und das zum Anlegen an die Steuerelektrode der Elektronenstrahlquelle geeignet ist, ein Signal mit der durch n geteilten Frequenz, auf das die Farbsignale aufmoduliert sind,
und über eine einen Teil einer Phasenausgleichschleife bildende Leitung ein Signal mit einer Frequenz zugeführt wird, die um eine Harmonische höher liegt als die durch n geteilte Frequenz, dadurch gekennzeichnet, dass der letzten Mischstufe neben den erwähnten Signalen entweder ein weiteres Signal oder zwei weitere Signale, nämlich eines mit einer
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