<Desc/Clms Page number 1>
Elektrischer Temperaturschalter
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
takte an dem Gehäuse und der diese justierende Schraube an der Abdeckung ist aber nachteilig, da hie- durch Unregelmässigkeiten auftreten können. Der bei einer Temperaturänderung betätigte Kontakthebel ist durch seine T-Form im Bereich der thermischen Ansteuerung labil, wodurch eine Verwindung eintre- ten kann, die sich auf den langen T-Querarm nachteilig auswirkt, was eine ungleichmässige Kontaktga- be zur Folge hat.
Um nach der Kontaktgabe des T-förmigen Kontakthebels mit dem auf die niedrigste
Temperatur eingestellten Gegenkontakt bei ansteigender Temperatur ein weiteres Durchbiegen des Kon- takthebels zu ermöglichen, sind die Gegenkontakte elastisch ausgebildet und ist die Justierschraube hie- bei so angeordnet, dass zwischen derselben und der Kontaktniete ein grosser Hebel wirksam ist. Hiedurch wird aber das Justieren des Gegenkontaktes erschwert, da bei einer nur geringen Betätigung der Schraube an der Kontaktstelle bereits ein grosser Ausschlag erfolgt. Ausserdem sind die Kontakte infolge ihrer fe- dernden Eigenschaft sehr labil, welches sich bei einer Erschütterung zu einem Kontaktflattern auswirken kann. Da dieses Gerät insbesondere für elektrische Waschmaschinen Anwendung findet, ist dies besonders nachteilig.
Zur Vermeidung dieses Nachteiles hat man die Kontakte mit einem permanenten Magnet ver- sehen, wodurch noch eine zusätzliche Verteuerung auftritt.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, dass den Gegenkontakten jeweils ein eigener Kontakthe- bel zugeordnet ist, wobei diese Kontakthebel für einen gemeinsamen elektrischen Anschluss und die tem- peraturbeeinflusste Betätigung miteinander verbunden sind und die Gegenkontakte von den in der Ruhela- ge sich befindlichen Kontakthebeln unterschiedliche Abstände aufweisen und die Kontakthebel verschie- den lang sind, indem die nebeneinanderliegenden Gegenkontakte in ihrer Längsrichtung gegeneinander stufenförmig versetzt in dem vorzugsweise topfförmig ausgebildeten Gehäuse angeordnet sind.
Ein wesentlicher Vorteil der vorliegenden Erfindung liegt darin, dass durch die Ausbildung der mit den Kontakthebeln versehenen, handförmig ausgebildeten Platte die in verschiedenen Längen abgesetzten Kon- takthebel eine sehr zweckmässige Form erhalten, da beim Betätigen des Schalters der längste Finger mit dem Gegenkontakt zusammenarbeitet, der auf die niedrigste Temperatur eingestellt ist und bei einem weiteren Anstieg der Temperatur dieser Finger eine genügend grosse Durchbiegung auf sich nehmen kann, bis auch der kleinste Finger mit dem am weitesten entfernten Gegenkontakt, der auf die höchste Temperatur eingestellt ist, Verbindung erhält. Es ist hiedurch eine bestmögliche Ausnutzung des Raumes gegeben, so dass der Schalter nur sehr geringe Abmessungen besitzt.
Durch die stufenweise Versetzung der Gegenkontakte sowie deren gegeneinander versetzte Anordnung in Längsrichtung in dem Gehäuse können die- selben durch ein und dasselbe Werkzeug hergestellt werden, wodurch eine Vereinfachung in der Herstellung erzielt ist.
Ferner besteht die Erfindung darin, dass die Gegenkontakte gleiche Form aufweisen, von aussen den Boden des Gehäuses durchsetzen und im Gehäuseinneren abgewinkelt sind, wobei die abgewinkelten Schenkel einen Kontakt tragen und die äusserenschenkel vorzugsweise mitSteckkontaktfahnen für die Aufnahme der Anschlussleitungen versehen sind. Erfindungsgemäss ist es auch möglich, dass die abgewinkelten Schenkel der Gegenkontakte mittels je einer in sie eingreifenden und von aussen zu bedienenden Justierschraube in ihrem Abstand zu dem jeweils zugeordneten Kontakthebel verstellbar sind.
Schliesslich kann die Er- findung auch darin bestehen, dass der mit dem längsten Kontakthebel zusammenwirkende Gegenkontakt auf die niedrigste Temperatur und der mit dem kürzesten Kontakthebel zusammenwirkende Gegenkontakt auf die höchste Temperatur eingestellt ist.
Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung näher veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Unteransicht auf den Melder mit den Anschlusskontaktfahnen für die Anschlussleitungen. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch das Gerät nach der Schnittlinie II-II der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Melders nach der Fig. 1. Fig. 4 ist eine Draufsicht auf das offene Gehäuse nach Entfernen der Abdeckung mit dem ortsfesten Kontakt und dem Kontakthebelstück. Fig. 5 zeigt allein das handförmige Kontakthebelstück.
In dem Gehäuse l, welches in bekannter Weise topfförmig ausgebildet ist, sind die ortsfesten Gegenkontakte 2,3, 4 und 5 und das Kontakthebelstück 6 angeordnet. Die ortsfesten Kontakte sind von aussen durch den Boden la des Gehäuses gesteckt und nach innen etwa parallel zum Boden abgebogen. Die umgebogenen Schenkel 2a, 3a, 4a, 5a tragen Kontakte, z. B. Nieten 7. zur Kontaktgabe mit den Kontakthebeln 6a, 6b, 6c, 6d. An den Enden werden die abgewinkelten Schenkel von Schrauben 8,9, 10,11 durchsetzt, mit Hilfe derer die Kontakte in ihrer Höhenlage noch nachgestellt werden können, so dass die gewünschte Temperatur genau eingestellt werden kann. An den andern Enden der ortsfesten Gegenkontakte sind die Kontaktfahnen 2b, 3b, 4b, 5b angeordnet, die zum Anschluss der Anschlussleitungen dienen.
Sie sind als Steckfahnen ausgebildet, so dass auf sie Anschlusshülsen der Anschlussleitungen aufgesteckt werden können. Die ortsfesten Kontakte sind gleich lang bemessen, jedoch sowohl in ihrer Höhe als auch in ihrer
<Desc/Clms Page number 3>
EMI3.1
<Desc/Clms Page number 4>
und hier nicht gezeichnet ist, geöffnet bleibt. Ebenso verhält es sich, wenn nun weiterhin ein Druck auf das Kontakthebelstück 6 erfolgt, bei den Kontakten 6b und 3a. Die Flüssigkeit in dem Steuersystem 11 dehnt sich nun noch weiter aus, bis die Temperatur von 600C erreicht ist.
Hiebei drückt der Kolben 11a bereits so weit auf das Kontakthebelstück 6, dass auch der Hebel 6c mit dem ortsfesten Gegenkontakt 4a zur Berührung kommt (der Abstand war ja hier zwischen den Kontakten grösser), so dass nunmehr der Strom- kreis hier schliesst. Da nun auch die Verbindung auf Grund der Einstellung zum Programmwerk geschlossen ist und die Heizung abgeschaltet wird, tritt das Programmwerk in Tätigkeit und läuft ab.
Wird aber die
Einstellung 900 gewählt, dann muss sich das Ausdehnungsglied noch weiter ausdehnen, worauf 1f das Kontakt- hebelstück sich noch mehr durchbiegt und zuletzt selbst der grösste Kontaktabstand zwischen den Kontakt- hebeln 6d und dem ortsfesten Kontakt 5a überbrückt wird und die Meldung an das Programmwerk erfolgen kann, das nunmehr in Tätigkeit tritt. Für die höchste Temperatureinstellung ist der Kontakthebel 6d sehr kurz gehalten, wenn eine Durchbiegung des Fingers nicht funktionell bedingt ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrischer Temperaturschalter, insbesondere für eine Temperaturmeldeanlage einer Waschma- schine od. dgl. mit einem vorzugsweise hydraulischen Steuerungssystem, dessen Betätigungsorgan einen, in einem Gehäuse angeordneten Kontakthebel steuert, der mit mehreren voneinander getrennten, ein- zeln einstellbaren Gegenkontakten zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, dass den Gegenkontakten (2,
3,4, 5) jeweils ein eigener Kontakthebel (6a, 6b, 6c, 6d) zugeordnet ist, wobei diese Kontakthebel für einen gemeinsamen elektrischen Anschluss und die temperaturbeeinflusste Betätigung miteinander verbun- den sind und die Gegenkontakte von den in der Ruhelage sich befindlichen Kontakthebeln unterschiedliche
Abstände aufweisen und die Kontakthebel verschieden lang sind,
indem die nebeneinanderIiegendel1. Ge- genkontakte in ihrer Längsrichtung gegeneinander stufenförmig versetzt in dem vorzugsweise topfförmig ausgebildeten Gehäuse (1) angeordnet sind.