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Lüftungsregler
Die Erfindung betrifft einen Lüftungsregler mit mindestens einem in einem feststehenden Wandungsteil ausgebildeten Durchlassschlitz und einem die Durchlassschlitze je nach seiner Stellung abdeckenden oder freilassenden Schieber, dessen Verstellbewegung durch den Eingriff von Führungszapfen in schräg zu den Durchlassschlitzen angeordnete Führungsschlitze gesteuert wird.
Bekannte Lüftungsregler dieser Art, bei denen die Schrägschlitze in einer Schieberplatte vorgesehen sind, haben Führungszapfen, die an einem besonderen Verstellteil ausgebildet sind, der in horizontaler Richtung hin und her verschoben werden kann. Die Schieberplatte selbst ist in vertikaler Richtung geführt und schliesst je nach ihrer Einstellung mehr oder weniger Durchlassschlitze in einem festen Wandungsteil.
Die Gesamtanordnung umfasst daher drei relativ gegeneinander bewegliche Teile, nämlich die Schieberplatte, den Verstellteil und den Wandungsteil.
Demgegenüber ist der erfindungsgemässe Lüftungsregler dadurch ausgezeichnet, dass in die Schrägschlitze, die entweder im Wandungsteil oder im Schieber ausgebildet sind, unmittelbar am Schieber bzw.
Wandungsteil befestigte Führungszapfen eingreifen, so dass die Verstellbewegung in Richtung der Schrägschlitze erfolgt.
Durch diese erfindungsgemässe Ausbildung des Lüftungsreglers ergibt sich gegenüber bekannten Ausführungen die wesentliche konstruktive Vereinfachung, dass sich ein dritter relativ beweglicher Teil (Verstellteil) sowie eine besondere Führung für diesen Teil und auch eine besondere Führung für den Schieberteil erübrigt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung bilden die Führungszapfen zugleich auch Halterungen für den Schieber am Wandungsteil.
Um einen dichten Verschluss des erfindungsgemässen Lüftungsreglers sicherzustellen, ist zweckmässig am Wandungsteil zur Aufnahme des Schiebers in seiner Schliessstellung eine Tasche ausgebildet, in die der Schieber hineingedrückt wird.
Die Erfindung wird nachstehend genauer unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die eine bevorzugte Ausführungsform darstellt. Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemässen Lüftungsregler von der Vorderseite, schräg von oben gesehen, mit teilweise aufgeschnittenem Gehäuse. Fig. 2 ist eine Ansicht des gleichen Lüftungsreglers von der Rückseite gesehen, ebenfalls im Schrägriss dargestellt.
Der erfindungsgemässe Lüftungsregler besteht aus einem Wandungsteil 1, der die Form eines langgestreckten Gehäuses hat, in dem nahezu über seine Gesamtlänge verlaufende Öffnungen 2 und 8 vorgesehen sind. Die Öffnung 2 an der Vorderseite ist zweckmässig auf zwei Spalten aufgeteilt, während die Öffnung an der Rückseite zweckmässig die Form eines durchgehenden Spaltes 8 hat und sich im oberen Teil des Wandungsteiles 1 befindet.
Der hintere Spalt 8 ist zweckmässig an der Ober- und Unterkante mit je einem nach aussen gerichteten Flansch 3 versehen ; diese Flansche sind dazu bestimmt, in einem entsprechenden Spalt in der Wand, an der der Lüftungsregler montiert werden soll, hineingesteckt zu werden.
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sind Führungszapfen 5 angebracht, die auch den Lüftungsregler zusammenhalten und mit je einem Schrägschlitz 6 im Schieber 4 zusammenwirken. Die Schrägschlitze 6 haben eine solche Form bzw. solchen Verlauf, dass ein Betätigen des Schiebers 4 in horizontaler Richtung auch eine Querverschiebung in vertikaler Richtung bewirkt, so dass mit dem Schieber 4 mittels eines der Bedienungsarme 4 a die Öffnungen 2 und 8 für Luftdurchgang freigemacht bzw. verschlossen werden können.
Der Wandungsteil 1 ist so geformt, dass bei der Bewegung des Schiebers 4 in die Schliessstellung dieser in eine Tasche im Wandungsteil hineingedrückt wird, so dass ein vollkommen dichter Verschluss sichergestellt wird.
Am Wandungsteil werden zweckmässig Öffnungen 7 zum Hindurchführen von Befestigungsnägeln vorgesehen.