AT237015B - Vorrichtung zum Einbringen von Spanngliedern in die Schalung - Google Patents
Vorrichtung zum Einbringen von Spanngliedern in die SchalungInfo
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- AT237015B AT237015B AT632762A AT632762A AT237015B AT 237015 B AT237015 B AT 237015B AT 632762 A AT632762 A AT 632762A AT 632762 A AT632762 A AT 632762A AT 237015 B AT237015 B AT 237015B
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Einbringen von Spanngliedern in die Schalung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einbringen von Spanngliedern, insbesondere für Spann- betonbrücken od. dgl. in die Schalung und hat sich die Aufgabe gestellt, vor allem grosse Spannglieder in einer wirtschaftlichen Weise verlegen zu können. Bekanntlich haben Spannglieder mit einer Spannkraft von 100 t und mehr ein Gewicht von etwa 10 kg je laufenden Meter und mehr. Solche Spannglieder werden vorwiegend bei Bauwerken mit grösseren Spann- weiten, insbesondere Spannbetonbrücken, verwendet. Hiebei sind Spannweiten von 40 bis über 100 m kei- neswegs aussergewöhnlich, und zum Einbringen der notwendigen Spannglieder wird normalerweise auf alle 3-4 m Spanngliedlänge ein Mann zum Tragen des betreffenden Spannglieds benötigt. Berücksichtigt man, dass diese Trageleute laufend zur Verlegung stehen mussen, so ergibt sich, dass das Einbringen der Spannglieder in die Schalung das Herstellen der Bewehrung zeitlich und kostenmässig erheblich belastet. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, durch die menschliche Arbeitskraft weitgehend gespart und darüber hinaus ermöglicht wird, in an sich bekannter Weise die Spannglieder auf der Schalung z. B. des Brückenbauwerks unmittelbar herzustellen. Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, dass die Vorrichtung ein unter den entlang der Schalung abgelegten Spanngliedern geführtes Gestell aufweist, das an seiner Oberseite mit mindestens zwei Paar sich mit Abstand gegenüberliegenden Rollen versehen ist, die das Spannglied zwischen sich aufnehmen. Der Gebrauch einer solchen Vorrichtung erfolgt derart, dass die Spannglieder durch die Rollenpaare des längs der Schalung, z. B. der Fahrbahnplatte, bewegten Gestelles geführt, dabei angehoben und mit ihrem aus der Vorrichtung auslaufenden Ende auf ihren endgültigen Platz abgesenkt und so z. B. im Längsträger verlegt werden. Auf diese Weise wird die Verlegearbeit wesentlich beschleunigt und der Bedarf an Arbeitskräften erheblich vermindert. Um darüber hinaus den letztbeschriebenen Arbeitsvorgang noch weiter zu erleichtern, ist es ferner vorteilhaft, wenn das in der Bewegungsrichtung des Gestells hinten gelegene Rollenpaar gegenüber dem vorderen Rollenpaar nach der Einbringungsseite nach aussen versetzt angeordnet ist, so dass die Spannglieder selbsttätig zu ihrem Verlegeort hingeleitet werden, was notfalls sonst vom Bedienungspersonal der Vorrichtung vorgenommen werden müsste. Um den zu verlegenden Spanngliedern auch etwa in der Mitte des Gestells eine Unterstützung zu geben, ist es fernerhin von Vorteil, wenn dort ein weiteres Paar Rollen vorgesehen ist, die vorzugsweise höher als die beiden andern Rollenpaare angeordnet sind, um jegliche Knickung des Spanngliedes mit Sicherheit auszuschliessen. Um zu vermeiden, dass während der Verlegearbeit bei unsachgemässer oder auch nur nachlässiger Bedienung der Verlegevorrichtung die die einzelnen Spanndrähte umgebende Hülse des zu verlegenden Spannglieds beschädigt werden kann, wird eine besonders vorteilhafte Ausführungsform vorgeschlagen, beider erfindungsgemäss die Rollen an ihrem Umfang zumindest in ihren mit dem Spannglied in Berührung kommenden Bereichen mit Gummi oder einem sonstigen nachgiebigen Werkstoff versehen sind. <Desc/Clms Page number 2> Durch die Verwendung derartiger Rollen hat sich eine Beschädigung der Hülse von Spanngliedern im praktischen Gebrauch einer solchen Vorrichtung als ausgeschlossen erwiesen. Hiebei bestehen die Rollen zweckmässig aus mit Luftreifen versehenen Felgen. Die Nachgiebigkeit dieser Luftreifen lässt sich durch entsprechende Wahl des Luftdrucks in weiten Grenzen einstellen. Um die Verlegearbeit noch mehr zu erleichtern, ist es bei der zuletzt beschriebenen Ausführungs- form ferner von Vorteil, wenn die Drehebenen beider Rollen eines jeden Paares angenähert parallel zur Oberseite des Gestells liegen, vorzugsweise aber zum jeweiligen Ende des Gestells hin nach unten schwach geneigt sind und zusammenfallen, so dass die Spannglieder praktisch selbsttätig zu ihrem Verlegeort hin- geleitet werden. Um den zu verlegenden Spanngliedern hiebei eine noch bessere Abstützung zu geben, ist es ferner vorteilhaft, wenn in einer zwischen den beiden sich mit Abstand gegenüberliegenden Rollen angeordne- ten, zu deren Drehebene senkrechten Ebene eine weitere, an ihrem Umfang zumindest im Berührungs- bereich mit Gummi oder einem sonstigen nachgiebigen Werkstoff versehene Rolle gelagert ist, die das von den beiden andern Rollen seitlich geführte Spannglied von unten abstützt. Bei einer solchen Anord- nung sind Verklemmungen oder gar Knickungen des Spannglieds innerhalb der Rollenpaare völlig ausge- schlossen. Die Bewegung der hier vorgeschlagenen Vorrichtung erfolgt vorzugsweise mit einem Kran, an dem das Gestell aufgehängt ist, wobei bei der gesamten Verlegearbeit nach bisher gemachten Erfahrungen höchstens vier bis fünf Mann für das gesamte Spannglied benötigt werden. Ein solches an einem Kran auf- hängbares Gestell besteht zweckmässig aus einem die Rollenpaare und gegebenenfalls zusätzlichen Stütz- rollen tragenden, zweckmässig mit Füssen versehenen Stahlrahmen, der mindestens eine öse zur Aufnah- me eines Kranhakens aufweist. In der Zeichnung ist eine Vorrichtung der erfindungsgemässen Art in zwei beispielsweise gewählten Ausführungsformenschematisch veranschaulicht. Fig. 1 zeigt hiebei eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht einer ersten Ausführungsform. Fig. 3 stellt eine Seitenansicht, Fig. 4 eine Draufsicht und Fig. 5 eine Seitenansicht in Längsrichtung einer zweiten Ausführungsform dar. m den beiden Fig. l und 2 ist mit A die Oberkante der Schalung einer Fahrbahnplatte, mit B die Oberkante der Schalung des Längsträgers und mit LT der Längsträger selbst bezeichnet. Der in der rechten Hälfte der Fig. l dargestellte Pfeil R lässt die Bewegungsrichtung der Verlegevorrichtung erkennen. X-X bildet die Achse des Verlegegeräts und die Achse des Spannglieds vor dem Verlegen. Die verlegevorrichtung ist im wesentlichen durch ein Gestell 1 gebildet, das aus einem Stahlrahmen 4 besteht, der paarweise jeweils axial zueinander winklig angeordnete Rollen 2 trägt, die paarweise dem zu verlegenden Spannglied 3 in der Gestellbewegungsrichtung R eine Auflage geben. Hiebei nehmen im einzelnen die Rollen 2 das in der Achse X-X der Vorrichtung liegende Spannglied von der Stelle dessen Zusammenbaus auf. Während des Transports der Verlegevorrichtung in der Richtung R gelangt das Spannglied zu dem zum Längsträger LT hin versetzten Rollenpaar 2', das das Spannglied zum Längsträger LT hinleitet und in die- sem verlegen lässt. Das lediglich in Fig. 1 dargestellte mittlere Rollenpaar 2" stützt hiebei das Spannglied 3 auch in der Mitte des Verlegegeräts ab. Der Stahlrahmen 4 wird von einem ihn untergreifenden, auf dessen einer Seite nach oben ragenden Haltebügel 5 gehalten, in dessen höchsten mittleren Bereich ein Querhaupt 6 befestigt ist, das eine Öse 7 fürden Kranhaken 8 trägt, und an seinem freien Ende durch Halteseile 9 mit der andern Seite des Stahlrahmens 4 verbunden ist. Die in den Fig. 3-5 dargestellte Verlegevorrichtung ist im wesentlichen durch ein Gestell 1 gebildet, das aus einem Stahlrahmen 4 besteht, der sich mit vier Füssen 11 auf dem Erdboden abstützt. In den beiderseitigen Endbereichen des Stahlrahmen 4 sind oberhalb desselben jeweils zwei Luftreifenrollen 2 angeordnet, deren zusammenfallende Drehebene zum jeweiligen Ende des Gestells hin nach unten schwach geneigt liegen. Zwischen den beiden Rollen 2 ist in einer dazu senkrechten Drehebene eine weitere Luftreifenrolle 10 vorgesehen, die umfänglich das von den beiden Rollen 2 seitlich geführte Spannglied von unten abstützt. Schliesslich sind auf dem Stahlrahmen 4 vier Ösen 7 zur Aufnahme von Kranhaken befestigt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Einbringen von Spanngliedern, insbesondere für Spannbetonbrücken od. dgl., in die Schalung, gekennzeichnet durch ein unter den entlang der Schalung abgelegten Spanngliedern (3) <Desc/Clms Page number 3> geführtes Gestell (1), das an seiner Oberseite mit mindestens zwei Paar sich mit Abstand gegenüberlie- genden Rollen (2) versehen ist, die das Spannglied (3) zwischen sich aufnehmen.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das in der Bewegungsrichtung (R) des Gestells (1) hinten gelegene Rollenpaar (2') gegenüber dem vorderen Rollenpaar (2) nach der Einbring- seite nach aussen versetzt angeordnet ist.3. Vorrichtung nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (1) etwa in der Mitte ein weiteres Paar Rollen (2") aufweist, die vorzugsweise höher als die beiden andern Rollenpaare (2, 2') angeordnet sind.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (2, 2', 2") jeweils paarweise mit ihren Drehachsen in einem nach oben offenen Winkel zueinander angeordnet sind.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (2) an ihrem Umfang zumindest in ihren mit dem Spannglied in Berührung kommenden Bereichen mit Gummi oder einem sonstigen nachgiebigen Werkstoff versehen sind.6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (2) aus mit Luftreifen versehenen Felgen bestehen.7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehebene beider Rollen (2) eines jeden Paares angenähert parallel zur Oberseite des Gestells (l) liegen, vorzugsweise aber zum jeweiligen Ende des Gestells (1) hin nach unten schwach geneigt sind und zusammenfallen.8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in einer zwischen den beiden sich mit Abstand gegenüberliegenden Rollen (2) angeordneten, zu deren Drehebene senkrechten Ebene eine weitere, an ihrem Umfang zumindest im Berührungsbereich mit Gummi oder einem sonstigen nachgiebigen Werkstoff versehene Rolle (10) gelagert ist, die das von den beiden andern Rollen (2) seitlich ge- führte Spannglied von unten abstützt.9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (1) Einrichtungen zum Anhängen an einem Kran aufweist.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (1) aus einem die Rollenpaare (2) und gegebenenfalls zusätzlichen Stützrollen (10) tragenden, zweckmässig mit Füssen (11) versehenen Stahlrahmen (4) besteht, der mindestens eine Öse (7) zur Aufnahme eines Kranhakens (8) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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