AT236694B - Mittel zur Hemmung des Pflanzenwachstums - Google Patents

Mittel zur Hemmung des Pflanzenwachstums

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Geigy Ag J R
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  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mittel zur Hemmung des Pflanzenwachstums 
Die Erfindung bezieht sich auf neue Mittel mit phytobiologischer Wirksamkeit, verwendbar zur Hemmung des Pflanzenwachstums, insbesondere zur Unkrautbekämpfung. 



   Es wurde gefunden, dass Triazinderivate der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 worin Hal Chlor oder Brom bedeutet und X, Rl und   1\   die oben angegebene Bedeutung haben, mit einem Mol eines Amins der allgemeinen Formel III : 
 EMI1.4 
 worin   Rg   und R4 die oben angegebene Bedeutung haben, oder ein Triazinderivat der allgemeinen Formel IV : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 mit einem Mol eines Amins der allgemeinen Formel V : 
 EMI2.2 
 in Gegenwart eines säurebindenden Mittels umsetzt. 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 worin   R, R , R,   und R4 die oben angegebene Bedeutung haben, mit reaktionsfähigen Estern des Methanols, insbesondere Halogeniden, Schwefelsäureestern, Alkalisalzen saurer Schwefelsäureester oder Arylsulfonsäureestern umsetzt. 



   Verbindungen der am Anfang definierten allgemeinen Formel I eignen sich vorzüglich als Wirkstoffe für   Unkrautbekämpfungsmittel   sowohl zur selektiven Unterdrückung und Ausrottung von Unkräutern unter Kulturpflanzen als auch zur totalen Abtötung und Verhinderung unerwünschten Pflanzenwuchses. Unter Unkräutern werden hiebei auch unerwünschte, z. B. vorher angebaute, Kulturpflanzen verstanden. Die oben definierten Verbindungen eignen sich weiterhin auch als Wirkstoffe zur Ausübung anderer hemmender Beeinflussungen des Pflanzenwachstums, insbesondere Entblätterung, z. B. von Baumwollpflanzen, Reifebeschleunigung durch vorzeitiges Austrocknen, z. B. von Kartoffelpflanzen, ferner auch Verminderung des   Fruchtansatzes,   Verlängerung der Ernteperiode und der Lagerfähigkeit. 



   Als Wirkstoffe der allgemeinen Formel I können z. B. die folgenden Verbindungen verwendet werden : 
 EMI2.7 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 den Wirkungsspektrums erwünscht sein. Die Kombination mit Düngemitteln bedeutet gegebenenfalls eine Arbeitsersparnis und kann die Widerstandsfähigkeit der zu schonenden Kulturpflanzen steigern. 



   Die pro Hektar benötigten Wirkstoffmengen bewegen sich bei der selektiven Unkrautbekämpfung je nach der Empfindlichkeit der Unkräuter, der Widerstandsfähigkeit der Kulturpflanzen, dem Anwendungszeitpunkt, den klimatischen Bedingungen und Bodenverhältnissen zwischen zirka 0, 25 und 10 kg/ha, während für die vollständige Verhinderung von Pflanzenwuchs im allgemeinen zirka 15-20 kg/ha anzuwenden sind. In besonderen Fällen können die obigen Aufwandmengen auch überschritten werden. 



   Im folgenden werden Beispiele für typische Applikationsformen angegeben. 



   Beispiel 1 : 10 Teile Wirkstoff, z. B. 2-Chlor-4-äthylamino-6-   (y-methoxy-propylamino)-s-tri-   
 EMI4.1 
 oder einer ändern geeigneten Mühle zu grösster Feinheit vermahlen. Das erhaltene Gemisch dient als   Stäubemittel.   



   Beispiel 2 : 20 Teile Wirkstoff,   z. B. 2-Chlor-4-isopropylamino-6- (y-methoxy-propylamino) -s-     - triazin oder 2-Methoxy-4-äthylamino-6- (y-methoxy-propylamino)-s-triazin,   werden in einer Mischung von 48 Teilen Diacetonalkohol, 16 Teilen Xylol und 16 Teilen eines wasserfreien, hochmolekularen Kondensationsproduktes von Äthylenoxyd mit höheren Fettsäuren   gelöst.   Dieses Konzentrat kann mit Wasser zu Emulsionen von Jeder gewünschten Konzentration verdünnt werden. 
 EMI4.2 
 Schutzkolloids, z. B. Sulfitablauge, und 14-44 Teilen eines inerten, festen Trägermaterials, wie z. B. Kaolin, Bentonit, Kreide oder Kieselgur gemischt und hierauf in einer geeigneten Mühle fein vermahlen. Das erhaltene netzbare Pulver kann mit Wasser angerührt werden und ergibt sehr beständige Suspensionen. 



   Beispiel 4 : 10 Teile Wirkstoff,   z. B. 2-Chlor-4-isopropylamino-6- (ss-methoxy-äthylamino)-s-   
 EMI4.3 
 sigkeit, wie z. B. Kohlenteeröl, Dieselöl oder Spindelöl, welcher 10-30 Teile Xylol beigefügt sind, gelöst. Es kann als Sprühmittel verwendet werden. 



   Beispiel 5 : 5-10 Teile Wirkstoff,   z. B. 2-Chlor-4-isopropylamino-6- (y-methoxy-propylamino)-     -s-trazin, 2-Methoxy-4-äthylamino-6-(&gamma;-methoxy-propylamino)-s-triazin   oder 2-Methoxy-4, 6-bis-   - (y-methoxy-propylamino)-s-triazin,   werden mit 95 Teilen Calciumcarbonat (= gemahlener Kalkstein) gemischt und gemahlen. Das Produkt kann als Streumittel verwendet werden. 



   Beispiel 6 : 95 Teile eines gekörnten Trägermaterials,   z. B.   Sand oder kohlensaurer Kalk, werden mit 1-5 Teilen Wasser, Isopropanol oder Polyäthylenglykol befeuchtet und hierauf mit 5 Teilen Wirkstoff, z. B. einem der in Beispiel 5 genannten, vermischt. 



   Der obigen oder einer wirkstoffreicheren Mischung, z. B. aus 10 Teilen Wirkstoff und 90 Teilen Calciumcarbonat, kann auch eine mehrfache Menge, z. B. 100-900 Teile eines gegebenenfalls wasserlöslichen Kunstdüngermittels, wie z. B. Ammoniumsulfat oder Harnstoff, beigemischt werden. Die erhaltenen Granulate können als Streumittel gebraucht werden,
Beispiel 7 : 50 Teile Wirkstoff, z. B. 2-Chlor-4-isopropylamino-6-(ss-methoxy-äthylamino)-s-   -triazin, 2-Methoxy-4-isopropylamino-6-(&gamma;-methoxy-propylamino)-s-triazin   oder   2-Methoxy-4, 6-bis-     - (ss-äthoxy-äthylamino)-s-triazin,   werden in 45 Teile Xylol eingebracht und 5 Teile eines Gemisches von Polyäthylenkondensationsprodukten und Sulfitablauge beigefügt.

   Man erhält ein Konzentrat zur Bereitung von Emulsionen. das in Wasser in beliebigem Verhältnis emulgiert werden kann. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Mittel zur Hemmung des Pflanzenwachstums, insbesondere Unkrautbekämpfungsmittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Verbindungen der allgemeinen Formel I : <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 worin X Brom oder den CHg-O-oder CH -S-Rest, R einen Alkylrest mit höchstens 8 Kohlenstoffatomen, einen Alkenylrest mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen oder einen Alkoxyalkylrest mit insgesamt höchstens 8 Kohlenstoffatomen, R und Rg Wasserstoff oder Alkylreste mit höchstens 8 Kohlenstoffatomen oder Alkenylreste mit höchstens 4 Kohlenstoffatomen und R4 einen Alkoxyalkylrest mit insgesamt höchstens 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, in fein verteilter Form, gegebenenfalls in Kombination mit geeigneten Trägerstoffen und Verteilungsmitteln.
    2. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Verbindungen der im Anspruch 1 erwähnten allgemeinen Formel I, worin X eine CH,-O-oder CH"-S-Gruppe. R, einen Alkylrest mit höchstens 6 C-Atomen oder eine Alkoxyalkylgruppe mit höchstens 6 C-Atomen im Alkoxyrest und 2-6 C-Atomen in der Alkylenbrücke, R und Rg Wasserstoff oder Alkylreste mit höchstens je 6 C-Atomen, und R4 einen Alkoxyalkylrest entsprechend der Definition für Ri bedeuten, in fein verteilter Form, gegebenenfalls in Kombination mit geeigneten Trägerstoffen und Verteilungsmitteln (Priorität der Anmeldung Nr. 65811 in der Schweiz vom 5. November 1958).
    3. Mittel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Verbindungen der im Anspruch 1 erwähnten allgemeinen Formel I, worin X Brom, R einen Alkoxyalkylrest mit höchstens 8 Kohlenstoffatomen im Alkoxyrest und 2-8 C-Atomen in der Alkylenbrücke, R und Rg Wasserstoff oder einen Alkylrest mit höchstens 8 C-Atomen, und Rl einen Alkylrest mit höchstens 8 C-Atomen bedeuten, in fein verteilter Form, gegebenenfalls in Kombination mit geeigneten Trägerstoffen und Verteilungsmitteln.
AT391460A 1958-11-05 1959-11-04 Mittel zur Hemmung des Pflanzenwachstums AT236694B (de)

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