AT236538B - Mit Selbsthaltung ausgestatteter, auf veränderbare Schaltintervalle einstellbarer Programmschalter - Google Patents

Mit Selbsthaltung ausgestatteter, auf veränderbare Schaltintervalle einstellbarer Programmschalter

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AT236538B
AT236538B AT22162A AT22162A AT236538B AT 236538 B AT236538 B AT 236538B AT 22162 A AT22162 A AT 22162A AT 22162 A AT22162 A AT 22162A AT 236538 B AT236538 B AT 236538B
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Schleicher Gmbh & Co Kommandit
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit Selbsthaltung ausgestatteter, auf veränderbare Schaltintervalle einstellbarer Programmschalter 
Die Erfindung bezieht sich auf einen mit Selbsthaltung ausgestatteten, auf veränderbare Schaltinter- valle einstellbaren Programmschalter,   u. zw.   insbesondere auf einen solchen Schalter, bei dem eine Um- schaltung über zwei zeitlich nacheinander betätigte Kontakte erfolgen muss. 



   Derartige Programmschalter werden in der heutigen Steuerungstechnik vielfach benötigt ; bei- spielsweise sind sie insbesondere bei Steuervorrichtungen für selbsttätige Stern-Dreieckumschalter erforderlich, die nach einem bestimmten Zeitabschnitt die Umschaltung von Stern auf Dreieck vor- nehmen. Zwischen der Ausschaltung des Sterns und der Einschaltung des Dreiecks muss eine zwangsweise Pause eintreten um zu verhindern, dass die Netzspannung auf die vom Motor induzierte Spannung geschaltet wird, was zwangsläufig zu einem hohen Kontaktverschleiss oder sogar zu einem Verschweissen des Schützkontaktes führen kann. Während dieser durch die Kontakteinrichtung zwangsweise gegebenen Pause kann die vom Motor induzierte Spannung abklingen, so dass an den Kontakten nur die entsprechend geschaltete Netzspannung auftritt.

   Diese Forderung nach einer Schaltpause zwischen Stern und Dreieck ist insbesondere bei   derheutigenSteuerungstechnik erforderlich,   da dieBetätigungsgeschwindigkeit der Kontakte zufolge der hohen   stündlichenSchaltzahl   stark gesteigert worden ist ; so können die Umschaltzeiten von Stern auf Dreieck mit den heute verwendeten Schützen zirka 10 msec betragen, während die Induktionsspannung mittlerer Motoren erst nach 40 msee abgeklungen ist. Aus diesem Grund ist die zwangsweise Aufrechterhaltung einer Pause bei der Umschaltung von Stern auf Dreieck erforderlich. 



   Es ist bereits ein Programmschalter bekannt geworden, der aus einer Nockenscheibe, die einen Einschnitt für die Ruhestellung und einen auf unterschiedliche Winkelstellungen einstellbaren, über die Lauffläche vorragenden Schaltnocken tragenden Stellhebel besitzt, und aus einem mit der Oberfläche der Nockenscheibe in Eingriff stehenden Steuerorgan zur Betätigung der Schaltkontakte besteht. Bei diesem bekannten Programmschalter ist jedem Kontakt eine Nockenscheibe zugeordnet. 



   Die Nockenscheiben sind auf einer gemeinsamen Welle befestigt und werden von einem gemeinsamen Antriebsmotor in Umlauf gesetzt. Diese bekannten Kontaktgeber besitzen zufolge der erforderlichen Zahl von Nockenscheiben nicht   unbeträchtliche Abmessungen.   Für einen mit Selbsthaltung ausgestatteten derartigen Programmschalter sind beispielsweise zwei Nockenscheiben für die Steuerung des Haltestromkreises und zwei weitere Nockenscheiben für die Betätigung des zu steuernden Stromkreises erforderlich. Soll der Zeitpunkt der Schaltung des gesteuerten Stromkreises veränderbar sein, so ist es erforderlich, die Nockenscheiben gegeneinander zu drehen, bis die erforderliche Winkelstellung der verschiedenen Nocken erreicht ist. 



   Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu vermeiden und einen in seiner Funktion zuverlässigen Programmschalter zu schaffen, der bei einfacher und wirtschaftlicher Konstruktion den ge-   ringstmöglichenEinbauraum   erfordert   und eine leichte Veränderung desSchaltzeitpunktes ermöglicht.

   Dies   wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass dass Steuerorgan als Schubstange ausgebildet ist, die mit mehreren, vorzugsweise zwei, quer gerichtetenDurchbrechungen versehen ist, die in der Hubrichtung unterschiedliche Längen besitzen, dass in jeder Ausnehmung zwei quer gerichtete, mit entgegengesetzt liegendenKontakten ausgestattete Kontaktfedem angeordnet sind, die durch eine zwischen ihnen liegende 

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 Druckfeder in Richtung auf den oberen und unteren Boden der Ausnehmung gedrückt werden, und von denen die oberen Kontaktfedern jeder Ausnehmung als Arbeitskontakte und die unteren Kontaktfedern jeder Ausnehmung   als Ruhekontakte   ausgebildet sind, und dass der Abstand der Gegenkontakte des einen Arbeitkontaktes unterschiedlich ist gegenüber dem Abstand der Gegenkontakte des andern Arbeitskontaktes. 



   Erfindungsgemäss sind die Durchbrechungen der Schubstange in ihrer Länge derart bemessen, dass in der Ruhestellung des Schalters die Ruhekontakte mit der Hubrichtung entgegengesetzt gerichtetenKontakten auf ihren zugeordneten Gegenkontakten aufliegen. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass der in der oberen Ausnehmung angeordnete Arbeitskontakt als Haltekontakt für den über den zugeordneten Ruhekontakt geschlossenen Stromkreis dient derart, dass der Abstand zwischen dem Ruhekontakt und dem Boden der Durchbrechung wenigstens gleich dem Abstand des Arbeitskontaktes von seinen Gegenkontakten ist. 



   Weiter ist die Erfindung noch dadurch gekennzeichnet, dass in der unteren Ausnehmung der Abstand zwischen dem Ruhekontakt und dem Boden der Durchbrechung grösser ist als der Anlaufhub der Schubstange und kleiner ist als die Summe aus dem Anlaufhub und dem Abstand des zugeordneten Arbeitskontaktes von seinen Gegenkontakten. 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 um zu erreichen, dass die Umschaltung der Kontakte 18 und 19 unter Aufrechterhaltung des Haltestromkreises erfolgt. Der Abstand zwischen   der Kontaktbrücke   12 und dem Boden 26 der Durchbrechung 21 ist grösser als der Anlaufhub der Schubstange 9 aus dem Einschnitt 5 auf die kreisförmige Lauffläche der Nockenscheibe 4, 
 EMI3.1 
 bemessung der Durchbrechung 21 und zum andern von der Steigung der Auflauffläche 7.

   Bei einer steilen Stellung dieser Auflauffläche 7 erfolgt ein schnellerer Hub der Schubstange 9, wodurch sich eine kleinere Schaltpause ergibt, während bei einer geringen Steigung der Auflauffläche 7 ein langsamerer Hub der Schubstange 9 erfolgt und damit eine grössere Schaltpause erhalten wird. 



   DieFunktion des erfindungsgemässenProgrammschalters wird anschliessend an Hand der Fig. 2 erläutert, die eine Abwicklung des Schaltprogramms mit den Stellungen a, b, c, d darstellt, wobei die Stellungen a und d als Ruhestellungen einander identisch sind. Beim Einschalten des Programmschalters wird Strom auf den Kontakt 18a gegeben, wodurch über die Kontaktbrücke 14 der Motor 1 eingeschaltet wird 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> 5. Programmschalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange durch eine Druckfeder in Eingriff mit der Nockenscheibe gehalten wird.
AT22162A 1961-12-18 1962-01-12 Mit Selbsthaltung ausgestatteter, auf veränderbare Schaltintervalle einstellbarer Programmschalter AT236538B (de)

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