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Verfahren zur Herstellung von gemischten Metallacylaten
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mindestens ein Kationwährend übliche Seifen der gleichen Metalle mit höheren Anteilen der organischen Säuren formbare Feststoffe mit einer begrenzten Löslichkeit in den genannten Lösungsmitteln ergeben.
Weiters ist es beispielsweise möglich, 1 : 1 : 1 Blei-Aluminium-Monokarbonsäure-oder Zink-Aluminium-Monokarbonsäureverbindungen mit 0 - 200 ; 0 Verdünnungsmittel als ölige Flüssigkeiten herzustellen. Verbindungen dieser Art kann die folgende Strukturformel zugeschrieben werden
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in welcher X das Radikal einer organischen Säure und D ein zweiwertiges Metall bedeuten.
In vielen Fällen besitzen die Endstoffe hervorragende Netzmitteleigenschaften und sind als Zusätze zu Anstrichmitteln, Schmiermitteln, Elastomeren und plastischen Kunststoffen nützlich.
Bei der Herstellung können flüchtige oder nicht flüchtige Ester entstehen, die durch Destillation bei normalem Druck entfernt oder als Verdünnungsmittel in den Endstoffen belassen werden können, je nach dem Verwendungszweck, für welchen die Endstoffe vorgesehen sind. Es kann sowohl ohne zusätzliches Lösungsmittel als auch unter Zugabe eines Anteiles eines flüchtigen oder nicht flüchtigen Lösungsmittels zur Unterstützung des Verfahrens gearbeitet werden.
DieEndstoffe können im Wege der Erfindung aus einem Aluminiumalkoxyd oder-aryloxyd hergestellt werden oder es kann das Aluminiumalkoxyd oder-aryloxyd zunächst unter Bildung einer Polyoxyalumi- niumverbindung vorerst kondensiert werden, wie dies beispielsweise in den brit. Patentschriften Nr. 825, 878, 806, 113 und 869,171 beschrieben ist.
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durch gemeinsames Erhitzen der Verbindungen mit oder ohne Wasser und, falls erforderlich, Abdestillieren allen frei gewordenen Alkohols oder flüchtigen Esters durchgeführt werden. Die Reaktion kann zur Bildung flüchtigen oder nicht flüchtigen Esters führen.
Beispielsweise wird nicht flüchtiger Ester bei Reaktionstemperaturen bis etwa 2400C gebildet, wenn ein Aluminiumalkoxyd oder ein teilweise kondensiertes Aluminiumalkoxyd mit einer neutralen, basischen oder sauren Seife eines zweiwertigen Metalls und einer Monokarbonsäure mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen, beispielsweise Tallölfettsäuren, zur Reaktion gebracht wird. Flüchtige Ester werden gebildet, wenn ein Aluminiumalkoxyd oder ein teilweise kondensiertes Aluminiumalkoxyd mit dem Salz eines zweiwertigen Metalles zur Reaktion gebracht wird, das beispielsweise 1 Mol Essig- oder Propionsäure und 1 Mol einer höheren Monokarbonsäure, beispielsweise Naphthen- oder Tallölsäure enthält.
Die Acyloxyde der zweiwertigen Kationen können aus entsprechenden Oxyden, Hydroxyden oder Karbonaten der Metalle oder Radikale mit Carbonsäuren erhalten werden. Sie werden sodann mit Aluminium-oder Boralkoxyden zur Reaktion gebracht. Bis zu 1, 1 Mol Wasser kann pro Aluminiumatom entweder in freier Form oder als Reaktionswasser, das während der vorgängigen Herstellung der neutralen, basischen oder sauren Seifen zweiwertiger Metallen in situ gebildet wird, eingeführt werden, um die Kondensation des Aluminiumalkoxydes zu bewirken.
Gewisse zweiwertige Metalloxyde, insbesondere PbO, können direkt mit Polyoxyaluminiumacylaten zur Reaktion gebracht werden. Bei diesen Reaktionen kann eine geringe Menge, beispielsweise 1 - 2go, Glykol oder Diglykolhalbäther als Katalysator verwendet werden.
Zur Verbesserung der Lagerfähigkeit öliger Flüssigkeiten, die durch Kondensationsreaktionen unter Ausscheidung von Alkohol, erhalten wurden, ist es vorzuziehen, letzte Spuren des Alkohols im Vakuum zu entfernen.
Es ist auch möglich, sekundäre Reaktionsprodukte herzustellen, indem primäre Kondensationsprodukte mit zusätzlichen Mengen saurer Stoffe, zu denen zweibasische Säureanhydride und Säuren gehören, zur Reaktion gebracht werden.
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Bei Durchführung dieser sekundären Reaktion ist es häufig viel leichter, die Radikale zweibasischer Säuren, zu denen Phthalsäure, Sebacinsäure und dimere Fettsäuren zu rechnen sind, in Metallseifen einzuführen, als dies im Hinblick auf die Viskositätsverhältnisse beim Versuch eines direkten Einbaues der gleichen zweibasischen Säuren möglich wäre. Diese sekundäre Reaktion gestattet die Herstellung harter und fester Gele, wobei, falls nötig, geeignete Mühlen angewendet werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachstehend an Hand von Beispielen illustriert.
Beispiel 1: 162, 8 g Zinkoxyd (2 Mol) werden zu 1160 g (4 Mol) Tallölfettsäure hinzugefügt.
Unter mechanischem Rühren liess man die Mischung 20 min lang ohne Erwärmung reagieren und steigerte dann die Temperatur unter Rückfluss auf 1000C.
204 g Aluminium-tri-isopropylat wurde geschmolzen und auf 1300C erhitzt, bis es klar floss und sodann langsam zu dem vorerwähnten Zinktallat, das auf 80 - 850C unter Rückflusskühlung erhitzt war, zugesetzt. Der Rückfluss wurde durch 20 min hindurch aufrecht erhalten und dann auf Destillation umgeschaltet. Nach dem Erwärmen auf 1780C wurde ein Destillat von 199, 5 ml Isopropylalkohol erhalten.
Das Produkt wurde auf 1380C gekühlt und es wurden weitere 204 g flüssiges Aluminium-tri-isopropylat zur Erhöhung der Viskosität des Endproduktes hinzugefügt. Das Produkt wurde auf 213 C 2 h lang erhitzt, wobei insgesamt ein Destillat von 367 ml Isopropylalkohol erhalten wurde.
Das Endprodukt wurde in einer Ausbeute von 1 866 g als bewegliche klare ölige braune Flüssigkeit erhalten.
Durch Analyse wurde die Zusammensetzung als Zn Al 03 Xs OR (X = Tallatrest, R = Isopropylatrest) mit einem Gehalts an Isopropyltallatester von 22, 30 festgestellt.
Beispiel 2: Es wurden 928 g destillierte Tallölfettsäuren mit 61 ml Isopropylalkohol gemischt, 130,2 g Zinkoxyd zugegeben und das Gemisch, ohne zu heizen, 30 min lang gerührt. Dann wurde so erwärmt, dass die Temperatur innerhalb von 1 1/2 h auf 850C anstieg und eine vollständig. klare Lösung
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cher Rückfluss bestand. Das Reaktionsgemisch wurde durch weitere 30 min unter Rückfluss erhitzt und sodann der Isopropylalkohol bei einer Temperatur von 1300C in einer Menge von 250 ml abdestilliert.
Die Erhitzung wurde unterbrochen und 108,8 g geschmolzenes und auf 1300C erwärmtes Aluminium- - tri-isopropylat unter Rückfluss zugefügt. Der Inhalt des Reaktionsgefässes wurde auf 700C gekühlt und innerhalb von 20 min unter Rückfluss ein Gemisch von 14,4 ml Wasser und 25,6 ml Isopropylalkohol hinzugefügt. Der Rückfluss wurde nunmehr 30 min aufrecht erhalten.
Das Reaktionsgemisch wurde bei 180 C destilliert, wobei, zuletzt unter Vakuum, weitere 180 ml Isopropylalkohol übergingen.
Es wurde ein Endprodukt von 1116 g in Form einer klaren öligen beweglichen Flüssigkeit erhalten.
Dieselbe entsprach recht genau einer Zusammensetzung gemäss Zn Al 03 X.
Die Analyse ergab, dass das Endprodukt von Ester frei war. Das Produkt wurde mit 0, 05% Kobalt in Form des Naphthenates versetzt und in dünner Schicht auf Glas- und Metallplatten aufgetragen. Über Nacht trocknete es zu einem klaren, glänzenden, dichten, harten Film auf.
Beispiel 3 : 446, 4 gLithargyrum (PbO) wurden in einer Flasche mit 553 g Ligroin, 2 g Tallölfettsäure und 5 g Isopropylalkohol aufgeschlemmt. Unter Rühren und Rückfluss wurden weitere 580 g (2 Mol) Tallölfettsäuren zugesetzt. Das Gemisch liess man zum Ausreagieren 30 min ohne Erwärmung abstehen.
Sodann wird die Temperatur auf 950C erhöht.
204 g Aluminium-tri-isopropylat wurdengeschmolzen und bis zum klaren Fliessen auf 1300C erhitzt, auf 900C abgekühlt und mit 60 g Isopropylalkohol gemischt. Dieses Gemisch wurde langsam der auf 850C gehaltenen Bleitallatlösung zugesetzt, wobei sich ein Reaktionsgemisch von niedriger Viskosität ergab. Das Produkt wurde 20 min lang unter Rückfluss gehalten, sodann auf Destillation umgeschaltet und während 2 1/2 h bis auf eine Endreaktionstemperatur von 1950C erwärmt. Dabei gingen 550 g Destillat mit einem Gehalt von 335 g Ligroin über.
Das erhaltene Produkt entsprach der Formel
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worin X den Tallatrest bedeutet.
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Beispiel 4 : In einem Gemisch von 200 g Ligroin, mit 1 g 6%igem Zinknaphthenat und 6 g Isobutylalkohol wurden 122 Zinkoxyd suspendiert. Hierauf wurden 125 ml Toluol und 50 ml Isobutylalkohol hinzugegeben und sodann 222 g Propionsäure ohne zu erwärmen hinzugefügt.
Die Temperatur wurde auf 1200C erhöht. Die einsetzende Destillation wurde während 11/2 h bis zu einer Temperatur von 1800C fortgesetzt, wobei 114 ml Lösungsmittel übergingen.
Es wurden 310 g geschmolzenes Aluminium-tri-isopropylat zugefügt, die Reaktion zunächst bei 185 bis 205 C 1 h lang und sodann bei 210 5 C durch weitere 2 h fortgesetzt, wobei 254 ml eines Destillates mit einem Refraktionsindex von 1393 (Isopropylpropionat R. I. = 13935) erhalten wurden. Zu diesem Zeitpunkt wurde einige CO2- und Propylenentwicklung festgestellt.
1/3 des erhaltenen Produktes wurde als pastöser, opaker, gelber Feststoff abgezogen.
Zum verbliebenen Teil des Produktes, der 1 Grammäquivalent Aluminium enthielt, wurden 290 g (1 Mol) destillierte Tallölfettsäuren hinzugefügt und die Reaktion unter Anheben der Temperatur von 100 auf 2200C fortgesetzt, während welcher Zeit 67 ml Destillat, vornehmlich Isopropylalkohol mit einem R.I. = 13790, übergingen.
550 g propionsaures Zink - Aluminiumtallat - isopropylat wurden als Ausbeute in Form einer trüben braunen öligen Flüssigkeit der Formel-
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erhalten.
Beispiel 5: Eine 70%ige Lösung von Polyoxoaluminiumtallat der Zusammensetzung
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in Ligroin wurde aus destillierten Tallölfettsäuren, Äquivalentgewicht 290, gemäss der brit Patentschrift Nr. 825,878 hergestellt.
Zu 476 g dieser öligen Lösung, die 1 Grammäquivalent Aluminium enthielt, wurden 223 g PbO zusammen mit 7 g Äthylenglykolmonoäthyläther unter Rühren zugegeben und das Reaktionsgemisch 3 h lang auf 140 C erhitzt.
Es war eine klare braune ölige Flüssigkeit mit 3, 85% Aluminium und 29,2% Blei entstanden, die das Reaktionsprodukt enthielt, dem die folgende metallorganische Aluminoxanstruktur zugeschrieben wird :
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Beispiel 6 : Polyoxoaluminiumtallat
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wurde gemäss der brit. Patentschrift Nr. 806,113 durch thermische Kondensation von 1 Mol Aluminium- - tri-isopropylat mit 2 Mol Tallölfettsäuren hergestellt. Es ergaben sich 580 g nach der Entfernung des bei der Reaktion frei gewordenen Isopropylalkohols durch Destillation. Das Produkt enthielt 50% Tallölsäure- isopropylester und hatte einen Aluminiumgehalt von 4,1%.
333 g dieses Produktes wurden eingewogen und 112 g PbO zugesetzt. Das Gemisch wurde unter Rühren auf 1800C erhitzt, wobei sich eine klare, braune, bewegliche, ölige Flüssigkeit in einer Ausbeute von 433 g bildete, die 24% Blei und 3, 15% Aluminium enthielt.
Die so gebildete Metallverbindung besitzt eine metallorganische Aluminoxanstruktur.
Beispiel 7 : 66, 6 g Polyoxoaluminiumtallat mit einem Gehalt von 50% Isopropyltallat, wie in Beispiel 6 beschrieben, wurden mit 2,25 g PbO und 7, 3 g Zinkoxyd gemischt. Das Gemisch wurde auf 180 5 C 3 h lang unter Rühren erhitzt, wobei eine weisse kolloidale ölige Flüssigkeit erhalten wurde.
Beim Abstehen trat eine geringfügige Sedimentation ein und es bildete sich eine geringe Oberschicht, bestehend aus einer öligen Flüssigkeit.
Beispiel 8: Es wurden 1020 g Aluminium-tri-isopropylat und 255 g Ligroin verschmolzen und 1/2 h lang auf 140 C erhitzt. Die Lösung wurde auf 800C gekühlt und unter Rühren und Rückfluss 300 g Eisessig langsam hinzugefügt.
Das Reaktionsgemisch wurde in einem Ölbad erhitzt und 4 h lang bei 1400C gehalten, während 351 ml Destillat gesammelt wurden, die aus Isopropylalkohol bestanden.
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Die Temperatur des Ölbades wurde sodann zum Abdestillieren des Isopropylacetats auf 180 C erhöht.
Sie wurde weiter 4 1/2 h lang auf 2200C gesteigert, wobei 594 ml Destillat übergingen. Als Produkt wurden 733 g Polyoxyaluminiumisopropylat erhalten.
Aus 2,5 Mol Zinkoxyd (203, 5 g) und 2,5 Mol destillierter Tallölfettsäure (725 g) und 150 g Eisessig wurde in Gegenwart von 10 ml Isopropylalkohol essigsaures Zinktallat hergestellt. Nach Erwärmen auf 1650C wurden 56 ml Destillat und 1028 g eines Feststoffes erhalten.
153 g des so gebildeten Polyoxyaluminiumisopropylats wurden mit 413 g essigsaurem Zinktallat zur Reaktion gebracht, wobei beim Erhitzen oberhalb 1400C Isopropylacetat abzudestillieren begann und das Reaktionsgemisch 2 1/2 h lang bei 200 - 2200C gehalten wurde. Es wurden 47 ml Destillat und 524,6 g einer trüben viskosen öligen Flüssigkeit erhalten.
Beispiel 9: 928 g destillierte Tallölfettsäuren wurden mit 61 ml Isopropylalkohol bei Raumtemperatur vermischt. Unter Rühren wurden 65, 1 g Zinkoxyd und 178,6 g PbO zugesetzt und das Rühren ohne Erhitzen während 20 min fortgesetzt. Sodann wurde erwärmt und die Temperatur innerhalb 1 h auf 800C gebracht und weitere 1 1/2 h auf 85 - 900C gehalten.
217,6 g Aluminium-tri-isopropylat wurden geschmolzen, auf 1300C erhitzt, langsam unter Rückfluss zugegeben und der Rückfluss weitere 20 min lang autrecht erhalten. Die Apparatur wurde sodann auf Destillation umgestellt und 247 ml Isopropylalkohol abdestilliert, während die Temperatur innerhalb 1 h von 90 auf 1250C anstieg. Das erhaltene Produkt wurde auf 900C gekühlt und unter Rückfluss innerhalb von 15 min weitere 108,8 g Aluminium-tri-isopropylat, das auf 130 C erhitzt war, zugegeben. Sodann wurden bei einer Temperatur von 800C unter Rückfluss noch 14,4 g Wasser und 25,6 ml Isopropylalkohol zugesetzt. Der Rückfluss wurde weitere 20 min lang aufrecht erhalten und sodann auf Destillation umgestellt.
Die Temperatur wurde von 80 auf 186 C innerhalb von 2 1/2 h erhöht und sodann 10 min lang Vakuum angelegt. Es wurde ein Gesamtdestillat von 427 ml erhalten. Die Ausbeute an Reaktionsprodukt in der Form einer klaren, schwachbraunen, öligen Flüssigkeit betrug 1 238, 1 g. Dies stimmte mit einer theoretischen Ausbeute von 1228 g für ein Produkt der FormeIPbZnAl0X überein. Eine Analyse zeigte, dass das Endprodukt praktisch frei von Ester war.
Beispiel 10 : Es wurde ein kondensiertes Bleialuminiumtallat gemäss Beispiel 9 hergestellt, wobei 357, 1 g PbO an Stelle des Oxydgemisches und eine Reaktionsendtemperatur von 1800C angewendet wurden.
Es wurden 425 ml Destillat und 1354, 9 g Endprodukt in Form einer braunen, klaren, öligen Flüssigkeit der Formel
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erhalten.
Beispiel 11 : 928g destillierte Tallölfettsäuren und 61 ml Isopropylalkohol wurden bei Raumtemperatur gemischt. 60 g Kalziumhydroxyd Ca (OH) : und 65, 1 g Zinkoxyd wurden unter Rühren zugesetzt und das Rühren ohne zu erwärmen durch 20 min fortgesetzt. Während 50 min wurde die Temperatur auf 90 C gesteigert und 2 h lang unter Rückfluss auf diesem Wert gehalten. Sodann wurde auf 750C abgekühlt und 326, 4 g Aluminium-tri-isopropylat, das auf 1300C erhitzt war, innerhalb von 40 min zugesetzt. Das Produkt wurde 40 min lang unter Rückfluss gehalten und dann auf Destillation umgeschaltet.
Die Temperatur wurde zunächst während 2 h von 84 auf 200 C und während weiterer 2 1/2 h auf 2300C gesteigert und eine weitere Stunde lang gehalten, wobei innerhalb der letzten 10 min Vakuum angelegt wurde.
Es wurden 397, 5 ml Destillat und 1093, 4 g eines verformbaren Feststoffes der Formel
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erhalten.
Eine tige Lösung in Ligroin wurde in einer Menge von 0, 05% Kobalt, bezogen auf den Feststoff, mit Kobaltnaphthenat versetzt. Diese Lösung wurde in dünner Schicht auf Glas- und Metallplatten aufgetragen. Sie trocknete über Nacht zu einem harten zähen glänzenden Film.
Beispiel 12 : Es wurden 192 g Kobalt- (II)-hydroxyd (2 Mol) unter Rühren in 400 g Ligroin aufgeschlemmt. Sodann wurden 732 g (3 Mol) Naphthensäure mit 490 g Ligroin gemischt und hinzugefügt.
Man liess die Reaktion unter Rühen und ohne zu erhitzen 30 min lang vor sich gehen. Sodann wurde die Temperatur auf 1080C gesteigert und 36 ml Wasser (2 Mol) abdestilliert.
Es wurde eine Lösung von 204 g Aluminium - tri - isopropylat in 200 g Ligroin bei einer Reaktionstempera-
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tur von 87 bis 890C unter Rückfluss zugegeben und der Rückfluss während 20 min aufrecht erhalten. Die Apparatur wurde auf Destillation umgestellt und die Reaktionstemperatur auf 1470C gesteigert. Es gingen 450 ml Destillat, enthaltend Isopropylalkohol und etwas Ligroin, über. Die verbliebene Lösung wurde mit einem Filterhilfsmittel durch ein Tuch filtriert. Es wurde eine Lösung niedriger Viskosität von blauer und Purpurfarbe erhalten, die einen Gehalt von 6, 20 Kobalt und 2,78 Mol an Metall gebundene Naphthensäure und 0,22 Mol als Isopropylester gebundene Naphthensäure aufwies.
Das Endprodukt, das als Trocknungsmittel für Ölfarben und als Anstrichmittel geeignet ist, entspricht der Formel
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Be is p ie 1 13 : 580 g 2 - Äthylcapronsäure wurden in eine Flasche eingewogen. Es wurden 162,8 g Zinkoxyd zugesetzt und die Temperatur wurde auf 860C gesteigert.
136 gAluminium-tri-isopropylat wurden bis zum klaren Schmelzen auf 1300C erhitzt und sodann unter Rückfluss mit dem 2. - äthyl-capronsauren Zink vereinigt. Es wurde ein beträchtliches Anwachsen der Viskosität festgestellt, so dass das Produkt nicht mehr gerührt werden konnte. Es wurden 313 g Ligroin zugesetzt, das Reaktionsgemisch gerührt und auf 1480C erwärmt. Nunmehr bildete sich ein Gel und es gingen 215 ml Destillat, in der Hauptsache Isopropylalkohol, über. Bei einer Reaktionstemperatur von 1500C. wurden weitere 68 g flüssigen vorerhitzten Aluminium-tri-isopropylats zugesetzt, sobald die Viskosität beträchtlich abgenommen hatte.
Das Produkt wurde auf 230 C erwärmt. Es wurde ein Gesamtdestillat von 700 ml als ein Gemisch von Isopropylalkohol und Ligroin und 900 g einer viskosen öligen Flüssigkeit der Formel
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erhalten.
Beispiel 14 : Polyoxyaluminiumisopropylat wurde in der nachfolgend beschriebenen Weise als eine 66 2/31oigne Lösung in einem handelsüblichen Ligroin hergestellt.
1 224 g Aluminium-tri-isopropylat wurden geschmolzen und auf 1400C erhitzt. Es wurden 306 g Ligroin zugesetzt und die Lösung auf 700C gekühlt. Ein Gemisch von 72 g Wasser und 128 ml Isopropylalkohol wurde unter Rühren und unter Rückfluss tropfenweise hinzugefügt und der Rückfluss durch weitere 45 min aufrecht erhalten. Das Produkt wurde sodann bei einer Temperatur von 1220C destilliert und auf 700C abgekühlt. Es wurde abermals ein Gemisch von 36 g Wasser mit 64 ml Isopropylalkohol zugesetzt.
Das Reaktionsgemisch wurde 1 h lang unter Rückfluss gehalten und sodann auf Destillation umgestellt.
Während 4 h wurde die Temperatur auf 950C gesteigert, wobei ein Destillat von 858 ml Isopropylalkohol erhalten wurde. Die Erwärmung wurde bis zu einer schliesslichen Reaktionstemperatur von 1800C fortgesetzt, die durch 30 min aufrecht erhalten wurde. Es wurde ein Gesamtdestillat von 1025 ml und ein Endprodukt in einer Ausbeute von 882 g erhalten.
Naphthensaures Zinkacetat wurde in der Weise hergestellt, dass zu 274 g (1 Mol) Naphthensäure in 3,5 ml Isopropylalkohol bei Raumtemperatur 81, 4 g (1 Mol) Zinkoxyd zugesetzt wurden. Die erhaltene Dispersion wurde auf 700C erwärmt und 60 g Eisessig (1 Mol) zugegeben. Die Viskosität des Reaktionsgemisches stieg an. Dasselbe wurde durchscheinend, während es innerhalb von 1 3/4 h auf 980C erwärmt wurde. Bei weiterer Steigerung der Temperatur begann bei 102 C innerhalb von 125 min Wasser abzudestillieren. Dieser Vorgang war nach 2 1/2 h bei 1600C beendet, wobei ein Destillat von 21,5 ml Wasser und Isopropylalkohol sowie ein Endprodukt in einer Ausbeute von 393 g erhalten wurde.
Das essigsaure Zinknaphthenat wurde auf 1200C gekühlt. Es wurden sodann 153 g der vorerwähnten 66 2/37eigen Lösung von Polyoxyaluminiumisopropylat zugegeben. Bei Steigerung der Temperatur auf 1500C begann Isopropylacetat abzudestillieren. Die Temperatur wurde innerhalb 2 1/2 h auf 2180C gesteigert und während weiterer 45 min im Intervall von 215 bis 2200C gehalten. Es wurde eine Ausbeute von 75 ml Isopropylacetat und 474,5 g naphthensaurem Zinkaluminoxan in Form einer dunkelrotbraunen öligen Flüssigkeit erhalten.
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15 :Leinölfettsäuren zugesetzt, so dass sich eine Gesamtmenge an Monokarbonsäure von 2 Mol ergab. Das Produkt hatte die Form einer klaren Flüssigkeit.
Es wurden 136 g bis zum klaren Schmelzen auf 1300C vorerhitztes Aluminium-tri-isopropylat bei einer Reaktionstemperatur von 60 bis 800C unter Rückfluss zugesetzt, wobei die Viskosität des Reaktionsgemisches anstieg. Die Apparatur wurde auf Destillation umgeschaltet und das Produkt auf 146 C erwärmt, wobei 124 ml Isopropylalkohol abdestillierten. Es wurden weitere 68 g flüssigen Aluminium-tri-
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- isopropylats bei einer Reaktionstemperatur von 124 bis 1180C zugesetzt, wobei die Viskosität abermals anstieg. Die Apparatur wurde auf Destillation umgestellt und die Temperatur bis auf 220 C gesteigert, wobei weitere 23 ml Destillat zusammen mit 631 g eines ein weiches Gel darstellenden Endproduktes erhalten wurden.
Eine Analyse ergab, dass in dem Endprodukt auf 2 Metallatome 1, 68 Mol Karbonsäure vorhanden wa-
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zur Lösung des Zinkresinates bei einer Temperatur von 1500C zugegeben, wobei eine dicke homogene Flüssigkeit entstand. Zu dieser wurden zunächst 150 g Ligroin und sodann 18 g Wasser in 200 ml Isopropylalkohol bei einer Reaktionstemperatur von 137 bis 115 C hinzugefügt. Es bildete'sich bei dieser Temperatur eine heterogene Masse, die sich schliesslich beim Erwärmen auf 136'JC zu einer homogenen Flüssigkeit klärte.
Das Produkt wurde auf eine Temperatur von 1980C erwärmt, wobei 739 ml eines Destillates übergingen. Es wurde soviel Ligroin zugesetzt, dass 1734 g eines 50%i n Endproduktes in der Form einer klaren Lösung mit niedriger Viskosität entstanden.
Diese Lösung war mit Alkydharzen und Leinöl gut verträglich. Verschnitte im Verhältnis l : l liefer-
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erhalten.
Beispiel 19 : Es wurden 274g Stearin und 337g Dioctylphthalatauf1000Cerhitzt. Eswurden 40, 7 g Zinkoxyd zugegeben und das Gemisch wurde auf 1600C erwärmt, wobei 5 ml Wasser abdestillierten.
Es wurden 102 g auf 1300C vorerhitztes flüssiges Aluminium-tri-isopropylat bei einer Reaktionstemperatur im Bereich von 125 bis 1050C zugesetzt. Es wurden weiters 13,5 g Wasser und 50 ml Isopropylalkohol bei einer Reaktionstemperatur von 100 bis 900C hinzugefügt.
Das Produkt wurde sodann bis zu einer Endtemperatur von 2200C erwärmt. Nach dem Abkühlen wurden 681 g einer heterogenen dicken Flüssigkeit erhalten.
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Beispiel 20 : 362 g mit Wasser angepasteten Zirkonylcarbonates (1 Mol) wurden in 130 ml Wasser aufgeschlemmt. Es wurden unter Rühren 120 g (2 Mol) Eisessig zugesetzt. Die auf diese Weise erhaltene sirupöse Zirkonylacetatlösung wurde in einer Flasche mit 37 ml Wasser gewaschen. Es wurden 284,5 g Stearin zugesetzt. Das bei einer Reaktionstemperatur von etwa 1000C entstandene Produkt war pastenförmig. Die Erwärmung und das Abdestillieren von Wasser und Essigsäure wurden bis zu einer Reaktionstemperatur von 1260C fortgesetzt, wobei 409 ml Destillat erhalten wurden, in welchen auf titrimetrischem Wege 60,5 gEssigsäure festgestellt wurden. Das Endprodukt hatte nunmehr einen Aschengehalt von 26, 20/0.
Zu 225 g dieses Produktes wurden 102 g flüssigen und auf 1300C vorerhitzten AluIl1inium-tri-isopro- pylats hinzugefügt. Das Produkt dickte bis zur festen Konsistenz ein. Es wurden 50 g Ligroin zugesetzt, wodurch die Viskosität etwas erniedrigt wurde. Das Reaktionsgemisch wurde 1 h lang unter Rückfluss auf 900C erwärmt und dann bei einer Reaktionstemperatur von 1320C destilliert, wobei 57 ml Destillat, hauptsächlich Isopropylacetat, erhalten wurden und das Produkt sich zu einer leicht rührbaren öligen Flüssigkeit verflüssigte. Nach dem Abkühlen über Nacht wurde das Produkt abermals aufl25 C erhitzt, wobei weitere 23 ml Destillat übergingen und 294 g eines wachsartigen Feststoffes der Formel
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als Endprodukt erhalten wurden.
Eine tige Lösung dieses Produktes in Ligroin wurde als Imprägnierungsmittel zum Wasserfestmachen von Baumwolle benutzt und gefunden, dass dasselbe sich gut eignete und der Baumwolle ausserdem eine besondere Widerstandsfähigkeit bei der Trockenreinigung verlieh.
Beispiel 21 : Zu 202, 9 g des nach Beispiel 20 hergestellten Produktes (0, 345 Mol) wurden bei 1000C 98, 2 g Stearin zugesetzt und das Produkt wurde auf 2000C erwärmt, wobei sich eine braune, wachsartige feste Masse bildete.
Eine ige Lösung dieses Produktes in Ligroin verlieh Baumwollgeweben eine wasserabweisende Oberfläche und machte sie widerstandsfähiger gegen Trockenreinigungsmittel.
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22 :204 g Aluminium-tri-isopropylat, das verflüssigt und auf 1300C erhitzt worden war, wurden innerhalb von 2 h zugegeben, wobei die Reaktionstemperatur von 120 auf 160 C gesteigert wurde. Die Appa- ratur wurde auf Destillation umgestellt und 13,5 g Wasser in 25 ml Isopropylalkohol zugesetzt. Es hatte sich nunmehr ein Gel gebildet. Sobald die Reaktionstemperatur auf 2000C angestiegen war, verflüssigte sich das Produkt. Es wurden abermals 13,5 g Wasser und 25 ml Isopropylalkohol zugesetzt und die Temperatur von 145 auf 1230C erniedrigt.
Schliesslich wurde die Reaktionstemperatur auf 2100C gesteigert und 694 g Produkt in der Form eines weichen gummiartigen Feststoffes bei Raumtemperatur erhalten.
Eine Analyse ergab, dass an je zwei Metallatome 1, 62 Mol Fettsäuren gebunden waren und die restlichen 0,38 Mol Fettsäuren in der Form von Isopropyltallat vorlagen.
Beispiel 23 : Es wurden 2 Mol wasserfreies essigsaures Zinktallat bei 165 C mit 1 Mol Isobutylmetaborat vermischt. Die Temperatur wurde innerhalb 1 h auf 1850C gesteigert, worauf Isobutylacetat abzudestillieren begann. Während weiterer 2 h wurde die Temperatur auf 205 C und nach 3 h auf 2140C gesteigert und sodann 1 h lang gehalten. Während der weiteren Reaktion wurde Vakuum angelegt und 230 ml Isobutylacetat als Destillat gesammelt. Das Endprodukt war eine ölige Flüssigkeit, die auf Grund der Analyse 90 Isobutyltallat enthielt.
Beispiel 24 : Es wurden 870 g (3 Mol) Tallölfettsäuren mit 291,5 g (3 Mol) Magnesiumcarbonat und 195 g Eisessig gemischt. Das Gemisch erreichte eine Temperatur von 72 C. Die Reaktion wurde bis 1070C fortgesetzt, bei welcher Temperatur Reaktionswasser, freies Wasser im Magnesiumkarbonat und überschüssige Essigsäure abzudestillieren begannen. Die Reaktion wurde bis 2000C fortgesetzt und dabei ein Destillat gewonnen, in welchem 109 g Wasser und 27 g Essigsäure enthalten waren. Das Produkt wurde auf 1900C gekühlt und 450 g Isobutylmetaborat langsam und unter weiterer Kühlung auf 1780C zugesetzt. Die Temperatur wurde sodann auf 1840C erhöht, worauf Isobutylacetat abzudestillieren begann.
Es wurde auf 235 C erhitzt und 8 h lang eine Temperatur von 235 5 C gehalten, wobei 343 ml Isobutylacetat abdestillierten.
Das Endprodukt in einer Menge von 1223 g war ein klarer, harziger Feststoff, der sich in Stücke brechen liess.
Beispiel 25 : Es wurden 2 Mol wasserfreies, essigsaures Zinktallat bei 1400C mit 1 Mol Isobutyl-
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orthoborat gemischt. Die Temperatur der Mischung wurde gesteigert. Bei 1600C begann Isobutylacetat abzudestillieren. Bei fortgesetzter Steigerung der Reaktionstemperatur bis 1850C wurden 140 ml Destillat gesammelt. Die Erwärmung wurde bis 2000C fortgesetzt und unter Anlegung eines geringen Vakuums wurden 200 ml Destillat erhalten. Die Reaktion wurde durch weitere Steigerung der Temperatur auf 2200C unter einem Vakuum von 60 cm Hg vervollständigt und eine Gesamtmenge an Destillat von 263 ml Isobutylacetat erhalten. Das Produkt wurde gegen Ende der Reaktion dünnflüssiger und bestand schliesslich bei 2000C aus einem schwachbraun gefärbten Fett, das eine leichte Veränderung beim Abkühlen auf Raumtemperatur zeigte.
Es wurde eine Ausbeute von 776,2 g erhalten.
Beispiel 26 : 700 g des gemäss Beispiel 2 erhaltenen Produktes
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einem klaren Öl mittlerer Viskosität, wurden unter Rühren mit 223 g PbO vermischt.
Während des Rührens wurde die Temperatur langsam innerhalb von 3 h auf 1200C und innerhalb von 6 h auf 1550C erhöht, wobei ein Eindicken beobachtet wurde. Weiteres Erhitzen auf 1800C innerhalb 6 1/2 h führte zu einer teilweisen Reaktion und einem Ansteigen der Transparenz. Die Reaktion wurde durch Erwärmen auf 195 C innerhalb 6 3/4 h und Halten auf dieser Temperatur während 40 min vervollständigt, wobei ein klares, schwachbraunes, mässig viskoses Öl mit einem geringen Gehalt an nicht zur Reaktion gekommenen PbO entstand.
Beispiel 27 : 1345 g des nach Beispiel 10 hergestellten Produktes wurden unter Rühren in einem Reaktionsgefäss auf 700C erwärmt und 357, 1 g PbO zugesetzt.
Das Gemisch wurde unter Rühren auf 155 C erwärmt, wobei es eindickte. Schliesslich wurde durch 2 h hindurch auf 2000C erhitzt, wobei eine klare Flüssigkeit entstand, die sich beim Abkühlen verfestigte.
Beispiel 28 : 580 g Tallölfettsäure und 38,2 ml Isopropylalkohol wurden unter Rühren mit128, 4 g
Cadmiumoxyd vermischt. Es wurde bei 20 C eine gute Dispersion des Oxydes hergestellt und die Tempe- ratur vorsichtig unter Rückfluss auf 950C gesteigert. Das Reaktionsprodukt verwandelte sich in eine klare
Flüssigkeit mit etwas erhöhter Viskosität.
Es wurde auf 700C abgekühlt. Dann wurden 136 g Aluminium-tri-isopropylat, das auf 1300C vorerhitzt war, unter Rückfluss zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde viskoser und bekam ein blasiges Aussehen.
Die Apparatur wurde auf Destillation umgestellt, die Destillation bei 1300C durchgeführt und das Produkt sodann auf 790C abgekühlt. Es wurden sodann 9 g Wasser, vermischt mit 16 ml Isopropylalkohol und hierauf 68 g flüssiges Aluminium-tri-isopropylat, das auf 120 C vorerhitzt war, zugesetzt.
Nach 30 min am Rückfluss wurde das Produkt bei einer Temperatur von 1800C ab destilliert. Es wurden insgesamt 260 ml Isopropylalkohol als Destillat erhalten. Die Ausbeute des Produktes betrug 755 g.
Das Produkt war in der Hitze eine klare, leicht bernsteinfarbene Flüssigkeit und erstarrte beim Abkühlen zu einem weichen Wachs.
Das Produkt eignete sich gut als Stabilisator für Polyvinylchlorid.
Beispiel 29 : 267 g (1 Mol) Stearin wurden geschmolzen, auf 750C erwärmt und 128, 4 g Cadmiumoxyd zugesetzt. Die Temperatur stieg auf 880C an, wobei sich eine cremeartige Paste bildete.
Beim Zusatz von 68 g Eisessig innerhalb von 20 min entstand eine feste Masse, die bei 1050C langsam schmolz. Durch den Zusatz von 60 g Isopropylalkohol ergab sich eine Verminderung der Viskosität. Die Reaktion wurde bei 1100C unter Rückfluss fortgesetzt, bis eine klare, blassgefärbte Lösung entstanden war.
Das Produkt wurde auf 920C abgekühlt und ein Gemisch von 204 g Aluminium-tri-isopropylat und 120 g Isopropylalkohol unter Abkühlung während 20 min zugesetzt, wobei etwas Alkohol und Wasser abdestillierte.
Das Destillat wurde wieder zu dem Produkt hinzugefügt und dieses auf 830C gehalten, wobei eine opake viskose Lösung entstand, die 1/2 h lang unter Rückfluss gehalten wurde.
Der Isopropylalkohol wurde durch eine langsame Destillation abgezogen, wobei sich die Viskosität des Produktes und seine Transparenz verminderte. Bei Fortsetzung der Destillation stieg jedoch die Viskosität bis zur Verfestigung bei 900C wieder an. Die Erwärmung wurde fortgesetzt und die Viskosität verminderte sich bei einer Reaktionstemperatur von 140 C, bei welcher 436 ml Destillat erhalten wurden.
Die Reaktion wurde bis 1600C fortgesetzt, worauf das Produkt metallisch grau aussah und ein Gesamtdestillat von 450 ml erhalten wurde.
Das Endprodukt war ein Feststoff von grauer Farbe. Es wurde als Stabilisator für Polyvinylchlorid geprüft und ergab gute Resultate.
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Beispiel 30 : 390 g Terpentinölersatz und 192g (2Mol) Kobalt-(II)-hydroxyd wurdengemischt und in einem Zeitraum von 1/2 h unter Steigerung der Temperatur auf 100 C ein Gemisch von 480 g (2 Mol) Naphthensäure und 130 g Eisessig zugesetzt. Die Temperatur wurde gesteigert und eine Destillation des Reaktionswassers, beginnend bei 1020C, durchgeführt. Bei einer Temperatur von 1740C wurden 85 ml Wasser als Destillat erhalten. Die Apparatur wurde auf Vakuumdestillation umgestellt und 470 ml Terpentinolersatz bei 184 C und einem Vakuum von 740 mm erhalten. Das Produkt wurde auf 1740C ab-
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durchgeführt und dabei 232 ml Isobutylacetat abdestilliert. Während 11/2 h wurde bei 2100C ein geringes Vakuum angelegt und dabei eine Menge von 297 ml Destillat gewonnen.
Es wurden 470 ml Terpentinölersatz zugesetzt und auf diese Weise 1134, 5 g einer Lösung geringer Viskosität von blauer und purpurner Farbe erhalten, die 10% Kobalt enthielt. Dieses Endprodukt erwies sich den üblichen kobalthaltige Sikkativen, in seiner, die Trocknung beschleunigenden Eigenschaft, als vollkommen ebenbürtig.
Beispiel 31: 500 g des gemäss Beispiel 2 erhaltenen Produktes wurden mit 17,5 g Maleinsäureanhydrid vermischt und bei 1200C 3 h lang erhitzt. Es entstand dabei eine in der Hitze viskose schwachbraun gefärbte Flüssigkeit, die sich beim Abkühlen zur Konsistenz eines Schmierfettes verfestigte.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von gemischten Metallacylaten, die
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d) einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Alkoxy-, Aryloxy- und Al- karyloxyreste enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass entweder eine Alkoxy, Aryloxy-oder AlkaryloxyverbindungvonBor oder Aluminium mit einem oder mehreren carbonsaure Salzen der unter b) genannten Kationen kondensiert wird oder dass ein Polyoxyaluminiumacylat mit PbO und/oder ZnO kondensiert wird, an welche beide Darstellungsmethoden sich gegebenenfalls eine weitere Kondensation mit einer organischen Säure (z. B.
Maleinsäure) bzw. einem organischen Säureanhydrid (z. B. Maleinsäureanhydrid) anschliesst.