AT236119B - Gegen die durch Hitze, Alterung und Licht verursachte Schädigung stabilisierte Mischungen auf Basis von kristallinen Polyolefinen - Google Patents

Gegen die durch Hitze, Alterung und Licht verursachte Schädigung stabilisierte Mischungen auf Basis von kristallinen Polyolefinen

Info

Publication number
AT236119B
AT236119B AT4963A AT4963A AT236119B AT 236119 B AT236119 B AT 236119B AT 4963 A AT4963 A AT 4963A AT 4963 A AT4963 A AT 4963A AT 236119 B AT236119 B AT 236119B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
contain
thiodiglycolate
mixtures according
heat
Prior art date
Application number
AT4963A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelio Caldo
Original Assignee
Montedison Spa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Montedison Spa filed Critical Montedison Spa
Application granted granted Critical
Publication of AT236119B publication Critical patent/AT236119B/de

Links

Landscapes

  • Artificial Filaments (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gegen die durch Hitze, Alterung und Licht verursachte Schädigung stabilisierte Mischungen auf Basis von kristallinen Polyolefinen 
Es ist bekannt, dass die Ester der Thiodipropionsäure, insbesondere das Laurylthiodipropionat, zur Stabilisierung von Polyolefinen verwendet werden können. 



   Es wurde nun gefunden, dass auch die Isomeren der genannten Ester, d. i. die von der allgemeinen Formel (I) 
 EMI1.1 
 umfassten Verbindungen, obwohl sie chemische und physikalische Eigenschaften besitzen, welche von jenen der genannten Ester verschieden sind, überraschenderweise eine verbesserte stabilisierende Wirkung bei Polyolefinen zeigen. 



   Demgemäss bezieht sich die vorliegende Erfindung auf gegen die durch Hitze, Alterung und Licht verursachte Schädigung stabilisierte Mischungen auf Basis von kristallinen Polyolefinen insbesondere Poly- 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 Gruppe ist, in Mengen zwischen 0, 02 und 2   % des   Gewichtes des Polymers enthalten. 



   Vorzugsweise ist der Rest R eine aliphatische Kette, enthaltend 8-30 C-Atome. 



   Erfindungsgemäss zeigen jene von der allgemeinen Formel (I) umfassten Verbindungen, in welchen R ein Lauryl- oder Stearylradikal ist, eine bessere stabilisierende Wirkung auf Polyolefine. 



   Fig. 1, 2 und 3 zeigen die Infrarotspektren des Didodecoylthiodiglycolates und des Dioctadecoylthiodiglycolats in Vergleich mit Laurylthiodipropionat. 



   Fig. 1 zeigt das Spektrum des Didodecoylthiodiglycolats, Fig. 2 jenes von Lauryblithiopropionat und Fig. 3 jenes des   Dioctadecoylthiodiglyolats ;   in den genannten Zeichnungen sind die Wellenlängsn   X   in      auf der Abszisse aufgetragen, wogegen die Durchlässigkeiten auf der Ordinate aufgetragen sind. 



   Tabelle 1 zeigt die Lage der Adsorptionsbande und deren angenäherte Intensität. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 



  XLaurylthiodipropionat <SEP> Didodecoylthiodiglykolat <SEP> Dioctadecoylthioglykolat <SEP> Laurylthiodipropionat <SEP> Didodecoylthiodiglykolat <SEP> 
<tb> 5, <SEP> 75 <SEP> ff <SEP> 5, <SEP> 75 <SEP> ff <SEP> 5, <SEP> 76 <SEP> ff <SEP> 8, <SEP> 54 <SEP> ff <SEP> 8, <SEP> 49 <SEP> f <SEP> 
<tb> # <SEP> # <SEP> (6,80 <SEP> fl) <SEP> (8,63 <SEP> fl) <SEP> (8,60 <SEP> fl)
<tb> 6,82 <SEP> ff <SEP> 6,83 <SEP> ff <SEP> 6,84 <SEP> ff <SEP> (8,72 <SEP> fl) <SEP> #
<tb> # <SEP> # <SEP> 6,91 <SEP> dd <SEP> # <SEP> #
<tb> 7, <SEP> 02 <SEP> d <SEP> 7, <SEP> 02 <SEP> d <SEP> (6, <SEP> 98 <SEP> fl) <SEP> # <SEP> (8,95 <SEP> fl)
<tb> # <SEP> # <SEP> 7,08 <SEP> m <SEP> 9,07 <SEP> m <SEP> 9,08 <SEP> f
<tb> 7,16 <SEP> d <SEP> 7,20 <SEP> d <SEP> 7,20 <SEP> d <SEP> # <SEP> 9,22 <SEP> d
<tb> (7, <SEP> 26 <SEP> fl) <SEP> 7, <SEP> 25 <SEP> d <SEP> 7, <SEP> 26 <SEP> d <SEP> 9, <SEP> 40 <SEP> m <SEP> 9,

   <SEP> 46 <SEP> d <SEP> 
<tb> # <SEP> # <SEP> (7,33 <SEP> fl) <SEP> 9,68 <SEP> dd <SEP> (9,68 <SEP> fl)
<tb> 7,39 <SEP> ff <SEP> (7,40 <SEP> fl) <SEP> # <SEP> 9,85 <SEP> m <SEP> 9,82 <SEP> dd
<tb> - <SEP> 7, <SEP> 53 <SEP> d <SEP> 7,52 <SEP> dd <SEP> # <SEP> (10,00 <SEP> fl)
<tb> (7,60 <SEP> fl) <SEP> # <SEP> 7,61 <SEP> d <SEP> 10,05 <SEP> dd <SEP> 10, <SEP> 07 <SEP> m <SEP> 
<tb> - <SEP> 7, <SEP> 69m-10, <SEP> 16m <SEP> 10, <SEP> 18d <SEP> 
<tb> 7, <SEP> 78dd-7, <SEP> 74d <SEP> 10, <SEP> 36m <SEP> 10, <SEP> 31m <SEP> 
<tb> - <SEP> 7, <SEP> 87 <SEP> m <SEP> 7,86 <SEP> d <SEP> 10,49 <SEP> m <SEP> #
<tb> 7, <SEP> 94 <SEP> m <SEP> # <SEP> 7,97 <SEP> d <SEP> 10,70 <SEP> m <SEP> #
<tb> 8,07 <SEP> ff <SEP> 8,06 <SEP> m <SEP> 8,10 <SEP> d <SEP> # <SEP> 10,85 <SEP> m
<tb> - <SEP> 8, <SEP> 28 <SEP> m <SEP> 8,25 <SEP> m <SEP> 11,23 <SEP> d <SEP> 11,27 <SEP> m
<tb> -- <SEP> 8,

   <SEP> 39m-- <SEP> 
<tb> (8, <SEP> fol) <SEP> 11,49 <SEP> m <SEP> 
<tb> Dioctadecoylthiodiglykolat <SEP> Laurylthiodipropionat <SEP> Didodecoylthiodiglykolat <SEP> Dioctadecoylthiodiglykolat
<tb> 8, <SEP> 50m--ll, <SEP> 89 <SEP> dd <SEP> 
<tb> 8, <SEP> 67 <SEP> dd <SEP> 12, <SEP> 44 <SEP> 12, <SEP> 20 <SEP> d <SEP> 12, <SEP> 36 <SEP> m <SEP> 
<tb> - <SEP> 12, <SEP> 75 <SEP> f <SEP> (12,75 <SEP> fl) <SEP> 12,78 <SEP> m
<tb> 8, <SEP> 85 <SEP> dd-12, <SEP> 86 <SEP> m- <SEP> 
<tb> (8, <SEP> 95 <SEP> fl) <SEP> 13,05 <SEP> m <SEP> # <SEP> #
<tb> 9, <SEP> 07 <SEP> dd--13, <SEP> 18m <SEP> 
<tb> -- <SEP> 13, <SEP> 35d- <SEP> 
<tb> 9,46 <SEP> ff <SEP> (13,45 <SEP> fl) <SEP> # <SEP> (13,46 <SEP> fl)
<tb> # <SEP> # <SEP> (13,60 <SEP> fl) <SEP> (13,60 <SEP> fl)
<tb> (9, <SEP> 81 <SEP> fl) <SEP> 13, <SEP> 73 <SEP> m <SEP> 13, <SEP> 71 <SEP> f <SEP> 13,71 <SEP> ff
<tb> 9,

   <SEP> 94 <SEP> d <SEP> 13, <SEP> 89 <SEP> f <SEP> 13, <SEP> 98 <SEP> f <SEP> 13, <SEP> 91 <SEP> ff
<tb> --- <SEP> (14, <SEP> 03 <SEP> fl) <SEP> 
<tb> 10, <SEP> 19 <SEP> m <SEP> # <SEP> 14,36 <SEP> m <SEP> 14,40 <SEP> m
<tb> 10, <SEP> 34 <SEP> m <SEP> 14,48 <SEP> d <SEP> # <SEP> #
<tb> 10, <SEP> 50 <SEP> dd <SEP> 14,86 <SEP> d <SEP> # <SEP> #
<tb> 11, <SEP> 29 <SEP> 
<tb> 11, <SEP> 41 <SEP> d
<tb> (ii) <SEP> = <SEP> Knickpunkt
<tb> ff <SEP> = <SEP> sehr <SEP> stark, <SEP> f <SEP> = <SEP> stark, <SEP> m <SEP> mittel, <SEP> d <SEP> = <SEP> schwach,
<tb> dd <SEP> sehr <SEP> schwach
<tb> 
 
Die Infrarotspektra der drei Produkte sind in der zwischen 5 und 15   liegenden Spektrumzone voneinander vollständig verschieden (Tabelle   l-Fig. l,   2 und 3) und insbesondere sind sie es in der Fingerabdruckzone (finger-print zone) (ungefähr 8-15  ). 



   Die   #-Schwingung     (C-0)   des Esters welche beim Laurylpropionat bei   8, 45 ! l. liegt,   rückt beim Didodecoylthioglykolat auf 8,49   und beim Dioctadecoylthiodiglykolat auf 8,5   hinauf, wobei gleichzeitig die Intensität merklich abnimmt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Es zeigt sich, dass das der Valenzschwingung der C-S-C Bindung zuzuschreibende schwache Band, welches im Falle des Laurylthiodipropionats bei   14, 87 [L   und bei   il   im Falle der Thiodipropionsäure anwesend ist, sich beim Didodecoylthiodiglykolat auf   il   und beim Dioctadecoylthiodiglykolat auf   14, 40 [L   verschiebt. 



   Weiters ist bei   13,7113,90ça   die charakteristische Doublette infolge der Pendelschwingung der CH2-Gruppen   der #(CH2)10#(Didodecoylthiodiglykolat), #(CH2)16#(Dioctadecoylthiodiglykolat),     - (CH2) 11- (Laurylthiodipropionat)   Kette anwesend. 



   Bei diesem letzteren Produkt ist die Aufspaltung viel weniger intensiv als bei den beiden ersteren Produkten. 



   Weiters wirken die genannten Verbindungen als Stabilisatoren von Textilfasern mit verbesserten Färbungseigenschaften liefernden Zusammensetzungen auf Basis von Polyolefinen und Polymeren stickstoff-   hältiger   Monomereinheiten. 



   Gewöhnlich erfolgt die   erfindungsgemässe Zugabe   der von der allgemeinen Formel (I) umfassten Verbindungen zu den Polyolefinen indem die Verbindungen selbst mit den Polyolefinen gemischt werden. 



   Es ist indessen möglich, die Verbindungen auch nach andern Verfahren zu vermischen, wie beispielsweise durch Vermischen der Polyolefine mit einer Lösung des Stabilisators in einem geeigneten Lösungsmittel und nachfolgender Verdampfung dieses Lösungsmittels oder durch Zugabe des Stabilisators zu den Polyolefinen am Ende der Polymerisation. 



   Weiter ist es möglich, die Stabilisatorwirkung durch Anwendung der Verbindungen auf den erzeugten Gegenstand zu erhalten, beispielsweise indem diese in eine Lösung oder eine Dispersion des Stabilisators eingetaucht werden und durch das Lösungsmittel verdampft wird. 



   Die von der allgemeinen Formel (I) umfassten Verbindungen haben eine gute Verträglichkeit mit den Polyolefinen im geschmolzenen Zustand und besitzen keine fleckenbildende Wirkung. 



   Die erfindungsgemäss stabilisierten Zusammensetzungen sind besonders geeignet zur Herstellung von Ein- und Mehrfachfäden, Stapelfasern, Färbereigarn, voluminösen Garn, Filmen, Bändern und geformten Gegenständen. 



   Die Zugabe anorganischer Salze der Stearinsäure, z. B. Kalziumstearat, die die Funktion eines Antisäure-Agens besitzen, zu den erfindungsgemässen Zusammensetzungen vor dem Spinnen verbessert die Stabilitätseigenschaften der genannten Zusammensetzungen. 



   Die nachfolgenden Beispiele dienen zur Erläuterung der Erfindung ohne sie jedoch hierauf zu beschränken. 



   Die Beispiele 1-5 zeigen die Stabilisatorwirkung einiger von der allgemeinen Formel (I)   umfassten   Verbindungen. 



   Beispiel   l :   Eine homogene Mischung bestehend aus 9, 980 kg Polypropylen, hergestellt unter Verwendung stereospezifischer Katalysatoren (mit den nachfolgenden   Eigenschaften : [1) ] = 1, 34,   gemessen in Tetrahydronaphthalin bei   135   C,   Rückstand nach der Heptanextraktion =   93, 4%, Asche   =   0, 028%)   und aus 20 g Didodecoylthiodiglykolat wird bei Raumtemperatur in einen Werner Mischer gegeben. 



   Wird das Polymer, dem der Stabilisator zugefügt wurde, während 10 min in einem Glasrohr in einem bei 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb>   <SEP> CSchneckenzufuhrtemperatur <SEP> ............... <SEP> 220 <SEP> 0 <SEP> C
<tb> Spritzkopftemperatur <SEP> 220 <SEP>   <SEP> C <SEP> 
<tb> Spinndüsentemperatur <SEP> 220 <SEP>   <SEP> C <SEP> 
<tb> Spinndüsentype.......................... <SEP> 60/0, <SEP> 8 <SEP> x <SEP> 16 <SEP> mm
<tb> Maximaldruck <SEP> 55 <SEP> kg/cm2
<tb> Aufwickelgeschwindigkeit <SEP> .................... <SEP> 230 <SEP> m/min
<tb> 
 
 EMI3.3 
 Die serimetrischen Eigenschaften des so erhaltenen Garns sind wie folgt :

   
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 4, <SEP> 9 <SEP> g/den <SEP> 
<tb> Dehnung <SEP> 21%
<tb> 
 
Bei der Umwandlung des Polymers zum Garn vermindert sich das   [1) ]   des Garnes auf 79% seines anfänglichen Wertes, wogegen das   [1)   des Fadens, erhalten vom gleichen Polymer ohne Stabilisator sich auf   73, 5%   seines Anfangswertes vermindert. 



   Wird das stabilisierte Garn während 15 h der Einwirkung von Wärme (120   C) in einem mit Luftzirkulation versehenen Heizschrank unterworfen (beschleunigter Wärmealterungstest), so bleibt es in seinen Eigenschaftswerten nahezu unverändert. 



   Wenn das stabilisierte Garn den   UV-Strahlen   einer Quecksilberdampflampe ausgesetzt wird, nimmt seine Zugfestigkeit auf 38% ihres Anfangswertes ab, wogegen bei einem nicht stabilisierten Garn dessen Zugfestigkeit auf   32%   ihres Anfangswertes abnimmt. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 



   Beispiel 2: In einem Werner Mischer wird bei Normaltemperatur eine homogene Mischung hergestellt, bestehend aus 9, 950 kg in Anwesenheit stereospezifischer Katalysatoren hergestellten Polypropylens (mit den nachstehenden   Werten : ["1) ] = 1, 34,   gemessen in Tetrahydronaphthalin bei 135  C; Rückstand nach der Heptanextraktion 93,4%; Asche 0,028%) und 50 g Didodecoylthiodiglykolat. 



   Das Polymer, dem der Stabilisator zugesetzt worden war, wird während 10 min in einem auf die konstante Temperatur von 250   C gehaltenen Bad dem Schmelzprozess unterzogen und ergibt ein nahezu farbloses Schmelzprodukt. 



   Die Mischung wird mittels eines Schmelz-Spinnapparates unter den nachstehenden Bedingungen gesponnen : 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Schneckenzufuhrtemperatur <SEP> ..................... <SEP> 2150 <SEP> C <SEP> 
<tb> Spritzkopftemperatur <SEP> ...................... <SEP> 215  <SEP> C
<tb> Spinndüsentemperatur <SEP> ...................... <SEP> 215  <SEP> C
<tb> Spinndüsentype <SEP> ............................. <SEP> 60/08# <SEP> 16 <SEP> mm
<tb> Maximaldruck <SEP> ............................... <SEP> 60 <SEP> kg/cm2
<tb> Aufwickelgeschwindigkeit <SEP> ................... <SEP> 450 <SEP> m/min
<tb> 
 Das Garn wird mit einem Streckverhältnis von 1 : 5 bei 130  C gestreckt. 



  Die serimetrischen Eigenschaften des so erhaltenen Garns sind wie folgt : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 4, <SEP> 61 <SEP> g/den
<tb> Dehnung <SEP> ..................................... <SEP> 23, <SEP> 5% <SEP> 
<tb> 
 
 EMI4.3 
 wertes, wogegen das   [#]   vom gleichen Polymer des ohne Stabilisatorzusatzes erhaltenen Fadens sich auf   73, 5%   seines Anfangswertes vermindert. 



   Wird das stabilisierte Garn während 15 h bei 120   C der Einwirkung von Wärme in einem mit Luftzirkulation versehenen Heizschrank unterworfen (beschleunigter Wärmealterungstest), so bleiben seine Eigenschaftswerte nahezu unverändert. 



   Durch Bestrahlung mit UV-Strahlen mittels einer Quecksilberdampflampe während 20 h nimmt die Zugfestigkeit des stabilisierten Garnes auf 41% ihres Anfangswertes ab, wogegen die des unstabilisierten Garns auf   32%   ihres Anfangswertes abnimmt. 



   Beispiel 3 : In einem Werner Mischer wird bei Raumtemperatur eine homogene Mischung herge- 
 EMI4.4 
 
Das Polymer dem der Stabilisator zugesetzt wurde wird während 10 min in einem auf die konstante Temperatur von 250   C gehaltenen Bad dem Schmelzprozess unterzogen und ergibt ein nahezu farbloses Schmelzprodukt. 
Die Mischung wird mittels eines Schmelz-Spinnapparates unter den nachstehenden Bedingungen gesponnen :

   
 EMI4.5 
 
<tb> 
<tb> Schneckenzufuhrtemperatur <SEP> .................. <SEP> 210 <SEP>   <SEP> C <SEP> 
<tb> Spritzkopftemperatur <SEP> ......................... <SEP> 220 <SEP>   <SEP> C <SEP> 
<tb> Spindüsentemperatur <SEP> ........................ <SEP> 210  <SEP> C
<tb> Spinndüsentype <SEP> ............................. <SEP> 60/0,8# <SEP> 16 <SEP> mm
<tb> Maximaldruck............................ <SEP> 55 <SEP> kg/cm2 <SEP> 
<tb> Aufwickelgeschwindigkeit <SEP> .................. <SEP> 220 <SEP> m/min
<tb> 
 Das Garn wird mit einem Streckverhältnis von 1 : 5 bei 120  C gestreckt. 



  Die serimetrischen Eigenschaften des so erhalten Garns sind wie folgt : 
 EMI4.6 
 
<tb> 
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 4, <SEP> 58 <SEP> g/den <SEP> 
<tb> Dehnung <SEP> 24%
<tb> 
 
 EMI4.7 
    83%73, 5%   seines Anfangswertes vermindert. 



   Wird das stabilisierte Garn während 15 h bei 120   C der Einwirkung von Wärme in einem mit Luftzirkulation versehenen Heizschrank unterworfen (beschleunigter Wärmealterungstest), so bleiben seine Eigenschaftswerte nahezu unverändert. 



   Durch Bestrahlen mit UV-Strahlen aus einer Quecksilberdampflampe während 20 h nimmt die Zugfestigkeit des stabilisierten Garns auf   45, 5%   ihres Anfangswertes ab, wogegen die des unstabilisierten Garns auf 32% ihres Anfangswertes abnimmt. 



   Beispiel 4 : In einem Werner Mischer wird bei Raumtemperatur eine homogene Mischung hergestellt, bestehend aus 9, 950 kg in Anwesenheit stereospezifischer Katalysatoren hergestellten Polypropylens   ([1) ]   = 1, 34, gemessen in Tetrahydronyphthalin bei   1350 C ;   Rückstand nach der Heptanextraktion =   93, 4% ;   Asche =   0, 028%)   und aus   50 g Dioctadecoy1thiodig1yko1at.   

 <Desc/Clms Page number 5> 

 



   Das Polymer, dem der Stabilisator zugesetzt wurde, wird während 10 min in einem auf die konstante Temperatur von   250   C gehaltenen   Bad dem Schmelzprozess unterzog n und ergibt ein nahezu farbloses Schmelzprodukt. 



   Die Mischung wird mittels eines Schmelz-Spinnapparates unter den nachstehenden Bedingungen gesponnen : 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Schneckenzufuhrtemperatur <SEP> 220 <SEP> 0 <SEP> C
<tb> Spritzkopftemperatur...................... <SEP> 220 <SEP>   <SEP> C <SEP> 
<tb> Spinndüsentemperatur <SEP> ....................... <SEP> 210  <SEP> C
<tb> Spinndüsentype <SEP> 60/0, <SEP> 8 <SEP> x <SEP> 16 <SEP> mm
<tb> Maximaldruck <SEP> ............................... <SEP> 45 <SEP> kg/cm2
<tb> Aufwickelgeschwindigkeit <SEP> 280 <SEP> m/min.
<tb> 
 Das Garn wird mit einem Streckverhältnis von 1 : 5 bei    1300 C   gestreckt. 



  Die serimetrischen Eigenschaften des so erhaltenen Garns sind wie folgt : 
 EMI5.2 
 
<tb> 
<tb> Zugfestigkeit <SEP> 4, <SEP> 7 <SEP> g/den
<tb> Dehnung <SEP> 23%.
<tb> 
 
 EMI5.3 
 Anfangswertes, wogegen das   ["1)   des vom gleichen Polymer ohne Stabilisatorzusatz erhaltenen Fadens sich auf   73, 5%   seines Anfangswertes vermindert. 



   Wird das stabilisierte Garn während 15 h bei   1200 C   der Einwirkung von Wärme in einem mit Luftzirkulation versehenen Heizschrank unterworfen (beschleunigter Wärmealterungstest), so bleiben seine E g nschaftswerte nahezu unverändert. 



   Durch Bestrahlen mit UV-Strahlen mittels einer Quecksilberdampflampe während 20 h nimmt die Zugfestigkeit des stabilisierten Garns auf   43, 2%   ihres Anfangswertes ab, wogegen die des unstabilisierten Garns auf 32% ihres Anfangswertes abnimmt. 



   Beispiel 5 : Durch Extrudieren eines in Anwesenheit stereospezifischer Katalysatoren erhaltenen Polypropylens (mit   ["1)   = 2, 08 ; Asche =   0, 13% ;   Rückstand nach der Heptanextraktion = 95, 1%), dem   0, 3%   Didodecoylthiodiglykolat zugesetzt worden war, wird ein Film hergestellt. 



   Die Spritzbedingungen waren wie folgt : 
 EMI5.4 
 
<tb> 
<tb> Schneckenzufuhrtemperatur <SEP> ................. <SEP> 2300 <SEP> C
<tb> Spritzkopftemperatur..................... <SEP> 265 <SEP>   <SEP> C. <SEP> 
<tb> 
 
 EMI5.5 
 Der Film zeigte die nachfolgenden Eigenschaften : 
 EMI5.6 
 
<tb> 
<tb> Dicke <SEP> ...................................... <SEP> 25 <SEP> Mikron
<tb> Querzugfestigkeit <SEP> ........................... <SEP> 2, <SEP> 65 <SEP> kgjmm <SEP> 2 <SEP> 
<tb> Längszugfestigkeit <SEP> 3, <SEP> 9 <SEP> kg/mm2 <SEP> 
<tb> Querdehnung <SEP> ................................ <SEP> 635%
<tb> Längsdehnung <SEP> ............................... <SEP> 555%
<tb> 
 
 EMI5.7 
 seineswertes,   wogsgsn   das   [#]   eines entsprechenden unstabilisierten Films   auf 75%   seines Anfangswertes abnimmt. 



   Durch   15-stündigeEinwirkung   von Wärme in einem mit Luftzirkulation versehenen Heizschrank bei 130  C (beschleunigter Wärmealterungstest) bleibt der Film in seinen Eigenschaftswerten nahezu unver- ändert. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gegen die durch Hitze, Alterung und Licht verursachte Schädigung stabilisierte Mischungen auf Basis von kristallinen Polyolefinen insbesondere Polypropylen, oder von Zusammensetzungen von Polyolefinpolymeren und Polymeren stickstoffhältiger Monomereinheiten, dadurch gekennzeichnet, dass sie neue Verbindungen der Formel (I) EMI5.8 EMI5.9 EMI5.10 <Desc/Clms Page number 6>
    2. Mischungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Verbindung der Formel (I), worin der Rest R eine aliphatische Kette mit 3-30 C-Atomen bedeutet, enthalten.
    3. Mischungen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Didodecoylthiodiglykolat enthalten.
    4. Mischungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Dioctadecoylthiodiglykolat enthalten.
    5. Mischungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Dodecoylthiodiglykolat enthalten.
    6. Mischungen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie Octadecoylthiodiglykolat enthalten.
    7. Mischungen nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass sie ausserdem anorganische Salze der Stearinsäure, z. B. Kalziumstearat, enthalten.
AT4963A 1960-08-01 1961-07-28 Gegen die durch Hitze, Alterung und Licht verursachte Schädigung stabilisierte Mischungen auf Basis von kristallinen Polyolefinen AT236119B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT236119X 1960-08-01

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT236119B true AT236119B (de) 1964-10-12

Family

ID=29727244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT4963A AT236119B (de) 1960-08-01 1961-07-28 Gegen die durch Hitze, Alterung und Licht verursachte Schädigung stabilisierte Mischungen auf Basis von kristallinen Polyolefinen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT236119B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2311882A1 (de) Modifizierte kristalline propylenpolymerisate und verfahren zu ihrer herstellung
DE1082733B (de) Verfahren zum Stabilisieren von AEthylenoxydpolymerisaten
CH406193A (de) Verfahren zur Herstellung von Thioestern
DE1694670A1 (de) Gegen Hitze und Alterung stabilisierte Textilfasern,Filme und Formkoerper sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
AT236119B (de) Gegen die durch Hitze, Alterung und Licht verursachte Schädigung stabilisierte Mischungen auf Basis von kristallinen Polyolefinen
DE1469809C3 (de) Thermoplastische Massen
DE1169661B (de) Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Poly-ª‡-olefinen
DE1004373B (de) Plastische Masse
AT233822B (de) Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern beständige Polymermischungen
AT232726B (de) Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern beständige Polymermischungen
AT225415B (de) Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern stabile Polymermischungen
AT229027B (de) Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern beständige Polymermischungen
AT229026B (de) Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern beständige Polymermischungen
DE1793192A1 (de) Neue Antioxydantien,ihre Verwendung in polymeren Massen und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT227374B (de) Verfahren zum Stabilisieren von Fasern
DE1494662C (de) Stabilisieren von Polyolefinen sowie Gemischen aus Polyolefinen und basischen Stickstoffkondensaten
DE1165848B (de) Stabilisierte Formmassen auf der Basis von kristallinen Polyolefinen
DE1153521B (de) Verfahren zum Stabilisieren von Polymerisaten aus ª‡-Olefinen
DE1297283B (de) Verfahren zum Herstellen von Fasern und Faeden aus Copolymeren des Vinylchlorids
AT204680B (de) Verfahren zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften von Polypropylenprodukten
AT222361B (de) Gegen die Einwirkung von Hitze und Licht sowie gegen das Altern beständige Polymermischungen
AT220814B (de) Verfahren zum Stabilisieren von kristallinen Olefinpolymeren
DE1469141C (de) Verfahren zur Herstellung von Polyvinylchloridfasern oder -fäden
DE1031468B (de) Verfahren zur Herstellung von Faeden aus Polyolefinen unter Verwendung von Schneckenpressen
DE1469089C (de) Verfahren zur Herstellung von Fäden aus isotaktischem Polypropylen