AT236068B - Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge - Google Patents

Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge

Info

Publication number
AT236068B
AT236068B AT323561A AT323561A AT236068B AT 236068 B AT236068 B AT 236068B AT 323561 A AT323561 A AT 323561A AT 323561 A AT323561 A AT 323561A AT 236068 B AT236068 B AT 236068B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
speed
limiter
pulley
levers
flyweights
Prior art date
Application number
AT323561A
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Raupach
Werner Pampel
Original Assignee
Schwermaschb Kirow Veb
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwermaschb Kirow Veb filed Critical Schwermaschb Kirow Veb
Application granted granted Critical
Publication of AT236068B publication Critical patent/AT236068B/de

Links

Landscapes

  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge 
Geschwindigkeitsbegrenzer müssen bei unzulässiger Überschreitung der Geschwindigkeit des Aufzuges die Fangvorrichtung auslösen. 



   Die bekannten Geschwindigkeitsbegrenzer werden in zwei Hauptgruppen eingeteilt, die Pendelbegrenzer und die Muffen-oder Achsenbegrenzer. Bei den Pendelbegrenzern wird ein Pendelhebel durch die umlaufenden Nocken einer Nockenscheibe bewegt. Bei unzulässiger Geschwindigkeitserhöhung schlägt der Pendelhebel stärker aus und bringt dadurch einen Sperrhebel mit Rasten an der Seilscheibe in Eingriff, wodurch der Begrenzer schlagartig blockiert wird. Diese Art Begrenzer werden je nach ihrer Konstruktion bis 0,5   m/sec   oder 1, 5 m/sec Geschwindigkeit verwendet. Aus konstruktiven und dynamischen Gründen kann ein gewisser Abstand der Nocken und Rasten nicht unterschritten werden. Dies ergibt aber, dass die maximal   zulässige Ansprechgeschwindigkeit   in den meisten   Fällen überschritten   wird.

   Je mehrderBegrenzer beschleunigt wird, umso eher wird aus dem gleichen Grunde die zulässige Ansprechgeschwindigkeit überschritten. Bei den Muffen-oder Achsenbegrenzern besteht zwischen Auslösezeitpunkt und Ansprechzeitpunkt des Begrenzers keine Differenz. Für diese Begrenzer sich die verschiedensten Konstruktionen bekannt, die alle mit geführten Fliehgewichten als Auslöseorgan und mit angelenkten Sperrorganen gebaut werden. Die in Gleitbahnen geführten oder in festen Drehpunkten angelenkten Fliehgewichte Uberwachen die durch Federn einstellbare Geschwindigkeit und bringen   die vorgesehenen Sperrorgane beim Überschrei-   ten der Grenzgeschwindigkeit zum Ansprechen.

   Sie können jedoch die im Gefahrenfall auftretende Be- schleunigung nicht überwachen, da die auf Grund der Beschleunigung auftretenden Trägheitskräfte durch die Führung der Fliehgewichte aufgenommen werden. 



   Zweck der Erfindung ist es, einen Geschwindigkeitsbegrenzer zu schaffen, der sowohl die eingestellte Grenzgeschwindigkeit, als auch die im Gefahrenfall auftretende Grenzbeschleunigung überwacht. Entsprechend dem jeweiligen Schadenfall am Aufzug treten Beschleunigungen von zirka 0, 15 g bis 1 g auf. 



     Erfindungsgemäss   wird dies dadurch erreicht, dass bei grösserer   Beschleunigung die Auslösegeschwln-   digkeit kleiner wird, u. zw. vorzugsweise durch freibeweglich Fliehgewichte, die über ein Hebelsystem   sowohlaufGrundderFliehkräftealsauchaufGrundderMassenträgheitskräftewährend   der Beschleunigung die Sperrelemente des Begrenzers zum Ansprechen bringen. Bei einem Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge wird dies z. B. erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass an zwei Hebeln, welche auf einer gemeinsamen Drehachse, vorzugsweise auf der Achse des Begrenzers oder der Nabe der Seilscheibe gelagert und an der die Sperrelemente befestigt sind, zwei Fliegewichte mittels jeweils zweier Gabeln derart angelenkt sind, dass jedes Fliehgewichtauf beide Hebel einwirkt.

   Hiedurch ist das gesamte System in jeder Stellung massenmässig ausgeglichen. Eine Feder hält die beiden Hebel in der Ruhestellung an ihren Anschlägen und ermöglicht durch Veränderung ihrer Vorspannung die Einstellung der Ansprechgeschwindigkeit. Die Sperrelemente sind in an sich bekannter Weise als Rollen ausgeführt, die zwischen umlaufenden Widerlagern und einer feststehenden Glocke beim Erreichen der   Auslosegeschwindigkeit festklemmen.   Unter Einwirkung der Fliehkräfte verdrehen die Radialkräfte der Fliehgewichte die beiden Hebel in Ansprechrichtung.

   Auf Grund der imGefahrenfall aus der Geschwindigkeitszunahme resultierenden Beschleunigung wirken an den Fliehgewichten zusätzliche Tangentialkräfte, die der Drehrichtung entgegengesetzt gerichtet sind und somit zusätzlich auf den Hebel wirken, dessen Sperrelemente in dieser Drehrichtung ansprechen, während sie auf den in der andern Drehrichtung wirkenden Hebel entgegengesetzt zur Flieh- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 kraft wirken und somit diesen zurückhalten. Mit zunehmender Beschleunigung werden auch die Tangen- tialkräfte auf den für die jeweilige Drehrichtung wirkenden Hebel grösser, wodurch wieder der Begrenzer schneller anspricht. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Geschwindigkeitsbegrenzers nach der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beschrieben. Fig. 1 zeigt einen Quer- und Fig. 2 einen Radialschnitt eines Begrenzers nach der Erfindung. Auf der Nabe der Seilscheibe 1 sind die beiden Hebel 2 gelagert und werden durch die An- schläge oder Mitnehmer 3 von der Seilscheibe mitgenommen. Feder 4 hält beide Hebel 2 an den Mit- nehmer 3 und gestattet das Einstellen der Auslösegeschwindigkeit des Begrenzers. An den Hebeln 2 sind in den Gelenken 16 über die Gabeln 5 die beiden Fliehgewichte 6 angeordnet, die unter Einwirkung der Fliehkraft und der Trägheitskraft die Hebel 2 verdrehen und über die Verbindungsglieder 7 die   Sperrelemen-   te 8 zwischen die feststehende Glocke 9 und den an der Seilscheibe 1 befestigten, umlaufenden Widerlagern 10 festklemmen.

   Um den Schlag beim Ansprechen der Sperrelemente zu vermindern und ein Rutschen des Begrenzerseiles in der Keilrille der Seilscheibe 1 zu vermeiden, ist die Glocke 9 drehbar gelagert und mit einer   Nase 11 versehen. die sich beim Ansprechen des Begrenzers gegen federnde Anschläge   12 am Begrenzer-   gehäuse abstutzt. Die hiebei auftretende Drehung der Glocke 9 wird zur Betätigung des Begrenzerkontaktes   13 ausgenutzt. Um den Geschwindigkeitsbegrenzer von Hand auslösen zu können, wird ein auf der Achse der Seilscheibe frei drehbar gelagerter, zwischen die Hebel 2 eingreifender Bügel 14 durch das Einschieben eines Stiftes 15 gegenüber der Glocke 9 arretiert, der so die Sperrelemente zum Ansprechen bringt. 



    PATENTANSPRÜCHE:   
1. Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge, der   die Drehbewegung der Seilscheibe   mit Hilfe dergleichen Sperrelemente sowohl bei Überschreiten der Grenzgeschwindigkeit als auch bei Überschreiten der   Grenzbeschleunigung derAufzugskabine   verhindert, wobei   das Gestänge, über das Fliehgewichte dieSperr-   elemente betätigen, so ausgebildet ist, dass sich die Fliehgewichte sowohl durch die Wirkung der Flieh-   kräfte radial.   als auch durch die   bei einer Beschleunigungtangential auf sie wirkenden Massenträgheits-   kräfte in einer Ebene frei bewegen können, dadurch gekennzeichnet, dass die Fliehgewichte (6) unter Zwischenschaltung von Gabeln (5) mit den, die gegen eine feststehende Glocke   (H)

     wirkenden Sperrelemente (8) tragenden, auf der Achse der Seilscheibe   (l) frei   drehbar gelagerten und durch Mitnehmer (3) von der Seilscheibe bewegten Hebeln (2) über Gelenke (16) verbunden sind und die Hebel (2) unter der Wirkung derFliehgewichte (6) sowohl gegeneinander als auch bezüglich ihrerrelativen Winkellage zur Seilscheibe bewegbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Geschwindigkeitsbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen die Hebel (2) eingreifender, um die Achse der Seilscheibe (1) frei drehbarer Bügel (14) vorgesehen ist, der mittels eines einschiebbaren Stiftes (15) gegenüber der feststehenden Glocke (9) arretierbar ist.
    3. Geschwindigkeitsbegrenzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke (9) gegen federnde Widerlager (12) abgestützt ist.
AT323561A 1960-10-15 1961-04-25 Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge AT236068B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE236068X 1960-10-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT236068B true AT236068B (de) 1964-10-12

Family

ID=5899988

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT323561A AT236068B (de) 1960-10-15 1961-04-25 Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT236068B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT382353B (de) * 1983-04-13 1987-02-25 Otis Elevator Co Geschwindigkeitsbegrenzer fuer einen aufzug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT382353B (de) * 1983-04-13 1987-02-25 Otis Elevator Co Geschwindigkeitsbegrenzer fuer einen aufzug

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69416720T2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Auslösen eines Aufzugssicherheitsmechanismus
EP0305765B1 (de) Beschleunigungssensor für Sicherheits- und/oder Sicherheitsgurtsysteme von Kraftfahrzeugen
DE10241160B4 (de) Aufzug-Überwachungseinrichtung
DE1506621B2 (de) Doppeltwirkende automatische Sperrvorrichtung für einen Sicherheitsgurt
DE3446337C2 (de)
AT236068B (de) Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge
DE2154379A1 (de) Sicherheitsvorrichtung für den Zünder eines Drallgeschosses
DE1236153B (de) Geschwindigkeitsbegrenzer fuer Aufzuege
DE2250221A1 (de) Mechanischer sicherheits-zeitausloeser
DE3330753C2 (de) Bewegungsdämpfende Stützeinrichtung
CH404919A (de) Geschwindigkeitsbegrenzer für Aufzüge
EP0114041A1 (de) Tor
DE1800270A1 (de) Geschwindigkeitsbegrenzer fuer Aufzuege
DE2817214A1 (de) Gurtaufroller mit automatischer blockierung fuer kraftfahrzeug-sicherheitsgurte
DE3042430C2 (de) Gymnastikgerät
DE2356247C2 (de) Fliehkraftbetätigte Kupplung
DE374584C (de) Durch einen Fliehkraftregler beeinflusste Fangvorrichtung fuer Aufzuege
DE552884C (de) Schlaggeraet
DE2524422C2 (de) Fangvorrichtung für Rolltore und Rolläden
DE917231C (de) Einstellbarer radial wirkender Geschwindigkeitsgleichhalter
DE903787C (de) Transportsicherung fuer Uhrwerkzuender
DE2051074C3 (de) Einrichtung zur betriebsmäßigen Prüfung eines Fliehkraftschalters
DD250225A3 (de) Absturzsicherung
DE660942C (de) Einrichtung zur Sicherung von mit Kraftmaschinen gekuppelten elektrischen Maschinen beim Durchgehen der Kraftmaschine
AT347073B (de) Geschwindigkeitsbegrenzer fuer aufzuege