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Relaisstellenverstärker
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EMI2.1
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vielfachung. Die Vervielfachung erfolgt in einer Vervielfacherschaltung 6, die eine Reaktanzdiode ent- hält, in deren Ausgang ein beispielsweise auf der Frequenz 405 fo selektives und nur in diesem Bereich durchlässiges Filter 8 enthalten ist. Es bildet sich auf diese Weise im Ausgang der Überlagerungsstufe 9 unter anderem die Differenzfrequenz von 5 fo, die nach entsprechender Verstärkung und Amplitudenbei grenzung einem Frequenzdiskriminator in der Schaltungsgruppe 10 zugeführt wird, dessen Mittenfrequenz (Ausgangsspannung 0) dem vorgeschriebenen Wert 5 fo entspricht.
Von diesem Diskriminator wird, gege- benenfalls unter Zwischenverstärkung, der Frequenz. lachstellmotor 11 betätigt, der mechanisch die Fre- quenznachstellung des freischwingenden Oszillators 1 bewirkt.
Weiterhin wird beim Ausführungsbeispiel im Ausgang des Verstärkers 6 noch ein Teil der Ausgangsenergie einem weiteren frequenzselektivenNetzwerk 7 zugeführt, welches aus dem Frequenzspektrum des
Vervielfachers 6 die Hochfrequenzenergie mit Versetzerfrequenz z. B. fvers = 17f aussiebt und als zweite Überlagerungsspannung der Überlagerungsstufe 3 zuführt. In deren Ausgang wird die Summenfrequenz, das sind beim Ausführungsbeispiel 417 ib. mittels einer entsprechenden Siebschaltung 4 entnommen und dem
Empfangsumsetzeranschluss 19 zugeführt.
Beim Ausführung. ibeispiel wird die Frequenzvervielfachung in den Stufen 6, 7, 8 in der Weise vorge- nommen, dass mittels einer Varactordiode in der Stufe 6 eine starke Verzerrung der vorzugsweise sinus- förmigen Ausgangsspannung des Grundoszillators 5 mit der Frequenz fo vorgenommen wird. Aus der stark verzerrten Ausgangsschwingung der Stufe 6 werden dann mittels der Filter 7 und 8 die gewünschten Fre- quenzen 17 fo und 405 fo entnommen. Vor allem das Filter 8 ist durchstimmbar, wodurch eine Änderung der Frequenzen an den Anschlüssen 17 und 19 in folgender Weise erreichbar ist. Es wird z. B. das Filter 8 statt auf die 405. Oberwelle von fo auf die 407. Oberwelle abgestimmt. Es genügt dann ein Nachstim- men des freischwingenden Oszillators 1 bis zu dem Punkt, in dem die motorische Nachregelung 11 wirk- sam wird.
Der Oszillator 1 fängt sich dann auf der vorgeschriebenen Frequenz und wird auf dieser durch die Frequenznachstellung 11 festgehalten. Empfehlenswert ist hiebei, dass der Nachstellbereich der Fre- quenznachstellung geringer als der halbe Frequenzabstand benachbarter Kanäle im Frequenzschema nach
Fig. l gewählt wird. Wenn sich der Oszillator 1 mit der Frequenznachstellung auf der Sollfrequenz gefan- gen hat, stimmt man ihn zweckmässig noch so weit nach, dass die Frequenznachstellung nach höheren und niederen Frequenzen hin etwa den gleichen Regelbereich hat.
Die Frequenz 5 fo wurde beim Ausführungsbeispiel deshalb gewählt, weil sie zugleich der Zwischen- frequenz des Richtfunksystems entspricht, die in den Verstärkern 13 und 16 vorhanden ist. Das Frequenz- verhältnis zwischen Schwingquarzfrequenz und Zwischenfrequenz muss jedoch nicht ganzzahlig sein. Das
System hat also den Vorteil, dass die Zwischenfrequenz beim gegebenen Frequenzschema beispielsweise entsprechend derFig. l innerhalb gewisser Grenzen frei wählbar ist. In jedem Fall muss dagegen die Zwi- schenfrequenz im Richtfunksystem, also in den Verstärkern 13, 16, gleich der Zwischenfrequenz in der
Frequenznachstellschaltung, also im Verstärker, Begrenzer und Diskriminator 10 sein.
Wird die Trägerversorgung nach Fig. 2 in einer Endstelle (Empfang oder Senden) des Richtfunksystems zum Einsatz gebracht, so können die Schaltungsgruppen 3, 4 und 7 und gegebenenfalls auch 2 in Fortfall kommen. Es verbleibt dann als Anschluss für das Endgestell seitens der Trägerversorgung nur der An- schluss 20.
Eine Weiterbildung der in Fig. 2 gezeigten Trägerversorgung ist in Fig. 3 wiedergegeben. Dort wird für den Sende- und für den Empfangsumsetzer je ein eigener nach dem an Hand der Fig. 2 erläuterten
Verfahren in der Frequenz kontrollierter Generator verwendet. Die entsprechenden Geräte sind hinsicht- lich der Bezugsziffer gleich bezeichnet und nur mit einem Strich unterschieden. Die Kontroll-Grund- schwingung fo wird einem gemeinsamen Quarzgenerator 5 entnommen, so dass auch hier, bis auf den
Restfehler der Nachregelschaltung, eine feste Differenzfrequenz von z. B. fvers = 17'fo zwischen den beiden Trägerschwingungen gewährleistet ist. Der Aufwand ist zwar in diesem Falle grösser, weil zwei
Generatoren l, l* mitNachregeleinrichtung gebraucht werden. Es wird aber der Vorteil erhalten, dass einer der beiden Generatoren z.
B. mit Hilfe einer Reaktanz-Diode 21 in der Frequenz moduliert werden kann, so dass sich im Gegensatz zu bekannten Systemen auf Zwischenstellen zusätzlich Gesprächssignale über den Anschluss 22 in die Richtfunkstrecke einspeisen lassen. Der durch das zusätzliche Modulationssignal beanspruchte Bereich des Basisbandes darf in diesem Fall am Anfangspunkt der Richtfunkstrecke nicht be- legt werden.
Vorteilhaft kann die Leistung der Überlagerungsschwingung für die Empfangsumsetzung wesentlich klei- ner gewählt werden als die für die Sendeumsetzung. Esempfiehlt sich vor allem in diesemFall. den Oszilla- tor für die Empfangsumsetzung mit einer kleineren Leistung in der Frequenz zu modulieren. Es ist jedoch Vorsorge zu treffen, dass die Frequenznachstellschaltung des modulierten Oszillators nicht auf die Modu-
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lation anspricht, wofür sich die Einfügung eines Tiefpasses in die Regelschaltung empfiehlt, dessen obere
Grenzfrequenz unterhalb der tiefsten Modulationsfrequenz liegt. Beim Ausführungsbeispiel dient als der- artiger Tiefpass der Nachstellmotor 11'.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Re1aisstellenverst rker für eine Richtfunkstrecke, bestehend aus einem ersten Frequenzumsetzer, an dessen Ausgang ein Zwischenfrequenzverstärker angeschaltet ist, der einen zweiten Frequenzumsetzer speist, dessenAusgangsenergie nach weiterer Verstärkung zur Aussendung gelangt, wobei die ausgestrahlten Frequenzen ganzzahlige Vielfache einer wesentlich niedrigeren Grundfrequenz fo sind, für welche ein vor- zugsweise mittels eines Schwingquarzes stabilisierter Grundoszillator vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein auf der für den Überlagerungssender erforderlichen Überlagerungsfrequenz frei- schwingender Oszillator (1) vorgesehen ist,
und dass ein vorzugsweise vernachlässigbar geringer Anteil der Ausgangsenergie des freischwingenden Oszillators sowie ein auf die für die Übertragung geforderte Frequenz (Radiofrequenz) in der Frequenz vervielfachter Ausgangsenergieanteile des frequenzstabilisierten Oszillators einer Überlagerungsstufe (9) zugeführt werden, an deren Ausgang ein auf die Zwischenfrequenz des Senders abgestimmter Zwischenfrequenzverstärker und Frequenzdiskriminator (10) angeschaltet sind, die eine Frequenznachstelleinrichtung des freischwingenden Oszillators zur Nachregelung auf seinen Fre- quenz-Sollwert betätigen.