AT234166B - Schaltungsanordnung für Wechselsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Wechselsprechanlagen

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AT234166B
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Int Standard Electric Corp
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Description


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  Schaltungsanordnung für Wechselsprechanlagen 
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Wechselsprechanlagen mit Linienwahl zwischen gleichberechtigten, mit einem Verstärker ausgestatteten und je mit nur einem einzigen elektroakustischen Wandler   ausgerüstetenSprechstellen     für Einzel-und bzw.   oder Konferenzgespräche mit Anrufkontrolle bei der rufenden Sprechstelle sowie mit Anrufidentifizierung an der gerufenen Sprechstelle. 



   Es sind verschiedene derartige Anlagen bekannt, die aber jeweils unterschiedliche Nachteile aufweisen. Bei einer bekannten Anlage sind die Verstärker und die zur Steuerung benötigten Schaltmittel zentral angeordnet, so dass sich eine einfache Leitungsführung ergibt. Es lässt sich jedoch ohne erheblichen Aufwand in der Sprechstelle und in der zentralen Einrichtung nicht erreichen, dass von jeder beliebigen Sprechstelle aus wahlweise Einzel- oder Konferenzgespräche aufgebaut werden können. 



   Weiterhin sind   folgende Einzelmerkmale bekaniit, die Sprechstellen   nur mit einem elektroakustischen Wandler auszurüsten und diesen mehrfach auszunützen, die angerufeneSprechstelle wahlweise abhörsicher oder abhörbar zu schalten, die Gesprächssteuerung nur durch den Rufenden durchzuführen, für die Anlage eine Anrufkontrolle, einen akustischen Anruf und eine optische Sprechstellenidentifizierung vorzusehen, sowie die zur Steuerung erforderlichen Spannungen wie die Sprechwechselströme auf einer zweiadrigen Verbindungsleitung zu übertragen. 



   Die Erfindung nat sich nun zur Aufgabe gestellt, unter Mitbenutzung dieser bekannten Einzelmerkmale und neuer Erfindungsgedanken eine Wechselsprechanlage aufzubauen, die bei einfachem Aufbau ertaubt, wahlweise   Einzel- oder Konferenzgespräche führen   zu können. Dies wird dadurch erreicht,

   dass die Verbindungsleitungen zu den einzelnen Sprechstellen im Ruhezustand einer Sprechstelle über Kontakte von Linientasten mit den zugeordneten Anruf-Identifizierungseinrichtungen und einem allen Anruf-   Idenufizierungseinrichtwlgen   gemeinsamen Anidsswiderstand eines Rufgenerators verbunden und der akustische Wandler über weitere Kontakte der Linientasten an den Ausgang des Rufgenerators angeschlossen sind und dass nach Auswahl einer gewünschten Sprechstelle in der rufenden Sprechstelle der Anlasswider- 
 EMI1.1 
 Sprechstromkreis umgeschaltet und bei Betätigung der Sprechtaste die   Versorgungsspannung   der rufenden Sprechstelle über eine Anruf-Kontrolleinrichtung an die Verbindungsleitung zu der gerufenen Sprechstelle geschaltet sind. 



   Eine Weiterbildung des Erfindungsgedankens führt dazu, dass bei Anlagen nur für Einzelgespräche zur Verstärkerumschaltung eine einrastende Betriebstaste und eine lose Sprechtaste vorgesehen sind, dass die Umschaltung des elektroakustischen Wandlers sowohl durch die Linientastenkontakte als auch die Sprechund bzw. oder Betriebstastenkontakte möglich ist, und dass bei betätigtem Kontakt der Betriebstaste die Ortsbatterie der rufenden Sprechstelle über die Anruf-Kontrolleinrichtung an die Verbindungsleitung zu der ausgewählten Sprechstelle eingeschaltet ist. 



   Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass in einer belegten Sprechstelle durch Kontakte die AnrufIdentifizierungseinrichtungen für alle angeschlossenen Sprechstellen unterbrochen sind und der Anlasswiderstand für den Rufgenerator kurzgeschlossen ist. 



   Weiters ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Anruf-Kontrolleinrichtung und die AnrufIdentifizierungseinrichtungen bei der Zusammenschaltung mehrerer Sprechstellen durch Gleichrichter entkoppelt sind. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Das Gespräch wird dadurch beendet, dass alle   am Gespräch beteiligten Sprechstellen ihre Linientasten   wieder zurückstellen und die Sprechstellen in den Ruhezustand versetzen. 



   Ruf einer belegten Sprechstelle
Die Auswahl der Sprechstelle erfolgt wieder über die entsprechende Linientaste. Da die gerufene
Sprechstelle bereits ein Gespräch führt, sind ihre Identifizierungsstromkreise und ihr Anlassstromkreis für den Rufgenerator durch Linientastenkontakte bereits abgeschaltet, so dass beim Betätigen der Sprechtaste in der rufenden Sprechstelle für   denAnrufkontrollstromkreis   kein Stromkreis zustande kommt. Die Anruf- kontrollampe leuchtet nicht auf und zeigt der rufenden Sprechstelle an, dass die angerufene Sprechstelle besetzt ist. 



   Konferenzgespräch :
Werden in einer Sprechstelle mehrere Linientasten betätigt, dann wird die Rufspannung der rufenden
Sprechstelle gleichzeitig auf alle Verbindungsleitungen der gewünschten Sprechstellen gegeben. Die ge- rufenen Sprechstellen schalten ihren Sprechstromkreis zu der rufenden Sprechstelle durch und sind dort durch die betätigten Kontakte der Linientasten parallelgeschaltet, so dass alle Sprechstellen am Gespräch beteiligt sind. Die jeweils sprechende Stelle gibt dann bei Betätigung ihrer Sprechtaste die Sprechwech- selströme über den   eigenen Verstärker   an alle Sprechstellen, die angeschaltet sind. Jede am Gespräch be- teiligte Sprechstelle hat die Möglichkeit, neue Sprechstellen an das Gespräch anzuschalten, nachdem, über die entsprechende Linientaste und Sprechtaste eingeleitet, der Aufruf zur Teilnahme erfolgt ist. 



    Anrufsperre :   
Will eine Sprechstelle durch Anrufe nicht gestört werden, dann können durch Betätigung einer beson-   derenAnrufsperrtasteSpTl-SpT3,   die Identifizierungsstromkreise für alle   angeschlossenenSprechstellen   und der   Anlasskreis   für den eigenen Rufgenerator unwirksam geschaltet werden. Der Ruf einer auf diese Weise gesperrten Sprechstelle wird in der rufenden Sprechstelle als besetzt gekennzeichnet, da die Anruf- kontrollampe nicht aufleuchtet. 



   Die in Fig. 2 gezeigte Anlage unterscheidet sich von der Anlage nach Fig. 1 nur dadurch, dass die   FunktionenderSprechtastenachFig. l von   zwei getrennten Tasten, einer rastenden Betriebstaste BT1-BT3 und einer federnden Sprechtaste SpT4,   SpTo,   übernommen werden. Die   Ruf- und Anrufstromkreise   sind wie in Fig. 1. Der Unterschied besteht nur in der Gesprächsabwicklung. Es genügt, wenn die rufende Sprechstelle ihre rastende Betriebstaste betätigt, damit den Verstärker einschaltet, Rufspannung an die gewünschte Leitung legt und den Wechselverkehr des Verstärkers vorbereitet. Abhängig von der Stellung der Sprechtaste in der rufenden Sprechstelle dient der Verstärker als Sende-oder Empfangsverstärker.

   Nach der Meldung der gerufenen Sprechstelle entfällt für diese damit eine zusätzliche Bedienung während des Gespräches. 



   In Fig. 2 ist ausserdem noch gezeigt, dass die Kontaktreihen   LT12... LTn2   der Linientasten, die die Umschaltung des elektroakustischen Wandlers und den Kurzschluss des Anlasskreises für den Rufgenerator bewirken, vorzugsweise so ausgebildet werden, dass jeweils nur ein Kontakt LTgl vorgesehen ist, der mit allen Linientasten mechanisch so gekoppelt ist, dass bei der Betätigung einer beliebigen Linientaste dessen Kontakt umgelegt wird. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schaltungsanordnung für Wechselsprechanlagen mit Linienwahl zwischen gleichberechtigten, mit einem Verstärker ausgestatteten und je mit nur einem einzigen elektroakustischen Wandler ausgerüsteten Sprechstellen für Einzel- und bzw. oder Konferenzgespräche und mit Anrufkontrolle bei der rufenden Sprechstelle sowie mit Anrufidentifizierung an der gerufenen Sprechstelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitungen (al, b2,... an, bn) zu den einzelnen Sprechstellen im Ruhezustand einer Sprechstelle über Kontakte (LT 11, LT 12,... LTn2) von Linientasten mit den zugeordneten AnrufIdentifizierungseinrichtungen (Gll, ALl ;...
    GIn, ALn) und einem allen Anruf-Ideiititizierungseinrich- tungen gemeinsamen Anlasswiderstand (R) eines Rufgenerators (RG) verbunden und der akustische Wandler (W) über weitere Kontakte (L T14... L T1l4) der Linientasten an den Ausgang des Rufgenerators (RG) angeschlossen sind und dass nach Auswahl einer gewünschten Sprechstelle (z.
    B. l, Kontakte der entsprechenden EMI3.1 Linientastenkontakt (LT13 oder LTgl) kurzgeschlossen, der elektroakustische Wandler (W) in den Sprechstromkreis umgeschaltet (mittels Kontakt LT14 oder LTg2) und bei Betätigung der Sprechtaste (SpTl) die Versorgungsspannung (UB) der rufendenSprechstelle über eineAnruf-Kontrolleinrichtung (AkL, Gl, Dr) an die Verbindungsleitung (al, bl) zu der gerufenen Sprechstelle geschaltet sind. <Desc/Clms Page number 4>
    2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Anlagen nur für Einzelgespräch (Fig. 2) zur Verstärkerumschaltung eine einrastende Betriebstaste (BT) und eine lose Sprechtaste (SpT) vorgesehen sind, dass die Umschaltung des elektroakustischen Wandlers (W) sowohl durch die Linien- EMI4.1 und! möglich ist, und dass bei betätigtem Kontakt (BT1) der Betriebstaste die Ortsbatterie (UB) der rufenden Sprechstelle über die Anruf-Kontrolleinrichtung an die Verbindungsleitung zu der ausgewählten Sprech- stelle eingeschaltet ist.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer belegten Sprechstelle durch Kontakte (LT12... LTn2, LT13... LTn3) die Anruf-Identifizierungseinrichtun- gen CAL1, Gll... Aln, Gln) für alle angeschlossenen Sprechstellen unterbrochen sind und der Anlasswi- derstand (R) für den Rufgenerator kurzgeschlossen ist.
    4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anruf-Kontroll- einrichtung und die Anruf-Identifizierungseinrichtungen bei der Zusammenschaltung mehrerer Sprechstel- len durch Gleichrichter (Gl, Gl1... Gln) entkoppelt sind.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein an einer Sprechstelle vorgesehener Verstärker (SVr) nur zur Verstärkung der abgehenden Sprechwechselströme dient (Fig. l).
    "6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein an einer Sprechstelle vorgesehener Verstärker in Abhängigkeit von der Stellung der Betriebs- und bzw. oder Sprechtaste zur Verstärkung der ankommenden und abgehenden Sprechwechselströme dient (Fig. 2).
AT203761A 1960-07-16 1961-03-11 Schaltungsanordnung für Wechselsprechanlagen AT234166B (de)

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