AT233309B - Schlegelfeldhäcksler mit um eine Horizontalachse beweglicher und feststellbarer Gegenschneidleiste - Google Patents

Schlegelfeldhäcksler mit um eine Horizontalachse beweglicher und feststellbarer Gegenschneidleiste

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AT233309B
AT233309B AT468761A AT468761A AT233309B AT 233309 B AT233309 B AT 233309B AT 468761 A AT468761 A AT 468761A AT 468761 A AT468761 A AT 468761A AT 233309 B AT233309 B AT 233309B
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AT
Austria
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counter
cutting bar
chopper according
guide device
front wall
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AT468761A
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English (en)
Inventor
Heinz Ing Brauner
Original Assignee
Alfa Laval Ag
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Description


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  Schlegelfeldhäcksler mit um eine Horizontalachse beweglicher und   feststellbarer Gegenschneidleiste    
Die Wirkung eines Schlegelfeldhäckslers beruht   darauf, dass   die sehr schnell umlaufenden Messer das
Schneidgut, das durch die Trägheit, welche das Schneidgut am Ausweichen hindert, teils zerreissen, teils im Zusammenwirken mit einer Gegenschneide vom Halm abtrennen. Der Abstand der Gegenschneide vom
Boden ist für die Länge des stehengebliebenen Halmwerks massgebend. Es ist schon vorgeschlagen worden, die Gegenschneide beweglich auszuführen, wozu sie, der Schwerkraft überlassen, um eine zur Achse des
Schlägersatzes parallele Achse pendeln kann. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, einen Übelstand der bekannten Schlegelfeldhäcksler zu beseitigen, der darin besteht, dass die bekannten Maschinen, was die Aufarbeitung des Schneidgutes anbelangt, den Gegebenheiten des Einzelfalles nicht oder nicht genügend angepasst werden können. Es ist für das angestrebte Ergebnis nicht gleichgültig, welcher Art das Schneidgut ist und es werden auch hinsichtlich der Länge der stehenzulassenden Halme von Fall zu Fall verschiedene Anforderungen gestellt.

   Um nun diesen verschie-   denen Anforderungen Rechnung tragen zu können, schlägt die Erfindung vor, dass.   bei einem Schlegelfeldhäcksler   mit um eine Horizontalachse beweglicher, feststellbarer Gegenschneidleiste, der um eine hori-   zontale Achse schwenk- und feststellbare Träger der Gegenschneidleiste innerhalb des Umkreises des Schlägersatzes liegt. Im Gegensatz zu bekannten Bauweisen mit ausserhalb dieses Umkreises liegender Schwenkachse hat dies den Vorteil, dass durch festes Einstellen des verstellbaren Gegenschneidleiste tatsächlich deren Abstand vom Boden und damit die Länge des stehenbleibenden Halmwerks verändert werden kann. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung fällt die Schwenkachse der Gegenschneidleiste mit der Achse des rotierenden Schlägersatzes zusammen, was bauliche Vereinfachungen ergibt.

   Das angestrebte Ziel wird jedoch auf eine besonders zweckmässige Weise erreicht, wenn man im Sinne eines weiteren Erfindungsmerkmales auch den Abstand zwischen der Gegenschneidleiste und dem Hüllkreis der wirkenden Kanten der Schläger veränderbar ausführt, was im Falle einer Bauweise gemäss welcher die Schwenkachse der Gegenschneide nit der Drehachse der Schläger zusammenfällt, darauf hinausläuft, den Abstand zwischen Gegenschneidleiste und Schwenkachse derselben veränderlich auszuführen. 



   Ein Ausführungsbeispiel der letztgenannten Bauweise ist in der schematischen Zeichnung veranschaulicht, in der Fig. 1 die Gesamtanordnung von Schlägern und Gegenschneide zeigt, hingegen die Fig. 2 und 3 verschiedene Einstellungen der letzteren in Verbindung mit einer erfindungsgemässen Ausgestaltung derselben darstellen. 



   In Fig. 1 ist 1 die Schlägersatzachse, 2 bezeichnet einen der Schläger, von denen angenommenerweise vier vorhanden sind, 3 das Gehäuse mit Auswurfstutzen 4 und 5 ein Stützrad. Der Schläger besteht aus einem Trägerkörper 2a, um welchen ein Messerhalter 2b mit Messer 2c schwenkbar ist. Die Gegenschneide 5a wird von   einem Stahlstück   5b gebildet, welches auf den Gegenschneidenhalter 6 aufgeschraubt ist. Der Gegenschneidenhalter 6 ist auf einem Trägerarm 7 angeordnet, der um die Achse 1 schwenkbar ist. Durch Drehen des   Stahlstüekes   5b, nach Lösen und Wiederanziehen seiner Halteschrauben, kann nacheinander jede der vier Schneiden desselben, jeweils nach Stumpfwerden einer Schneide, zur Wirkung gebracht werden. 



   Im einfacheren Fall ist der Gegenschneidenhalter 7 nur höhenverstellbar, d. h. er ist um die Achse 1 schwenkbar und ist innerhalb eines entsprechenden Höhenausmasses feststellbar und man kann sich leicht 

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 vorstellen, dass der Abstand h massgebend für die Höhe des stehenbleibenden Halmwerks sein wird. 



   Das Verstellen und Feststellen des Armes 7 kann durch irgendeine geeignete, nicht dargestellte Ein- richtung, beispielsweise Schraubenspindeln mit Transportmuttern, ein Rastenwerk, eine Lasche mit einer
Mehrzahl von Löchern, durch die ein Haltebolzen greift oder sonstwie erfolgen. 



   Der Gegenschneidenhalter ist ausserdem auf dem Trägerarm längsverschiebbar, was ebenfalls durch eine (nicht dargestellte) Transportschraube od. dgl. erzielt werden   kann : Dadurch   lässt sich der Abstand, der zwischen dem Hüllkreis der Schlägerschneidkante und der wirkenden Gegenschneide besteht, ver- ändern, was auch zu einer Veränderung der Aufarbeitung des Schneidgutes führt. 



   Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Öffnung zwischen Gegenschneidleiste   und Unterkante der Gehäusevorderwand   durch eine oberhalb der Gegenschneidleiste angeordnete, mit die- ser fest verbundenen Leiteinrichtung in jeder Stellung der Gegenschneidleiste abgedeckt ist. Diese Leit- einrichtung ist in den Fig. 2 und 3 mit 9 bezeichnet. Zweckmässig ist es, wenn die Leiteinrichtung für das
Schneidgut etwa konzentrisch zum Umkreis des rotierenden Schlägersatzes gekrümmt ist und ferner, wenn die Vorderwand des Gehäuses an ihrem unteren Ende eine zur Krümmung der Leiteinrichtung ungefähr konzentrische Krümmung besitzt, wie ebenfalls aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich.

   Ferner ist es vorteilhaft, wenn einerseits in der untersten möglichen Lage der Gegenschneidleiste die Oberkante der Leiteinrichtung die Unterkante der gekrümmten Gehäusevorderwand noch abdeckt und anderseits in der obersten mögli- chen Lage der Gegenschneidleiste die Tangente an die Krümmung der Leiteinrichtung in deren oberstem Punkt etwa parallel zum geraden oberen Teil der Gehäusevorderwand verläuft. Durch diese Massnahmen wird einerseits   ausgeschlossen. dass   bei tiefstehender Gegenschneide Schneidgut zwischen der Gegenschneide aus dem Gehäuse austritt und anderseits wird das Schneidgut in günstiger Weise in das Auswurfrohr übergeleitet. 



   Es versteht sich, dass die Erfindung zahlreiche Möglichkeiten der konstruktiven Ausgestaltung erlaubt. 



  Der Träger der Gegenschneidleiste kann mit seinen Leiteinrichtungen auch an die Stirnseite des Gehäuses angeschraubt werden, in welchen konzentrisch um die Schwenkachse angeordnete Anschraublöcher vorgesehen sind. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schlegelfeldhäcksler mit um eine Horizontalachse beweglicher und feststellbarer Gegenschneidleiste, dadurch gekennzeichnet, dass der um die horizontale Achse schwenk- und feststellbare Träger der Gegenschneidleiste innerhalb des Umkreises des Schlägersatzes liegt.

Claims (1)

  1. 2. Häcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse des Trägers mit der Achse des rotierenden Schlägersatzes zusammenfällt.
    3. Häcksler nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Gegenschneidleiste und dem Hüllkreis der rotierenden Schlägerarbeitskanten verstellbar ist.
    4. Häcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung zwischen Gegenschneidleiste und Unterkante der Gehäusevorderwand durch eine oberhalb der Gegenschneidleiste angeordnete, mit dieser fest verbundenen Leiteinrichtung in jeder Stellung der Gegenschneidleiste abgedeckt ist.
    5. Häcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiteinrichtung für das Schneidgut etwa konzentrisch zum Umkreis des rotierenden Schlägersatzes gekrümmt ist.
    6. Häcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand des Gehäuses an ihrem unteren Ende eine zur Krümmung der Leiteinrichtung ungefähr konzentrische Krümmung besitzt.
    7. Häcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen Gegenschneidleiste und deren Schwenkachse bestehende Abstand veränderlich ist.
    8. Häcksler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits in der untersten möglichen Lage der Gegenschneidleiste die Oberkante der Leiteinrichtung die Unterkante der gekrümmen Gehäusevorderwand noch abdeckt und anderseits in der obersten möglichen Lage der Gegenschneidleiste die Tangente an die Krümmung der Leiteinrichtung in deren obersten Punkt etwa parallel zum geraden oberen Teil der Gehäusevorderwand verläuft.
AT468761A 1961-06-16 1961-06-16 Schlegelfeldhäcksler mit um eine Horizontalachse beweglicher und feststellbarer Gegenschneidleiste AT233309B (de)

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