AT220410B - Maschine zur Bodenbearbeitung - Google Patents

Maschine zur Bodenbearbeitung

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AT220410B
AT220410B AT671360A AT671360A AT220410B AT 220410 B AT220410 B AT 220410B AT 671360 A AT671360 A AT 671360A AT 671360 A AT671360 A AT 671360A AT 220410 B AT220410 B AT 220410B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
earth
soil
knife
springs
working unit
Prior art date
Application number
AT671360A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Soucek
Zdenek Brazda
Original Assignee
Vyzk Ustav Zemedelskych Stroju
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Description


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  Maschine zur Bodenbearbeitung 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Bodenbearbeitung und insbesondere auf eine Ma- schine mit umlaufenden Arbeitsorganen. 



   Zahlreiche Maschinen dieser Gattung sind bereits bekannt, wie z. B. Bodenfräsen, verschiedene Ar- ten von Pflügen usw. Fräsen und rotierende Bodenbearbeitungsgeräte üblicher Bauart sind für die Boden- grundbearbeitung dadurch nachteilig, dass sie den Boden übermässig zerkleinern und einen Teil chaotisch wenden, wogegen der andere Teil des Bodens nicht gewendet, sondern lediglich zerkleinert wird. Spa- tenpflüge sind verhältnismässig sehr kompliziert, und ihr empfindlicher Mechanismus ist für die schweren
Bedingungen der Bodengrundbearbeitung ungeeignet. 



   Es sind bereits Bodenbearbeitungsgeräte bekannt, bei welchen die Werkzeugwalze gleichsinnig mit der Fahrtrichtung verläuft und auf dem Umfang der Werkzeugwalze mehrere Scharen und Streichbleche angeordnet   sind : zwischenScharhinterkante   und Streichblech entsteht ein Spalt, durch den das abgeschnittene Bodenstück unter dem Einfluss der Schwerkraft und Fliehkraft bei Beendigung des Schnittes nach rückwärts so hindurchfällt, dass die ursprünglich oben liegenden Schichten des Stückes nach unten und die ursprünglich unteren Schichten nach oben zu liegen kommen,   d. h.   das Stück gewendet wird.

   Obwohl mit diesen Maschinen das Wenden der Erdbalken erzielt werden kann, leiden diese Maschinen darunter, dass die Streichbleche den Erdbalken bei ihrer Umdrehung teilweise zerstören, so dass sich der Erdbalken um den Boden reibt, wodurch der Kraftverbrauch erhöht wird. Es wurde auch schon vorgeschlagen, zwischen dem Schar und dem Streichblech ein Sieb anzuordnen. Obwohl mit diesem Sieb eine bestimmte Förderwirkung erzielt werden kann, ist diese Anordnung wieder dadurch nachteilig, dass das Sieb starr ist und sich der Gestalt des Erdbalkens nicht anpassen kann, wodurch wiederum die Erdbalken zerstört werden und der Kraftverbrauch anwächst. 



   Zu der besagten Art und Weise der Bodenbearbeitung,   d. h.   zum Wenden der Erdbalken, wurden auch Maschinen vorgeschlagen, die intermittierend arbeitende Bearbeitungsorgane aufweisen und mit besonderen Synchronisierungseinrichtungen versehen werden müssen. Derartige Bodenbearbeitungsgeräte weisen eine verwickelte Bauart auf. 



   Gemäss der Erfindung wird eine Bodenbearbeitungsmaschine geschaffen, die einen beträchtlichen Teil der angeführten Nachteile bei einer vom agrotechnischen Standpunkt höchst vorteilhaften Wirkungsweise beseitigt. 



   Die erfindungsgemässe Maschine enthält drehbare, zwangläufig angetriebene, in dem wirksamen Teil ihrer Bahn entgegen der Fahrtrichtung bewegliche Messer, wobei das Hauptmerkmal der Erfindung darin besteht, dass die Messer an ihrer Austrittskante mit einem System von ausragenden Federn versehen sind, welch letztere mit einem ihren Enden in der Austrittskante des Messers befestigt sind und in ihrer ganzen Länge in radialer Richtung zur Mitte und von der Mitte der Arbeitseinheit frei federnd ausgestaltet sind. 



   Die beigefügten Zeichnungen veranschaulichen einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Maschine. Es zeigen : Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 den entsprechenden Grundriss, Fig. 3 die Arbeitseinheit in Seitenansicht, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV der 

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Fig. 3, Fig. 5 das Prinzip der Wirkungsweise der Arbeitseinheit in Seitenansicht, Fig. 6 dasselbe im
Grundriss, Fig. 7 die schematische Darstellung der Wirkungsweise der Maschine in einer Stellung der Ar- beitseinheit, Fig. 8 dasselbe in einer andern Stellung der Arbeitseinheit, Fig. 9 in Seitenansicht eine abgeänderte Ausführungsform der Arbeitseinheit in einer Stellung, Fig. 10 dasselbe in einer weiteren
Arbeitsstellung, Fig. 11 dieselbe Arbeitseinheit in einer andern Phase ihrer Arbeit und Fig.

   12 dieselbe
Arbeitseinheit in einer noch weiteren Arbeitsphase. 



   Auf dem Schlepper 1 ist auf der Aufhängung 2 ein Rahmen 3 angeordnet, in welchem in Lagern 4 eine Welle gelagert ist, auf welcher mehrere, im allgemeinen mit dem Bezugszeichen 6 bezeichnete
Arbeitseinheiten aufgesetzt sind, die im weiteren eingehend beschrieben werden. Die Welle 5 wird von der Zapfwelle 7 des Schleppers über eine Gelenkwelle 8, ein Kegelradgetriebe 9 und eine Übersetzung
10 angetrieben. 



   Die Arbeitseinheit ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Auf der Welle 5 ist eine Nabe 11 aufgesetzt, die an der Welle mittels eines Sicherungsstiftes 12 oder mittels einer beliebigen andern Sicherung gegen Überlastung befestigt ist. Auf der Nabe 11 sind mehrere (z. B. drei) regelmässig verteilte steife oder elai stische Arme 13 aufgesetzt, deren Enden Messer bilden oder mit Messern 14 versehen sind. Die Messer sind gegenüber den Armen 13 gebogen, oder in einem solchen Winkel angebracht, dass sie bei der Arbeit der Maschine eine untere Schicht 15 (Fig. lodes nichtbearbeiteten Boden belassen, die in Querrichtung mit der Achse der Welle 5 im wesentlichen parallel ist.

   Die hintere Kante 16 des Messers, die im fol-   genden" Austrittskante" 16   genannt wird, ist mit einem System von Federn 17 versehen, die im wesentlichen tangential nach rückwärts, entgegen der Drehrichtung, ausragen. Die Federn 17 können verschie- denartig gestaltet sein, z. B. als entlang des Messers verteilte Lamellen oder als ein System von elasti- schen Drähten oder als eine zusammenhängende elastische Fläche oder als eine auf Federn gelagerte zusammenhängende Fläche. 



   Bei der Arbeit dreht sich die Arbeitseinheit 6 in der Richtung des Pfeiles A (Fig. 1 und 3), wobei sich die Maschine in der Richtung des Pfeiles B bewegt. Jedes Messer 14 greift bei der Drehung in den
Boden ein, wie in Fig. 8 und 9 dargestellt ist, wobei das Messer Erdbalken 18 abschneidet, die durch die
Federn 17 gestützt werden, wobei sich die Federn während dieser Bewegung der Gestalt der durch das
Messer 14 gebildeten Fläche anpassen. Sobald der ganze Erdbalken freigesetzt wird, wird er infolge der
Reibung um die Federn 17 durch das umlaufende Messer und die Federn nach rückwärts mitgenommen (Fig. 7, 10 und 11).

   Der Erdbalken dreht sich mit der Arbeitseinheit als ein Ganzes um die Achse der
Welle 5 bis zu der Stelle, wo sich die Feder 17 nicht mehr gegen den Boden stützt, so dass durch das Ge- wicht des Erdbalkens (seines schwereren Teiles) und durch die Vorspannung der Feder 17 dieselbe in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt und dadurch ein solches Ablagern des Erdbalkens unterstützt, dass die
Oberfläche desselben nunmehr am Boden 15 der Furche liegt (Fig. 8 und 12). Die nunmehr ausgestreckte
Feder 17 gleitet frei entlang des Erdbalkens heraus, und ihre Elastizität verhindert die Beschädigung des abgeschnittenen Erdbalkens. Infolgedessen werden die Erdbalken nebeneinander gelegt, wie in Fig. 8 oder 12 dargestellt ist. Um das Eindringen des Armes 13 in den Boden zu erleichtern, kann der Arm an der Anlaufkante mit einer Schneide 19 versehen werden (Fig. 3 und 4). 



   Durch diese Arbeitsweise wird ein vollkommenes Zudecken der auf der Oberfläche befindlichen
Pflanzenreste und ein gutes Durchmischen des Bodens erreicht. Infolge der besonderen segmentartigen
Gestalt der abgeschnittenen Erdbalken und durch das Legen oder Reihen der Erdbalken hintereinander wird eine reine Oberfläche erzielt, die nicht so viele nachträgliche Arbeiten zur Bereitung des Bodens zum
Säen, Setzen u. dgl. wie bei der Verwendung der bisherigen Maschinen erfordert. 



   Die Fig.   9. 10.   11 und 12 veranschaulichen eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemässen Ma- schine. Damit in jeder Bodengattung ein sicheres Mitnehmen des abgeschnittenen Erdbalkens durch das
Messer und die Federn erzielt wird, wird an dem Arm 13 ein Mitnehmer 20 angeordnet, dessen wirksa- mer Teil 21 an einem Teil der Oberfläche des Erdbalkens bei seiner Abtrennung angreift, so dass bei der
Drehung der Arbeitseinheit der Erdbalken zwangläufig bis zu derjenigen Lage mitgenommen wird, wo er durch sein Eigengewicht die Federn 17 so weit durchbiegt, dass der Erdbalken aus dem Bereich des wirk- samen Teiles 21 des Mitnehmers 20 kommt, worauf der Erdbalken in der oben beschriebenen Weise abge- lagert wird. 



   Der Mitnehmer 20 kann unbeweglich auf dem Arm i3 gelagert sein. Um jedoch verschiedenen Be- dingungen der Bearbeitung, der Tiefe und Beschaffenheit des Bodens usw. angepasst werden zu können, kann der Mitnehmer in verschiedenen Entfernungen vom Messer einstellbar sein oder er kann unter ver- schiedenen Winkeln gegenüber dem Messer geneigt werden. Der Mitnehmer 20 kann entweder als ein starrer Körper gestaltet werden oder er kann zur Gänze oder teilweise elastisch sein, oder er kann nur elastisch gelagert werden. 

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AT671360A 1959-09-18 1960-09-02 Maschine zur Bodenbearbeitung AT220410B (de)

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