AT233118B - Leuchteneinsatz für Straßenleuchten - Google Patents

Leuchteneinsatz für Straßenleuchten

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AT233118B AT360762A AT360762A AT233118B AT 233118 B AT233118 B AT 233118B AT 360762 A AT360762 A AT 360762A AT 360762 A AT360762 A AT 360762A AT 233118 B AT233118 B AT 233118B
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  Leuchteneinsatz für Strassenleuchten 
Die Erfindung betrifft einen Leuchteneinsatz als Reflektor für Strassenleuchten und als Träger wenigstens einer langgestreckten Lichtquelle, der Vorschaltgeräte mit Zubehör, der Lampenfassungen, der Verdrahtung und des Stromanschlusses sowie-zur Befestigung sämtlicher elektrischer Einbauteile. Im wesentlichen besteht die Erfindung darin, dass der Reflektor zur isolierten Befestigung sämtlicher Einbauteile in an sich bekannter Weise aus an seinen eine Längsversteifung bewirkenden Abstrahlflächen bespiegeltem Kunststoff hergestellt und aus einem einzigen Teil besteht, der an seiner Rückseite zur Querversteifung   mitgeformte Befestigungsansätze für die Vorschaltgeräte, die Lampen-und Starterfassungen,   die Scharnierteile bzw.

   Bohrungen für deren Befestigungsmittel sowie federnde Zungen zum Halten der Schaltdrähte am Kunststoffteil aufweist. Durch die erfindungsgemässe Ausbildung des Leuchteneinsatzes wird dem durch die übliche Formgebung der Abstrahlflächen längsversteiften Reflektor durch die mitgeformten Befestigungsansätze für die Einbauteile eine Querversteifung vermittelt und die Anbringung der Einbauteile am Leuchteneinsatz wesentlich vereinfacht, da durch die Herstellung des Leuchteneinsatzes aus Kunststoff, wie dies bei Reflektoren an sich bekannt ist und die damit verbundene Isolationswirkung des Leuchteneinsatzes die sonst erforderlichen Schutzmassnahmen zur Montage aller elektrischen Einbauteile entfallen können. Die mitgeformten federnden Zungen zum Halten der Schaltdrähte ermöglichen eine rasche Montage der elektrischen Anschlüsse an die Kontaktträger des Leuchteneinsatzes.

   In Ausgestaltung der Erfindung sind an den Befestigungsansätzen Gruppen von Bohrungen zur Befestigung von Vorschaltgeräten und Kondensatoren verschiedener Ausführungsformen vorgesehen. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigen Fig. 1 eine Ansicht einer Hälfte des Leuchteneinsatzes von der Reflektorfläche aus gesehen, Fig. 2 einen Längsschnitt hiezu, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 eine Untersicht zu Fig. 1 und Fig. 5 das andere Ende des Leuchteneinsatzes. 



   Der Leuchteneinsatz besteht aus einem länglichen, an seinen Enden abgerundeten, aus Kunststoff hergestellten   Press-oder Spritzgussteil l,   der an seinem Rande eine senkrecht abstehende Einfassungsrippe 2 zur Versteifung und an jeder Längsseite drei Verstärkungsansätze 3 mit Bohrungen 4 für den Eingriff von Schrauben zur Befestigung der Scharnierteile aufweist, um die der Leuchteneinsatz in an sich bekannter Weise wahlweise um die eine oder andere Längsseite des Leuchtenoberteiles geschwenkt werden kann. 



  Die Drehzapfen der Scharniere sind zu diesem Zwecke bekanntlich in den Scharnierteilen des Leuchtenoberteiles verschiebbar geführt. Der Leuchteneinsatz ist an seiner Unterseite, d. h. an seiner den Lichtquellen in Form von langgestreckten Leuchtstofflampen zugewendeten Fläche 5 mit seine Längsversteifung bewirkenden, gewölbten Abstrahlflächen versehen und derart unmittelbar als Reflektor ausgebildet, von dem das Licht der Lampen in gewünschter Richtung ausgestrahlt wird. Die Abstrahlflächen sind zur Er- 
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 einer aufgedampftenSpiegelschicht bestehen kann.

   An der Oberseite des Leuchteneinsatzes sind zu seiner Symmetrieachse 6 gleich weit entfernte Ansätze 7 für die Vorschaltgeräte und Ansätze 8 für die Kondensatoren vorgesehen, in welchen Gruppen von Sacklöchern 9 bzw. 10 vorgesehen sind, die die Befestigung von Vorschaltgeräten und Kondensatoren verschiedener Erzeugungsstätten ermöglichen. Die mitgeformten Befestigungsansätze 7 und 8 bilden eine wirksame Querversteifung des grossflächigen Leuchten- 

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 einsatzes, der überdies durch die tassenförmige Ausbildung des Leuchteneinsatzes, wie dies aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, zusätzlich trotz geringer Wandstärke bei vermindertem Materialaufwand eine erhebliche Versteifung erhält, so dass der Leuchteneinsatz gegen Verwindungskräfte überaus stabil ist.

   An den   Enden der Reflektorflächen   5 sind je drei Löcher 11 zum Hindurchführen der Schaltdrähte zu den Lampenfassungen 12 vorgesehen, die mittels durch Löcher 13 hindurchgeführte Schrauben am Leuchteneinsatz befestigt sind. Beim Ausführungsbeispiel sind bloss zwei Lampenfassungen an jedem Ende des Leuchteneinsatzes zum Einsetzen von zwei Lampen dargestellt. Wenn eine in der Mittellängsachse des Leuchteneinsatzes angeordnete dritte Lampe eingesetzt werden soll, so wird zwischen den beiden dargestellten Lampenfassungen je eine dritte Lampenfassung befestigt.

   Den Lampenfassungen 12 an einem Ende des Leuchteneinsatzes sind zwei aus einem unregelmässigen Sechseck geformte Löcher 14 benachbart zugeordnet in dieStarterfassungen 15 einsetzbar sind, die durch einen nicht dargestellten Bügel festklemmbar sind, der drei Ansätze 16 überbrückt und mittels in diesen vorgesehenen Sackbohrungen 16' eingreifende Schrauben gehalten wird und derart die Sockel   15'der   Starterfassungen 15 am Leuchteneinsatz festklemmt. Die Starterfassung für eine dritte Lampe kann in eine am gegenüberliegenden Ende des Leuchteneinsatzes vorgesehene Ausnehmung eingesetzt werden, die durch Ausbrechen einer schwachen Zwischenwand in einer Vertiefung 14'gebildet wird.

   Der Sockel der Starterfassung wird wieder durch einen Bügel gehalten, der die Ansätze 16" neben der Vertiefung   14'überbrückt.   An der Oberseitedes Leuchteneinsatzes, also an der, den Lichtquellen abgewendeten Seite sind oberhalb der einen Längskante 17 der Reflektorfläche 5 bzw. dem dadurch an der Oberseite gebildeten Längskanal 18 federnde Zungen 19 mitgeformt, die zum Festhalten der Schaltdrähte zu den Lampenfassungen dienen und den Längskanal in geringem Abstand überqueren.

   Durch diese Ausbildung wird eine besonders einfache Montage der   Stromanschlüsse gewährleistet.   Der Leuchteneinsatz gemäss der Erfindung ist durch seine Isolationswirkung mit sämtlichen Einbauteilen auf eine Prüfspannung von 2500 V   schutzisoliert.   Die Bauart gemäss der Erfindung erspart dabei die Anordnung eines besonderen Reflektors, da der Leuchteneinsatz zugleich auch den Reflektor bildet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Leuchteneinsatz als Reflektor für Strassenleuchten und als Träger wenigstens einer langgestreckten Lichtquelle, der Vorschaltgeräte mit Zubehör, der Lampenfassungen, der Verdrahtung und des Stromanschlusses sowie zur Befestigung sämtlicher elektrischer Einbauteile,'dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor zur isolierten Befestigung sämtlicher Einbauteile in an sich bekannter Weise aus an seinen eine Längsversteifung bewirkenden   Abstrahlflächen   bespiegeltem Kunststoff hergestellt und aus einem einzigen Teil besteht, der an seiner Rückseite zur Querversteifung mitgeformte   Befestigungsansätze   (7, 8, 16) für   die Vorschaltgeräte,   die   Lampen-und Starterfassungen,   die Scharnierteile bzw.

   Bohrungen (11, 13, 16') für deren Befestigungsmittel sowie federnden Zungen (19) zum Halten der Schaltdrähte am Kunststoffteil aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Leuchteneinsatz nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an den Befestigungsansätzen (7, 8) Gruppen von Bohrungen (9, 10) zur Befestigung von Vorschaltgeräten und Kondensatoren verschiedener Ausführungsformen vorgesehen sind.
AT360762A 1962-05-03 1962-05-03 Leuchteneinsatz für Straßenleuchten AT233118B (de)

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