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Armatur für elektrische Glühlampen für trockene, feuchte und nasse Räume.
Armaturen für elektrische Glühlampen weiden im Freien, in trockenen, feuchten und nassen Räumen benötigt. Um die Leitungsanschlüsse vor Feuchtigkeit, ätzenden Diinsten usw. zu schützen, müssen die Anschlussklemmen derart angeordnet sein, dass zur Ableitung des bildenden Kondenswassers und zum freien Luftzutritt im Armaturgehäuse an geeigneten Stellen Öffnungen vorhanden sind oder dass zur Vermeidung von Kondenswasserbildung die Anschlüsse mit einer isolierenden Masse wasserdicht nach aussen abgeschlossen werden können. Besondere Fassungsträger, welche am Gehäuse befestigt werden müssen, stellen die Verbindung der Anschlüsse mit dem Lampensoekel her.
Gegenstand der Erfindung ist eine Armatur, welche die Anbringung eines am Gehäuse zu befestigenden Fassungsträgers nicht benötigt und welche sowohl ein wasserdichtes Abschliessen der Anschlüsse durch eine Isoliermasse als auch eine sichere Ableitung des Kondenswassers bei nicht vergossenen Anschlüssen gewährleistet. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäss die Einrichtung derart getroffen, dass das die Fassungshülse und die Anschlussklemmen haltende Isolierstück mit dem Gehäuse ein Stück bildet und auf zwei Seiten Löcher aufweist, die nur durch leicht durchstossbare Trennstege verschlossen sind, zum Zwecke, die Anschlussklemmen bei Beibehaltung der Stege mit einer isolierenden Masse wasserdicht nach aussen abschliessen oder bei Durchstossen der Trennstege von dem sich bildenden Kondenswasser befreien zu können.
Das mit dem Gehäuse fest verbundene Isolierstück kann zur Aufnahme der Fassungshülse mit einem Gewindezapfen versehen sein. Die Armatur kann drei oder mehr Anschlussklemmen aufweisen und lässt sich dann auch in nassen Räumen unter Benutzung von mehradrigen Kabeln verwenden.
Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Ertindungsgegenstandes dar :
Fig. 1 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2 durch eine Armatur gemäss Erfindung für Aufhängung im Freien ; Fig. 2 ist ein Grundriss und Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 2 einer Armatur für unmittelbare Befestigung an seiner ebenen Unterlage ; Fig. 4 zeigt eine Armatur gemäss Erfindung'in Verbindung mit einem Wandarm bzw. Ausleger ; Fig. 5 zeigt ein Sehaltungsschema von z. B. zwei Armaturen in Weehselschaltung.
Das Gehäuse 1, aus Isoliermaterial hergestellt, ist, wie in Fig. 3 gezeigt, oben mit einer ebenen Abschlussfläche versehen, welche eine staubdicht Montage an Decken und anderen ebenen Flächen ermöglicht. Das den Gewindezapfen 3 tragende, zentral angeordnete Isolierstüek 4. das mit dem Gehäuse 1 ciii bildet, weist auf zwei Seiten Löcher auf, die duich leicht durchstossbare Trennstege 2 derart verschlossen sind, dass die auf dem Isolierstück 4 angeordneten Anschlussklemmen 6,7 und 8 mit einer isolierenden Masse wasserdicht abgeschlossen werden können, wie dies in Fig. 3 rechte Hälfte gezeigt ist.
Sollen jedoch die Klemmen dem freien Luftzutritt zugänglich sein, so werden die Trennstege, wie in der linken Hälfte der Fig. 3 dargestellt ist, durchbrochen ; das sieh bildende Kondenswasser kann dann durch die so geschaffenen Öffnungen entweichen.
Am Gewindezapfen 3 wird die zur Aufnahme einer Glühlampe bestimmte metallene Fassungs-
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mit der Anschlussklemme 6. Von der Klemme 7 ist durch eine Schraube die zweite Zuleitung zur Glüh- lampe geschaffen.
Die Anschlussklemmen 6, 7 und 8 sind in am Isolierstück 4 befindlichen stulpartigen Isolierkörpern 9 angeordnet, um bei Kondenswasserbildung eine leitende Verbindung von Klemme zu Klemme
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zu-verhindern. Die Isolierkörper 9 brauchen nicht unbedingt stulpartig ausgebildet zu sein, sondern können auch andere Form aufweisen.
Durch den Einbau von drei oder mehr Klemmen können drei-oder mehradrige Kabel, welche für Gruppen-oder Wechselsehaltungen erforderlich sind, in die Armatur eingeführt werden. Sollen z. B., wie in Fig. 5 angedeutet ist, zwei Armaturen in nassen Räumen in Wechselsehaltung verwendet werden, so ist von der gemeinsamen Schaltstelle aus ein dreiadriges Kabel nach der ersten Armatur zu führen. Die für beide Armaturen gemeinschaftliche Ader wird an Klemme 7, die Schaltader für die erste Armatur an Klemme 6 und die Schaltader für die zweite Armatur an Klemme 8 befestigt. Von dieser Armatur führt ein zweiadriges Kabel nach der zweiten Armatur ; in der ersten wird es an Klemme 7 und 8, in der zweiten an Klemme 6 und 7 angeschlossen.
Als Stromzuleitung zur Glühlampe kommen in jeder Armatur nur zwei Klemmen 6 und 7 in Anwendung, weitere Klemmen dienen nur als Stützpunkte für weitere Kabeladern, welche nach Verlegung des Kabels ebenfalls dicht abgeschlossen sein müssen.
Für die Zuleitung sind radial angeordnet in der Lichtweite abgestufte Einfühl u ngsoffnungen. M vorhanden, welche durch leicht durchstossbare Trennwände verschlossen sind.
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werden. Letzteres besitzt ein Muttergewinde 12, welches mit einer Tragvorrichtung in Verbindung gebracht werden kann.
Das gezeichnete Gehäuse besitzt ausser dem Muttergewinde 13 zur Aufnahme eines Schutzgases Ansätze und Rillen 14 und j ! J, welche die Befestigung von Reflektoren 16 verschiedenster Ausführung ermöglichen.
Zur Befestigung des Gehäuses an einer festen Unterlage oder am Kopfstück sind im Innern desselben Bohrungen derart vorgesehen, dass die zur Befestigung erforderlichen Schrauben 17 gegen äussere Beeinflussungen vollständig geschützt sind.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Armatur für elektrische Glühlampen für trockene und nasse Räume, bei welcher das Gehäuse mit dem die Fassungshülse und die Anschlussklemmen tragenden Teile aus einem Stück besteht, dadurch gekennzeichnet, dass in diesem Isolierkörper (1, 4) auf zwei Seiten leicht durchstossbare Trennstege (2) vorhanden sind, die je nach Verwendung der Armatur entweder zwecks Ausfüllung des die Anschlüsse enthaltenden Raumes mit wasserdichter Isoliermasse stehengelassen oder, wenn etwa sich bildendes Kondenswasser abzuführen ist, durchgestossen werden.