DE828868C - Klemmvorrichtung, vorzeugsweise fuer wasserdichte Wand- und Deckenleuchten zum Anschluss von Feuchtraumleitungen usw. - Google Patents

Klemmvorrichtung, vorzeugsweise fuer wasserdichte Wand- und Deckenleuchten zum Anschluss von Feuchtraumleitungen usw.

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Publication number
DE828868C
DE828868C DEH4533A DEH0004533A DE828868C DE 828868 C DE828868 C DE 828868C DE H4533 A DEH4533 A DE H4533A DE H0004533 A DEH0004533 A DE H0004533A DE 828868 C DE828868 C DE 828868C
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DE
Germany
Prior art keywords
clamping
clamping device
socket
lights
strip
Prior art date
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Expired
Application number
DEH4533A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hoppmann
Philipp Molter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoppmann & Mulsow
Original Assignee
Hoppmann & Mulsow
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Filing date
Publication date
Application filed by Hoppmann & Mulsow filed Critical Hoppmann & Mulsow
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28—Clamped connections, spring connections
    • H01R4/30—Clamped connections, spring connections utilising a screw or nut clamping member
    • H01R4/34—Conductive members located under head of screw

Landscapes

  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Klemmvorrichtung, vorzugsweise für wasserdichte Wand- und Deckenleuchten zum Anschluß von Feuchtraumleitungen usw. Gegenstand der Erfindung ist eine Klemmvorrichtung, die hauptsächlich für Leuchten mit durchgehenden Leitungen zum Anschluß weiterer Leuchten bzw. von Schaltern usw. in Betracht kommt.
  • Bisher wurde bei den wasserdichten Leuchten die Verbindung der durchgehenden Leitungen, z. B. bei der Parallelschaltung mehrerer Leuchten an Klemmen vorgenommen, die den Leuchten lose beigegeben wurden. Man benutzte zu diesem Zweck auch Leuchten mit dosenartigem Anbau, in dem Klemmringe oder angebracht wurden.
  • Anderseits half man sich auch mit Abzweigdosen, die zusätzlich in der Nähe der Leuchten angebracht wurden. Bei Leuchten aus Kunstharzpreßstoff wurden die Klemmen für die Verbirr dungs- oder Abzweigleitungen meist direkt in den Werkstoff des Leuchtengehäuses eingepreßt.
  • Klemmen, die zur Verbindung der Leitungen den Dosen lose beigegeben wurden, erschweren die Montage und sind oft die Ursache von Kurzschlüssen.
  • Die Leuchten mit .angebautem, dosenförmigem Teil haben den Nachteil, daß sie größere Abmessungen besitzen als die normalen Leuchten.
  • Sie erfordern höhere Gestehungskosten und bedingen außerdem Sonderfertigungen.
  • Bei den Kunstharzpreßstoffleuchten mit eingepreßten Klemmen besteht in feuchten Räumen die Gefahr der Koo-hlebrückenbildung.
  • Durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung werden die genannten Mängel .dadurch beseitigt, daß zur Verbindung oder Abzweigung der Leitungen eine leistenförmige Klemmvorrichtung mit vorzugsweise keramischem Sockel benutzt wird, bei der eine Verwendbarkeit im kleinsten Raum der Leuchten dadurch ermöglicht ist, daß unter je einem möglichst großflächigen Klemmschraubenkopf und kalt verformbaren Zwischenlagen, z. B. Scheiben oder sonstigen Elementen aus kalt verformbarem Werkstoff, beispielsweise drei oder mehr Leiter, gegebenenfalls mit verschiedenen Durchmessern, nabeneinanderliegend festgeklemmt werden können. Die Klemmplatten oder Leiterauflageteile werden hierbei vorteilhaft in Nuten des leistenförmigen Sockels eingeschoben, um besondere Befestigungsmittel zu vermeiden. Der Sockel kann dadurch mit kleinsten Abmessungen gefertigt werden bei günstigsten Kriechstreckenverhältnissen. Eine besondere Dose zur Verbindung oder Abzweigung der Leitungen oder ein dosenähnlicher Anbau an den Leuchten wird bei Verwendung der neuen leistenförmigen Klemmvorrichtung erspart.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einigen beispielsweisen Ausfixhrungsformen dargestellt. Abb. i zeigt z. B. die neue Klemmvorrichtung mit zwei Klemmen, bei der die linke Klemme in einer Haltenut und die rechte Klemme in zwei Haltenuten des Sockels eingeschoben sinid; Abb.2 ist die Draufsicht auf diese Klemmvorrichtung nach Abb. i.
  • Den Einbau der Klemmvorrichtung in eine ovale Durchgangsleuchte mit horizontaler Glühlampenstellung und Schalteranschluß zeigt schematisch Abb. 3 ; Abb. 4 bis 7 veranschaulichen einige weitere Anwendungsbeispiele der neuen Klemmvorrichtung. Nach den Abbildungen ist i der leistenförmige Sockel der Klemmvorrichtung. 2 ist die Klemmplatte. M,it 12 ist ein dünnerer, mit 3 sind dickere Leiter, die in der linken Klemme nach :Aibb. i festgeklemmt sind, bezeichnet.
  • Wie ersichtlich, wird durch den großflächigen Kopf der Schraube 5 beim Anziehen, z. B. mittels eines Schraubenziehers, d,ie kalt verformbare Scheibe 4 auf die auf der Klemmplatte 2 ruhenden Leiter 3 und 12 gedrückt. Es fließt oder schiebt sich dabei der kalt verformbare Werkstoff der Scheibe 4 zunächst um so mehr um die Mantelflächen der nicht verformbaren Leiter 3, je kräftiger die Schraube 5 angezogen wird.
  • Auch der dünne Leiter 12 wird bei weiterem Anziehender Schraube 5 von der Scheibe 4 erfaßt und gleichfalls durch deren kalt verformbaren Werkstoff proportional zum Anpreßdruck umschlossen.
  • Der Grad der Fließ- oder Formfähigkeit des kalt verformbaren Werkstoffes der Scheibe 4 wird vorteilhaft so gewählt, daß nach dem vollendeten An, ziehen der Schraube 5 der Werkstoff der Scheibe 4 in der Stellung verharrt, in der er sich gerade befindet.
  • Der Klemmdruck auf die Leiter wird durch die Keilwirkung des Gewindes der Schraube 5 aufrechterhalten. Die mehr oder weniger tiefe Rillenbildung an der Scheibe 4 beim Eindrücken der Leiter ist das Kennzeichen für die Höhe des Anpreßdruckes
    der Schraube 5. Gegebenenfalls können in der
    Klemmplatte 2, Führungsrillen 9 für die Leiter vor-
    gesehen werden, um diese in vorteilhaftem Abstand
    voneinander zu halten. Die Klemmplatte 2 ruht in
    der seitlichen Nut oder Aussparung 7 und wird
    durch den in die Bohrung 8 des Sockels einge-
    führten und über die Klemmplatte 2 hinausragenden
    Schaft der Schraube 5 unverlierbar gehalten.
    Bei Feuchtraumleuchten oder Leuchtenge'häuse
    aus metallischem Werkstoff wird 'die Bohrung 8
    zweckmäßig durch eine Wand 6 verschlossen.
    Auf der rechten Seite der Klemmvorrichtung
    nach Abb. I ist die Klemmplatte 14 ohne seitliche
    Rippen ausgefiihrt. Sie wird in zwei Nuten 7'
    un(d 7" des Klemmleistensockels i eingeschoben
    und wie die Klemmplatte 2 gehalten. Bei der auf
    der linken Seite der Abb. I dargestellten Befesti-
    gung der Klemmplatte 2 durch eine Nut, wird die
    Matrize zur Fertigung des Sockels einfacher.
    Ferner ist der freie Zugang zu der Klemme auch
    von der der Nut 7 gegenüberliegenden Seite aus
    ermöglicht.
    Nach dem Einschrauben der Schraube 5" in die
    Klemmplatte 14 greift der Schaft 5"' in die Boh-
    rung 8' und 'hält die Klemtnplatte 14 unverlierbar
    auf dem Klemmleistensockel i.
    Die Anpreßsc`heiben 13 und 13' sind aus kalt
    verformbarem Werkstoff. Die Scheibe 13' liegt
    unter dem Kopf der Schraube 5" und Scheibe 13
    auf der Klemmplatte 14. Zwischen den beiden
    Scheiben 13 und 13' sind die Leiterenden 3' fest-
    geklemmt. Bei dieser Anordnung - werden die
    Leiter von zwei Seiten durch den verformbaren
    Werkstoff der Scheiben 13 und 13' umformt.
    Nach dem Beispiel der I befindet sich
    zwischen den beiden Klemmen in einer Versenkung
    15 die Befestigungsschraube i i der Klemmvorrich-
    tung. Es können je nach Erfordernis eine oder
    beliebig viel Klemmen auf einer Klemmleiste
    nebeneinander angebracht werden.
    Gegebenenfalls können auch auf dem leisten-
    förmigen Sockel Klemmen für Pieidrähte oder für
    Erdleiter vorgesehen werden.
    Ferner kann die Klemmleiste mit einer Schutz-
    kappe 37 versehen werden. Die Kappe wird vor-
    teilhaft mittels Nocken oder Rippen 38 in Rillen
    38' des Sockels unter Ausnutzung der Eigenelasti-
    zität ihres Werkstoffes einschnappbar gehalten, so
    daß sie leicht aufgesetzt oder abgenommen werden
    kann.
    Nach dem Beispiel der Abb.III ist eine ovale
    Wand- oder Deckenleuchte 16 für horizontale
    Glühlampenstellung dargestellt. Es sind 'hier eine
    Leitungsdurchführung für eine weitere Leuchte
    oder für einen Steckkontakt und ein Schalter-
    anschluß schematisch gezeigt.
    Nach dieser Abbildung ist 17 eine Winkel-
    fassung und 17' die Glühlampe. Die leistenförmige
    Klemmvorrichtung 18 ist unter der Winkelfassung
    17 parallel zur Längsachse der Leuchte eingebaut.
    Mit i9 ist ein Ausschalter bezeichnet.
    Gemäß Abb.IV ist bei der ovalen Leuchte 36
    die leistenförmige Klemmvorrichtung 22 unter
    dem Fassungsmantel 21 angebracht. Diese Ausführung hat den Vorzug, daß die Klemmvorrichtung durch den Fassungsmantel gegen Sicht abgedeckt und nach Entfernung des Fassungsmantels leicht zugängig ist.
  • Abb. V zeigt eine Deckenleuchte 24 für vertikale Glühlampenstellung. Der konzentrisch liegende Ansatz. 25 dient bei normalen Leuchten ohne Klemmstein zur Befestigung der Beidrähtklemme. Nach -dem vorliegenden Beispiel wird er zur Befestigung der leistenförmigen Klemmvorrichtung 26 benutzt. Mit 27 ist der Fassungseinsatz, in den die Glühlampe 27' eingeschraubt ist, benannt.
  • Bei der im Grundriß dargestellten Deckenleuchte 33 nach Abb. VI ist die leistenförmige Klemmvorrichtung 35 seitlich neben dem Fassungseinsatz 34 angebracht. Die Abzweig- und Verbindungsleitungen sind schematisch angedeutet.
  • Abb. VII stellt eine schräge Wandleuchte 28 dar, bei der die leistenförmige Klemmvorrichtung 30 zwecks bequemeren Bedienung der Klemmen an einem nach vorn ragenden Trag- oder Haltebügel 31 im Gehäuseinnern 'befestigt ist. Der die Klemmvorrichtung überdeckende Fassungseinsatz ist mit 29 bezeichnet. , Wie aus vorstehendem ersichtlich, bietet die neue leistenförmige Klemmvorrichtung besonders für Leuchten, bei denen der Innenraum klein oder sehr beschränkt ist, wesentliche Vorzüge.
  • Die mit dieser Klemmvorrichtung ausgestatteten Leuchten können bei der Ersparung dosenförmiger Anbauteile in den Abmessungen sehr klein und flach gehalten werden.
  • Die neue Klemmvorrichtung ist universell für Decken- und Wandleuchten jeder Art benutzbar. Sie bietet gegenüber den behelfsmäßigen Leitungsverbindungen mit losen Klemmen oder den direkt im Isolierpreßstoffgehäuse befestigten Klemmen, besonders in feuchten Räumen, 'höchste Sicherheit.
  • Wegen ihres geringen Raumbedarfes kann die Klemmvorrichtung leicht in bereits fertiggestellte Leuchten kleinster Ausführung eingesetzt werden.
  • Die Befestigung der Vorrichtung in Leuchten erfolgt durch besondere Befestigungsschrauben oder vorteilhafter durch Anpressen mit der Fassung an das Leuchtengehäuse beim Befestigen der Fassung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Klemmvorrichtung, vorzugsweise für wasserdichte Wand- und Deckenleuchten zum Anschluß von Feuchtraumleitungen usw., dadurch gekennzeichnet, daß bei der zweckmäßig leistenförmig gestalteten Vorrichtung beim Festklemmen der Anschluß-, Verbindungs- oder Abzweigleitungen zwischen dem Kopf der Klemmschraube und den Leitern, evtl. auch zwischen den Leitern und der Klemmplatte zum Ausgleich von Toleranzen bei .den Leiterdurchmessern 'kalt verformbare Anpreßelemente, wie Einlagen, Scheiben o. dgl. eingeschaltet sind.
  2. 2. Klemmvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, bedingt durch die Fließfähigkeit des kalt verformbaren Werkstoffes der Zwischenelemente, Anpreßschei'ben o. dgl., mehrere nebeneinanderliegende Leiter mit dem Kopf einer Klemmschraube festklemmbar sind.
  3. 3. Klemmvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Grad der Verformbarkeit des Werkstoffes der kalt verformbaren Zwischenelemente so gewählt ist, daß der Anpreßdruck wohl eine zweckmäßige Verformunig der Scheiben bewirkt, dabei aber keine Verformung der Leiter hervorruft
  4. 4. Klemmvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch ge'kennzeic'hnet, daß die unteren Klemmplatten Rinnen oder Nuten aufweisen zum Fixieren der Stellung der festzuklemmenden Leiter zueinander.
  5. 5. Klemmvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplatten nach dem Durchschrauben der Klemmschrauben durch die Gewindebohrungen der Klemmplatten in Sockelbohrungen und in je eine oder je zwei seitlichen Nuten des leistenförmigen Sockels unverlierbar gehalten sind.
  6. 6. Klemmvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel Nuten besitzt, in die eine Abdeckkappe mit Einschnapprippen durch die Elastizität ihres Werkstoffes gehalten wird.
  7. 7. Klemmvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese in Leuchten mit tiefem Klemmraum mittels Bügel oder Haltesteg in dem vorderen Teil des Klemmraumes angebracht ist. B. Klemmvorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß diese unter der Fassung der Leuchte, unter dem Mantel der Leuchtenfassung oder neben. der Fassung der Leuchte angeordnet ist.
DEH4533A 1950-07-12 1950-07-12 Klemmvorrichtung, vorzeugsweise fuer wasserdichte Wand- und Deckenleuchten zum Anschluss von Feuchtraumleitungen usw. Expired DE828868C (de)

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