AT233096B - Abfallverzögerter Zeitschalter oder Zeitrelais mit durch elektromagnetischer Induktion bewirktem verzögerten Magnetfeldabbau - Google Patents

Abfallverzögerter Zeitschalter oder Zeitrelais mit durch elektromagnetischer Induktion bewirktem verzögerten Magnetfeldabbau

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AT233096B
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Austria
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delayed
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magnetic field
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electromagnetic induction
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Application number
AT646161A
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English (en)
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Erwin Harder
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Elektro App Werke Veb
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/60Mechanical arrangements for preventing or damping vibration or shock

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  • Hard Magnetic Materials (AREA)

Description


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  Abfallverzögerter Zeitschalter oder Zeitrelais mit durch elektromagnetischer Induktion bewirktem verzögerten   Magnetfeldabbau   
Die Erfindung betrifft einen abfallverzögerten   Zeitschalter oder ein Zeitrelais, bei dem der durch das   Ein-oder Abschalten bedingte magnetische Feldauf-oder-abbau erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit erfolgt,   d. h.   die Schalter bzw. Relais sind mit einem Verzögerungsglied ausgestattet. 



   Bei diesen bekannten, in   ihremAufbau   robusten und ohne mechanisches Hemmwerk arbeitenden Relais wird die Verzögerung in einfacher Weise durch die Anordnung eines sogenannten Dämpfungszylinders erreicht. Nachteilig ist dabei neben dem verhältnismässig hohen Kupferverbrauch für die   Dämpfungszylin-   der auch der relativ weite Streubereich einer solchen Anordnung, so dass es mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist, längere Verzögerungszeiten als nur einige Sekunden mit brauchbarer Genauigkeit zu beherrschen. 



   Der erwähnte hohe Kupferbedarf liegt darin begründet, dass auf dem Kern des Relais ausser der auf Dauereinschaltung berechneten Erregerwicklung noch der für längere   Ablaufzeiten   starkwandige Dämpfungszylinder angeordnet werden muss. Der letztere liegt meist unter der Erregerwicklung und ist im allgemeinen gleich als Spulenkörper ausgebildet. Die Erzielung verschieden langer Zeitabläufe wird vorwiegend durch unterschiedliche Wandstärken der Dämpfungszylinder erreicht. 



   Es wurde auch schon vorgeschlagen, aus Gründen der Materialersparnis an Stelle der aus Kupfer hergestellten Dämpfungszylinder solche aus Aluminium zu verwenden. Wegen des geringen Leitwertes dieses Materials muss ein derartiger Zylinder bei gleicher Verzögerungswirkung aber mehr als doppelt so starkwandig sein. Die auf diesen stärkeren Zylinder aufzubringende Erregerwicklung benötigt demzufolge wieder mehr Kupfer, so dass eine Einsparung an Kupfer praktisch nicht erreicht wird. 



   Erfindungsgemäss werden die Nachteile des hohen   Kupferverbrauches   und der schlechten Variationsmöglichkeit dadurch vermieden, dass der den gesamten Eisenquerschnitt umfassende Dämpfungszylinder als Verzögerungsglied auf dem wicklungsfreien Jochteil des Magnetsystems angeordnet ist und aus kupferfreiemWerkstoff, vorzugsweise Aluminium besteht. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht der als Verzögerungsglied dienende Dämpfungszylinder entsprechend einer mehrstufig einstellbaren Abfallzeit aus einzelnen Ringen. 



   Die Verwendung von Aluminium als Werkstoff für die Ringe ist jetzt ohne weiteres möglich, da diese nun im Querschnitt reichlich ausgelegt werden können. Da meistens das Joch aus Flachmaterial besteht, ergibt sich zweckmässig ein   nierenförmigerQuerschnitt     der Ringe, d : e   vorteilhafterweise gestanzt werden können. Kurzschlussringe sind an sich ein bekannter Bauteil in elektrischen   Geräten.   aber als Vergleich zum oben angeführten Gedanken können bisherige Anordnungen ausser Betracht bleiben, da sowohl in Anordnung und Wirkungsweise andere Aufgabenstellungen, als sie der Erfindung zugrunde liegen, zu lösen waren.

   Beispielsweise dienen die im wicklungsfreien Kernteil von   Wechselstrom-Magnetsystemen ein-   gelassenen Kurzschlussringe, die nur einen Teil des wirksamen Eisenquerschnittes dazu umfassen, eine Brummbeseitigung zu bewirken oder ein zeitlich und räumlich verschiedenes und besonders stark ausgeprägtes, zweites Magnetfeld zu erzielen. Ihre Anordnung sollte keinesfalls eine Einsparung an 

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 Wicklungskupfer bewirken. Auch hat sich die Verwendung von Aluminium für diese Ringe bisher immer als unzweckmässig erwiesen. 



   Eine andere bekannte Anordnung sieht vor, auf einem zusätzlichen Hilfspol und Hilfsjoch Verzögerungsglieder anzuordnen ; aber auch hiemitwird keine Kupfereinsparung erzielt, und eine Verwendung von Aluminium für die   Verzögerungsglieder   ist unzweckmässig, da lediglich ein unverzögertes Anziehen und ein etwas verzögertes Abfallen zur Abgabe einwandfreier Impulse bei extremen Leitungsverhältnissen in   Drahtnachrichtenanlagen   bewirkt werden soll. 
 EMI2.1 
 spule 4 und der Dämpfungszylinder 5. 



   Fig. 2 zeigt die Ausbildung des Dämpfungszylinders 5 mit   nierenförmigem Querschnitt   bei Verwendung eines Flacheisenjoches. 



   Aus   Fig. 3   ist der in Ringe 6 aufgeteilte Dämpfungszylinder 5 ersichtlich. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Abfallverzögerter Zeitschalter oder Zeitrelais mit durch elektromagnetischer Induktion eines Dämpfungszylinders bewirktem verzögerten Magnetfeldabbau, dadurch gekennzeichnet, dass der den gesamten wirksamen Eisenquerschnitt umfassende Dämpfungszylinder (5) als Verzögerungsglied auf den wicklungsfreien   lochteil     (1)   des Magnetsystems angeordnet ist und aus kupferfreiem Werkstoff, vorzugsweise Aluminium, besteht.

Claims (1)

  1. 2. Abfallverzögerter Zeitschalter oder Zeitrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der als Verzögerungsglied dienende Dämpfungszylinder (5) entsprechend einer mehrstufig einstellbaren Abfallzeit aus einzelnen Ringen (6) besteht.
AT646161A 1960-10-20 1961-08-21 Abfallverzögerter Zeitschalter oder Zeitrelais mit durch elektromagnetischer Induktion bewirktem verzögerten Magnetfeldabbau AT233096B (de)

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