AT233028B - Magnetmechanisches Durchlauffilter - Google Patents

Magnetmechanisches Durchlauffilter

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AT233028B
AT233028B AT201862A AT201862A AT233028B AT 233028 B AT233028 B AT 233028B AT 201862 A AT201862 A AT 201862A AT 201862 A AT201862 A AT 201862A AT 233028 B AT233028 B AT 233028B
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mechanical flow
magnetic mechanical
filters
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AT201862A
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Heinrich Sommermeyer
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Heinrich Sommermeyer
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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Magnetmechanisches Durchlauffilter 
Die Erfindung betrifft ein   magnetinecllas ches   Durchlauffilter, bei dem um einen Permanentagneten mit Abstand von ihm und der Gehäusewandung ein durchlässiger zylindrischer Körper aus ferromagnetischem Stoff angeordnet ist. Es wird davon ausgegangen, dass es speziell in der   Ölfiltertechnik - von   Zentrifugalfiltern abgesehen - im wesentlichen drei Hauptgruppen von Filterarten gibt :
1. rein mechanische Filter, wie z. B. Sieb-, Spalt-, Papier- und Porzellanfilter,
2. rein magnetische Filter und
3. kombinierte magnetmechanische Filter. 



   Während bei denFiltern der Gruppe 1 der Wirkungsgrad   ausschliesslich   von der Porengrösse des Filtermaterials bestimmt wird, werden bei der Gruppe 2 im wesentlichen die magnetischen Verunreinigungen ausgeschieden. Die Gruppe 3 der bekannten kombinierten Filter bestehen ausnahmslos darin, dass das zu reinigende Medium entweder zuerst den mechanischen und dann den magnetischen Teil passiert oder umgekehrt. Die genannten Filter der Gruppe 1 und 3 haben sämtlich den grossen Nachteil, dass sie relativ hohe Druckverluste aufweisen, die zudem noch im Laufe des Filterprozesses ständig anwachsen, so dass sich die Anordnung eines Überdruckventils notwendig macht, um die Schmierung wenigstens dann mit ungefilterrem Öl sicherzustellen. Diese genannten Filtergruppen müssen, je feiner die Porengrösse des 
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 nicht vertretbar sind. 



   Es ist Aufgabe der Erfindung, durch Ausnutzung der Strömungsverhältnisse bei geringstem Bauaufwand und kleinsten Baudimensionen den Ausscheidungswirkungsgrad verschleissfördernder Verunreinigungen zu vervollkommnen. Dabei sollen die Druckverluste gegenüber den rein mechanischen Filtern auf ein'Minimum gebracht werden, um sie auch in Zukunft in   Saugleitungen einba en   zu können. Ferner sollen Verstopfungen ausgeschlossen sein und eine Zunahme der Druckverluste bei zunehmender Filterung nicht erfolgen. 



   Dies wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass diese zwecks Teilung des zu filternden Flüssigkeitsstromes in einem um den Magnet und einem um die Umhüllung verlaufenden Zweig mit einer der Eintrittsöffnung des Gehäuses gegenüberliegenden gleich grossen Öffnung vorgesehen ist, wobei der Magnet so orientiert ist, dass die Kraftlinien in der Richtung der   Eintrittsöffnung   austreten und sich vorwiegend über die ferromagnetische Umhüllung verlaufend zum gegenüberliegenden Pol erstrecken. 



   Besondere Beachtung verdient dabei, dass die Erfindung nicht an eine bestimmte Form gebunden ist, sondern in den verschiedensten Ausführungsformen gebaut werden kann. So kann   z. B.   die Gehäuseform kugel-, halbkugel-, tropfen-oder tonnenförmig oder in einer beliebigen geometrischen Form mit oder ohne Vorkammer ausgebildet werden, wobei aber jeweils der Gehäuseeintrittsöffnung ein oder mehrere ähnliche   Sieb- oder Blechsacköffnungen   (Filtersack) gegenüberstehen und dieser Filtersack bzw. Filtersäcke mit Magnetsystem nach den jeweilig für den Filterungszweck oder der Gehäuseform angepassten günstigsten hydrodynamischen Bedingungen geformt ist. 



   Schliesslich kann auch die Sieböffnung durch ein Grobsieb als Trägergewebe verkleidet werden. Das 

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   Das Filter kann nun auch bei gleicher   Aufnahmefähigkeit   an ausgeschiedenen Verunreinigungen gegenüber einem Filter der Typen 1 und 3 entscheidend, zum Teil sogar um ein Vielfaches kleiner und leichter gehalten werden. Es wird deswegen hauptsächlich im Hauptstrom angeordnet. Der technische Fortschritt dieser Erfindung liegt aber neben seiner platzsparenden Bauweise in seinem niedrigen, konstanten und kraftsparenden Druckverlust. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1.   Magnetmechanisches Durchlauffilter, bei   dem im zentralen Teil eines beliebig geformten Gehäuses ein Permanentmagnet und um diesen, im Abstand von ihm und der Gehausewand eine mit Durchtritts- öffnungen versehene, der Form des Magneten angepasste Umhüllung aus ferromagnetischem Werkstoff angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese zwecks Teilung des zu filternden Flüssigkeitsstromes in einem um den Magnet (4) und einen um die Umhüllung (5) verlaufenden Zweig mit einer der Eintritts- öffnung (2) des Gehäuses   (1)   gegenüberliegenden gleich grossen Öffnung (6) vorgesehen ist, wobei der Magnet (4) so orientiert ist, dass die Kraftlinien in der Richtung der Eintrittsöffnung (2) austreten und sich vorwiegend über die ferromagnetische Umhüllung (5) verlaufend zum gegenüberliegenden Pol erstrekken.

Claims (1)

  1. 2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (5) aus mehreren konzentrisch zueinander angeordneten Teilen (5.1, 5. 2) besteht.
    3. Filter nach Anspruch 1, bei dem die Umhüllung Durchtrittsöffnungen nur für den Ein- bzw. Auslauf aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Umhüllung (5) aus undurchlässigem Blech gefertigt ist und gegenüber der Zuflussöffnung (6, 1 bzw. 2) überlappt oder abgedeckt durchbrochen ist.
AT201862A 1962-01-15 1962-03-10 Magnetmechanisches Durchlauffilter AT233028B (de)

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DE233028T 1962-01-15

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AT233028B true AT233028B (de) 1964-04-25

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ID=29721991

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AT201862A AT233028B (de) 1962-01-15 1962-03-10 Magnetmechanisches Durchlauffilter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205641B (de) * 1964-08-24 1965-11-25 Stelzner & Co Durchlauf-Magnetfilter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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