AT232831B - Brecheranlage - Google Patents

Brecheranlage

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AT232831B
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AT
Austria
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hammers
rotor
grate
comb
grate comb
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Application number
AT115362A
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English (en)
Inventor
Enzo Ing Briolini
Original Assignee
Polysius Gmbh
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  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description


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  Brecheranlage 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Brecheranlage, bestehend aus einem Scheibenrotor mit pendelnd daran befestigten Schlaghämmern, die mit einem feststehenden Rostkamm zusammenarbeiten und bei der die Materialaufgabe mittels einer, dem Brecher vorgeschalteten Beschickungsvorrichtung erfolgt. 



   Es sind Zerkleinerungsanlagen dieser Bauart bekannt, bei denen das Material von oben dem Schlag- werk zugeführt wird. Hiebei kommt es aber bei der Zerkleinerung von feuchtem, klebrigem Material am Eintragsrost, an der Gehäusewandung und am Schlagwerk selbst zu Ansatzbildungen, die das Arbei- ten der Anlage beeinträchtigen und die Anlage nach und nach verstopfen. Deswegen hat man schon vor- geschlagen, die von der Ansatzbildung betroffenen Teile ständig mit Flüssigkeit zu bespülen. Da hiebei aber auch gleichzeitig das Material von dieser Flüssigkeit benetzt wird, muss für den sich daran anschlie- ssenden Trocknungsvorgang viel Energie aufgewendet werden. 



   Bei andern Zerkleinerungsmascbinen, die mit einem Schleuderwerk oder Einzugswalzen arbeiten, ist schon vorgeschlagen worden, gegenüber dem Schlagwerk bzw. den Einzugswalzen ein mit stufenarti- gen Vorsprüngen auf der Oberfläche versehenes Zuführorgan anzuordnen, welches durch einen Exzenter in eine hin-und hergehende Bewegung versetzt wird. Ein Zuführen von feuchtem, klebrigem Material ist hiebei schlecht möglich, weil bei der Bewegung des Zuführorgans durch die Vorsprünge eine ständige
Verdichtung des Materials auf den horizontalen Abschnitten der Vorsprünge eintritt und dieses nach und nach liegenbleibt, so dass die Vorsprünge das Material den Zerkleinerungswerkzeugen nicht mehr zuführen können, wodurch Betriebsstörungen eintreten. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Brecheranlage der eingangs beschriebenen Art, die einen Scheibenrotor mit pendelnd aufgehängten Schlaghämmern, einen Rostkamm und ein Zufuhr element aufweist, bei der Verwendung von feuchtem, klebrigem Material innerhalb der Anlage Materialanhäufungen bzw. Verstopfungen zu vermeiden und somit den Betriebsablauf reibungslos zu gestalten. 



   Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Erfindung vorgeschlagen, dass die Schlagkreise der Hämmer die Rostkammebene etwa in Achshöhe des Rotors schneiden, wobei als Zuführorgan ein Schubaufgeber in Verlängerung des Rostkammes und parallel zu ihm angeordnet ist, welcher zur horizontalen Achsmittenebene des Rotors geneigt und im Niveau der Rotorachse liegt. Hiedurch wird es erst möglich, eine kontinuierliche Zerkleinerung des feuchten, klebrigen Materials vorzunehmen, wodurch man sich nicht nur dem jeweilig vorliegenden Feuchtigkeitsgrad des Materials anpasst, sondern auch dieses unter voller Ausnutzung aller Gegebenheiten bei bestem Wirkungsgrad zerkleinern kann. 



   Hiebei hat es sich als besonders zweckmässig erwiesen, den Schubaufgeber vorzugsweise unter 300 Neigung auf Lenkern   od. dgl.   schwingbar am Traggerüst anzuordnen und in an sich bekannter Weise durch einen Exzenter anzutreiben. 



   Der Rostkamm ist erfindungsgemäss lösbar am Rostkammträger befestigt und mit dem Rostkammträger seitlich aus dem Brechergehäuse herausziehbar. Der Vorteil, der sich durch diese Massnahmen ergibt, besteht darin, dass der Rostkammträger mit dem einstückigen Rostkamm nur nach Lösen 

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 der Befestigungsschrauben, aber ohne Lösen und Entfernen sonstiger Einzelheiten am Brecher seitlich aus dem Brechergehäuse herausgezogen werden kann, wodurch beim Austausch eines Rostkam- mes allzu grosse Betriebsunterbrechungen, wie sie bei den bisherigen Ausführungsformen auftreten, vermieden werden. 



   Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal umfasst jede zwischen zwei benachbarten Zähnen befindliche Ausnehmung des Rostkammes einen oder mehrere Hammerschlagkreise,
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die zwischen zwei benachbarten Rotorscheiben angeordneten Schlaghämmer in mehreren Ebenen und zueinander versetzt angeordnet sowie zu ihren Längsachsen symmetrisch ausgebildet und in Rotordrehrichtung bzw. entgegengesetzt zu ihr geradlinig messerförmig verjüngt.

   Durch diese erfindungsgemässe Rotorscheiben-und Schlaghammerausbildung in Verbindung mit der Rostkamm- und Beschickungsanordnung wird erreicht, dass durch die Bewegungdes Schubaufgebers das Material bis auf den Rostkamm intermittierend gefördert wird und durch die besondere Ausbildung sowie versetzte Anordnung der Hämmer und die dadurch bedingte schnelle Schlagfolge trotz der adhäsiven Oberflächenkräfte des feuchten und klebrigen Materials sich keine Anbackungen und Verstopfungen bilden können. Überdies werden die geradlinig   messerförmig   verjüngten, stets einen keilförmigen Querschnitt bildenden   Schlaghämmer trotz   des klebrigen, zum Schmieren neigenden Materials nur geringfügig abgenutzt, da das Material nur von den Schneiden der Schlaghämmer erfasst wird.

   Die Lebensdauer eines derart ausgebildeten Hammers ist also erheblich länger. 



   Gemäss einem weiteren Erfindungsmerkmal ist es zweckmässig, dass sich die versetzte Anordnung der Schlaghämmer in Laufrichtung des Rotors periodisch wiederholt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Brecheranlage im Längsschnitt und Fig. 2 die Brecheranlage in Draufsicht bei entferntem Gehäuseoberteil. 



   In einem Gehäuse 1 der Brecheranlage ist ein mit Scheiben 2 versehener Rotor 3 angeordnet, dessen Achse 4 beiderseits des Gehäuses 1 gelagert ist und an ihrem einen Ende mit einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung verbunden und an ihrem andern Ende mit einer ebenfalls nicht dargestellten Schwungscheibe versehen ist. Die einzelnen Scheiben 2 sind durch Zwischenstücke 5 auf Abstand gehalten und mit diesen lose auf den einen viereckigen Querschnitt aufweisenden Abschnitt der Achse 4 aufgeschoben, wobei der ganze Rotorblock durch Spannverschlüsse gegen axiale Verschiebung gesichert ist. 



  Die Scheiben 2 weisen gleichmässig über den Teilkreis verteilte Bohrungen 6 auf, in denen Bolzen 7, die die Scheiben 2 zusammenhalten, geführt sind und an die die mit dem Rostkamm 8 zusammenarbeiten- den Schlaghämmer 9 pendelnd aufgehängt sind. Auf jedem Bolzen 7 ist zwischen zwei benachbarten Scheiben 2 ein Schlaghammer 9 mit einer Distanzbüchse 10 angeordnet, die gegeneinander austauschbar sind. 



   Durch die austauschbare Anordnung sowohl der Zwischenstücke 5 als auch der Distanzbuchsen 10 ist   es 0   möglich, die Hämmer 9 in mehreren Reihen versetzt zueinander auf dem Rotor 3 anzubringen und somit die Anzahl der Schlagkreise dem jeweiligen Rostkamm anzupassen. Beispielsweise können sämtliche zwischen zwei benachbarten Scheiben 2 angeordneten Schlaghämmer 9 unter gegenseitigem Versetzen in zwei Reihen über den Scheibenumfang angeordnet werden. Die Schlaghämmer 9 sind symmetrisch ausgebildet und in Rotordrehrichtung sowie entgegengesetzt zu ihr mit messerförmigen   Schlagkante 11   versehen, die es gestatten, die Schlaghämmer 9 nach Abnutzung der Schlagkanten 11 einer Seite die der andern Seite zu benutzen. Die Schlaghämmer 9 arbeiten mit einem Rostkamm 8 zusammen, der unterhalb der horizontalen Rotorachsebene angeordnet ist.

   Dieser Rostkamm 8 ist mit dem Rostkammträger   12.   lösbar verbunden, u. zw. so, dass er seitlich aus dem Gehäuse 1 entfernt werden kann, ohne dass-wie bei den bisher bekannten Einrichtungen-ein Teil des Gehäuses 1 demontiert werden müsste. Zur Kontrolle des Zustandes der Schlaghämmer 9 ist im Gehäuseoberteil eine Tür 13 vorgesehen. 



   Durch die Ausbildung der Schlaghämmer 9 und   derForm   des Rostkammes 8 ist es möglich, dass auch im Bereich der Schlagwerkzeug 8,9 keine Anhäufung der in seiner Feuchtigkeit und Zusammensetzung unterschiedlichen Materialien eintritt. In Verlängerung des Rostkammes 8 bzw. parallel hiezu ist ein sich oben und unten mittels Lenkerlaschenpaare 14 am Traggerüst 15 abstützender Schuhaufgeber 16 vorgesehen. Die Lenkerlaschen 14 sind hiebei über Gelenkbolzen 17 mit der Traverse 18 des Traggerüstes 15 verbunden. Der Schubaufgeber 16 wird durch eine bzw. zwei Exzenterzugstangen   19.   welche mit ihrem einen Ende über einen Lagerbock 20 mit dem Schubaufgeber 16 und mit ihrem andern Ende mit einem Exzenter 21 verbunden sind, angetrieben.

   Die Welle 22 des Exzenters wird von einem Motor 23 in Dre-   hung versetzt, die den Schubaufgeber 16 in eine hin-und hergehende Bewegung versetzt. Durch die Lenkerlaschen 14 wird der Hin- und Herbewegung eine bogenförmige Bewegung überlagert, so dass das Mate-   

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 EMI3.1 


AT115362A 1961-04-15 1962-02-12 Brecheranlage AT232831B (de)

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