AT232528B - Folienfarbband - Google Patents

Folienfarbband

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AT232528B
AT232528B AT565058A AT565058A AT232528B AT 232528 B AT232528 B AT 232528B AT 565058 A AT565058 A AT 565058A AT 565058 A AT565058 A AT 565058A AT 232528 B AT232528 B AT 232528B
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Pelikan Werke Wagner Guenther
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Folienfarbband 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Folienfarbband für mehrmaligen Gebrauch in Schreibmaschinen, Buchungsmaschinen od.   zahn1.   Maschinen, das trotz mehrmaligem Gebrauch ein völlig gleichmässiges und randscharfes Schriftbild gewährleistet. 



   Für die Korrespondenz wurden die Folienfarbbänder bisher zur Erzielung eines in der Schriftintensität völlig gleichmässigen, randscharfen Schriftbildes stets nur einmal überschrieben, weil schon ein einziger Typenschlag die gesamte, üblicherweise auf Wachsbasis aufgebaute Farbschicht abtrug, so dass bei nochmlligem Überschreiben keine oder doch nur eine schwach lesbare und jedenfalls ungleichmässige und unsaubere Schrift entstand.

   Sehr viel Farbe ging dabei völlig ungenutzt verloren, selbst wenn man berücksichtigt,   dass komplizierte Zusatzapparate gebaut   wurden, um diesen Verlust so gering wie moglichzu halten,
Für Buchungsmaschinen, wo gleichzeitig ein ganzer Satz von Typenhebeln anschlägt und das Band nicht derart weitertransportiert wird, dass beim nächsten Typenanschlag ein noch nicht von den Typenhebeln getroffener Bandabschnitt überschrieben wird, hat man auch schon Folienfarbbänder mit einer Wachsfarbschicht hergestellt, die eine mehrfache Überschreibung zuliess. Solche Bänder konnten jedoch höchstens zwei-bis dreimal überschrieben werden.

   Auch wirkte das bei der zweiten bzw. dritten Überschreibung entstandene Schriftbild schon sehr unruhig, weil gleichzeitig noch völlig unbeschriebene Stel-   len getroffen wurden, die eine kräftige   Schrift ergaben, und solche Stellen, bei denen die Farbe durch eine vorhergehende Überschreibung schon teilweise abgetragen war, so dass an diesen Stellen nur noch eine blasse Schrift entstand. 



   Mit der Erfindung werden diese Nachteile beseitigt und die erwähnten komplizierten Zusatzapparate an den Schreibmaschinen   überflüssig,  
Die Erfindung besteht darin, dass bei einem Folienfarbband für mehrmaligen Gebrauch der bandförmige Farbträger aus Kunststoff besteht und mit einer schwammigen Kunststoffschicht überzogen ist, in der die die Schrift bildende Farbe eingelagert ist. Es sind nun zwar   einerseits Kohlepapiere   bekannt, bei denen auf dem blattförmigen Farbträger aus Papier gleichfalls eine schwammige Kunststoffschicht aufgetragen ist,   in der die die Schrift bildende Farbe   eingelagert wird, und anderseits Folienfarbbänder, bei denen der bandförmige Farbträger aus Kunststoff besteht, wobei allerdings die Farbe mittels einer Wachsschicht auf den Farbträger aufgebracht ist.

   Gegenüber diesem bekannten Stand der Technik weist aber die erfindungsge-   11.'isse     Kombination, bei   der auf einen bandförmigen Farbträger aus Kunststoff eine schwammige Kunststoffschicht aufgetragen ist, in der die die Schrift bildende Farbe eingelagert ist, den Vorteil auf, dass die Regenerierung der durch den Typenanschlag ausgepressten Stelle der schwammigen Kunststoffschicht schnel- . er und vollständiger erfolgt als bei den bekannten Kohlepapieren, weil bei dem nach dem Entlasten der angeschlagene Stelle eintretenden Ansaugvorgang verhindert wird, dass auch Luft durch den Farbträger lindurch angesaugt wird.

   Es wird daher ausser der auf der freien Oberfläche der schwammigen Kunststoffschicht angesaugten Luft keine zusätzliche unerwünschte Luft angesaugt, wodurch mehr Farbstoff aus der Umgebung in die leeren Poren der schwammigen Kunststoffmasse eindringen kann und die Regenerierung entsprechend schneller vor sich geht. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung in vergrössertem Massstab, schematisch und teilweise im Schnitt largestellt. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Auf dem Träger 1 ist einseitig eine poröse, schwammige Kunststoffschicht 2 aufgetragen, in der die die Schrift bildenden Farbstoffe 3 eingelagert sind, u. zw. vorzugsweise in gelöster bzw. dispergierter Form. 



   Als Trägermaterial wird eine Kunststoffolie verwendet. 



     Für die Farbe werden neben den   bei der Herstellung von Artikeln des chemischen Biirobedarfs üblicherweise verwendeten Farbstoffen vorzugsweise mindestens einen Porphinkern enthaltende   makroeyclische   Farbstoffe verwendet. 



   Die Beschichtungsmasse für ein Folienfarbband für mehrmaligen Gebrauch nach der Erfindung kann beispielsweise nach folgenden Rezepturen zusammengestellt sein : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Kunststoff-Farbmasse <SEP> Schwarz
<tb> PVC/PVA-Mischpolymerisat <SEP> 13
<tb> (aus <SEP> 83 <SEP> Teilen <SEP> PVC <SEP> und <SEP> 17 <SEP> Teilen <SEP> PVA)
<tb> Methylpropylketon <SEP> 53
<tb> Gasruss <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Míloriblau <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Oleinalkohol-25
<tb> 100
<tb> 2. <SEP> Farbmasse <SEP> Blau
<tb> PVC/PVA <SEP> Maleinsäure-Mischpolymerisat <SEP> 16
<tb> (aus <SEP> zirka <SEP> 85% <SEP> PVC, <SEP> 14 <SEP> PVA, <SEP> 1% <SEP> Maleinsäure)
<tb> Aceton <SEP> 41
<tb> Butylacetat <SEP> 10
<tb> Miloriblau <SEP> 12
<tb> Mineralöl <SEP> 21
<tb> 100
<tb> 3.

   <SEP> Farbmasse <SEP> Violett
<tb> Polystyrol <SEP> 11
<tb> Methyläthylketon <SEP> 61
<tb> Methylviolettbase <SEP> 5
<tb> Ölsäure <SEP> 10
<tb> geblasenes <SEP> Rizinusöl <SEP> 13
<tb> 100
<tb> 
 PVC = Polyvinylchlorid PVA = Polyvinylalkohol 
 EMI2.2 
 insbesondere bei Buchungsmaschinen, zu verwenden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Folienfarbband für mehrmaligen Gebrauch, dadurch gekennzeichnet, dass der bandförmige Farbträger   (1)   aus Kunststoff besteht und mit einer schwammigen Kunststoffschicht (2) überzogen ist, in der die die Schrift bildende Farbe (3) eingelagert ist.

Claims (1)

  1. 2. Folienfarbband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schrift bildende Farbe in an sich bekannter Weise in gelöster Form in der Kunststoffschicht enthalten ist. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Folienfarbband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schrift bildende Farbe in an sich bekannter Weise in dispergierter Form in der Kunststoffschicht enthalten ist.
AT565058A 1957-08-17 1958-08-12 Folienfarbband AT232528B (de)

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DE232528T 1957-08-17

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AT232528B true AT232528B (de) 1964-03-25

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ID=29721917

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