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Schnellspannschraubstock
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der ganzen Höhe an der Öffnungswandung an. Eine in seinem oberen Teil vorhandene Bohrung ist zur glatten zylindrischenMantelfläche des sich durch sie hindurch erstreckenden Schaftes 9a einer Zugstange 9 genau koaxial.
In die Öffnung 4 mündet seitlich eine Gewindebohrung, in der ein mit einer Handhabe 11 versehener Schraubbolzen 10 verschraubbar ist ; dieser ist somit ein von Hand betätigbares Mittel zur Festklemmung des Bügels 5 auf dem Schaft 9a zwecks Festsetzens der Zugstange nach dem Heranführen der beweglichen Backe 2a an das einzuspannende Werkstück.
Der Schaft der Zugstange 9 erstreckt sich in einen Hohlraum des Schlittens 2 (und ist somit gegen Verschmutzung geschützt) und durch eine Bohrung 12 der hinteren Stirnwand des Schlittens. Die Zugstange 9 hat an ihrem hinteren Ende einen Kopf 9b. Unmittelbar vor diesem letzteren ist auf ihr der hülsenförmige Teil-13a eines im übrigen eine Handhabe 13b aufweisenden Spanngliedes 13 drehbar gelagert.
Der Teil 13a und eine an der Schlittenwand 2b befestigte und von dem Zugstangenschaft 9a durchsetzte Ringscheibe 14 haben einander zugewendete Stirnflächen, die als Schraubflächen ausgebildet sind, wie in Fig. l bei 15 gezeigt ist.
Eine sich durch die Bohrung 12 erstreckende, zwischen der Ringscheibe 14 und einem auf dem Schaft 9a festsitzenden Stellring 16 eingesetzte Schraubenfeder 17 dient nur dazu, die vorhin erwähnten Schraubflächen in gegenseitiger Berührung zu halten.
Bei im Bügel 5 festgesetzter Zugstange kann durch Betätigung des Spanngliedes 13 die Schnellspannung vollzogen werden. Der Bügel 5 überträgt-dann die Gegenkraft durch die Vorsprünge 6 auf den Basisteil l, wobei er die Tendenz hat, nach hinten (in den Fig. I und 3 entgegen dem Uhrzeigersinn) zu kippen und sich demzufolge in mit der Spannkraft zunehmendem Ausmass an der Zugstange 9 festzuklemmen.
Wird durch Rückwärtsbetätigung des Spanngliedes 13 der Schraubstock wieder geöffnet, so stellt sich der Bügel 5 wieder in seine Normallage.
Zur Vergrösserung oder Verkleinerung der Spannweite des Schraubstockes kann, bei gelockertem Schraubbolzen 10, der Schlitten 2 auf dem Basisteil1 frei verschoben werden. Die Feder 8 stellt sich dann einem Rückwärtskippen des Bügels 5 entgegen, das sonst bei Auftreten einer geringen Reibung zwischen Bügel und Zugstange eintreten könnte.
Die in Fig. 5 dargestellte Variante unterscheidet sich vom eben beschriebenen Ausführungsbeispiel lediglich durch eine andere Ausbildung der Spannmittel ; diese weisen hier als Spannglied eine in der Bohrung 12 der Schlittenrückwand 2b drehbar gelagerte Mutter 18 mit Handhabe 18a auf, die durch einen an ihr ausgebildeten Bund und einen auf ihr festsitzenden Stellring 20 gegen Längsverschiebung in bezug auf den Schlitten 2 gesichert ist. Die hier mit 19 bezeichnete Zugstange hat den dem Schaft 9a der Zugstange 9 entsprechenden Schaft 19a und den Schraubteil l9b, der mit dem Innengewinde der Mutter 19 in Schraubverbindung steht.
Die in den Fig. 6 und 7 gezeigte Variante unterscheidet sich vom weiter oben beschriebenen Ausführungsbeispiel nur hinsichtlich Einzelheiten der Mittel zur Festklemmung des Bügels 5 auf dem Schaft 9a (bzw. 19a) der Zugstange 9 (bzw. 19). Die Mittel weisen hier einen mit ihrer Achse 21a in einer Bohrung des Basisteiles drehbar gelagerten Handhebel 21 mit Exzenter 22 und einen in einer Bohrung des Basisteiles 1 verschiebbaren, zwischen dem Exzenter 22 und einem der Bügelschenkel 5a kraftschlüssig eingesetzten Stössel 23'auf.
PATENTANSPRÜCHE : 1. Schnellspannschraubstock, bei welchem ein mit einer beweglichen Backe versehener Schlitten samt einer Zugstange gegenüber einem Basisteil mit feststehender Backe im Sinne der Veränderung der Spannweite frei verschiebbar und nach dem Heranführen der beweglichen Backe an das einzuspannende Werkstück durch Festklemmung der Zugstange festsetzbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisteil (1) an seinem von der feststehenden Backe (la) entfernten Ende eine Öffnung (4) besitzt, in der ein Klemmbügel (5) gelagert ist, durch dessen Bohrung sich der glatte Schaft (9a bzw. 19a) der Zugstange (9 bzw. 19) erstreckt, wobei der Basisteil mit einem Spannglied (11 bzw. 21) zum Festklemmen des Bügels auf dem Zugstangenschaft ausgerüstet ist.