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Einrichtung zum Beladen von Leer-Paletten bei einem Paletten-Schiebelader
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Beladen von Leer-Paletten bei einem Paletten-Schiebelader, wobei eine vertikal bewegbare Hebebühne für eine zu beladende Palette vorhanden ist, wobei sich ferner über die Hebebuhne ein horizontal verschiebbarer, Ladegut aufnehmender und abgebender Tisch befindet.
Zwischen dem Tisch und der eine Leerpalette oder eine bereits teilweise beladene Palette aufweisenden Hebebühne ist beim Beladen ein Abstand notwendig, damit der Tisch in seinen Führungen leicht verschoben werden kann. Man ist bestrebt, diesen Abstand so gering wie möglich zu halten, damit das auf dem Tisch liegende Ladegut beim Verschieben des Tisches nicht zu tief auf die zu beladende Palette fällt.
Es ist bekannt, den Abstand derart zu erreichen, dass die Hebebühne eine Aufwärtsbewegung bis zum Erreichen eines gleichbleibenden Abstandes vom Tisch besitzt, welcher Abstand gewährleistet, dass keines der bereits auf der Palette befindlichen Ladegüter, z. B. Getränkekästen, bereits am Tisch anliegt. Da die Getränkekästen oft etwas unterschiedliche Höhe besitzen, oder etwas verkantet bereits auf der Palette gestapelt sind, muss der Abstand aus Sicherheitsgründen ziemlich gross gehalten werden.
Eine Verringerung des Abstandes wäre z. B. mittels einer photoelektrischen Abtastung an der Unterseite des Tisches derart möglich. dass die ganze Unterseite mit einem sogenannten Lichtvorhang bestrichen wird, wobei dann durch die höchste in den Lichtvorhang gelangte Kistenkante gesteuert, über Kontakte die Aufwärtsbewegung der Hebebühne beendet ist. Eine derartige Abtastung ist aber verhältnismässig teuer und störanfällig.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache und störungsfreie Abstandsgewinnung zu erreichen, wobei der Abstand selbst auf einen geringst möglichen Wert einstellbar ist. Die Einrichtung ist im wesentli-
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mittels der die Bewegung der Hebebühne steuerbar ist.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in der rein beispielsweise die Einrichtung schematisch dargestellt ist.
Ein in Richtung des Pfeiles 1 mittels eines hydraulischen Stellmotors 2 verschiebbarer Tisch 3 rollt mit seinen Rädern 4 auf den Schienen 5 des Maschinengestells. Der Zylinder 6 des Stellmotors 2 ist am nicht dargestellten Maschinengestell und die Kolbenstange 7 am Tisch 3 befestigt. In den Schienen 5 sind vier Kontakte 8 eingebaut, die bei genügend verschobenem Tisch 3 von den vier Rädern 4 betätigt sind.
Die Kontakte 8 sind in einem elektrischen Stromkreis hintereinander geschaltet. Bei von den Rädern 4 nicht betätigten Kontakten 8 ist der Stromkreis geöffnet, und bei von den Rädern 4 belasteten Kontakten 8 ist der Stromkreis geschlossen.
Unter dem Tisch 3 befindet sich eine in Richtung des Pfeiles 9 vertikal bewegbare Hebebühne 10.
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Die Hebebühne wird mittels der Ketten 11 gehoben und gesenkt, zur Führung dienen die am Maschinen- gestell befestigten Stangen 12. Die Hebebühne 10 besitzt eine aus einzelnen Rollen 13 gebildete Roll- bahn.
Auf dem Tisch 3 befindet sich eine neue Lage Ladegut, bestehend aus Getränkekisten 14, die mit nicht dargestellten Mitteln in die bestimmte Lage zueinander gebracht wurden. Auf der Rollbahn 13 der
Hebebühne 10 befindet sich eine Palette 15, die bereits mit einer Lage Getränkekisten 16 beladen ist.
In folgender Arbeitsweise wird die Lage Getränkekisten ;'4 auf die Lage Getränkekisten 16 verla - den :
Da die vier Kontakte 8 nicht von den Rädern 4 des Tisches 3 belastet sind, ist ein die Kontakte 8 in
Reihe aufnehmender elektrischer Stromkreis geöffnet, und der nicht gezeigte Antrieb der Ketten 11 zum
Verschieben der Hebebühne 10 ist in Ruhe. Der Stellmotor 2 wird mit Öl versorgt, und die Kolbenstan- ge 7 verschiebt den Tisch 3, bis alle vier Räder 4 auf den etwas über die Schienen 5 ragenden drucke- tätigten Kontakten 8 stehen. Die Kontakte 8 werden vom Gewicht des Tisches 3 niedergedrückt und schliessen den vorher erwähnten elektrischen Stromkreis.
Der Stellmotor 2 arbeitet nicht mehr ; ferner wird der Antrieb der Ketten 11 eingeschaltet, und die Hebebühne 10 fährt anfänglich schnell, später mit reduzierter Geschwindigkeit solange entlang der Stangen 12 nach oben, bis irgend einer der Kontakte 8 vom Gewicht des Tisches 3 unbelastet ist. Beim Hochfahren der Hebebühne 10 legt sich die höchste Kan- te der Kistenlage 16, das ist die etwas überstehende Kiste 16', an die Unterseite des Tisches 3 an und hebt den Tisch 3 etwas hoch, so dass das Rad 4'des Tisches 3 den Kontakt 8'nicht mehr niederdrückt.
Durch den einen nicht betätigten Kontakt 8* ist der bereits erwähnte elektrische Stromkreis unterbrochen, und es wird in nicht dargestellter Weise der Antrieb der Ketten j. 1 für eine geringe Abwärtsbewegung der
Hebebühne 10 eingeschaltet. Dieser Antrieb der Ketten 11 für diese geringe Abwärtsbewegung der He - bebühne 10, gemessen an der Einschaltdauer eines Antriebsmotors, kann auf einen ganz bestimmten Wert eingestellt werden. Der Weg der Hebebühne 10 bei der geringen Abwärtsbewegung kann z. B. auf 7 mm eingestellt werden. Beträgt der Weg des vom Rad 4'entlasteten Kontaktes 8'nach oben z.
B. 2 mm bis dieser anspricht und die Abwärtsbewegung der Hebebühne auslöst, so ergibt sich dann nach der geringen
Abwärtsbewegung der Hebebühne 10 ein Abstand von 5 mm zwischen der Unterseite des Tisches 3 und der höchsten Kante des Getränkekastens 16'. Dieser Weg bei der geringen Abwärtsbewegung der Hebebühne zum Bilden des geringen Abstandes zwischen der Kistenlage 16 und der Unterseite des Tisches 3 kann in nicht gezeigter Weise veränderlich eingestellt werden.
Befindet sich die Kistenlage 16 in dem geringen Abstand unter dem Tisch 3, liegen die Räder 4 bereits wieder auf den Kontakten 8 auf, und der Stellmotor 2 wird mit Öl versorgt, wodurch die Kolbenstan- ge 7 den Tisch 3 in der Zeichnung nach rechts zieht. Vor diesem Zurückziehen des Tisches 3 wird ein nicht dargestellter am Maschinengestell befestigter Anschlag zwischen die Kistenlage 14 und den Stellmotor gebracht, so dass die Kistenlage 14 nicht zusammen mit dem Tisch 3 nach rechts verschoben, sondern der Tisch 3 unter der Kistenlage 14 weggezogen wird. Die Kistenlage 14 fällt dann um einen geringen Betrag auf die unter ihr liegende Kistenlage 16.
Dieser Arbeitsablauf wiederholt sich bis zum vollständigen Beladen der Palette 15. Vor jeder neuen Aufnahme einer auf dem Tisch 3 bereitstehenden Kistenlage von der Palette 15 wird die Hebebühne 10 von unten nach oben bis zum Anheben des Tisches 3 zum Neueinstellen des geringen Abstandes bewegt. Ist die Palette 15 voll beladen, wird die Hebebühne 10 ganz abgesenkt, und die Vollpalette wird von den in nicht dargestellter Weise angetriebenen Rollen 13 in Richtung des Pfeiles 17 aus dem Schiebelader trans - portiert.
An Stelle der vier Räder 4 des Tisches 3 und den diesen zugeordneten vier Kontakten 8 können auch z. B. nur drei Räder 4 und diesen zugeordnete Kontakte 8'vorgesehen werden.
Es ist ebenfalls möglich, an Stelle der Kontakte 8 andere Kontakte über dem Tisch bzw. dessenRäder 4 anzuordnen, Bei der geringen Aufwärtsbewegung des Tisches 3 werden diese Kontakte bzw. wird einer dieser Kontakte betätigt.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung zum Erreichen des geringen Abstandes zwischen dem Tisch 3 und des bereits auf die Palette 15 verladenen Ladegutes ist besonders vorteilhaft beim Verladen von in der Höhe etwas unterschiedlichen Gütern.
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